EVN OMV - Gaskrise | aktie.at Forum
Gaskrise
RealBorg(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.2.10 19:57)

Welche Auswirkungen wird die Gaskrise auf die österreichische
Börsenlandschaft haben?

Derzeit werden Industrie und Konsumenten ja noch mehr oder weniger voll
mit Gas aus den Lagerstätten versorgt.

Welche Auswirkungen wird das auf die Gaslieferanten bzw. die Betreiber
der Lagerstätten haben (OMV, EVN, ?)? Immerhin wurde das dort gelagerte
Gas vermutlich zu einem höheren Preis gekauft und auch die Lagerung ist
wohl mit Kosten verbunden. Gibt es für diese Kosten gesetzliche
Rückstellungen die nun aufgelöst werden oder machen diese Unternehmen
gerade Verlust, weil sie teures Gas aus den Lagerstätten zum alten
Preis verkaufen?

Noch wird auch die österreichische Industrie (EVN, Wienerberger,
Voest,...) mit ausreichend Gas versorgt, was im Vergleich zu machen
anderen Ländern wohl ein Wettbewerbsvorteil ist. Oder?

Tom

  

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Antworten zu diesem Thema
Gaskrise, RealBorg(4), 11.2.10 19:57
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
RE: Gaskrise
17.1.09 13:34
1
RE: Gaskrise
18.1.09 11:26
2
      RE: Gaskrise
18.1.09 12:28
3
      RE: Gaskrise
18.1.09 13:02
4
RE: Gaskrise
17.1.09 13:44
5
RE: Gaskrise
17.1.09 15:51
6
      gespräche russland - ukraine
17.1.09 16:34
7
      Reuters:Moskau und Ukraine einigen sich
18.1.09 08:34
8
      RE: Reuters:Moskau und Ukraine einigen sich
18.1.09 09:29
9
      RE: Reuters:Moskau und Ukraine einigen sich
18.1.09 10:03
10
      RE: Reuters:Moskau und Ukraine einigen sich
18.1.09 10:06
11
      RE: Reuters:Moskau und Ukraine einigen sich
18.1.09 10:44
12
      Vorteil für die Ukraine
18.1.09 11:05
13
      RE: Vorteil für die Ukraine
18.1.09 15:22
14
      RE: Vorteil für die Ukrainewitzig
18.1.09 18:09
15
      RE: Vorteil für die Ukraine
18.1.09 19:06
16
      RE: Vorteil für die Ukraine
18.1.09 19:17
17
      RE: SieurKolou74
18.1.09 20:23
18
      RE:
19.1.09 08:12
19
      RE:
19.1.09 08:00
20
      RE:
19.1.09 08:05
21
      RE:
19.1.09 08:11
22
      RE:
19.1.09 08:25
23
      RE:
19.1.09 09:02
24
      Gespanntes Schweigen
19.1.09 08:01
25
      RE: Vorteil für die Ukraine
18.1.09 19:56
26
Russia and Ukraine to Sign Contracts Today
18.1.09 23:25
27
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19.1.09 08:36
28
RE: Ukraine Bonds Signal Default
19.1.09 09:03
29
      Juschtschenko will Nachbesserung
19.1.09 16:50
30
      Putin meldete die Unterzeichung von Gas-Vertrag
19.1.09 16:59
31
Russia, Ukraine Sign Deal
19.1.09 17:15
32
Gazprom Resumes Natural Gas Shipments to Europe Through...
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33
Wiederaufnahme der russischen Erdgaslieferungen zur OMV...
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RE: Wiederaufnahme der russischen Erdgaslieferungen zur...
20.1.09 20:51
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21.1.09 09:45
36
      RE: Gasfund an der Küste Israels
21.1.09 09:59
37
      RE: Gasfund an der Küste Israels
21.1.09 10:13
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Norwegen mit großen Ambitionen
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RE: Norwegen mit großen Ambitionen
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RE: Österreich knapp an Notstandsmaßnahmen vorbei
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      RE: Gazprom-Berg
19.6.09 17:18
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      RE: Wird russisches Gas knapp?
21.3.10 10:50
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Putin warnt vor neuer Gaskrisewitziggut analysiert
05.11.09 12:47
64

RE: Gaskrise
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.1.09 13:34)

>Welche Auswirkungen wird die Gaskrise auf die österreichische
>
>Börsenlandschaft haben?

keine, solange das nicht noch wochen weitergeht.
und auch dann vermutlich indirekt weil die osteuropäer leiden.

>Welche Auswirkungen wird das auf die Gaslieferanten bzw. die
>Betreiber
>der Lagerstätten haben (OMV, EVN, ?)? Immerhin wurde das dort
>gelagerte
>Gas vermutlich zu einem höheren Preis gekauft und auch die
>Lagerung ist
>wohl mit Kosten verbunden. Gibt es für diese Kosten
>gesetzliche
>Rückstellungen die nun aufgelöst werden oder machen diese
>Unternehmen
>gerade Verlust, weil sie teures Gas aus den Lagerstätten zum
>alten
>Preis verkaufen?

rückstellungen für kosten??
die sollten doch eher laufend verbucht werden.

nachdem der gaspreis an den ölpreis gekoppelt ist (mit ca 6 monaten zeitverzögerung) verkaufen sie das gas jetzt ziemlich sicher zu höheren preisen als bei einlagerung.

  

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RE: Gaskrise
RealBorg(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.09 11:26)

> keine, solange das nicht noch wochen weitergeht.
> und auch dann vermutlich indirekt weil die osteuropäer leiden.

Das glaube ich nicht. Wie hier zu lesen ist, wird die OMV ja nun ihre
Öllager um mehrere hundert Millionen Euro abwerten müssen:
http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_mesg&forum=124&topic_id=53730&mesg_id=6 7046&page=

Wo finde ich eine Chart des Gaspreis?

> rückstellungen für kosten??
> die sollten doch eher laufend verbucht werden.

Laut EVN wurden die österreichischen EVU in der Vergangenheit dafür
kritisiert, zu grosse Lager zu haben und diese Kosten den Haushalten
aufzubürden. Ich vermute daher, dass die Gaslager über die Netzkosten
finanziert wurden, aber wie wurde das in den Bilanzen verbucht?

Tom

  

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RE: Gaskrise
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.09 12:28)

>> keine, solange das nicht noch wochen weitergeht.
>> und auch dann vermutlich indirekt weil die osteuropäer
>leiden.
>
>Das glaube ich nicht. Wie hier zu lesen ist, wird die OMV ja
>nun ihre
>Öllager um mehrere hundert Millionen Euro abwerten müssen:
>http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_mesg&forum=124&topic_id=53730&mesg_id=6 7046&page=

du hast ja nach den folgen der gaskrise gefragt - die abwertung ist durch den gefallenen ölpreis verursacht.


>Wo finde ich eine Chart des Gaspreis?

www.nymex.com
das ist allerdings usa, ich weiß nicht wie die weltweiten variationen bei erdgas sind.

  

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RE: Gaskrise
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.09 13:02)

>www.nymex.com
>das ist allerdings usa, ich weiß nicht wie die weltweiten
>variationen bei erdgas sind.


Nachdem derzeit schon der Ölpreis in der EU um 35% vom Ölpreis in den USA abweicht, würde ich einmal annehmen, daß aufgrund des viel schwierigeren Transportes der amerikanische Gaspreis unmittelbar sehr wenig mit dem europäischen zu tun hat.

Historische Gaspreise und viele andere Daten findet man unter http://www.bp.com/sectiongenericarticle.do?categoryId=9023782&contentId=7044477

  

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RE: Gaskrise
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.1.09 13:44)

http://kurier.at/geldundwirtschaft/287611.php

Timoschenko unterwegs zu Putin

Es ist das erste Mal seit Monaten, dass die ukrainische Regierungschefin persönlich mit Putin einen neuen Gaspreis verhandeln will.
Julia Timoschenko will mit Putin in dem Konflikt um ukrainische Gas-Schulden eine Einigung erzielen.

Die ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko ist zu Gesprächen mit ihrem russischen Amtskollegen Wladimir Putin und Finanzminister Alexej Kudrin in Moskau geflogen. Das teilte die Regierung in Kiew am Samstagvormittag mit.

Diplomaten rechneten nur mit einer Reise Timoschenkos nach Moskau, wenn gute Aussichten auf eine Einigung im Gas-Streit zwischen den beiden Ländern bestünden.

Auch EU-Vertreter werden am Samstag in Moskau erwartet, um den Konflikt beizulegen, in dessen Folge Russland vor mehr als einer Woche seine Gaslieferungen nach Europa über ukrainische Leitungen gestoppt hatte.

Verhandlungsprinzipien
Vorrangiges Ziel sei es, die seit dem 7. Jänner gestoppten Lieferungen von russischem Gas über die Ukraine nach Westen wieder in Gang zu bringen, sagte Timoschenko vor ihrem Abflug nach Moskau. Die Ukraine habe die Lieferungen nach Westen "nötig, weil unser Image als Transitland Schaden zu nehmen droht". Es bestehe zudem die Gefahr der Beschädigung der Gasleitungen, sollte der Transit nicht wieder aufgenommen werden, so die Ministerpräsidentin.

Als "Verhandlungsprinzipien" nannte die ukrainische Regierungschefin: "Keine Vermittler, sondern direkte Beziehungen zwischen Gazprom und Naftogaz, beiderseitig vorteilhafte Preise für das Gas und den Transit, keine Privatisierung der Pipelines."

Nach Vorstellung Moskaus soll ein Konsortium internationaler Energie-Konzerne das - für die Leitung von russischem Gas nach Westeuropa notwendige - sogenannte technische Gas kaufen und an die Ukraine verkaufen. Die EU soll dem russischen Vorschlag zufolge vorübergehend die Zahlung des technischen Gases übernehmen.

