Erdöl/Ölpreis-Thread - Öl, Oil, Brent, Crude III | aktie.at Forum
Erdöl/Ölpreis-Thread - Öl, Oil, Brent, Crude III
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.2.16 08:52)

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Am Öle alles hängt - zum Öle alles drängt...

Vorgänger-Thread zum Thema Erdöl, Ölpreis etc:

http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=124&topic_id=8897&mode=full &page=2


Historische Entwicklungsgeschichte über ÖL:

Eine Öl-Geschichte
von Matt Badiali

Abraham Gesner (1797-1864) änderte die Welt ... fast.

Ganz knapp weltweite Berühmtheit zu verfehlen, war sein Schicksal. Abraham wuchs Anfang des 19. Jahrhunderts in Kanada auf, wo seine Familie Unterschlupf vor der Revolution suchte. Dort entwickelte er ein starkes Interesse für Geologie. Später studierte er Chemie und Medizin in London.

Um 1840 entfachte der hohe Preis von Walöl aggressive Anstrengungen einen alternativen Brennstoff für Lampen zu entwickeln. Abraham Gesner experimentierte mit Kohle und Asphalt und schuf "Leuchtöl".

Er nannte dieses neue Öl Keroselain, was er später in Kerosene (Kerosin) verkürzte.


Leuchtpetroleum

Das Leuchtpetroleum von Gesner fand schnell Anklang. 1859 destillierten 34 Gesellschaften Kerosin aus Kohle. Die Geschäfte liefen gut in der "Petroleum"-Industrie, mit Einnahmen von 5 Millionen $ pro Jahr. Auf heute übertragen sind das ungefähr 80 Millionen $.

Europa stellte schnell auf Kerosin um, um Häuser zu beleuchten. Vor 1854 wurden die Häuser in Wien und Osteuropa mit speziellen Kerosin-Lampen beleuchtet.

Unglücklicherweise - für Gesner - benutzten die Europäer Leuchtpetroleum, das nicht aus Kohle hergestellt wurde, sondern aus Öl.

Das Leuchtpetroleum aus Öl hatte keinen Einfluß auf den US-amerikanischen Leuchtpetroleum-Markt, da es dort keine Quellen gab. Jedoch änderte sich die Situation völlig, als in Titusville, Pennsylvanien, reichlich günstiges Öl entdeckt wurde.

Die Industrie, die Leuchtpetroleum aus Kohle herstellt, wurde jäh gestoppt.

Ein Chemiker aus Yale, Benjamin Silliman schrieb einen Aufsatz über die Destillation von Öl in verschiedene Produkte einschließlich Leuchtpetroleum. Diese berühmte Abhandlung stellte die ursprüngliche Erfindung von Gesner in den Schatten.

Gesner starb ohne eine Belohnung für seine Entdeckung. Während einige seinem Namen als den Retter der Walfische huldigten, wird seine Rolle in der Erdölindustrie als gering dargestellt.

Tatsächlich sind Gesners und Sillimans Endeckungen über die Natur von Kohlenwasserstoffen die Wurzel unserer heutigen Abhängigkeit von Öl. Leuchtpetroleum war der Schlüssel, der das Tor öffnete.


Das Aufspalten von Rohöl

Der Schlüssel für die Nutzung von Rohöl ist das Aufspalten in Teilprodukte wie Leuchtpetroleum, Butan, Propan, und Benzin. Das Aufspalten von Rohöl in großen Mengen erfordert riesige Raffinerien.

Ölraffinerien sind hässliche, umweltverschmutzende Fabriken. Sie können diese Irrgärten von Schornsteinen und Türmen um große Städte wie Salt Lake City, Houston und Philadelphia sehen.

Die Anzahl an Raffinerien in den Vereinigten Staaten erreichte Anfang der 80er Jahre ihren Hochpunkt, als mehr als 300 Fabriken im Land in Betrieb waren. Die meisten dieser Werke waren so uneffizient, dass, als die Regierung die Industrie deregulierte, die halbe Branche zusammenbrach.

Inzwischen ermunterte die US-amerikanische Nachfrage nach Öldestillaten die Nachbarn in Kanada dazu, ihre enormen Schweröl-Reserven zu entwickeln. Wir brauchen mehr Kapazität, um dieses Schweröl zu raffinieren..

Viele Gesellschaften stehen bereit, die Schweröl-Welle zu reiten. Wenn Sie nach einer guten, langfristigen Ölinvestition suchen, die Erforschung (Exploration), Produktion, und starke Kapazität aufweisen, gucken Sie sich einmal den Husky, Marathon oder PetroCanada an.

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Antworten zu diesem Thema
Erdöl/Ölpreis-Thread - Öl, Oil, Brent, Crude III, ModeratorRang: Wien Broker(90), 02.2.16 08:52
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Öl long
01.7.09 17:45
1
RE: Öl long
01.7.09 18:25
2
RE: Öl long
02.7.09 11:26
3
Konjunkturzahlen
02.7.09 14:32
4
Einzelner Händler trieb Ölpreis rauf
04.7.09 00:31
5
Ölpreis wieder recht niedrig
06.7.09 12:41
6
Intraday vom Tief erholt
06.7.09 16:07
7
RE: Intraday vom Tief erholt
06.7.09 16:26
8
BP: Wieder "Alles Paletti"?
17.6.10 13:35
9
      RE: BP: Wieder "Alles Paletti"?
17.6.10 19:02
10
      BP beziffert Ölpest-Belastung für Bilanz
17.6.10 20:01
11
nachfrage 2013 geringer als 2008
08.7.09 15:45
12
Oil Falls Below $60 as Demand Declines
09.7.09 17:12
13
RE: Oil Falls Below $60 as Demand Declines
10.7.09 13:59
14
      Ölpreis sinkt trotz Nigeriakkonflikt
13.7.09 19:58
15
      Bei Ölaktien heißt es: Zugreifen!
21.7.09 22:17
16
      Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Sterben ...
21.7.09 22:46
17
      RE: Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Ster...
21.7.09 23:16
18
      RE: Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Ster...
22.7.09 00:39
19
      RE: Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Ster...
22.7.09 08:33
20
      RE: Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Ster...
22.7.09 08:52
21
      Schöne Trends im Ölpreis
22.7.09 13:59
22
US-Studie entlarvt Spekulanten als Ölpreistreiber
28.7.09 20:17
23
RE: US-Studie entlarvt Spekulanten als Ölpreistreiber
28.7.09 20:32
24
-5%
29.7.09 17:25
25
RE: -5%
29.7.09 17:30
26
      RE: -5%
30.7.09 09:26
27
The Commodity Price Catastrophe to Come
06.8.09 17:09
28
OPEC geht weiterhin von Anziehen des Ölbedarfs im Jahr ...
11.8.09 16:24
29
Crude Oil Rises After Supplies Tumble Most in More Than...
19.8.09 17:47
30
RE: Crude Oil Rises After Supplies Tumble Most in More ...gut analysiert
19.8.09 18:24
31
74-Dollar-Marke geknackt
26.8.09 08:33
32
BP Makes ‘Giant’ Oil Discovery in Gulf of Mexico
02.9.09 18:09
33
Lukoil dreht Ölhahn auf
02.9.09 20:23
34
OPEC wird Förderquoten beibehalten
07.9.09 08:19
35
OPEC bleibt bei gleicher Produktion
10.9.09 08:45
36
IEA Raises 2009, 2010 Oil Demand Forecasts on Growth in...
10.9.09 11:09
37
Händler rechnen mit fallendem Ölpreis
21.9.09 19:55
38
OMV-Vorstand Langanger: "Zeit des Easy Oil ist vorbei"
24.9.09 15:43
39
Spekulanten haben Ölmarkt fest im Griff
18.10.09 18:10
40
      Das neue Peak-Oilinteressant
20.10.09 15:34
41
      RE: Das neue Peak-Oil
20.10.09 16:05
42
      RE: Das neue Peak-Oil
20.10.09 18:31
43
      RE: Das neue Peak-Oil
20.10.09 18:56
44
      Vom Übermorgenland zur Bettenburg - Dubai steht leer
20.11.09 07:45
45
opec will erst bei 100 dollar produktion steigern
26.10.09 15:08
46
Ölknappheit droht: „Wir brauchen alle zwei Jahre ein ne...interessant
06.11.09 16:05
47
      Öl -3%
06.11.09 17:36
48
Spekulanten wetten auf 100 Dollar-Ölpreis
10.11.09 10:44
49
OPEC mit höherer Förderung
10.11.09 11:30
50
      IEA schönte angeblich Daten: "Peak Oil bereits erreicht...interessant
10.11.09 15:17
51
      Schlecht ausgelastete US-Raffinerien
20.11.09 08:53
52
      Ölhaie
21.11.09 10:13
53
      RE: Ölhaie
22.11.09 21:48
54
      RE: Ölhaie
22.11.09 22:54
55
      RE: Ölhaie
23.11.09 08:05
56
      RE: Ölhaie
23.11.09 08:40
57
      RE: Ölhaie
23.11.09 08:42
58
      Contango Comeback
01.12.09 23:27
59
      RE: Contango Comeback
02.12.09 07:00
60
-4%
09.12.09 19:46
61
IEA erhöht Prognose zu Ölnachfrage
12.12.09 14:10
62
Experten: Ölpreis steigt nach Rally um weitere 20 Proze...
21.12.09 23:29
63
      Ölstaaten rühren Förderquoten nicht an
24.12.09 13:00
64
Arbitrage mit Tankern - Größenordnunginteressant
28.12.09 19:13
65
Russland ist gegenwärtig der weltgrösste Öl-Produzent
03.1.10 12:01
66
"Im vierten Quartal werden wir einen dreistelligen Ölpr...
07.1.10 20:04
67
Long
20.1.10 16:59
68
Slowakei: Dieselpreis sinkt um ca. 13 Cent
21.1.10 22:12
69
Schlechte Konjunkturdaten - Öl sackt ab
27.1.10 19:55
70
RE: Schlechte Konjunkturdaten - Öl sackt ab
27.1.10 19:58
71
International Energy Agency (IEA) revised its forecast ...
15.2.10 11:29
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„Ölförderung wird immer teurer“
20.2.10 17:32
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Ölland Brasilien muss Benzin kaufen
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      RE: Ölland Brasilien muss Benzin kaufen
22.2.10 12:16
75
China Overtakes U.S. as Top Saudi Crude Oil Buyer
23.2.10 12:33
76
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25.2.10 20:37
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Spezial Report Öl: Das schwarze Gold verliert an Glanz
10.3.10 13:35
78
IEA Raises 2010 Oil Demand Estimate on Developing Econo...
12.3.10 10:43
79
Ende 2010 wird wieder die 100-Dollar-Marke getestet
14.3.10 16:36
80
Jetzt wird tiefer nach Öl gebohrt
16.3.10 19:21
81
OMV und Co zum Opec-Entscheid
17.3.10 16:52
82
Öl-Spekulanten verdienen am Benzinpreis kräftig mit
08.4.10 22:27
83
RE: Öl-Spekulanten verdienen am Benzinpreis kräftig mit
08.4.10 22:36
84
Oil Contango Tempts Traders to Store Crude Again
13.4.10 12:08
85
Investoren stoppen US-Ölpreisrally
13.4.10 19:15
86
Die Öl-Rally steht auf wackeligen Füssen - Korrektur st...
14.4.10 15:40
87
Oil Contango Soars
26.4.10 08:50
88
OPEC hebt Prognose für weltweite Ölnachfrage 2010 an
11.5.10 14:50
89
RE: Erdöl -8%
20.5.10 19:20
90
RE: Erdöl -8%
20.5.10 20:51
91
      RE: Erdöl -8%
20.5.10 20:34
92
      RE: Erdöl -8%
20.5.10 20:49
93
      RE: Erdöl -8%
20.5.10 20:56
94
Bringt jemand den Zynismus auf?
02.6.10 21:15
95
RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
02.6.10 23:02
96
      RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
02.6.10 22:09
97
      RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
02.6.10 22:43
98
      RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
02.6.10 22:59
99
      RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
03.6.10 09:16
100
      RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
03.6.10 09:36
101
      RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
03.6.10 10:57
102
      RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
03.6.10 11:20
103
      Ölpest könnte Schicksal von BP besiegelninteressant
03.6.10 11:29
104
      RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
03.6.10 12:04
105
      RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
03.6.10 12:14
106
      RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
03.6.10 12:30
107
      RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
03.6.10 12:59
108
      RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
03.6.10 13:25
109
      RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
03.6.10 13:40
110
      RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
03.6.10 15:23
111
      RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
03.6.10 15:40
112
      BP Increases Capture Rate From Leaking Gulf Oil Well
06.6.10 11:19
113
      BP macht Fortschritte
06.6.10 22:23
114
      Irak will Ölproduktion vervierfachen
07.6.10 10:02
115
      Oil prices have nowhere to go but up
07.6.10 11:12
116
      RE: BP hält jetzt bei 15.000 Barrel am Tag
08.6.10 21:14
117
      RE: BP hält jetzt bei 15.000 Barrel am Tag
09.6.10 12:05
118
      RE: BP hält jetzt bei 15.000 Barrel am Tag
09.6.10 23:16
119
      RE: BP hält jetzt bei 15.000 Barrel am Tag
10.6.10 12:17
120
      RE: BP hält jetzt bei 15.000 Barrel am Tag
10.6.10 13:08
121
      RE: BP hält jetzt bei 15.000 Barrel am Tag
10.6.10 21:36
122
      RE: Auf 13-Jahres-Tief
10.6.10 21:56
123
      RE: Auf 13-Jahres-Tief
10.6.10 22:04
124
      RE: Auf 13-Jahres-Tiefwitzig
10.6.10 22:24
125
      RE: Auf 13-Jahres-Tief
10.6.10 22:26
126
      USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen helfen
10.6.10 22:48
127
      RE: USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen he...
10.6.10 22:50
128
      RE: USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen he...
10.6.10 23:19
129
      RE: USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen he...
11.6.10 07:14
130
      RE: USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen he...
11.6.10 08:37
131
      BP verschüttet Kaffeewitzigwitzig
11.6.10 10:11
132
      RE: USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen he...
11.6.10 10:09
133
      RE: USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen he...
11.6.10 10:23
134
BP Short
11.6.10 13:20
135
RE: BP Short
11.6.10 13:33
136
RE: BP Short
11.6.10 15:32
137
RE: BP Short
11.6.10 15:54
138
RE: BP Short
11.6.10 20:48
139
RE: BP Short
11.6.10 17:03
140
RE: BP Short
11.6.10 18:28
141
RE: BP Short
13.6.10 09:39
142
RE: BP Short
14.6.10 19:24
143
BP May Lose U.S. Oil Leases, Contracts After Spill
14.6.10 22:01
144
20 Mrd. stehen im Raum
14.6.10 22:14
145
RE: BP Short
20.6.10 10:20
146
RE: BP Short
20.6.10 10:56
147
RE: BP Short
20.6.10 11:05
148
RE: BP Short
20.6.10 11:11
149
BP Partners Anadarko, Mitsui Should Share Oil Woes
20.6.10 11:55
150
RE: BP Short
11.6.10 16:58
151
      RE: BP Short
20.6.10 20:06
152
      RE: BP Short
20.6.10 20:26
153
      RE: BP Short
20.6.10 22:25
154
      RE: BP Short
20.6.10 22:27
155
BP Gefahr für gesamt Ölbranche
15.6.10 13:45
156
RE: BP Gefahr für gesamt Ölbranche
15.6.10 14:03
157
      RE: BP Gefahr für gesamt Ölbranche
15.6.10 14:34
158
      Hearing auf CNN
15.6.10 15:53
159
      RE: Hearing auf CNN
15.6.10 19:17
160
Tiefsee-Ölbohrungen auf der Kippe
15.6.10 13:58
161
"Ölquelle des Alptraums":
15.6.10 17:31
162
RE: "Ölquelle des Alptraums":
15.6.10 19:29
163
      BP's Downside Is Worse Than You Thought
15.6.10 20:49
164
      RE: "Ölquelle des Alptraums":
15.6.10 22:38
165
      RE: "Ölquelle des Alptraums":
15.6.10 22:42
166
      RE: "Ölquelle des Alptraums":
15.6.10 22:46
167
      RE: "Ölquelle des Alptraums":
15.6.10 22:49
168
      BP Swaps Imply 35% Chance of Default
16.6.10 08:24
169
      RE: BP-Put gerollt
24.6.10 21:14
170
      RE: BP-Put gerollt
25.6.10 08:53
171
      RE: BP-Put gerollt
25.6.10 09:01
172
      RE: BP-Put gerollt
25.6.10 09:46
173
      RE: BP-Put gerollt