  

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RE: Gaskrise
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.1.09 15:51)

Theoretisch müsste es bald zu einer Einigung kommen.Juschtschenko der abgehalfterte und unbeliebeste Präsident Europas (nur 2-3% in Umfragen) ist wohl einer der grossen Problemmacher in dem Spiel.Wahrscheinlich auch noch die Gasmafia in der Ukraine die hervorragend am billigen russischen und zentralasiatischen Gas (das es seit heuer nicht mehr gibt) verdient.

Trotzdem müsste eine Einigung kommen,da sonst die ukrainische Industrie in 2-3 Monaten in sich zusammenbricht und nur mehr Millionen hungrige und wütende Arbeitslose produziert.Da könnte es dann schnell auch mal zu Abspaltungtendenzen Ost-West Ukraine kommen,die Kiew mit ihrer Witzarmee nie und nimmer stoppen könnte.

Wenn auch der,mit dem Rücken zur Wand stehende,Juschtschenko natürlich eine Politik der verbrannten Erde betreibt...die anderen Politiker wie Timoschenko und Janukowitsch und ukrainische Kommunisten und Putin selbst haben kein Interesse daran,dass es zum Supergau kommt....

Let us hope for the best

  

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Reuters:Moskau und Ukraine einigen sich
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.09 08:32)

Russlands Ministerpräsident Putin und seine ukrainische Amtskollegin Timoschenko haben den tagelangen Gasstreit beendet - bald schon würden die Lieferungen wieder aufgenommen, heißt es aus Moskau.

Unklar allerdings noch, ob auch Timoschenkos innenpolitischer Rivale Präsident Viktor Juschtschenko die Einigung respektieren wird. Im vergangenen Jahr hatte Timoschenko schon einmal ein Gasabkommen mit Putin in Moskau ausgehandelt, gegen das Juschtschenko direkt nach ihrer Rückkehr nach Kiew sein Veto einlegte...

weiter:http://www.sueddeutsche.de/politik/336/455015/text/

----------------

Schau ma mal ob es stimmt und hält.

  

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RE: Reuters:Moskau und Ukraine einigen sich
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.09 09:07)

Putin sagte, für die Belieferung der Ukraine sei ein Preis vereinbart worden, der 20 Prozent unter den europäischen Marktpreisen liege,wenn es auch für Russland bei den bisherigen billigereren Transittarifen bleibt. Die EU-Kunden zahlen etwa 450 Dollar je 1000 Kubikmeter Erdgas, während die Ukraine bisher nur 179,50 Dollar zahlen musste. Vor dem Scheitern der Gespräche am Silvestertag hatte Russland der Ukraine einen Preis von 250 Dollar angeboten, was die Ukraine damals aber abgelehnt hatte.


Komisch.Jetzt wo es viel teurer wird für die Ukraine als noch vor ein paar Tagen soll es plötzlich eine Einigung geben.Wo ist da das Zuckerl begraben.Werden die 600 Mill Verzugszinsen gestrichen? Gibt es da irgendein Goodie oder Kredite von der EU? Und wie will die Ukraine eine Verdopplung der Gaspreis für 2009 verkraften? Wie kann die Ukraine denn Marktpreise 2010 bezahlen,wenn sie gar kein Geld dafür hat.2010 werden sie genauso klamm sein wie 2009.
Ob da der Juschtschenko zustimmt...

  

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RE: Reuters:Moskau und Ukraine einigen sich
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.09 10:02)

>Komisch.Jetzt wo es viel teurer wird für die Ukraine als noch vor ein paar Tagen soll es plötzlich eine Einigung geben.

Die 450$ sind so ziemlich der höchste Preis, den die Westkunden je bezahlt haben und mittelfristig wird er das auch bleiben. Dank des Ölpreisverfalls müßte auch der Gaspreis bald einknicken, so Putin will. Dann wäre man wieder im Bereich um oder unter 250$.


>Wo ist da das Zuckerl begraben.

Man darf bei derartigen Abkommen auch nie den informellen Teil vergessen. Ein Beratungsvertrag über ein paar Millionen wirkt manchmal Wunder.

  

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RE: Reuters:Moskau und Ukraine einigen sich
Fontanelli(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.09 10:06)

Möglicherweise geht es für die Ukraine nur um einen Zeitgewinn. Was dann 2010 ist, interessiert heute keinen. (und ob sie es dann wirklich bezahlen werden...)
Ich hoffe, wir füllen unsere Gasspeicher rechtzeitig für den nächsten Gasstreit im nächsten Winter an.

  

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RE: Reuters:Moskau und Ukraine einigen sich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.09 10:44)

>Komisch.Jetzt wo es viel teurer wird für die Ukraine als noch
>vor ein paar Tagen soll es plötzlich eine Einigung geben.Wo
>ist da das Zuckerl begraben.Werden die 600 Mill Verzugszinsen
>gestrichen? Gibt es da irgendein Goodie oder Kredite von der
>EU? Und wie will die Ukraine eine Verdopplung der Gaspreis für
>2009 verkraften? Wie kann die Ukraine denn Marktpreise 2010
>bezahlen,wenn sie gar kein Geld dafür hat.2010 werden sie
>genauso klamm sein wie 2009.
>Ob da der Juschtschenko zustimmt...

Ich kann mir nicht vorstellen daß das halten wird. Sie werden wieder
einen Vorwand finden um nicht zu liefern/durchzuleiten. Wie richtig
hervorgehoben, da ist ja nicht zu erkennen was für die Ukraine rausspringt.

  

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Vorteil für die Ukraine
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.09 11:02)

>Ich kann mir nicht vorstellen daß das halten wird. Sie werden
>wieder
>einen Vorwand finden um nicht zu liefern/durchzuleiten. Wie
>richtig
>hervorgehoben, da ist ja nicht zu erkennen was für die Ukraine
>rausspringt.

Da gibt es doch etwas für die Ukraine:

But Putin said Sunday that Russia offered Ukraine the "20 percent discount" on the condition that the discounted transit price remain in place for 2009. Beginning on Jan. 1, 2010, however, Ukraine will pay full price for gas and Russia will pay market prices for transit, he said.

Russia currently pays $1.7 to transport 1,000 cubic meters of gas for 100 kilometers (62 miles), which last year amounted to close to $3 billion. Putin has said the market price is about double this.

  

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RE: Vorteil für die Ukraine
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.09 15:05)

Nach derzeitigem Stand müsste die Ukraine etwa 360 Dollar je 1.000 Kubikmeter für das laufende Jahr zahlen, doppelt so viel wie bisher

Naja noch vor einer Woche waren 250$ eine Katastrophe und jetzt sollen 360$ gut sein!? Nicht mal einen Monat kann sich die Ukraine und ihre Oligarchenfirmen solch einen Gaspreis leisten (offene Rechnung = Gashahn wieder zu?). Auch wenn der 20% Rabatt auf die immer gerade aktuellen Gapreise gelten würde,wäre das für die Ukraine fast unbezahlbar und ein absurdes spekulatives Risiko.Ausserdem,die Ukraine hat im vergangenen Jahr russisches Erdgas mit 179,5 Dollar je 1000 Kubikmeter weit unter dem Marktwert bezogen und dabei an die inländischen Verbraucher zu 320 Dollar! weiter verkauft.Wird lustig wer dann auf die Mrd verzichtet...
Falls dieser Vertrag je unterzeichnet und auch eingehalten wird,kann ich mir nur vorstellen das die EU irgendetwas der Ukraine versprochen hat.
Von 2010 rede ich gar nicht,da kann man jetzt schon auf den nächsten Krach warten,denn die Gastransitgebühren machen auch wenn sie verxfacht werden höchstens mal 60-80 $ je 1000 Kubikmeter aus.

Man darf bei derartigen Abkommen auch nie den informellen Teil vergessen. Ein Beratungsvertrag über ein paar Millionen wirkt manchmal Wunder.

Hier geht es eher um Mrd als Millionen,die in einem mafiösen Netzwerk jedes Jahr verschwinden.Und die Timoschenko gilt ja sowieso als eine der reichsten Frauen in der Ukraine.Millionen sind hier nicht mal peanuts.

Timoschenko vor 3 Tagen:

"Der Preis, den die Ukraine den Russen künftig bezahlen sollte, sei schon bei annehmbaren 235 Dollar je 1000 Kubikmeter Gas so gut wie festgezurrt gewesen - bis die Verhandlungen von jenen korrupten politischen Kräften in der Ukraine zum Scheitern gebracht worden seien, die die Tätigkeit von RosUkrEnergo für sich nutzen würden. Ros-UkrEnergo werde in der Ukraine von Firtasch, aber auch von zwei Parlamentsabgeordneten der oppositionellen Partei der Regionen, Jurij Bojko und Sergej Lewotschkin, repräsentiert. Auch Präsident Juschtschenko gehöre zum „Fanclub“ von RosUkrEnergo und sei für das Scheitern der Verhandlungen verantwortlich"

  

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RE: Vorteil für die Ukraine witzig
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.09 18:09)

Ich glaub, der Putin hat die ganze Gaskrise nur angezettelt,
um endlich zu einem Vier-Augen-Gespräch mit der Timoschenko zu kommen.

Und dann läßt er sich genüßlich von ihr über den Tisch ziehen
und ist auf einmal der Gute, der´s wieder sprudeln läßt, das Gas.

Manchmal wär ich auch gern russischer Präsident,
an den Hebeln der Macht

  

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RE: Vorteil für die Ukraine
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.09 19:06)

>Ich glaub, der Putin hat die ganze Gaskrise nur angezettelt,
>um endlich zu einem Vier-Augen-Gespräch mit der Timoschenko zu
>kommen.
>
>Und dann läßt er sich genüßlich von ihr über den Tisch ziehen
>und ist auf einmal der Gute, der´s wieder sprudeln läßt, das
>Gas.
>
>Manchmal wär ich auch gern russischer Präsident,
>an den Hebeln der Macht


Es hätte mich auch gewundert, wenn der Jäger Timoschenkos Lächeln lange widerstehen würde




Der Putin ist da aber ein härterer Knochen, der schaut eher böse drein.

  

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RE: Vorteil für die Ukraine
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.09 19:17)

Wo einem immer ganz warm ums Herz wird,wenn die Yulia mit einer fast schon erotischen Schlafzimmerstimme redet bzw. Interviews gibt.Auch ihre überhohen High Heels sind oft vom feinsten.Habe mit ihr schon einmal einen kurzen Wortwechsel gehabt in Moskau und kann nur sagen eine überaus attraktive Frau für ihr Alter.

Jedenfalls könnte sich die Paylin schon mal was abschauen.

  

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RE: SieurKolou74
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.09 20:23)

>Wo einem immer ganz warm ums Herz wird,wenn die Yulia mit
>einer fast schon erotischen Schlafzimmerstimme redet bzw.
>Interviews gibt.Auch ihre überhohen High Heels sind oft vom
>feinsten.Habe mit ihr schon einmal einen kurzen Wortwechsel
>gehabt in Moskau und kann nur sagen eine überaus attraktive
>Frau für ihr Alter.

Wenn ich indiskret sein darf, was machst du beruflich daß sich diese
Gelegenheit ergibt? *neid*

  

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RE:
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.1.09 07:54)

Wenn ich indiskret sein darf, was machst du beruflich daß sich diese
Gelegenheit ergibt?


Ich arbeite (teilweise) für eine Rohstoff-Firma die in Russland tätig ist.Ich würde aber lieber ein paar Worte mit Obama wechseln als mit einer Ma**abraut oder wie @jonnyfreutsich ein paar Abendessen mit dem echten Warren Buffett wären auch nett.Zum Neiden gibt es somit nix

  

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RE:
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.1.09 08:00)

also ich nehm lieber die Managabraut

(wenn ich im Rohstoffsektor tätig wär so wie der Putin bzw. Sieurkolou)

  

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RE:
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.1.09 08:05)

>also ich nehm lieber die Managabraut
>
>(wenn ich im Rohstoffsektor tätig wär so wie der Putin bzw.
>J&S)


Ich hoff du meinst jetzt nicht die vom BAWAG-Boss


  

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RE:
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.1.09 08:11)

Na ja, wenn ich zwischen der Elsner und der Timoschenko wählen müßt,
tät ich doch lieber die Ruth nehmen, die ist näher und braucht kein Visum. Und fesch ist sie nicht minder ...

  

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RE:
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.1.09 08:25)

>Na ja, wenn ich zwischen der Elsner und der Timoschenko
>wählen müßt,
>tät ich doch lieber die Ruth nehmen, die ist näher und braucht
>kein Visum. Und fesch ist sie nicht minder ...


Würde mich nicht wundern,wenn wir direkt aus dem Häfn bald einen neuen (eifersüchtigen) User haben (falls die dort ein Internet haben)

  

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RE:
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.1.09 09:02)

Möge er recht lange im Häfen verweilen,
wünscht ihm ganz uneigennützig (nur auf das Wohlergehen des Kapitalmarkts bedacht)

Euer J&S

  

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Gespanntes Schweigen
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.1.09 08:01)

Kann das Gasabkommen doch noch torpediert werden?

Seit der nächtlichen Pressekonferenz herrscht in Kiew und Moskau gespanntes Schweigen. Verständlich: die grossen Weichenstellungen sind geschehen, die Detailverhandlungen laufen nichtöffentlich.

Der wichtigste Punkt sind aber nicht die Details. Der Knackpunkt ist, dass es künftig keine Vermittler zwischen Gazprom und Naftogas Ukraine mehr geben soll. Damit wird ein Milliardensumpf trockengelegt.In Moskau heisst es, es gehe dabei um die ukrainische Seite von RosUkrEnergo. Wie auch immer, die ausgebooteten Ex-Vermittler könnten versuchen, die Einigung doch noch in letzter Minute zu torpedieren.

So sehr die neue Gas-Vereinbarung die Ukraine jetzt auch schmerzen mag, weil sich die Gaspreise gegenüber dem Vorjahresstand in etwa verdoppeln dürften (wenn sie tatsächlich an die jetzt gültigen europäischen Preise minus 20 Prozent Rabatt gebunden werden), ist sie doch im Gesamtinteresse des Landes.

Erstens werden die Gaspreise für die Ukraine gerade deswegen, weil sie künftig marktwirtschaftlich gebildet werden, zusammen mit den Weltölpreisen und den europäischen Gaspreisen in den Keller gehen.

Zweitens hätte die Ukraine, wenn sie nicht mehr das Land der Gasblockaden, sondern des Gastransits wird, einen Riesenschritt nach Europa gemacht - ohne sich von Russland zu entfernen...

Quelle:http://www.aktuell.ru/russland/kommentar/kann_das_gasabkommen_doch_noch_torpediert_werden _423.html

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RE: Vorteil für die Ukraine
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.09 19:56)

Sieht so aus, als ob die zwei eine Nacht in einem ungeheizten Schlafzimmer verbracht hätten.

Frostiges Gesicht beidseitig. Wahrscheinlich noch ein eisgekühlter Thermophor in der Mitte, damit der jeweils andere spürt, wie kalt´s ohne Gas ist.

Eine erholsame Nacht hätt ich mir auch anders vorgestellt

  

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Russia and Ukraine to Sign Contracts Today
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.09 23:25)

Na ich bin gespannt....

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Russia and Ukraine to Sign Contracts Today to End Gas Dispute
By Kateryna Choursina and Lyubov Pronina

Jan. 19 (Bloomberg) -- Russia and Ukraine are putting the finishing touches to new natural-gas contracts after a price dispute cut shipments to Europe for almost two weeks and cast doubt over their reliability as energy suppliers.

Ukrainian Prime Minister Yulia Timoshenko is returning to Moscow today after hammering out the broad outlines of a deal during weekend talks with her Russian counterpart, Vladimir Putin. The contracts will be signed by OAO Gazprom, Russia’s gas exporter, and NAK Naftogaz Ukrainy, the state energy supplier.

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http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aVVvnRwJja50&refer=home

  

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Ukraine Bonds Signal Default
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.1.09 08:36)

Ukraine Bonds Signal Default as Russia Has ‘Upper Hand’ on Gas
By #### Cochrane

Jan. 19 (Bloomberg) -- Four years after Ukraine embraced the West with the election of President Viktor Yushchenko in the Orange Revolution, the former Soviet nation’s economy is collapsing and investors expect the country to default.

Even with the International Monetary Fund’s $16.5 billion bailout, Ukraine’s finances are deteriorating as the country battles with Russia over natural gas prices and the cost of steel, its biggest export, sinks.

Yields on Ukraine’s $105 billion of government and company bonds are the highest of any country with dollar-denominated debt except Ecuador, which defaulted in December. The currency, the hryvnia, weakened 40 percent in the past 12 months against the dollar. The benchmark stock index lost 85 percent, the biggest drop in the world after Iceland, data compiled by Bloomberg show.

“The market is telling us there is a high probability of a default,” said Tom Fallon, head of emerging-markets at La Francaise des Placements in Paris, which manages $11 billion and sold its Ukrainian holdings six months ago. “It’s an advantage that the country is committed to policy measures that the IMF is prepared to back, but that is no guarantee it won’t default.”

The gap in yields between Ukraine’s bonds and Treasuries tripled in the past four months to 23 percentage points. The country’s bonds yield 11.5 percentage points more than debt sold by Argentina, which defaulted in 2001 and has yet to compensate all holders, according to JPMorgan Chase & Co. data.

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http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aMWP1mLz4LdE&refer=home

  

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RE: Ukraine Bonds Signal Default
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.1.09 09:03)

Meine Hochachtung, die L. schreibt jetzt für Bloomberg ...

  

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Juschtschenko will Nachbesserung
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.1.09 16:50)


Nach der von den Regierungen Russlands und der Ukraine am Wochenende verkündeten Einigung im Gasstreit drohen Verzögerungen beim Vertragsentwurf. Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko wünsche Nachbesserungen bei den Gebühren für den Transit von russischem Erdgas durch die Ukraine, teilte sein Energieberater Bogdan Sokolowski heute in Kiew nach Angaben der Agentur Interfax mit.