25.6.10 17:39
174
BP und der machtlose Obama?
16.6.10 08:34
175
Wie die Öl-Chefs gegrillt wurden
16.6.10 08:58
176
RE: Wie die Öl-Chefs gegrillt wurden
16.6.10 08:55
177
      RE: Wie die Öl-Chefs gegrillt wurden
16.6.10 10:18
178
      RE: Wie die Öl-Chefs gegrillt wurden
16.6.10 13:33
179
BP Said to Agree on $20 Billion Fund for Oil Spill Comp...
16.6.10 23:02
180
BP streicht Dividende
16.6.10 21:03
181
RE: BP Said to Agree on $20 Billion Fund for Oil Spill ...
16.6.10 23:06
182
      RE: BP Said to Agree on $20 Billion Fund for Oil Spill ...
16.6.10 23:15
183
BP CEO Hayward vor Kongress
18.6.10 10:18
184
RE: BP CEO Hayward vor Kongress
18.6.10 17:07
185
      BP: Welche zukünftigen Dividenden der Markt einpreist
18.6.10 17:36
186
      BP Richtung Konkurs?interessant
18.6.10 21:57
187
      RE: BP Richtung Konkurs?
18.6.10 22:32
188
      RE: BP Richtung Konkurs?
19.6.10 09:47
189
      RE: BP Richtung Konkurs?
19.6.10 11:07
190
      Anadarko sagt BP ist schuld
19.6.10 11:11
191
      RE: BP Richtung Konkurs?
19.6.10 11:57
192
      Panne auf BPs wichtigstem Abpump-Schiff
19.6.10 19:45
193
      RE: BP Richtung Konkurs?
20.6.10 11:00
194
      RE: BP Richtung Konkurs?
21.6.10 11:32
195
      RE: BP Richtung Konkurs?
21.6.10 12:18
196
      RE: BP Richtung Konkurs?
21.6.10 12:20
197
      RE: BP Richtung Konkurs?
21.6.10 12:20
198
      RE: BP Richtung Konkurs?
21.6.10 12:38
199
      RE: BP Richtung Konkurs?
21.6.10 14:07
200
      RE: BP Richtung Konkurs?
21.6.10 14:27
201
      RE: BP Richtung Konkurs?
21.6.10 15:21
202
      RE: BP Richtung Konkurs?
21.6.10 15:43
203
gewaltige summen in bewegung
21.6.10 16:15
204
BP not eyeing major bond raising: sources
21.6.10 19:51
205
Goldman Sachs revidiert etwas nach unten
22.6.10 10:32
206
More oil gushing into Gulf after accident
23.6.10 20:20
207
RE: More oil gushing into Gulf after accident
24.6.10 16:08
208
      RE: More oil gushing into Gulf after accident
24.6.10 21:07
209
Boykott gegen BP formiert sich
30.6.10 16:06
210
RE: Boykott gegen BP formiert sich
30.6.10 19:34
211
      RE: Boykott gegen BP formiert sich
30.6.10 19:45
212
      RE: Boykott gegen BP formiert sich
30.6.10 19:49
213
      RE: Boykott gegen BP formiert sich
30.6.10 19:54
214
      RE: Boykott gegen BP formiert sich
30.6.10 19:57
215
Anadarko Approved Key Parts of BP’s Gulf Well Design, F...
30.6.10 19:54
216
Why We’re Long BP
05.7.10 00:53
217
"BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
05.7.10 14:03
218
RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
05.7.10 21:22
219
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
05.7.10 21:53
220
      BP verschickt Rechnungen für die Aufräumarbeiten
05.7.10 22:36
221
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
06.7.10 09:40
222
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
06.7.10 19:35
223
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
07.7.10 08:49
224
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
07.7.10 08:51
225
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
07.7.10 09:13
226
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
07.7.10 10:07
227
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
07.7.10 10:13
228
      Saudische Investoren wollen sich gross bei BP einkaufen
07.7.10 19:33
229
      BP-Chef Tony Hayward besucht finanzkräftiges Abu Dhabi
08.7.10 08:05
230
      ExxonMobil prüft ein Übernahmeangebot für BP
11.7.10 20:47
231
      RE: ExxonMobil prüft ein Übernahmeangebot für BP
11.7.10 23:40
232
      BP Gains on Bid to Stop Gulf Oil Leak, Alaskan Sales
12.7.10 21:29
233
      RE: BP Gains on Bid to Stop Gulf Oil Leak, Alaskan Sale...
13.7.10 12:51
234
      RE: BP Gains on Bid to Stop Gulf Oil Leak, Alaskan Sale...
13.7.10 21:38
235
      Kronprinz von Abu Dhabi bestätigt Interesse an BP
13.7.10 22:00
236
      RE: BP Gains on Bid to Stop Gulf Oil Leak, Alaskan Sale...
13.7.10 22:23
237
      RE: @AS
15.7.10 20:01
238
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
06.7.10 17:21
239
      RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
06.7.10 21:44
240
      BP wird keine KE machen
07.7.10 08:12
241
Tiefseebohrung vor dem Aus?gut analysiertgut analysiert
06.7.10 12:29
242
Kosten der Ölpest etwa 60 Mrd. US$
07.7.10 09:34
243
BP - Quelle gestopft
15.7.10 22:12
244
BP +10%
15.7.10 22:33
245
      RE: BP +10%
15.7.10 22:47
246
      RE: BP +10%
15.7.10 22:55
247
BP optimistisch
16.7.10 16:47
248
BP will Quelle nicht mehr öffnen
18.7.10 21:15
249
      BP: Neues Leck neben der Quelle?
19.7.10 19:46
250
      10 schlimmere Katastrophen als BP
19.7.10 21:25
251
      BP will Assets in Vietnam und Pakistan verkaufen
20.7.10 20:31
252
      BP: 7 Mrd.-Deal abgeschlossen
20.7.10 22:39
253
      Relief tunnel should reach Gulf well by weekend
21.7.10 20:57
254
      BP-Chef Tony Hayward tritt angeblich zurück
25.7.10 17:40
255
      RE: BP-Chef Tony Hayward tritt angeblich zurück
25.7.10 20:24
256
      BP erklärt Rücktritt von Vorstandschef Hayward
27.7.10 08:24
257
BP stellt 32,2 Mrd. Dollar für Ölpest zurück!
27.7.10 09:23
258
RE: BP stellt 32,2 Mrd. Dollar für Ölpest zurück!
27.7.10 19:39
259
Ölpest kaum noch auffindbarinteressant
27.7.10 13:09
260
die bisherige Bilanz der Ölpest
27.7.10 13:41
261
RE: Ölpest kaum noch auffindbar
27.7.10 19:20
262
      RE: Ölpest kaum noch auffindbar
27.7.10 19:24
263
      RE: Ölpest kaum noch auffindbar
27.7.10 19:29
264
      RE: Ölpest kaum noch auffindbar
27.7.10 19:27
265
      RE: Ölpest kaum noch auffindbar
27.7.10 19:31
266
      RE: Ölpest kaum noch auffindbar
27.7.10 19:33
267
      Abbau von Erdöl durch Bakterieninteressant
27.7.10 20:04
268
      RE: Abbau von Erdöl durch Bakterien
27.7.10 23:43
269
      Rätsel im Golf von Mexiko
28.7.10 22:42
270
      RE: Rätsel im Golf von Mexiko
28.7.10 23:07
271
      RE: Rätsel im Golf von Mexiko
29.7.10 08:10
272
      RE: Rätsel im Golf von Mexiko
29.7.10 08:19
273
      RE: Rätsel im Golf von Mexiko
29.7.10 08:31
274
      RE: Rätsel im Golf von Mexiko
29.7.10 10:39
275
      RE: Rätsel im Golf von Mexiko
29.7.10 10:32
276
      RE: Ölpest kaum noch auffindbar???
03.8.10 12:20
277
      RE: Ölpest kaum noch auffindbar???
03.8.10 20:25
278
BP: Es ist der schlimmste Unfall der Geschichte
03.8.10 08:46
279
BP verkauft, stellt Rechnungen aus und mögliche Strafe
03.8.10 20:34
280
3/4 des Öls im Golf von Mexiko sind weg
04.8.10 21:03
281
BP: Für 2011 (niedrige) Dividende eingepreist
05.8.10 23:09
282
@Finanzinvest
05.8.10 23:11
283
Oil Contango Doubles in 2011
08.9.10 13:15
284
OPEC Decides to Leave Oil Output Unchanged, President S...
14.10.10 15:00
285
Großhändler Vitol redet Ölpreis klein
14.10.10 19:21
286
OPEC Cheating Most Since 2004
13.12.10 11:42
287
IEA Raises 2011 Oil Demand Forecast a Fourth Month on R...
18.1.11 10:30
288
Raffineriemargen okayinteressant
18.1.11 21:32
289
Brent short, WTI long
24.1.11 14:35
290
RE: Brent short, WTI long
24.1.11 14:44
291
RE: Brent short, WTI long
24.1.11 14:57
292
RE: Brent short, WTI long
24.1.11 15:21
293
RE: Brent short, WTI long
24.1.11 15:38
294
RE: Brent short, WTI long
24.1.11 15:41
295
RE: Brent short, WTI long
24.1.11 15:46
296
RE: Brent short, WTI long
24.1.11 15:55
297
RE: Brent short, WTI long
24.1.11 17:17
298
RE: Brent short, WTI long
24.1.11 19:48
299
RE: Brent short, WTI long
24.1.11 19:47
300
RE: Brent short, WTI long
24.1.11 19:49
301
RE: Brent short, WTI long
24.1.11 20:21
302
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 11:37
303
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 11:49
304
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 12:04
305
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 12:34
306
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 12:40
307
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 13:03
308
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 13:10
309
RE: Brent short, WTI longgut analysiert
25.1.11 12:08
310
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 12:35
311
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 12:58
312
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 13:05
313
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 13:34
314
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 13:55
315
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 14:04
316
RE: Brent short, WTI longwitzig
25.1.11 14:13
317
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 14:14
318
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 14:32
319
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 14:43
320
@AS & Vienna_Stockgut analysiert
25.1.11 15:28
321
RE: @AS & Vienna_Stock
25.1.11 19:07
322
RE: @AS & Vienna_Stock
25.1.11 19:12
323
RE: @AS & Vienna_Stock
25.1.11 19:15
324
RE: @AS & Vienna_Stock
25.1.11 19:21
325
RE: @AS & Vienna_Stock
25.1.11 19:27
326
RE: @keramgut analysiert
25.1.11 21:40
327
RE: @keram
25.1.11 22:26
328
RE: @keram
26.1.11 08:23
329
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 14:15
330
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 13:37
331
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 13:49
332
RE: Brent short, WTI longwitzig
25.1.11 13:55
333
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 19:23
334
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 19:21
335
RE: Brent short, WTI longgut analysiert
25.1.11 19:26
336
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 19:31
337
RE: Brent short, WTI longgut analysiert
25.1.11 19:34
338
@AS
25.1.11 21:52
339
RE: @AS
25.1.11 22:08
340
RE: @AS
25.1.11 22:10
341
RE: @AS
25.1.11 22:55
342
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 19:33
343
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 19:48
344
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 19:49
345
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 19:59
346
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 20:07
347
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 20:10
348
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 20:17
349
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 20:31
350
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 21:14
351
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 22:53
352