Es blieb zunächst unklar, ob der Vertrag zur Beendigung der Transitblockade wie vereinbart heute unterzeichnet werden kann. Der Vertrag ist Voraussetzung für die Wiederaufnahme der Lieferungen in den Westen...

http://news.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fnews.orf.at%2Fticker%2F314992.html

  

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Putin meldete die Unterzeichung von Gas-Vertrag
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.1.09 16:58)

Russische Führung ordnet Wiederaufnahme der Gaslieferungen an

http://de.rian.ru/business/20090119/119700595.html

Putin und Timoschenko unterschreiben soeben Gasabkommen

http://www.aktuell.ru/russland/news/putin_und_timoschenko_unterschreiben_soeben_gasabkomm en_23461.html

  

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Russia, Ukraine Sign Deal
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.1.09 17:15)

Russia, Ukraine Sign Deal to Resume Natural-Gas Flows to EU

Russia and Ukraine signed a deal to
resolve a dispute over natural-gas prices and transit fees,
paving the way for the resumption of shipments to the European
Union for the first time in almost two weeks.
Ukrainian Prime Minister Yulia Timoshenko returned to
Moscow today after hammering out the broad outlines of a deal
during weekend talks with her Russian counterpart, Vladimir
Putin. The contracts were signed by OAO Gazprom, Russia’s gas
exporter, and NAK Naftogaz Ukrainy, the state energy supplier.
“Clearly there was a breakthrough over the weekend,”
Roland Nash, chief strategist at Renaissance Capital in Moscow,
said today in a Bloomberg Television interview. “It’s a little
enthusiastic to say we’ve left the trouble behind.”
Gas prices in the U.K., Europe’s biggest market, slid the
most in two years on expectations that supply shortages in many
parts of central Europe and the Balkans will shortly be eased.
Ukraine will pay higher European prices for Russian gas from
2010, after a 20 percent discount this year. In return, 2009
transit fees for Russia will remain at last year’s level.
Putin said transit flows to Europe will resume in full
after both sides signed 10-year contracts for both natural gas
and transit.
Gazprom and Naftogaz will use direct contracts in future.
In the past, they’ve employed RosUkrEnergo AG, the Swiss-based
trader half-owned by Gazprom, as an intermediary.
European Commission President Jose Barroso earlier
expressed frustration at the delay by both sides in getting gas
flowing again to the 27-nation bloc.
“So far they have been unable to do it and of course this
raises serious concerns about their credibility as our
partners,” he told reporters in Brussels.

Three Days

OMV AG, Austria’s largest oil and gas company, expects
Russian gas to begin arriving at its Baumgarten hub two to three
days after Gazprom turns on the taps.
Russian gas flows via Ukraine were halted Jan. 7 after
Gazprom accused Ukraine of siphoning off transit flows for its
own needs, a charge the country denies. The crisis has left
parts of eastern Europe without fuel during freezing
temperatures. Europe relies on Russia for a quarter of its gas,
80 percent of which is carried through Ukraine.
“This crisis is off the scale of anything that has ever
happened before,” Jonathan Stern, director of gas research at
the Oxford Institute for Energy Studies, said yesterday.
U.K. gas for delivery this summer slumped as much as 8.1
percent today to 42.65 pence a therm, according to data compiled
by Bloomberg. Week-ahead prices advanced 10 percent in the past
two weeks.

Mandate

The Ukrainian delegation, led by Naftogaz Chief Executive
Officer Oleh Dubina, had a mandate to sign the gas accord,
Bohdan Sokolovskyi, President Viktor Yushchenko’s energy aide,
said earlier in the day.
Ukraine’s Parliamentary Speaker Volodymyr Lytvyn said
earlier today that Russia would probably charge Naftogaz between
$240 and $250 per thousand cubic meters of gas for 2009.
The agreement “is a major step forward,” Bernhard Jeggle,
an analyst at Landesbank Baden-Wuerttemberg in Stuttgart, said
yesterday. The 20 percent discount for Ukraine “makes it easier
to transfer to world market price levels.”
Czech Industry Minister Martin Riman, whose nation holds
the rotating presidency of the EU, said he remained
“realistic” in light of previous attempts to break the
deadlock between the two sides.
“The only thing that counts for the EU is the resumption
of gas supplies,” Riman said in a statement yesterday. “For
the time being, it is not clear when this resumption takes
place.”

EU Warning

The weekend deal followed a warning from the EU that it
might urge European companies to seek legal redress if fuel
supplies remain halted. A previous attempt by the EU to break
the deadlock failed a week ago.
The EU had labeled the talks a “test case” for the
reliability of Russia and Ukraine as energy providers. The
supply cutoff has already prompted renewed calls for the region
to diversify energy supply away from Russia.
European alternatives to supplies from Gazprom are limited
and no final decision has been made on financing the planned
Nabucco pipeline, a rival route intended to carry central Asian
gas to Europe by 2013.
Turkish Energy Minister Hilmi Guler today called for a
speedy agreement on the link, which would run from Turkey
through Bulgaria, Romania and Hungary to Austria.

Price Demands

Earlier this month, Gazprom cited a possible price of $450
per 1,000 cubic meters for deliveries to Ukraine in January,
reflecting the average price in countries bordering Russia’s
neighbor. It made the offer after saying Ukraine had rejected a
gas price of $250. Ukraine had said $201 would be fair.
Gazprom’s prices to European customers under long-term
contracts typically lag prices for crude and oil products by
about six to nine months. Crude has fallen by 75 percent since
reaching a record in July. Ukraine paid Russia $179.50 per 1,000
cubic meters for gas last year.
Gazprom’s gas output will likely fall 2 percent this year
because of lower fuel prices, weaker demand and a milder winter,
according to a report today by JPMorgan Chase & Co.
A 20 percent discount to European prices will still weigh
heavily on the Ukrainian economy, said Stern.
“This strikes me as a very high price for Ukraine,” he
said in a phone interview. “The Ukrainian economy is in rather
worse shape than Europe.”

IMF Bailout

Ukraine’s economy grew by 2.1 percent last year, the
slowest annual pace since 1999. The country, shaken by the
global financial crisis, has already been forced to seek a $16.4
billion International Monetary Fund bailout.
E.ON AG, Germany’s largest utility, said earlier today that
the gas deal didn’t involve European companies.
“Evidently Russia and Ukraine reached an agreement,”
company spokesman Adrian Schaffranietz said in a phone
interview. “European gas companies won’t be needed to act.”
Putin had suggested that EU utilities, including GDF Suez
SA, E.ON Ruhrgas AG and Eni SpA, pay for “technical gas”
needed to operate Ukraine’s gas pipeline system, one of the main
sticking points in the dispute.
Russian President Dmitry Medvedev had put forward an
alternative proposal, whereby a European bank would provide a
“letter of credit” for as much as $1 billion for Ukraine,
guaranteeing the country’s gas payments.
Relations between Ukraine and Russia have become strained
over efforts by the former Soviet republic to join the EU and
the NATO.
In 2006, Russia turned off all gas exports to Ukraine for
three days, causing volumes to fall in the EU, and also cut
shipments by 50 percent last March during a debt spat.

  

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Gazprom Resumes Natural Gas Shipments to Europe Through Ukraine
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.1.09 09:36)

Gazprom Resumes Natural Gas Shipments to Europe Through Ukraine

Jan. 20 (Bloomberg) -- OAO Gazprom resumed shipments of
natural gas to European customers via Ukraine at 10:05 a.m.
Moscow time, company spokesman Sergei Kupriyanov said by phone.

  

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Wiederaufnahme der russischen Erdgaslieferungen zur OMV Verteilerstation Baumgarten
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.1.09 20:48)

OMV/EconGas Update: Wiederaufnahme der russischen Erdgaslieferungen zur OMV Verteilerstation Baumgarten

Wien (OTS) - Nachdem seit 7. Jänner kein russisches Erdgas zur
Verteilerstation Baumgarten angeliefert wurde, kommen nun wieder 100
Prozent der üblichen Liefermengen an. Nach Einschätzungen von
Experten ist dies ein wesentlicher Schritt in Richtung Normalisierung
der Situation.

Die OMV hat den Lieferausfall der letzten Tage bestens bewältigt.
Werner Auli, OMV Vorstand für den Bereich Gas & Power: "Wir haben
sichergestellt, dass die Versorgung unserer Kunden in vollem Umfang
zu jeder Zeit gewährleistet war. Unsere Investitionen in den Ausbau
der Erdgasspeicher sowie der österreichischen Erdgasproduktion haben
sich im Sinne der Versorgungssicherheit bezahlt gemacht." Einmal mehr
zeige sich, so Auli, dass die OMV als stärkster Energiekonzern
Mitteleuropas mit Sitz in Wien ihre Rolle als Versorger mit großer
Verantwortung gerecht werde.

Die OMV Tochter EconGas hatte Anfang Jänner ca. 1,7 Mrd m3 Erdgas
eingelagert. Um die Versorgung aufrechtzuerhalten, wurden in vollem
Umfang entsprechende Speichermengen zur Verfügung gestellt, also ins
österreichische Leitungssystem eingespeist. Der Ausfall von
russischem Erdgas konnte zur Gänze über die Speicher kompensiert
werden.

Hintergrundinformationen:

Österreichischer Erdgasverbrauch und Importmengen:

Der Österreichische Erdgasverbrauch liegt bei rund 8 Mrd m3 pro
Jahr. Rund 51 Prozent der Erdgasaufbringung Österreichs stammen aus
Russland, 31 Prozent aus Norwegen und anderen Staaten, und ca. 18
Prozent stammen aus österreichischer Gasförderung. Die OMV deckt mit
ihrer österreichischen Gasförderung von 1,31 Mrd m3 pro Jahr 16
Prozent des heimischen Erdgasbedarfs ab.

OMV Gas & Power GmbH:

OMV Gas & Power ist die Leitgesellschaft für die Gas- und
Stromaktivitäten der OMV. Die OMV Gas & Power mit den
Geschäftsfeldern Gas Supply, Marketing & Trading (mit den
Tochtergesellschaften EconGas und den Petrom Gas-Aktivitäten) und Gas
Logistics (mit den Tochtergesellschaften OMV Gas, Nabucco Gas
Pipeline International, Adria LNG, Gate terminal in Rotterdam) sowie
dem Central European Gas Hub ist eine der führenden Gashandels- und
-logistikgesellschaften in Mitteleuropa. OMV Gas verfügt über
Erdgasspeicher mit einer Maximalkapazität von 2,1 Mrd m3. Die
Gründung des neu geschaffenen Geschäftsbereiches Power (mit der
Tochtergesellschaft OMV Power International) leitet sich aus dem
Einstieg in das Stromgeschäft und der damit einhergehenden
Erweiterung der Wertschöpfungskette ab.
Im Geschäftsfeld Gas Supply, Marketing & Trading haben im Jahr 2007
OMV Gas und EconGas 7,8 Mrd m3, sowie die Petrom Gas 5,3 Mrd m3
verkauft. Neben der Versorgung für Österreich wird über das
Gasleitungsnetz der OMV Erdgas nach Deutschland, Italien, Frankreich,
Slowenien, Kroatien und Ungarn transportiert. Damit ist der OMV
Gaslogistik-Bereich ein wichtiger Bestandteil des europäischen
Erdgasverbunds und eine zentrale Erdgasdrehscheibe Europas. Der
Central European Gas Hub entwickelte sich mit einem Handelsvolumen
von 17,7 Mrd m3 im Jahr 2007 zu einer der drei wichtigsten
Handelsplattformen in Kontinentaleuropa.

  

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RE: Wiederaufnahme der russischen Erdgaslieferungen zur OMV Verteilerstation Baumgarten
studentenfutter(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.1.09 20:51)

Zeit wird es - das Gas ist da.

"Ein Mann ohne Ziel ist wie ein Pfeil ohne Spitze"

  

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Gasfund an der Küste Israels
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.1.09 09:45)

Die Noble Energy Inc. gab gestern bekannt, dass bei einer Bohrung etwa 80 km vor der Küste Haifas drei riesige unterirdische Lager von Naturgas entdeckt wurden. Für Israel bedeutet dies das bisher größte gefundene Gasvorkommen, das sich auf etwa 88 Mrd. Kubikmeter belaufen und auch qualitativ sehr gut sein soll.

  

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RE: Gasfund an der Küste Israels
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.1.09 09:59)

>Bohrung etwa 80 km vor der Küste Haifas


Wer darf Gas (bzw. auch Öl) in internationalen Gewässern eigentlich nutzen? Der, der es zuerst findet, oder der, der dann als schnellster bohrt, oder jeder? 80km vor Haifa wird auch nicht weißgott wie weit von der libanesischen Küste weg sein.

  

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RE: Gasfund an der Küste Israels
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.1.09 10:12)

Es gibt ja meistens kartographierte Interessengebiete.So wie es in der gut vergleichbaren Nordsee (wo es ja viele Gas/Ölfelder gibt) Grenzen in Nordseesektoren gibt wird es das wahrscheinlich auch bei den Mittelmeerländern Ähnliches geben.

  

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Norwegen mit großen Ambitionen
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.1.09 07:28)

22. Januar 2009, Neue Zürcher Zeitung
Norwegen auf dem Weg zur Erdgas-Nation
Europas zweitgrösster Gas-Exporteur wächst langsam

Als Russland Osteuropa den Gashahn zudrehte, war norwegisches Erdgas hochwillkommen. Der Spielraum der Skandinavier für erhöhte Exporte war gering, umso grösser sind die Ambitionen.

Von unserer Skandinavien-Korrespondentin Ingrid Meissl Årebo

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/norwegen_auf_dem_weg_zur_erdgas-nation_1 .1750477.html

  

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RE: Norwegen mit großen Ambitionen
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.09 14:46)

8 milliarden für eine einzige anlage!

...Die Alternative zu Pipeline-Gas ist verflüssigtes Erdgas (Liquefied Natural Gas, LNG), das verschifft werden kann. Europas erste LNG-Anlage im norwegischen Hammerfest wird aus dem «Snøhvit»-Feld in der Barentssee gespeist und exportiert vor allem in die USA. Das 8 Mrd. € teure, mit Anlaufschwierigkeiten kämpfende Schneewittchen-Projekt liefert bis anhin allerdings erst einen bescheidenden Beitrag zur norwegischen Gesamtproduktion.

  

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Österreich knapp an Notstandsmaßnahmen vorbei interessant
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.1.09 09:36)

Der Totalausfall der russischen Gaslieferungen zwischen dem 7. und dem 20. Jänner 2009 war mit keinerlei Einschränkungen verbunden - hätten die Medien nicht über den russisch-ukrainischen Gasstreit berichtet, hätten die österreichischen Haushalte nichts davon mitbekommen, dass zum ersten Mal seit 40 Jahren das russische Gas ausgeblieben ist. Dass die Situation relativ geräuschlos bewältigt werden konnte, sei auf Managemententscheidungen, technische Leistungen, auf die Kooperation von Industrie und Stromerzeugern - und glückliche Umstände zurückzuführen, sagte Stromregulator Walter Boltz am Mittwochabend in einer ersten Auswertung der Krise.

Alle Beteiligten hätten "die Rolle erfüllt, die ihnen zugedacht war", resümierte Boltz zufrieden. Dies, obwohl bei den Planspielen niemals ein 100-prozentiger Ausfall aller russischen Lieferungen auf zwei Wochen angenommen worden war. Übernächste Woche werden OMV, E-Control und die anderen am Management der Krise beteiligten Parteien dem Wirtschaftsminister berichten.

Von zentraler Bedeutung war, dass bereits einen Tag nach dem Lieferstopp, der grenznahe Speicher Haidach an die "Regelzone Ost" (Ostösterreich) angebunden werden konnte - obwohl das Haidach-Gas üblicherweise nach Deutschland geliefert wird. Der Riesenspeicher gehört der Gazprom und deren deutschem Partner Wingas. Da die Deutschen über Weissrussland gut versorgt waren, durfte Gas aus Haidach nach Ostösterreich fliessen. Wesentlich war auch, dass flexible Gaskraftwerke etwa von EVN und Wienstrom auf Öl umgestellt werden konnten. Die ohnedies nur schwach ausgelastete Industrie wiederum hat auf freiwilliger Basis ihre Verbräuche untereinander abgestimmt.

Trotzdem ist es an besonders kalten Tagen wie etwa am 15. Jänner, zu einer Beanspruchung "im allerobersten Bereich gekommen", schilderte Michael Schmöltzer, der die Abteilung Gas in der E-Control verantwortet. An diesem Tag sei sich der Spitzenbedarf bei 2 Millionen m3 pro Stunde "haarscharf ausgegangen". Wäre es noch um fünf oder zehn Grad kälter ge wesen, hätten als gasbetriebene Kraftwerke abgeschaltet werden müssen.

Dies wäre eine erste Notmassnahme nach der "Energielenkungsverordnung" gewesen. (Die Abschaltung von Kraftwerken hätte laut Boltz aber nicht zu Stromausfällen geführt, weil der regionale Strommarkt zu dem Zeitpunkt gut versorgt gewesen sei.) Der kritische Faktor ist demnach die Entnahmeleistung gewesen, die das Limit erreicht hat - und nicht die schiere Menge, die in den Speichern reichlich vorhanden sein soll.

Obwohl alles glimpflich abgegangen ist, könne man eine Menge für die Zukunft lernen, meinte Boltz.So könne man mit relativ günstigen Umbaumassnahmen Flexibilität und Reservekapazitäten deutlich erhöhen; zweitens müsse es künftig mehr Daten und einen schnelleren Informationsaustausch geben. Und schliesslich müsse man besser über Landesgrenzen und Regelzonen hinweg planen. Bei den Ausbauvorhaben müssten Notfallmassnahmen mitgedacht werden.

2006, bei der letzten Krise, sei nur ein kleiner Teil der Gazprom-Lieferungen ausgeblieben, "die Öffentlichkeit war damals aber fünfmal aufgeregter" (Boltz). Heuer sei alles viel ruhiger abgelaufen, obwohl die Unterbrechung dramatisch gewesen sei. "Das Vertrauen in die sichere Gaslieferung aus Russland ist heute nachhaltig erschüttert. Das war bei der letzten Krise nicht so."

Glaubwürdige Alternativen zu Gas sieht Boltz in absehbarer Zeit dennoch keine. Neben mehr Energieeffizienz müsse die EU schleunigst Bezugsquellen und -wege diversifizieren, meinte er. Angesichts der wirtschaftlichen Situation rechnet er für die nächsten Jahren kaum mit den bisher üblichen jährlichen Verbrauchssteigerungen bei Gas und Strom.

(apa)

  

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RE: Österreich knapp an Notstandsmaßnahmen vorbei
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.1.09 10:08)

Wir hatten und haben Gas im Überfluss!

Am 15. Jänner waren unzählige Fenster von Bundesgebäuden ganzen Tag geöffnet, weil die Bediensteten die Affenhitze nicht ausgehalten haben. Die haben geschwitzt wie in der Sauna!

Die Republik sollte einmal eine Mitarbeiterschulung machen, wie das funktioniert, wenn man die Heizung runterdrehen will. Die Kosten der Schulung würden sich schneller amortisieren als das Gemeine Volk mit Energiesparausweisen zu erschlagen und mit Energiesparlampen zu quälen.

  

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Reiche Erdgasfelder in Mittelukraine vermutet
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.2.09 09:34)

Das ukrainisch-großbritannische Joint Venture Poltawa Erdgas- und Erdölgesellschaft hat vor, das Erdgas aus der Tiefe ca. 5 Kilometer in Mittelukraine zu gewinnen. Die vorläufigen Bohrungen haben dort reiche Gasfelder bestätigt. Jedoch waren sie angesichts der technischen Schwierigkeiten nicht förderbar. Jetzt wollen die Briten ihre Technologien dabei einsetzen....

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Man sollte die Ukraine vielleicht doch noch nicht abschreiben...

  

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Russland: Exporte von Gazprom brechen ein interessant
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.09 22:01)

Russland: Exporte von Gazprom brechen ein
09.02.2009 | 19:04 | (Die Presse)

Trotz Einbußen drängt der Gasmonopolist noch stärker nach Europa - oder blufft zumindest damit. Europa ist Gazproms wichtigste Geldquelle (im Vorjahr zwei Drittel der Einnahmen).