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 22:59
353
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 23:27
354
RE: Brent short, WTI long
26.1.11 08:16
355
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 23:01
356
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 23:32
357
RE: Brent short, WTI longgut analysiert
25.1.11 19:53
358
@Hagen
25.1.11 20:30
359
RE: @Hagen
25.1.11 20:59
360
RE: @Hagen
25.1.11 21:13
361
RE: Brent short, WTI long
25.1.11 19:15
362
RE: Brent short, WTI long
24.1.11 15:40
363
RE: Brent short, WTI long
26.1.11 10:24
364
RE: Brent short, WTI long
26.1.11 10:39
365
RE: Brent short, WTI long
26.1.11 15:56
366
RE: Brent short, WTI longinteressantwitzig
27.1.11 11:20
367
      RE: Brent short, WTI long
27.1.11 11:51
368
      RE: Brent short, WTI long
19.2.11 14:45
369
      RE: Brent short, WTI long
27.1.11 12:23
370
      RE: Brent short, WTI long
27.1.11 13:16
371
      RE: Brent short, WTI long
27.1.11 13:58
372
      RE: Brent short, WTI long
27.1.11 14:11
373
      RE: Brent short, WTI longgut analysiertgut analysiertgut analysiert
27.1.11 14:14
374
      renewable oil
27.1.11 18:49
375
      RE: renewable oil
27.1.11 19:47
376
      RE: renewable oil
27.1.11 20:02
377
      RE: renewable oil
28.1.11 08:45
378
      RE: Brent short, WTI long - ein Rückblick
16.12.15 10:45
379
      @AS
16.12.15 11:29
380
      RE: Brent short, WTI long - ein Rückblick
16.12.15 20:38
381
      RE: Brent short, WTI long
28.1.11 10:38
382
      RE: Brent short, WTI long
28.1.11 11:08
383
      RE: Brent short, WTI long
28.1.11 12:00
384
      RE: Brent short, WTI long
28.1.11 12:38
385
      RE: Brent short, WTI long
28.1.11 12:56
386
      RE: Brent short, WTI longinteressant
28.1.11 15:36
387
      WTI arbitrage is a PADD II windfallinteressant
29.1.11 11:50
388
      Warum die Ölpreise verrückt spieleninteressant
30.1.11 14:16
389
      WTI +6$witzig
31.1.11 09:42
390
      RE: WTI +6$
31.1.11 09:44
391
      RE: WTI +6$
31.1.11 09:54
392
      RE: WTI +6$
31.1.11 09:56
393
      RE: WTI +6$
31.1.11 10:31
394
      RE: WTI +6$
31.1.11 11:41
395
      RE: WTI +6$
31.1.11 11:56
396
      RE: WTI +6$
31.1.11 22:07
397
      RE: WTI +6$
31.1.11 22:43
398
      Es gibt zu viele Raffinerien
04.2.11 09:47
399
Brent läuft WTI den Rang ab
26.1.11 08:49
400
Leicht Steigender Ölpreis trotz Ägyptenberuhigung
08.2.11 10:09
401
reserven der saudis überhöht dargestellt
09.2.11 17:23
402
Wieder dabei: WTI/Brent Spread
14.2.11 11:02
403
Panik auf Ölmarkt legt sich
27.2.11 08:53
404
Die Ölreserven halten zwei Jahre
05.3.11 18:07
405
RE: Die Ölreserven halten zwei Jahre
05.3.11 19:09
406
      RE: Die Ölreserven halten zwei Jahre
06.3.11 11:30
407
      RE: Die Ölreserven halten zwei Jahre
06.3.11 12:41
408
      RE: Die Ölreserven halten zwei Jahre
06.3.11 13:43
409
Libyen liefert trotz UN-Sanktionen weiter Öl nach Öster...
06.3.11 18:26
410
RE: Libyen liefert trotz UN-Sanktionen weiter Öl nach Ö...
06.3.11 19:16
411
      RE: Libyen liefert trotz UN-Sanktionen weiter Öl nach Ö...
06.3.11 20:42
412
      RE: Libyen liefert trotz UN-Sanktionen weiter Öl nach Ö...
06.3.11 20:56
413
      OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened on Ma...
07.3.11 12:22
414
      ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
07.3.11 17:23
415
      RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
07.3.11 19:03
416
      RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
07.3.11 19:45
417
      RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
07.3.11 19:57
418
      RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
07.3.11 20:06
419
      RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
07.3.11 20:11
420
      RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
07.3.11 20:19
421
      RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
07.3.11 20:50
422
      RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
07.3.11 21:31
423
      RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
07.3.11 21:26
424
      RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
07.3.11 21:36
425
      RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
07.3.11 21:39
426
      RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
07.3.11 21:44
427
      RE: Freiwillige Steuer
08.3.11 07:53
428
      RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened o...
07.3.11 19:08
429
      RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened o...gut analysiert
08.3.11 00:19
430
      RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened o...gut analysiert
08.3.11 10:30
431
      RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened o...
08.3.11 10:31
432
      RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened o...
08.3.11 10:41
433
      RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened o...gut analysiert
08.3.11 10:50
434
      RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened o...
08.3.11 10:54
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      RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened o...
08.3.11 10:50
436
      RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened o...
08.3.11 10:52
437
      RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened o...
08.3.11 11:14
438
      RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened o...
08.3.11 11:17
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      RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened o...
08.3.11 14:24
440
      RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened o...
08.3.11 14:52
441
OPEC erhöht Förderung
08.3.11 09:18
442
Peak Oil mehr als reine Panikmache
10.3.11 13:49
443
RE: Peak Oil mehr als reine Panikmache
10.3.11 16:42
444
      RE: Peak Oil mehr als reine Panikmachegut analysiertgut analysiertinteressant
10.3.11 17:09
445
      RE: Peak Oil mehr als reine Panikmache
10.3.11 17:16
446
      RE: Peak Oil mehr als reine Panikmache
10.3.11 17:22
447
      RE: Peak Oil mehr als reine Panikmacheinteressant
10.3.11 17:43
448
      OMV an Heritage Oil interessiert?
11.3.11 09:39
449
      RE: OMV an Heritage Oil interessiert?
11.3.11 09:59
450
      Shell greift für Ölförderung tief in die Tasche
16.3.11 20:18
451
      Bei einem Ölpreis über 150 $ knallt'sinteressantinteressant
19.3.11 21:06
452
Brent-Ölpreis erstmals seit August 2008 über 120 Dollar
04.4.11 22:09
453
RE: Brent-Ölpreis erstmals seit August 2008 über 120 Do...
04.4.11 22:16
454
      RE: Brent-Ölpreis erstmals seit August 2008 über 120 Do...
04.4.11 23:18
455
      RE: Brent-Ölpreis erstmals seit August 2008 über 120 Do...
05.4.11 08:06
456
      RE: Brent-Ölpreis erstmals seit August 2008 über 120 Do...
05.4.11 10:54
457
      Libyan rebels are set to make their first oil exports
05.4.11 11:52
458
      RE: Brent-Ölpreis erstmals seit August 2008 über 120 Do...
05.4.11 19:32
459
Goldman Sachs Sees Oil Bull Market Being Born in Today'...
15.1.16 17:05
460
Öl: - 6%
15.1.16 18:33
461
Negativer Ölpreis Realität
18.1.16 15:23
462
RE: Negativer Ölpreis Realität
18.1.16 16:35
463
RE: Negativer Ölpreis Realität
18.1.16 17:26
464
      RE: Negativer Ölpreis Realität
18.1.16 18:45
465
      RE: Negativer Ölpreis Realität
18.1.16 19:40
466
      RE: Negativer Ölpreis Datenfehler
19.1.16 16:47
467
      Skandal
26.1.16 22:09
468
      RE: Skandal
27.1.16 11:39
469
      RE: Skandal
27.1.16 11:04
470
Iraq says Saudi, Russia change tone on possible oil dea...
27.1.16 08:08
471
RE: Iraq says Saudi, Russia change tone on possible oil...
27.1.16 08:13
472
      RE: Iraq says Saudi, Russia change tone on possible oil...
27.1.16 10:13
473
      RE: Iraq says Saudi, Russia change tone on possible oil...
27.1.16 21:10
474
      RUSSIAN ENERGY MINISTER NOVAK SAYS SAUDI ARABIA PROPOSE...
28.1.16 15:51
475
      Ölpreis steigt
28.1.16 16:52
476
      RE: Ölpreis steigt
28.1.16 17:10
477
      RE: Ölpreis steigt
28.1.16 18:29
478
      RE: Ölpreis steigt
29.1.16 16:01
479
      RE: Ölpreis steigt
29.1.16 16:59
480
Iran pushes OPEC oil output to new high as sanctions ar...
30.1.16 10:03
481
Non OPEC Oil Production To Collapse In 2016interessant
06.2.16 09:44
482
RE: Non OPEC Oil Production To Collapse In 2016
06.2.16 10:24
483
      RE: Non OPEC Oil Production To Collapse In 2016
06.2.16 13:14
484
      Saudi, Venezuela talk of OPEC, non-OPEC cooperation to ...
08.2.16 09:46
485
Oil surges 8 pct as U.S. rig count plunges, shorts scra...
13.2.16 21:23
486
RE: Oil surges 8 pct as U.S. rig count plunges, shorts ...
14.2.16 08:35
487
      RE: Oil surges 8 pct as U.S. rig count plunges, shorts ...
14.2.16 09:35
488
      OPEC members increasingly keen to end oil glut: Nigeria...
15.2.16 07:57
489
      RE: OPEC members increasingly keen to end oil glut: Nig...
16.2.16 03:31
490
      ÖLPREIS Ölminister zurren Förderbegrenzung fest
16.2.16 11:10
491
      Analyse des heutigen Abkommens
16.2.16 18:24
492
      Iran lehnt Deckelung der Ölförderung ab
17.2.16 15:40
493
      IEA: Drastischer Ölpreis-Anstieg in fünf Jahren möglich
23.2.16 11:10
494
      IEA: Drastischer Ölpreis-Anstieg in fünf Jahren möglich
23.2.16 11:10
495
      RE: IEA: Drastischer Ölpreis-Anstieg in fünf Jahren mög...
23.2.16 13:45
496
U.S. shale's message for OPEC: above $40, we are coming...
01.3.16 21:32
497
Ölpreisentwicklung 2016
04.3.16 11:34
498
      RE: Ölpreisentwicklung 2016
04.3.16 16:01
499
      RE: Ölpreisentwicklung 2016
04.3.16 17:23
500
      RE: Ölpreisentwicklung 2016gut analysiertinteressantinteressantinteressantinteressant
05.3.16 07:23
501
      das ist ein RIG ( = Bohrturm )
05.3.16 11:32
502
      hydraulic fracking truck's bei der Arbeit
05.3.16 08:51
503
      das sind well's ( damit wird öl hochgepumpt )
05.3.16 08:58
504
      Timelapse of drilling & fracking a well
05.3.16 09:03
505
      hydraulic fracturing => echt der wahnsinn
05.3.16 09:09
506
      fracking lernstunde ENDE
05.3.16 09:10
507
      RE: fracking lernstunde ENDE
05.3.16 10:35
508
      RE: fracking lernstunde ENDE
05.3.16 10:53
509
Der Schieferölboom gerät ins Stocken - US-Ölproduktion ...
09.3.16 19:27
510
Brent / WTI
10.3.16 10:48
511
Forget fracking. Choking and lifting are latest efforts...
11.3.16 09:54
512