Moskau (est). Die sinkende Nachfrage und der Verfall des Gaspreises reißen ein großes Loch ins Budget von Gazprom. Ende letzter Woche teilte der russische Gasmonopolist auf einer Investorentagung in Moskau mit, dass der Export in den lukrativsten Markt Europa heuer um fünf Prozent zurückgehen könnte. Weil gleichzeitig auch der Gaspreis demnächst einbrechen wird, erwartet Gazprom einen Rückgang der europäischen Exporterlöse um bis zu 25,6 Mrd. Dollar auf 47,6 Mrd. Dollar (36,6 Mrd. Euro).


Der Gasverkauf nach Europa ist Gazproms wichtigste Geldquelle. Im Vorjahr verkaufte der Konzern 179 Mrd. Kubikmeter – etwa ein Drittel seiner Förderung – außer Landes und erzielte damit etwa zwei Drittel seiner Einnahmen. Erhielt Gazprom 2008 im Schnitt 409 Dollar je exportierten Kubikmeter, so werden heuer nur 280 Dollar erwartet.

Da Gazprom größter russischer Steuerzahler ist, treffen die Einbußen auch das Staatsbudget. Allein an Steuern auf den Gasexport dürften heuer um die vier Mrd. Dollar wegfallen – 1,5 bis 2,2Prozent der prognostizierten Budgeteinnahmen.

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/eastconomist/451143/index.do

  

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Österreich will EU-Geld für Gasspeicher
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.2.09 13:20)

Österreich will EU-Geld für Gasspeicher
Gemeinsames Projekt mit Slowakei.

Brüssel. (wot) Neue Forderungen Österreichs im Tauziehen um Milliardenumschichtungen im EU-Budget für Investitionen im Energiebereich sind durchgesickert: So wolle Wien ein gemeinsames Gasspeicherprojekt mit der Slowakei in Schönkirchen und eine 380- KV-Leitung ins ungarische Györ bis zu 50 Prozent bezahlt bekommen, hieß es in EU-Kreisen.
Zugleich beharre Österreich darauf, dass die bereits zugesagten 250 Mio. Euro für das unter OMV-Federführung geplante Pipeline-Projekt Nabucco auf der Liste der prioritären Projekte bleibe. Die bisher von der EU-Kommission vorgelegte Liste ist nämlich auf breiten Widerstand bei den Mitgliedsländern gestoßen, weil sich fast alle zu wenig berücksichtigt fühlten. Auf der anderen Seite stemmen sich viele Nettozahlerländer dagegen, dass 3,5 Mrd. Euro von nicht genutzten EU-Agrarförderungen schlicht umgeschichtet werden sollen.

  

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Ukraine und Russland stehen vor neuem Gasstreit interessant
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.2.09 19:14)

Russland und der Ukraine dürften vor einem neuen Gasstreit stehen. Der russische Energieriese Gazprom habe von Kiew bis zum 8. März das Begleichen offener Forderungen in Höhe von 400 Mio. Dollar (313 Mio. Euro) gefordert, berichtete die russische Zeitung "Kommersant". "Wenn die 400 Mio. Dollar nicht bis zum 7. März bezahlt sind, werden wir am 8. März der Ukraine erneut das Gas abdrehen müssen", zitierte ein Teilnehmer einer Vorstandssitzung der Zeitung zufolge Gazprom-Finanzchef Andrej Kruglow.

Russland hatte die Gaslieferungen an die Ukraine bereits heuer im Jänner gedrosselt und dann ganz eingestellt. Grund war ein Streit um offene Rechnungen und den Preis des Gases für die Ukraine. Da eine wichtige Gaspipeline über das Land verläuft, hatte der Gasstreit auch Folgen für Europa: Über mehrere Wochen kam nur noch wenig bis gar kein Gas dort an, besonders in Südosteuropa waren einige Staaten vollkommen von der Gasversorgung abgeschnitten. Dies hatte auch die Diskussion über die Abhängigkeit der EU von russischem Gas neu entfacht. Die Mitgliedstaaten beziehen rund 40 Prozent ihres importierten Gases aus Russland, rund 80 Prozent davon werden über die Ukraine geliefert.

(APA)Quelle:http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/455999/index.do?_vl_backlink=/home/wir tschaft/index.do

  

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Gazprom: Gewinnsteigerung um 60%
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.3.09 13:18)

Gazprom meldet massiven Gewinnzuwachs für 2008
11:14 | 03/ 03/ 2009


MOSKAU, 03. März (RIA Novosti). Der russische staatliche Energiekonzern Gazprom hat in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres einen Reingewinn (berechnet nach den internationalen Rechnungslegungsstandards, IAS) in Höhe von 705,4 Milliarden Rubel (mehr als 15,5 Milliarden Euro) verbucht.

Das sei um 60 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Das Bruttoergebnis sei dabei um die Hälfte auf 2,57 Billionen Rubel (rund 57 Milliarden Euro) gewachsen. Die Schulden des Unternehmens schrumpften von Januar bis September 2008 um 29 Prozent auf 868,390 Milliarden Rubel (19 Milliarden Euro).

In den ersten neun Monaten vergangenen Jahres steigerte Gazprom die Einnahmen aus dem Gasgeschäft um 49 Prozent auf umgerechnet knapp 35 Milliarden Euro, was vor allem auf hohe Gaspreise und wachsende Exporte zurückzuführen ist.

Die Einnahmen aus dem Verkauf von Rohöl und Ölprodukten wuchsen im besagten Zeitraum um 62 bzw. 51 Prozent, während die Gewinne aus dem Verkauf von Strom und Wärmeenergie auf fast das Siebenfache auf umgerechnet 2,5 Milliarden Euro stiegen. Der Gewinnanstieg sei vor allem den Aktivitäten der in Berlin ansässigen Gazprom-Tochter Gazprom Germania zu verdanken, das in Deutschland und Westeuropa agiert, hieß es.

http://de.rian.ru/business/20090303/120387782.html

  

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Gazprom Third-Quarter Net Rises 16% on Record Prices
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.3.09 14:58)

Gazprom Third-Quarter Net Rises 16% on Record Prices

March 3 (Bloomberg) -- OAO Gazprom said third-quarter profit
rose 16 percent as Russia’s largest energy producer reaped higher
natural-gas prices from its European customers.
Net income increased to 132 billion rubles ($3.65 billion)
from 113 billion rubles in the same period of 2007, the Moscow-
based company said today on its Web site. That missed a 149
billion-ruble estimate of 10 analysts surveyed by Bloomberg News.
State-run Gazprom expects to have posted a record year in
2008 as gas prices for European consumers rose in the wake of
record oil prices that peaked in July. The subsequent drop in
crude costs and the credit crisis mean even Russia’s largest
company will have lower revenue and tighter access to funds for
new projects.
“It’s been one of the best quarters in Gazprom’s history
yet totally irrelevant given that today’s market is looking
forward, not back,” said Ronald Smith, chief strategist at
Moscow-based Alfa Bank.
Third-quarter sales rose 61 percent to 830 billion rubles
from 516 billion rubles a year before. European gas prices lag
behind crude oil with a six to nine month delay.
“The market is currently more concerned about the company’s
operating performance through 2009,” VTB Group said in a note to
clients before the results were published. “Nonetheless, Gazprom
remains our top pick within the sector, particularly on a
relative basis to peers.”

Ukraine Dispute

Gazprom, which makes most of its profit from sales to
Europe, estimates it lost more than $2 billion during a price
dispute with Ukraine. The company, which relies on its western
neighbor to transit 80 percent of deliveries to Europe, cut
exports via Ukraine for almost two weeks in January.
Ukraine has until March 7 to pay for Russian gas deliveries
in February, according to an agreement reached by Russian Prime
Minister Vladimir Putin and his Ukrainian counterpart Yulia
Timoshenko on Jan. 19.
The company opened new export markets to Asia and Europe in
February when it inaugurated Russia’s first liquefied-natural gas
plant on Sakhalin Island in the Pacific Ocean. By 2030, Gazprom
plans to sell 90 million tons of LNG, gas compressed to a liquid
for transport by tanker, or more than nine times the full
capacity of its Sakhalin plant.

  

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Gazprom: „Die EU schädigt die Gaskunden“
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.5.09 07:21)

Gazprom: „Die EU schädigt die Gaskunden“
25.05.2009 | 18:42 | Von unserem Korrespondenten EDUARD STEINER (Die Presse)


Alexander Medwedjew, Exportchef von Gazprom, über seine Konflikte mit Brüssel, die Gefahr eines neuen Gasstreits mit der Ukraine und seine Zuversicht, die Marktanteile in Europa weiter zu steigern.

Moskau. Miteinander wird es von Jahr zu Jahr schwieriger. Aber ohne einander geht es auch nicht: Russland und die EU sind in Sachen Gas voneinander abhängig. Doch während die EU verzweifelt alternative Quellen sucht, will Russland den Weg des Gases von der Förderung bis zum Endkunden kontrollieren. Alexander Medwedjew, Vizechef und Exportleiter des staatsnahen russischen Monopolisten Gazprom, verriet der „Presse“ seine Pläne für Energiekooperationen der Zukunft.

Die Presse: Die EU versucht, den Gasmarkt zu liberalisieren. Russland wehrt sich. Sind die angehäuften Gegensätze überhaupt überwindbar?

Alexander Medwedjew: Unser Ziel ist eine stärkere Energiesicherheit in Europa. Die EU-Energiepolitik kann zu weniger Investitionen in die Infrastruktur führen und Spekulanten anlocken. Das kann die Volatilität erhöhen, zum Schaden der Endkunden. Es ist effizienter, wenn ein vertikal integriertes Unternehmen den ganzen Prozess bis hin zum Endkunden abwickelt.

Die EU will verhindern, dass Gasverkäufer auch Transportnetze besitzen. Das vereitelt Ihr Vorhaben, zum lukrativen Endkundengeschäft vorzudringen.

Medwedjew: Unser Erfolg in Europa hängt nicht von einer Kontrolle über Verteilernetze ab. Wir müssen einfach mit unabhängigen Transportfirmen arbeiten.

Experten befürchten Strohmannfirmen, um in Europa nicht wie ein monströser Monopolist auszusehen.

Medwedjew: Die neuen Regeln mit Strohmannfirmen zu umgehen ist unmöglich. Gazprom hat das nie in Betracht gezogen. Wir haben keine einzige Strohmannfirma und werden auch keine haben.

Die EU forciert die Alternativpipeline Nabucco und vereinbart hinter dem Rücken Russlands die Modernisierung des ukrainischen Leitungssystems. Stellt das nicht das Geschäft mit Ihrem Hauptkunden infrage?

Medwedjew: Wir kooperieren seit über 40 Jahren. Gazprom ist von der strategischen Partnerschaft überzeugt. Das Unterpfand dafür ist der Bau der Pipelines „South Stream“ und „Nord Stream“. Wir haben sie initiiert, um die steigende Nachfrage zu bedienen.

Die Gasnachfrage geht zurück. Viele zweifeln an der Notwendigkeit und Effizienz neuer Pipelines. Warum gehen Sie dieses Risiko ein?

Medwedjew: Trotz Wirtschaftskrise sind sich die Experten einig, dass der Gasverbrauch mittel- und langfristig steigt – schon aus ökologischen Gründen. Ohne russisches Gas und zusätzliche Routen wird die EU-Nachfrage nicht zu befriedigen sein. Wir investieren Unsummen in die neuen Routen. Es ist kein Geheimnis, dass es die Transitrisken erhöht, wenn wir von einem de facto monopolisierten Korridor abhängig sind.

Sie meinen die Ukraine. Warum ist es für Gazprom so wichtig, bei der Modernisierung des dortigen Pipelinenetzes teilzunehmen?

Medwedjew: Die Regierung in Kiew hat den Betrieb des Netzes ohne Abstimmung mit Russland geändert. Das ist eine Einmischung in die russische und zentralasiatische Gasförderung. Wir schlagen ein internationales Konsortium zur Modernisierung und Anmietung des ukrainischen Netzes vor. Und Russland erhebt keinen Anspruch, die Oberhand zu haben. Unsere europäischen Partner zeigen bereits Verständnis.

Also eine Allianz mit deutschen, italienischen und französischen Gasfirmen, mit denen Sie sich im April getroffen haben, gegen Brüssel?

Medwedjew: Nein, es gibt keine Opposition gegen wen auch immer. Aber wir und die großen europäischen Abnehmer sind besorgt wegen der bedrohlichen Situation.

Kann sich ein Gasstreit wie im Jänner wiederholen?

Medwedjew: Die neuen Verträge verringern die Risken. Aber die Ukraine bleibt ein instabiles Land. Wir brauchen also einen neuen Mechanismus zur Abwendung von Krisen. Die Energiecharta hat sich als unwirksam erwiesen. Deshalb hat Russland einen Entwurf für ein neues Dokument ausgearbeitet.

Laut Zeitplan sollte „Nord Stream“ ab Mitte 2010 gebaut und 2011 in Betrieb genommen werden. Sind der Zeitplan und die veranschlagten Kosten von 7,4 Mrd. Euro zu halten?

Medwedjew: „Nord Stream“ wird sicher zeitgerecht gebaut werden. Die Krise wirkt sich übrigens auf das Projekt positiv aus, weil Materialien und Dienstleistungen billiger werden.

Aber sie wirkt sich auch negativ aus: Die Regierung verschiebt die überfällige Anhebung der Inlandspreise, der Exportpreis bricht ein. Ihr Umsatz in Europa geht heuer um 40 Prozent zurück. Was bedeutet das für Ihr Investitionsprogramm?

Medwedjew: Trotz Flaute sind wir optimistisch. Das Ergebnis 2009 sollte mit 2007 vergleichbar sein. Über die Korrektur des Investitionsprogramms entscheiden wir zur Jahresmitte. Für prioritäre Projekte werden wir aber ausreichend Geld zur Verfügung haben.

Wird ihr Marktanteil in der EU sinken? Bis 2020 wollten Sie ihn von 26 auf über 30 Prozent steigern.

Medwedjew: Europa braucht 2025 zusätzliche 200 Mrd. Kubikmeter Gas und muss zu 80 Prozent importieren. Wir ändern die Pläne für unseren Marktanteil nicht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.05.2009)

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/482078/index.do

  

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Ukraine will Milliarden-Kredit von der EU
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.6.09 23:01)

Ukraine will Milliarden-Kredit von der EU
18. Juni 2009, 17:08
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Naftogaz-Manager Didenko: Können russische Gaslieferungen nicht bezahlen
Brüssel - Die Ukraine hat zur Abwendung eines neuen Gaslieferstopps aus Russland bei der EU eine Kredit über 4,2 Mrd. Dollar (3,02 Mrd. Euro) beantragt. Das ukrainische Unternehmen Naftogaz habe keine Mittel mehr, um die Gaslieferungen aus Russland zu bezahlen und die Durchleitung nach Westen zu gewährleisten. Das sagte der Naftogaz-Manager Igor Didenko nach Angaben der russischen Agentur Itar-Tass am Donnerstag am Rande von Gesprächen mit der EU in Brüssel.

Gastransit Thema

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso wollte noch am Abend mit den EU-Staats- und Regierungschefs über den Gastransit durch die Ukraine sprechen. Anfang des Jahres hatte eine mehrwöchige Lieferblockade auch zu Engpässen in weiten Teilen Europas geführt.

Die Ukraine hatte Anfang Juni in letzter Minute ausstehende Zahlungen bei Russland mit einem Kredit beglichen und damit den jüngsten Streit vorerst beendet. Die EU-Kommission befürchtet aber schon länger eine erneute Zuspitzung des Konflikts um Gaslieferungen zwischen Russland und der Ukraine. Vertreter der Gasunternehmen beider Länder, Gazprom und Naftogaz, sprachen in Brüssel in einem Fachausschuss mit Experten der Mitgliedstaaten und der EU-Kommission. Ergebnisse dieses Treffens sollten am Abend mitgeteilt werden.

Gemeinsam mit EU

Russland hatte in Aussicht gestellt, sich an einem Kredit für die Ukraine nur gemeinsam mit der EU zu beteiligen. Ein zentrales Problem bei den immer wiederkehrenden Auseinandersetzungen um Gaslieferungen ist das technisch marode Pipelinesystem in der Ukraine. Die frühere Sowjetrepublik fürchtet eine Übernahme des Systems durch den russischen Nachbarn. Fachleute unterstützen die Gründung eines Konsortiums unter Beteiligung der EU, Russlands und der Ukraine, um die Leitungen nach Westen zu modernisieren.

Laut Reuters bot Naftogaz am Donnerstag an, dass europäische Unternehmen russisches Gas in der Ukraine kaufen und speichern können, damit eine eventuelle neuerliche Gaskrise verhindert werde. (APA/dpa)

  

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Gazprom-Berg
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.6.09 17:11)

Russia renames mountain in tribute to energy firm
Russia has paid tribute to its vast energy riches by naming a Siberian mountain after the state gas giant Gazprom.


Reflecting a deep national affection for a company seen as synonymous with Russia's political and financial resurrection, the highest peak in southern Siberia's Kurai mountains will be christened Mt Gazprom.

Climbers have been instructed to haul a giant company logo to the top of the 11,200ft mountain from where it will be visible for hundreds of miles, according to the president of the Altai Republic, Akexander Berdnikov, who conceived the plan.

"It will be very big and very tasteful," an official in Mr Berdnikov's office said.

The unusual honour will effectively immortalise Russia's largest and most politicised company.

Known by critics as Kremlin Inc, Gazprom has been described as a political vehicle used to punish Russia's more recalcitrant neighbours such as Ukraine. Some in the West fear its growing clout could see Europe turned into an energy chattel of Russia within a decade.

Earlier this year, the company, which is run by allies of prime minister Vladimir Putin, released a popular song that appeared to warn European customers not to search for alternative sources of gas.

"Don't bother trying/You'll never find a surer friend than Gazprom," a company executive sang.

"Let's drink to you/Let's drink to us/Let's drink to all the Russian gas/Let's hope it never comes to an end."

http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/russia/5578771/Russia-renames-mountain-i n-tribute-to-energy-firm.html

  

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RE: Gazprom-Berg
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.6.09 17:14)

>"It will be very big and very tasteful," an official
>in Mr Berdnikov's office said.

Und das meint er sicher auch noch ernst.

  

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RE: Gazprom-Berg
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.6.09 17:18)

>Nach russischem Geschmack halt

Damit kenne ich mich nicht aus, aber ich nehme an auch dort entspricht
es nicht der Mehrheitsmeinung

  

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Neue Gasspeicher reduzieren Risiko
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.11.09 15:14)

Manchmal lassen sich offenbar auch Großprojekte innerhalb weniger Monate verwirklichen
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Neue Speicher schaffen Sicherheit

Energieversorger in Osteuropa investieren Milliarden in den Bau neuer Speicher und Pipelines. Ein erneuter russischer Gaslieferstopp soll im Ernstfall besser aufgefangen werden als bisher. Die europäische Entwicklungsbank fördert die Vorhaben mit Darlehen in Höhe von 600 Millionen Euro.

Weiter: http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/neue-speicher-schaffen-sicherheit-414301/

  

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Ukraine will die Gebühren für den Transit von Gas verdoppeln
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.11.09 00:00)

Die Ukraine will die Gebühren für den Transit von Gas aus Russland verdoppeln. Der neue Preis wird laut Ministerpräsidentin Julia Timoschenko ab 1. Jänner 2010 gelten. Zur Zeit kostet der Transit durch ukrainische Pipelines in Richtung Europa 1,70 Dollar (knapp 1,15 Euro) pro 1000 Kubikmeter Gas und 100 Kilometer Strecke.