Öl long
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.7.09 17:45)

Nachdem es in den letzten 2h um 2$ runter gegangen ist, bin ich mal long.

  

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RE: Öl long
AlextGO1(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.7.09 18:25)

Öl schwankt zur Zeit aber fast täglich so ca. 3 $ intraday. Bist du bei Brent Crude oder WTI long?

Ich überlege bei BC noch auf einen Rücksetzer bis etwa 65 USD zu warten und dann einzusteigen.

http://www.godmode-trader.de/de/rohstoff-analyse/OEl-Tagesausblick-fuer-Mittwoch-01Juli-2 009,i133978,a1828633,c252.html

  

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RE: Öl long
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.7.09 11:26)

>Öl schwankt zur Zeit aber fast täglich so ca. 3 $ intraday.
>Bist du bei Brent Crude oder WTI long?

WTI.
Ja, die Schwankungen sind sehr hoch. Immer wenn da Wirtschaftsdaten raukommen, geht es um 2-3$ runter.
Ich habe noch keine rechte Strategie beim Öl gefunden. Es ist halt ein gewißer Hedge zu meinen shorts in Aktien.

  

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Konjunkturzahlen
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.7.09 14:32)

Interessant, wie man rein am Kurs feststellen kann, daß Zahlen rausgekommen sind. 14:30 und plötzlich geht es 30c runter.

  

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Einzelner Händler trieb Ölpreis rauf
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.7.09 00:31)

Es war ein einziger Spekulant, der mit nicht genehmigten Geschäften den weltweiten Ölpreis in der jüngsten Zeit kurzfristig nach oben getrieben und seinem Londoner Unternehmen einen Millionenverlust beschert hat.

Der Brokerfirma PVM Oil Futures entstand durch den Alleingang ihres Händlers ein Schaden von sechs Mio. Pfund (sieben Mio. Euro). Das Unternehmen meldete den Fall der britischen Finanzaufsicht und kündigte eine eigene Untersuchung an.


Preis schnalzte in die Höhe
Dienstagfrüh hatte der Händler binnen kürzester Zeit Termingeschäfte für insgesamt 16 Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl angeheizt - das 32-Fache des üblichen Handelsvolumens. Dadurch war der Preis in die Höhe geschnellt.


Als PVM die Futures, die ihr Mitarbeiter ohne Genehmigung gekauft hatte, wieder veräußerte, erlitt das Unternehmen durch den zwischenzeitlichen Preisrückgang den Millionenverlust.


Medien lüften Identität des Brokers
Medien haben mittlerweile die Identität des Spekulanten gelüftet. Steve P. habe die Preise nach oben getrieben. Auf die Erwähnung seines vollständigen Namens, etwa durch die "Financial Times", wollte das Unternehmen aber nicht reagieren.


Bereits am Donnerstag hatte PVM erklärt, dass es eine vollständige Aufklärung des Falles anstrebe. Die britische Finanzaufsicht FSA sei informiert worden. Nach der Entdeckung der Geschäfte habe man diese ordnungsgemäß beendet, teilte PVM mit.


Über die Motivation des Händlers wollte sich das Unternehmen nicht äußern. Brokern sei es nicht erlaubt, sich selbst am Handel auf dem Rohölmarkt zu beteiligen.


Erst im Mai war ein Händler von Morgan Stanley aufgeflogen, der unter dem Einfluss von Alkohol große Einkäufe getätigt und sie vor seinen Chefs verborgen hatte.


Kommen strengere Regeln?
Der Vorfall platzt mitten in eine Debatte, in der Regulierer ohnedies strengere Regeln auf den Rohstoffterminmärkten etablieren wollen.


Dass es nun ausgerechnet PVM erwischt habe, bezeichnet die "Financial Times" als Ironie. Es sei immer der Chef von PVM, David Hufton, gewesen, der sich gegen Spekulationen auf dem Ölmarkt ausgesprochen habe - manche dieser Orders, so Hufton, funktionierten, als wären die Beteiligten "in einem elektronischen Casino".

********
orf.at
03.07.2009

  

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Ölpreis wieder recht niedrig
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.09 12:41)

Vom Hoch deutlich zurückgefallen ist der Ölpreis. Das macht mir leider die ganzen shortgewinne mehr als nur zunichte

-10$ in einer Woche!

  

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Intraday vom Tief erholt
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.09 16:07)

>Vom Hoch deutlich zurückgefallen ist der Ölpreis. Das macht
>mir leider die ganzen shortgewinne mehr als nur zunichte
>
>-10$ in einer Woche!

So, endlich wieder etwas steigende Tendenz. Vom Tief wieder +1%, aber immer noch -9$ zum Stand vor 1 Woche.

  

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RE: Intraday vom Tief erholt
AlextGO1(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.09 16:26)

Brent Crude sollte noch etwa bis auf 61,xx USD fallen laut täglicher godmode-trader.de Chart-Anlayse. Jetzt ist es erst bei ca 64 USD. Also da könnte es noch weiter runter gehen.

  

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BP: Wieder "Alles Paletti"?
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.10 13:35)

BP-Aktie:
Die 20-Milliarden-Dollar-Börsenparty
Zwanzig Milliarden Dollar muss der Öl-Riese BP wegen der Katastrophe im Golf von Mexiko in einen Treuhandfonds einzahlen. Mindestens. Dazu wird die Dividende gestrichen. Schlechte Nachrichten? Nicht an der Börse. Dort wird gefeiert, die Aktie klettert kräftig. Aber sind die Anteilsscheine des Öl-Konzerns tatsächlich wieder interessant für Investoren?

Quelle: dpa
mm/HB LONDON.­ Die Aktien des britischen Ölriesen BP sind am Donnerstag nach der Ankündigung eines Hilfsfonds für die Opfer der US-Ölkatastrophe kräftig gestiegen. Im frühen Handel legten die Anteilscheine in London um zeitweise neun Prozent auf 365 Pence zu. Unternehmenschef Tony Hayward sollte sich noch am Donnerstag einer Anhörung vor dem US-Kongress stellen.

Die meisten Investoren reagierten positiv auf die Nachrichten aus den USA. Gestern Vormittag stieg die BP-Aktie an der Londoner Börse um knapp acht Prozent.Vor allem die Streichung der Dividende ist in Großbritannien ein hoch emotionales Thema, das mittlerweile in Pubs und auf der Straße fast genau so intensiv diskutiert wird wie der schwache erste Auftritt der englischen Nationamannschaft bei der WM. Weil die meisten Pensionsfonds die einst als Witwen- und Waisenpapier geltende BP-Aktie in ihren Depots haben, fürchten, die Anleger jetzt um ihre Rente.

Der Ölkonzern will - wie von politischer Seite aus den USA gefordert - einen milliardenschweren Treuhandfonds zur Entschädigung der Opfer der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko bereitstellen. Die Dividende für das restliche Jahr wird gestrichen. Für das erste Quartal war bereits eine Dividende ausgeschüttet worden. Der Treuhandfonds über 20 Milliarden Dollar und die Streichung der Dividende werden in der Finanzbranche als erste Schritte in die richtige Richtung gesehen.

„Zumindest ein Teil der Unsicherheit für den Ölkonzern ist jetzt vom Tisch, meint Analyst Evgeny Solovyov von der französischen Bank Societe Generale. BP habe jetzt zumindest einen ersten Anhaltspunkt für die Kosten der Ölkatastrophe. „Apokalyptische Szenarien über den Untergang des Unternehmens dürften damit deutlich unwahrscheinlicher geworden sein“. Präsident Barack Obama hatte allerdings betont, dass die 20 Mrd. Pfund die BP in den Fonds einzahlen wird, keine Obergrenze für die Verpflichtungen des Konzerns darstellten. Einzelne Bürger und die US-Bundestaaten haben noch immer die Möglichkeit BP zu verklagen.

Der Öl-Multi hat zudem eingewilligt, 100 Millionen Dollar für Bohrinsel-Arbeiter zur Seite zu legen, die wegen des sechsmonatigen Verbots von Tiefseebohrungen ihren Job verloren haben. BP kommt zentralen Forderungen von US-Präsident Obama nach, dem zuletzt ein zu nachgiebiger Umgang mit dem Konzern vorgeworfen wurde.

Obama sagte, BP werde die Summe binnen vier Jahren zu Raten von jährlich fünf Milliarden Dollar bereitstellen. Er betonte zugleich, die Errichtung des Fonds sei nicht gleichbedeutend mit einer Deckelung der Forderungen. BP werde auch darüber hinaus zur Rechenschaft gezogen. Sorgen, dass der Konzern für die Schäden irgendwann nicht mehr aufkommen könne, mache er sich nicht. BP sei ein starkes und gesundes Unternehmen und es liege im Interesse aller Betroffenen, dass dies so bleibe, sagte Obama.

Ganz ähnlich sieht es Sven Diermeier, Analyst bei Independent Research: "Sollten die Kosten und Strafzahlungen, die wegen der Ölkatastrophe im Golf auf BP zukommen werden, nicht völlig aus dem Ruder laufen, halte ich eine Insolvenz für sehr unwahrscheinlich. Man sollte nicht vergessen, dass BP in den vergangenen Jahren einen operativen Cash-Flow von im Schnitt 24 bis 36 Mrd. Dollar vorzuweisen hatte. Außerdem ist der Konzern niedrig verschuldet. Kurzum: BP hat Reserven."

In den vergangenen Wochen hatte die BP-Aktie rund die Hälfte ihres Wertes eingebüßt. Viele Analysten haben mittlerweile Kaufempfehlungen ausgesprochen, weil sie glauben, der Markt hätte das Unternehmen über Gebühr bestraft. JPMorgan beispielsweise hat die Einstufung für BP vor auf "Overweight" belassen. Selbst unter Einbeziehung hoher Strafen sowie des unabhängigen Kompensationsfonds, der Lohnausgleichszahlungen für die Arbeitskräfte am Golf von Mexiko vorsehe, bleibe der Verschuldungsgrad von BP noch im Rahmen der vom Management angepeilten Spanne, schrieb Analyst Fred Lucas in einer Studie vom Donnerstag. Damit sei BP nach wie vor in einer finanziell starken Position.

BP-Aufsichtsratschef Carl-Henric Svanberg entschuldigte sich unterdessen im Namen seiner Firma bei der US-Bevölkerung für die Katastrophe im Golf von Mexiko. "Ich danke ihnen für ihre Geduld in dieser schwierigen Zeit", sagte der Manager nach dem Treffen mit Obama. Er versprach eine faire und rasche Bearbeitung von Schadenersatzansprüchen. Finanzieren will BP die Zahlung in den Fonds nach eigenen Angaben neben der Aussetzung der Dividende über das Rückfahren von Investitionen und den Verkauf von Vermögenswerten im Umfang von zehn Milliarden Dollar.

  

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RE: BP: Wieder "Alles Paletti"?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.10 19:02)

>Obama sagte, BP werde die Summe binnen vier Jahren zu Raten
>von jährlich fünf Milliarden Dollar bereitstellen. Er betonte

Sogar vier Jahre Zeit - wundert mich. Sie könnten das ja auch ohne Probleme
über ein Jahr hinweg darstellen.

Die Entlastungsbohrung kommt schneller vorwärts als erhofft:

----

Meanwhile, a rig drilling a relief well meant to stanch the gushing flow of oil into the Gulf is ahead of schedule and could reach its target over the next three to four weeks, reported Coast Guard Adm. Thad Allen, President Barack Obama's point man on the spill response. Allen said Thursday that a drill from a rig near the ruptured well is nearly 10,000 feet below the seafloor and should come within 10 feet of the existing well within the next few weeks.

He also said that the final push of drilling is the most difficult. The drilling was originally slated for completion in mid-August. Once the drill reaches its target, BP will pump heavy mud down the relief well in an attempt to stop the flow.

http://finance.yahoo.com/news/BP-CEO-telling-Congress-hes-apf-1250723856.html?x=0&sec=top Stories&pos=main&asset=&ccode=

  

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BP beziffert Ölpest-Belastung für Bilanz
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.10 20:01)

BP beziffert Ölpest-Belastung für Bilanz

London (APA/dpa) - Der britische Energiekonzern BP hat die
ungefähre finanzielle Belastung der Ölpest im Golf von Mexiko für
seine Bilanzen verdeutlicht. Die Einzahlung von 20 Mrd. Dollar (16,3
Mrd. Euro) in den US-Fonds zur Entschädigung der Ölpestopfer werde
dreieinhalb Jahre dauern, teilte der Ölmulti am Donnerstag in London
mit. Im dritten Quartal werden demnach 3 Mrd. Dollar überwiesen, im
vierten Quartal 2 Mrd. Dollar. Bis Ende 2013 werde BP 1,25 Mrd.
Dollar vierteljährlich einzahlen. Solange der Zahlungsplan läuft,
will BP genauso viel Geld beiseitelegen.

Aus dem Treuhandfonds sollen "berechtigte Forderungen" beglichen
werden. Dazu zählen laut BP-Angaben Zerstörungen der natürlichen
Ressourcen und Kosten für staatliche und regionale Einsätze.
Geldstrafen und Strafmaßnahmen sind ausgenommen. Wer wie viel Geld
aus dem Fonds erhält, sollen eine unabhängige Schadensersatzbehörde,
Gerichte oder BP selbst entscheiden. Sollte Geld übrig bleiben,
erhält BP es zurück.

Die Streichung der Dividenden an die BP-Aktionäre gelte zunächst
nur für die ersten drei Quartale dieses Jahres. Über eine Zahlung für
das vierte Quartal wird im kommenden Frühjahr entschieden, wenn der
Geschäftsbericht vorgelegt wird. Bis dahin wolle der Konzern ein
klareres Bild über die eigenen Langzeitfolgen der Explosion seiner
Bohrinsel "Deepwater Horizon" am 20. April mit elf Toten haben.

Die Einnahmen sprudeln weiterhin gut, teilte BP außerdem mit. Ohne
die Belastungen der Ölpest rechnet der Konzern in diesem Jahr mit
mehr als 30 Mrd. Dollar aus der Förderung und Produktion. Im
vergangenen Jahr waren es 24,8 Mrd. Dollar. Um die verfügbaren
Geldmittel zu erhöhen, will der Aufsichtsrat Investitionen deutlich
drosseln und geplante Veräußerungen auf rund 10 Mrd. Dollar in den
kommenden zwölf Monaten erhöhen.

  

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nachfrage 2013 geringer als 2008
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.7.09 15:45)

OPEC Expects Demand for Its Crude in 2013 to Be Below Last Year

July 8 (Bloomberg) -- OPEC says the world will need less
crude oil from the group in 2013 than it did last year as the
lingering impact of recession crimps demand and rising biofuels
supply makes up for shrinking production elsewhere.
The Organization of Petroleum Exporting Countries, whose
members supply about 40 percent of the world’s oil, slashed its
forecast for global oil consumption in 2013 by 5.7 million
barrels to 87.9 million barrels a day. OPEC will have to produce
31 million barrels of crude daily in 2013 to satisfy demand,
compared with 31.2 million barrels last year, it predicted in an
annual report today.
“There is a growing perception that the economic slowdown
will be U-shaped, that is the recovery will gather momentum only
gradually,” the group’s Vienna-based secretariat said in its
World Oil Outlook published today. OPEC sees demand for its
crude “rising slowly over the medium term, returning back to
2008 levels by around 2013.”
Oil’s slump from record high prices in July last year led
OPEC to agree production cuts of 4.2 million barrels a day as
the worst global recession since the Second World War reduced
oil demand. The group has pledged to maintain its cuts, even as
prices recovered above $60 a barrel on optimism that the worst
of the recession is over.
OPEC estimates the world’s need for its crude or so-called
“call on OPEC crude” by comparing total global oil demand with
supplies of crude, natural gas liquids and non-conventional
fuels from outside the group, such as biofuels and Canada’s oil
sands, in addition to OPEC’s own natural gas liquids and non-
conventional fuel supplies.

Demand Slump

The slump in demand has also led the group to lower its
estimate for the amount of investment in new production projects
required through 2013 by 30 percent to about $115 billion on new
capacity. That compares with last year’s prediction of $165
billion.
More than 35 projects planned in the next four years, or a
total of 5 million barrels a day of additional crude and NGL
production, are likely to be shelved until after 2013, it said.
“The surge in investment plans in OPEC member countries
that were aimed at addressing perceived market tightness,
particularly in 2007 and the first half of 2008, would in
actuality have turned out, at least partially, to be unneeded
capacity,” OPEC’s report said.
Still, the group sees spare production capacity in member
countries rising to “comfortable” levels of more than 6
million barrels a day in 2013.

Last Year’s Report

Global oil demand will rise 0.5 percent next year to 84.6
million barrels a day, up from 84.2 million barrels a day in
2009, according to the group’s estimates. OPEC’s forecast for
2009 oil consumption is 4 million barrels a day lower than it
predicted in last year’s report. Thereafter, demand is expected
to rise about 1 million barrels a day yearly through 2013 when
it will be 4.4 percent higher than this year.
OPEC estimates that consumption in the developed countries
in the Organization of Economic Development and Cooperation will
drop 1 percent in 2010 to 45.5 million barrels a day and remain
at that level through 2013.
The group also cut its prediction for oil production in
non-OPEC member states. Output is forecast to rise 2 percent, or
1 million barrels a day, to 51.4 million barrels a day in 2013,
according to the outlook. That is more than 4 million barrels a
day lower than OPEC forecast last year.
As non-OPEC crude oil production is expected to decline
through 2013, rising output of non-conventional fuel will drive
most of the increase in non-OPEC supply.

Biofuels Rising

Non-conventional fuel supplies are expected to rise by 1
million barrels a day from 2009 to 2013, mainly attributable to
rising biofuels production in the U.S., Brazil and China,
according to OPEC. NGLs production will increase 0.4 million
barrels a day, the group estimates.
Additionally, OPEC predicts that its own production of
natural gas liquids and gas-to-liquids fuel will rise 1 million
barrels a day to 5.7 million barrels a day in 2013, further
reducing the call on OPEC crude.
OPEC also cut its forecast for oil demand in 2030 to 105.9
million barrels a day from its estimate last year of 113.3
million barrels a day because of increased efficiency and lower
than forecast economic growth.
Developing countries are likely to account for most of the
rise, with almost 80 percent of the net growth through to 2030
in developing Asia, OPEC said.
OPEC’s medium-term “reference scenario” estimates are
based on the world economy shrinking by 1.3 percent this year
and rising thereafter to 3.5 percent growth in 2013.
Indonesia left the producer group this year. OPEC’s 12
remaining members are Algeria, Angola, Ecuador, Iran, Iraq,
Kuwait, Libya, Nigeria, Qatar, Saudi Arabia, the United Arab
Emirates and Venezuela.