Die Ankündigung Timoschenkos erfolgte einen Tag vor einem Treffen mit ihrem russischen Kollegen Wladimir Putin. Die beiden kommen am Rande eines Treffens der Regierungschefs der Gemeinschaft Unabhängiger Staates (GUS) in Jalta auf der ukrainischen Halbinsel Krim zusammen.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/522631/index.do

  

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Timoschenko und Putin einigen sich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.11.09 08:48)

Naja, wie lange wird das halten?


Gaslieferungen: Timoschenko und Putin einigen sich

20.11.2009 | 07:40 | (DiePresse.com)

Russland und die Ukraine haben einen Kompromiss beim Streitthema Gaslieferungen gefunden. Timoschenko wird alle Rechnungen bezahlen und sichert Putin den reibungslosen Transit zu.

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/522961/index.do?from=rss

  

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RE: Timoschenko und Putin einigen sich
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.11.09 09:09)

...Putin zeigte sich kompromissbereit. Sein Versprechen, keine Strafen dafür zu kassieren, dass die Ukraine weniger Gas als vereinbart abnimmt, wiederholte er. „Wir verstehen sehr gut, dass der Verbrauch gefallen ist. Wegen der besonderen Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine, zwischen Gazprom und Naftogas, wurde die Entscheidung getroffen, die Sanktionen nicht anzuwenden. Ich möchte das noch einmal öffentlich bekräftigen“, sagte Putin bei der Pressekonferenz nach dem Treffen.

Für das nächste Jahr kann die Ukraine zudem mit einigen Erleichterungen rechnen. Die Verträge werden, zumindest was die Liefermenge betrifft, deutlich nach unten korrigiert. Die Liefermengen sollen neu ausgehandelt werden, versprach Putin seiner Kollegin.

Kiew möchte eine Senkung der Abnahmeverpflichtungen um ein Drittel erreichen. Laut noch gültigem Vertrag muss die Ukraine 2010 etwa 52 Mrd. Kubikmeter Gas kaufen. Kiew schätzt seinen Verbrauch jedoch nur auf knapp 34 Mrd. Kubikmeter.

An anderen Vereinbarungen wird festgehalten. So fällt im nächsten Jahr der Gasrabatt von Gazprom gegenüber der Ukraine weg. In diesem Jahr musste Naftogas 20 Prozent weniger als die Europäer zahlen.

Andererseits steigen für Gazprom die Transitgebühren – wie vereinbart. Der Anstieg fällt sogar noch deutlicher aus. Von 1,7 Dollar pro 100 Kilometer und 1.000 Kubikmeter Gas steigt der Preis auf 2,7 Dollar. Das ist ein Anstieg von 60 Prozent und soll der ukrainischen Staatskasse immerhin vier Milliarden USD einbringen....

http://www.aktuell.ru/russland/wirtschaft/putin_nachgiebig_bei_gas_gespraechen_in_jalta_2 022.html

  

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Gazprom schickt ein Drittel weniger Gas in die Ukraine
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.11.09 08:52)

Die werden doch nicht plötzlich zivilisiert miteinander umgehen?


Gazprom schickt ein Drittel weniger Gas in die Ukraine

25.11.2009 | 14:32 | (DiePresse.com)

Der russische Gaskonzern wird im kommenden Jahr 33,75 Milliarden Kubikmeter Gas an die ukrainische Naftogaz liefern. Ursprünglich waren 52 Milliarden Kubikmeter vereinbart. Dafür muss die Ukraine keine Strafe zahlen.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/524131/index.do

  

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Kaum ist es kalt, kocht der Gasstreit wieder hoch
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.12.09 13:43)

Rechtzeitig vor Beginn des kältesten Monats im Jahr rasselt Gazprom wieder mit dem Säbel in Richtung Ukraine. Demnach ortete man beim kleinen Nachbarn bereits im Dezember Probleme, Gaslieferungen des russischen Staatskonzerns zu bezahlen. Die Situation sei äußerst alarmierend, so Gazprom-Chef Alexej Miller gegenüber der Agentur Ria.


Mitte Dezember habe sich die Gas-Abnahme durch die Ukraine deutlich verringert. Dies zeige, dass die Ukraine ernsthafte Probleme mit künftigen Zahlungen habe, so Miller.

Russland und die Ukraine hatten sich in dieser Woche darauf geeinigt, die Frist zur Zahlung der Dezember-Gaslieferungen wegen der Feiertage zum Jahresende um einige Tage zu verschieben. Die Ukraine, Transitland für russisches Gas nach Westeuropa, hat erneut Monat für Monat Schwierigkeiten, ihre Gasrechnung bei Gazprom zu bezahlen. Russland hat bereits mehrfach gewarnt, dass sich die Gaskrise von Anfang des Jahres wiederholen könnte. Damals waren einige EU-Staaten im tiefsten Winter wegen eines Streits zwischen Russland und der Ukraine zwei Wochen lang völlig von der Gasversorgung abgeschnitten gewesen.

Händler sagten indes, Russland wolle im Januar kein Öl über die Ukraine ausliefern. Rund eine halbe Million Tonnen Rohöl, die ursprünglich über den Hafen Juschni verschifft werden sollten, müssten damit umgeleitet werden. Dies hätten russische Regierungsvertreter den Ölkonzernen mitgeteilt, die mit der Verschiffung beauftragt gewesen seien. Betroffen seien unter anderem Rosneft, TNK-BP und Tatneft.

Für die heimische Versorgung stellt der Streit bis auf weiteres kein Problem dar. Die Gasspeicher sind nach Angeben der OMV bis zum Maximum gefüllt. Das bedeutet, dass, je nach Witterung, Österreich mindestens zwei bis drei Monate ohne jegliche Gasimporte auskommen kann.

www.wirtschaftsblatt.at
26.12.2009

  

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Wird russisches Gas knapp?
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.3.10 11:58)

Osteuropa droht schwere Energiekrise

18.03.2010 | 18:43 | Von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Bis zum Jahr 2030 müssen 2,4 Billionen Euro in moderne Leitungen sowie neue Gas- und Ölquellen investiert werden. Sonst drohen schon in fünf Jahren fatale Engpässe.

weiter: http://diepresse.com/home/wirtschaft/eastconomist/547240/index.do

  

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RE: Wird russisches Gas knapp? interessant
Rang: hary07(56) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.3.10 09:57)

Derzeit schwimmen wir doch im Gas-see.
- LNG (liquid natural gas) Gas drängt massiv auf den Markt, billiger als Russengas.


http://buildaroo.com/news/de/article/natural-gas-replace-coal-electricity/
"EON-Ruhrgas hat im März 2009 ein Büro in Katar eröffnet. Nach offizieller Firmeninformation verfolgt EON damit das Ziel, "weitere Fortschritte im Bereich langfristiger LNG-Importe zu machen". Die mit den gegenwärtigen weltwirtschaftlichen Schwierigkeiten zusammenhängenden Veränderungen des LNG Marktes - ein LNG-Überangebot - könnte hier dem deutschen Interesse dienlich sein.
http://www.gtai.de/fdb-SE,MKT201001118009,Google.html

- Die Deutschen haben voriges Jahr für Gas an Gazprom gezahlt, das sie gar nicht gebraucht haben, dank "toller" Abnahmeverträge.

  

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RE: Wird russisches Gas knapp?
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.3.10 10:50)

>Derzeit schwimmen wir doch im Gas-see.
>- LNG (liquid natural gas) Gas drängt massiv auf den Markt,
>billiger als Russengas.

in der adria wird auch ein terminal gebaut für liquid natural gas.


Angesichts der vergangenen Konflikte über die europäische Gasversorgung und die Abhängigkeit Westeuropas von Gasimporten aus Russland wird immer mehr darüber nachgedacht, wie man diese Abhängigkeit verringern kann. Unter anderem wird dabei auch über den Ausbau einer adriatischen Gaspipeline nachgedacht, die evtl. Gas aus Afrika oder dem nahen Osten über das adriatische Meer und Kroatien nach Europa führen würde. In Omišalj auf der Insel Krk soll bis 2012 ein Flüssigerdgas-Terminal (liquid natural gas (LNG)) entstehen.

Das kroatische Mineralölunternehmen INA (Industrija nafte) ist im Besitz einiger Gasvorkommen in der Nordadria (in Kooperation mit italienischen Unternehmen, die das Gas über Italien nach Kroatien leiten). Das kroatische Konsortium Plinacro stellte in österreichisch-italienischer Zusammenarbeit die fehlende Gasleitungs-Verbindung (EUR 90m) zwischen Pula und Karlovac (195 km) her, wo die Pipeline mit anderen europäischen Versorgungswegen verbunden ist. Diese Verbindung wurde am 22. November 2006 freigegeben.

Ebenso soll die Adria-Plattform Ivana K durch eine Pipeline unter der Meeresoberfläche mit dem kroatischen Festland verbunden werden. Die Pipeline stellt somit eine direkte Naturgas-Verbindung zwischen den Gasvorkommen in der Nordadria mit Istrien, der Region Primorje-Gorski kotar, der Gespanschaft Karlovac und dem internationalen Gasleitungsnetz dar.

Bis 2009 soll das Gasleitungsnetz auch in die Regionen Lika und Dalmatien erweitert werden (Pipeline von Bosiljevo nach Split, 295 km). Insgesamt beträgt die Länge des kroatischen Gasleitungsnetzes 1.657 km (weitere 394 km sind in Bau).

  

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Thema #67093

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