  

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Oil Falls Below $60 as Demand Declines
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.7.09 17:12)

Oil Falls Below $60 as Demand Declines, Fuel Supplies Climb

July 9 (Bloomberg) -- Crude oil fell below $60 a barrel for
the first time since May 26 after reports showed that U.S. fuel
inventories increased as the recession curbed consumption.
Stockpiles of gasoline and distillate fuel, a category that
includes heating oil and diesel, rose last week, an Energy
Department report showed yesterday. Total daily fuel demand in
the past four weeks dropped 5.9 percent from a year earlier to
average 18.4 million barrels, the Energy Department said.
“The momentum is clearly in favor of the bears,” said
John Kilduff, senior vice president of energy at MF Global in
New York. “This is a reality check for all of those who ignored
the fundamentals of the market. Prices are clearly headed lower
from here.”
Crude oil for August delivery fell 25 cents, or 0.4
percent, to $59.89 a barrel at 10:33 a.m. on the New York
Mercantile Exchange. Prices have declined 16 percent over the
past seven days, the longest stretch since September 2006.
Brent crude for August settlement rose 11 cents to $60.54 a
barrel on London’s ICE Futures Europe exchange. Yesterday, the
contract declined $2.80, or 4.4 percent, to $60.43, the lowest
settlement since May 25.

  

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RE: Oil Falls Below $60 as Demand Declines
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.7.09 13:59)

Unter 60 waren wir zwar nicht lange, aber der Abwärtstrend ist weiter intakt. Könnte heute wieder darunter gehen.

  

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Ölpreis sinkt trotz Nigeriakkonflikt
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.7.09 19:58)

Die Ölnotierungen tendieren weiter nach unten, obwohl Rebellen in Nigeria eine Verladestation für Erdöl angegriffen und in Brand geschossen haben.


Der Ölpreis hat sich am Montagvormittag mit leichteren Notierungen gezeigt. Der als wichtige Ölpreisbenchmark geltende Future auf die Rohölsorte Brent notierte gegen elf Uhr in London bei 60,31 Dollar je Barrel (159 Liter). Am Freitag notierte der Brent-Future zuletzt bei 60,52 Dollar.

Der Preis für OPEC-Öl ist am Freitag auf 59,86 Dollar pro Barrel gesunken. Am Donnerstag hatte das Barrel nach Angaben des OPEC-Sekretariats in Wien noch 60,58 Dollar gekostet. Der OPEC-Preis setzt sich aus einem Korb von zwölf Sorten zusammen.

In einem aktuellen Tageskommentar verweisen die Experten der Commerzbank als Belastungsfaktoren auf die aktuelle Dollar-Stärke, die schwachen asiatischen Aktienmärkte und die ungünstige Fundamentaldaten. So hat die Internationale Energieagentur (IEA) am Freitag ihre Prognosen für die weltweite Ölnachfrage für das laufende Jahr von 83,8 Mio. Barrel pro Tag bestätigt. Auf Jahressicht entspricht dies einem Rückgang von 2,9 Prozent oder 2,5 Mio. Barrel pro Tag. Für das kommende Jahr wir eine Anstieg von 1,7 Prozent oder 1,4 Mio. Barrel täglich gesehen.

Der Zuwachs im kommenden Jahr wird jedoch nahezu ausschließlich in den Entwicklungsländern stattfinden. In den OECD-Ländern wird sich die Nachfrage, die laut IEA-Schätzungen im Jahr 2009 um 2,4 Mio. Barrel pro Tag sinken wird, im kommenden Jahr nicht nennenswert erholen. Des Weiteren hat die IEA ihre Prognosen für das weltweite Ölangebot angehoben. Neben einer höheren Produktion in den Nicht-OPEC-Ländern sehen die Experten der IEA eine nachlassende Quotendisziplin bei der OPEC. All dies spricht gegen einen Rückgang der Lagerbestände, so das Resümee der Commerzbank.

Pulverfass Nigeria

Die Ölnotierungen geben derzeit trotz eines Wiederaufflammens des Konflikts in Niegeria weiter nach. Rebellen aus dem Nigerdelta haben nach eigenen Angaben einen Anleger für Öltanker und ein Depot nahe der nigerianischen Wirtschaftsmetropole Lagos angegriffen. In einer vom Sprecher der Befreiungsbewegung für das Nigerdelta (MEND) verbreiteten E-Mail hieß es, das Depot und mehrere Tanker stünden seit dem späten Sonntagabend in Flammen. Der Angriff kommt nur wenige Tage, nachdem der inhaftierte Führer der MEND ein Amnestieangebot der Regierung akzeptierte.

Bisher haben die MEND-Rebellen überwiegend Ölförderanlagen und Pipelines im Delta selbst angegriffen und zahlreiche ausländische Mitarbeiter von Ölfirmen entführt. Die Bewegung fördert eine Beteiligung der Bevölkerung des Deltas an den Gewinnen aus der Öl- und Gasförderung.

In den vergangenen Wochen hat MEND die Angriffsserie trotz des Amnestieangebots der Regierung fortgesetzt. Die Anschläge haben die Ölproduktion des westafrikanischen Landes seit 2006 um etwa 20 Prozent gedrosselt und die Wirtschaft Nigerias schwer geschädigt.

Der Goldpreis zeigte sich mit leichterer Tendenz. Im Londoner Goldhandel wurde heute gegen 11.00 Uhr die Feinunze (31,10 Gramm) bei 910,81 Dollar (nach 913,00 Dollar im Nachmittags-Fixing am Freitag) gehandelt.

(ekh/apa/dpa)
13.07.2009

  

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Bei Ölaktien heißt es: Zugreifen!
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.7.09 22:17)

Ölkonzerne sind an der Börse so niedrig bewertet wie seit mindestens 14 Jahren nicht mehr. Im MSCI World Index werden sie nur mit dem 7,8fachen der Unternehmensgewinne gehandelt.


Zum Vergleich: Das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis an den Börsen der Industrieländer liegt bei 17,1, wie der entsprechende MSCI-Index zeigt.

Während viele Anleger noch immer schockiert über den zurückliegenden Einbruch des Rohölpreises sind, halten die UBS und der Finanzdienstleister Guggenheim Partners die Bewertungen im Ölsektor für attraktiv. Sie kaufen Aktien von Konzernen wie Exxon Mobil und dem Offshore-Bohrspezialisten Transocean und spekulieren darauf, dass eine Konjunkturerholung die Nachfrage nach Öl steigern wird.

In der vergangenen Woche haben Ölaktien an der Börse erstmals seit fünf Wochen zugelegt. Mit einem Sprung von 8,4 Prozent glich der Ölwerte-Index im MSCI World seinen Verlust seit Jahresbeginn aus und liegt nun 5,6 Prozent im Plus.

"Energie wird die erste Branche sein, die sich erholt", sagt Scott Minerd, Leiter Investments bei Guggenheim. "Die Aktien sind billig und attraktiv. Für Investoren ist eine gute Zeit, um auf eine stärkere Rohstoffnachfrage und eine Erholung der Gewinne zu wetten."

Im Zuge der globalen Rezession ist der Ölpreis in diesem Jahr zeitweise auf 32,40 Dollar je Barrel gefallen, nachdem er vergangenes Jahr den Rekordwert von 147,27 Dollar erreicht hat.

Morgan Stanley hat die Prognose für den Ölpreis vergangene Woche um 31 Prozent angehoben. 2010 soll er im Mittel bei 85 Dollar je Barrel liegen, erwartet die US-Bank. Einen so hohen Durchschnittspreis gab es abgesehen vom vergangenen Jahr noch nie.

"Wenn die Konjunktur wieder Tritt fasst, werden sich die Rohstoffpreise erholen und das wird den Energiemarkt und Energieaktien stützen", sagt auch Analyst Mike Ryan bei UBS Financial Services. UBS Financial hat Energieaktizn so stark übergewichtet wie keine andere der zehn Branchengruppen im US-Börsenbarometer Standard & Poor's 500.

Auch die europäischen Ölriesen Total und Royal Dutch Shell werden an der Börse derzeit mit weniger als dem Zehnfachen ihrer Gewinne bewertet und sind damit nur halb so teuer wie die Werte im MSCI World im Durchschnitt. Sie verfügen über Reserven von mindestens 15 Mrd. Dollar (10,6 Mrd. Euro) und schütten mindestens fünf Prozent ihres Börsenwertes durch Dividendenzahlungen aus.

Minerd verstärkt seine Positionen im Energiesektor, obwohl die Ölindustrie erst einmal deutlich weniger verdienen wird als im Rekordjahr 2008. Im Zuge der Ölpreishausse hatten Konzerne wie Exxon und Chevron beispiellose Gewinne eingefahren. Die Branche verdiente 2008 um 50 Prozent besser als jede andere Branche im US-Börsenbarometer S&P-500. Infolge der globalen Rezession dürften die Ölunternehmen im MSCI World Index in diesem Jahr durchschnittlich nur noch einen Gewinn von 13,36 Dollar je Aktie erwirtschaften. 2008 lag der Gewinn bei 25,74 Dollar je Aktie.

Doch das schnellere Wachstum in den Emerging Markets und eine Erholung in den Industrieländern werde die Ölnachfrage abkurbeln, sagt John Praveen von Prudential International Investments Advisors. Dies verheiße im Energiesektor höhere Gewinne und steigende Aktienkurse. Prudential International hat das Anlageurteil für Energieaktien im Juni von "untergewichten" auf "übergewichten" angehoben. Besonders positiv sieht die Vermögensverwaltung unter anderem den amerikanischen Ölfeld-Dienstleister Halliburton.

Die Vermögensverwaltung Fifth Third Asset Managment aus Cleveland verstärkt ebenfalls ihr Engagement im Ölsektor. "Es ist Zeit, sich für eine Erholung zu positionieren", sagt Portfoliomanager Scott Richter. Er hat unter anderem die Aktie von Transocean gekauft. Sie hat sich rund 70 Prozent vom Tief im Dezember erholt, liegt aber noch 61 Prozent unter dem Hoch vom November 2007.

Wirtschaftsblatt.at
20.07.2009

  

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Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Sterben aus
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.7.09 22:46)

Von Deutschland bis Hawaii machen Konzerne wie Royal Dutch Shell Raffinerien dicht


Sinkende Gewinnmargen bei der Herstellung von Benzin, Diesel und Heizöl werden für die Kraftstoffbranche immer mehr zum Problem. Die Folge ist ein Raffineriesterben. Von Deutschland bis Hawaii machen Konzerne wie Royal Dutch Shell Raffinerien dicht. Grund für die Misere: Da die globale Rezession die Kraftstoffnachfrage drastisch verringert hat und in Schwellenländern wie Indien immer effizientere Raffinerien entstehen, haben sich die Margen im Ölverarbeitungsgeschäft im zweiten Quartal fast halbiert.

In den nächsten fünf Jahren dürften 25 Prozent der Kapazitäten in Nordamerika stillgelegt werden, schätzt die Internationale Energieagentur (IEA). Das American Petroleum Institute erwartet, dass bis 2020 jede sechste Raffinerie in den USA schliessen muss. Der Kraftstoffverbrauch werde weiter zurückgehen, wenn die USA ihre Pläne zum Emissionsschutz umsetzen. In Europa wird die Ölverarbeitungskapazität wohl um 30 Prozent sinken. Die globale Kapazität wird nach Angaben der IEA im Zeitraum 2008 bis 2014 jedoch um 7,6 Millionen Barrel täglich wachsen, wobei 54 Prozent der neuen Verarbeitungsmöglichkeiten in Asien entstehen. Die Nachfrage nach Öl wird den Prognosen zufolge um 3,2 Millionen Barrel täglich ansteigen. Während die globale Produktion expandieren kann, wird die Nachfrage in den USA nach Angaben des US-Energieministeriums langsamer wachsen. Die US- Nachfrage hatte ihren Höhepunkt im Jahr 2007 mit 20,65 Barrel täglich und wird sich erst 2020 auf 20,05 Millionen Barrel erholt haben.

“Das Überleben hängt davon ab, wie rentabel die Raffinerie arbeitet”, sagt Energieanalyst Jacques Rousseau von Soleil Securities Corp. in Wien. “Die erste Reaktion war, die Produktion zurückzufahren. Aber je länger die Unternehmen plus minus null arbeiten oder Verluste schreiben, desto stärker muss erwogen werden, Standorte zu schliessen.” Die Durchschnittsmarge im globalen Raffineriegeschäft ist im zweiten Quartal auf 4,98 Dollar je Barrel geschrumpft. Im Vorjahreszeitraum lag sie bei 8,25 Dollar, wie Daten des Ölkonzerns BP Plc zeigen. Zum Vergleich: Im Mai 2007 brachte die Umwandlung von drei Barrel Erdöl in zwei Barrel Benzin und ein Barrel Destillat noch einen Gewinn von 23,95 Dollar - soviel wie seit mindestens dem Jahr 2000 nicht mehr.

Shell erwägt, Anlagen in Hamburg-Harburg und Heide in Schleswig-Holstein zu verkaufen oder zu schliessen. Auch eine Raffinerie im kanadischen Montreal steht bei Europas grösstem Ölkonzern auf dem Prüfstand. Ebenso eine Beteiligung von 17 Prozent an der New Zealand Refining Co, wie Unternehmenssprecher Rainer Winzenried im Gespräch mit Bloomberg News sagte.

Total SA wird die Raffineriekapazitäten von Frankreichs grösster Raffinerie, der Anlage in Gonfreville in der Normandie, um ein Viertel senken. Die Benzinproduktion soll um 60 Prozent gesenkt werden. Die schweizerische Petroplus Holdings AG teilte Beschäftigten ihrer Raffinerie im nordenglischen Teesside mit, ihre Arbeitsplätze seien in Gefahr. Die Raffinerie mit einer Verarbeitungskapazität von täglichen 349.530 Barrel (18.600 Kubikmeter) solle verkauft oder in ein Speicherterminal umgebaut werden. Bei Chevron steht der Standort Hawaii auf dem Prüfstand. Der grösste Raffineriekonzern der USA, Valero Energy Corp., verwies Mitte des Monats offen auf das Problem sinkender Margen, als er ankündigte, die Raffinerie auf der Karibikinsel Aruba für Monate stillzulegen.

“Es wird wohl keinen einzelnen Aha-Moment geben, sondern eher zu einer schrittweisen Konsolidierung kommen”, sagt Ann Kohler vom Analysehaus Caris & Co. Kohler rechnet damit, dass die Raffineriebranche künftig mit Auslastungsquoten von 80 Prozent oder weniger arbeiten muss. Händler am Terminmarkt erwarten, dass die Durchschnittsmarge im Raffineriegeschäft bis Juli 2012 auf 10,71 Dollar je Barrel anzieht, von 8,97 Dollar am 17. Juli. Doch wenn neu gebaute Raffinerien in Indien, China, Brasilien, Russland und dem Nahen Osten die Arbeit aufnehmen, bevor ältere Anlagen in Europa und den USA geschlossen werden, dürfte die Erholung der Margen ausbleiben.

(Bloomberg)
21.07.2009

  

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RE: Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Sterben aus
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.7.09 23:16)

>In den nächsten fünf Jahren dürften 25 Prozent der Kapazitäten
>in Nordamerika stillgelegt werden, schätzt die Internationale
>Energieagentur (IEA). Das American Petroleum Institute
>erwartet, dass bis 2020 jede sechste Raffinerie in den USA
>schliessen muss. Der Kraftstoffverbrauch werde weiter

Hmm... in den letzten Jahren hieß es es gibt viel zu wenige Raffinerien
in den USA weil seit 1976 keine neue mehr gebaut wurde und jetzt soll
auf einmal ein Viertel zu viel sein?

  

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RE: Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Sterben aus
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.7.09 00:39)

dieser Passus hat mich auch gewundert, insbesondere weil die fehlenden (zu geringen) Raffinerie-Kapazitäten auch immer als Grund für die konstant steigenden Ölpreise genannt wurde (vor 2007 natürlich),...

  

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RE: Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Sterben aus
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.7.09 08:33)

>dieser Passus hat mich auch gewundert, insbesondere weil die
>fehlenden (zu geringen) Raffinerie-Kapazitäten auch immer als
>Grund für die konstant steigenden Ölpreise genannt wurde (vor
>2007 natürlich),...

Du meinst Benzin- und Dieselpreise? Auf den Ölpreis kann das ja wohl
keinen Einfluß haben.

  

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RE: Ölnachfrage sinkt: Margendruck löst Raffinerie-Sterben aus
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.7.09 08:52)

sorry, natürlich waren die bereits "raffinierten" Endprodukte gemeint.



  

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Schöne Trends im Ölpreis
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.7.09 13:59)

Momentan gibt es recht lange Trends beim Ölpreis. So ging es doch in einem von 74$ au auf unter 60$ um jetzt wieder auf 67$ zu steigen. Der Anstieg hat mir wieder viel Performance gebracht, nachdem ich im Rückgang deutlich verloren habe. Diesmal möchte ich bei einem neuerlichen Rückgang stärker mit dem Trend statt antizyklisch handeln.

Langfristig denke ich schon, daß der Ölpreis steigen wird. Deshalb gehe ich eher long wie short. Insgesamt entwickelt sich der Ölpreis stark korrelierend zu den Aktienmärkte. Wenn alles nach früher Konjunkturerholung ausschaut, steigen die Aktien und der Ölpreis, weil im nächsten Konjunkturaufschwung sehen wir wohl wieder 100er oder gar 150er Preise.

  

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US-Studie entlarvt Spekulanten als Ölpreistreiber
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.7.09 20:17)

Die Wahrheit ist anscheinend tatsächlich eine Tochter der Zeit...

-------------

US-Studie entlarvt Spekulanten als Ölpreistreiber
28.07.2009 | 15:34 | (DiePresse.com)

Noch vor einem Jahr sprach die US-Terminbörsenaufsicht Spekulanten von der Schuld an der Ölpreisrally frei. Nun vollzieht die Behörde eine dramatische Kehrtwende und nimmt die unter der Ära Bush gefällte Einschätzung zurück.

Es ist eine unerwartete Kehrtwende: Die US-Terminbörsenaufsicht "Commodity Futures Trading Commission" (CFTC) hat Hinweise darauf, dass Spekulanten den Ölpreis stark beeinflussen, berichtet das "Wall Street Journal". Noch vor einem Jahr hatte die CFTC diesen Verdacht zurückgewiesen. Damals war die Rede davon, dass vor allem Angebot und Nachfrage den Markt regeln würden. Doch nun sagt CFTC-Commissioner Bart Chilton, dass die damalige Analyse schwerwiegenden Fehlern unterlegen sei.

Chilton äußerte bereits 2008 Zweifel an dem Bericht seiner Behörde. Umfang und Art der Daten seien
nicht ausreichend, sagte er damals: "Wir haben nicht alle Informationen, die wir haben sollten". Jetzt habe man aber viel mehr und vertrauenswürdigere Quellen. Auch Daten über den außerbörslichen Handel seien glaubwürdiger.

Neuer politischer Wind in Washington

Die überraschende Kehrtwende zeigt auch, dass sich der politische Wind in Washington verändert hat. Unter dem neuen, von US-Präsident Barack Obama ernannten CFTC-Chef Gary Gensler geht die Behörde immer mehr von der "Hände weg"-Mentalität ab. Es wird vielmehr erwartet, dass die Behörde Limits setzt, um große Finanzinstitutionen daran zu hindern, Wetten in bestimmte Richtungen abzuschließen.

Die CFTC hat es nun vor allem auf all jene Investoren abgesehen, die ihr Geld in Indizes stecken. Die Internationale Energieagentur schätzt, dass Finanzinvestoren über 300 Milliarden US-Dollar in derartige Indizes gesteckt haben - vier Mal mehr als noch 2006.

CFTC will "Swap-Lücke" schließen

In den USA beginnen heute öffentliche CFTC-Anhörungen, in denen festgelegt werden soll, ob es Positionslimits für Wetten auf Waren geben soll. Gensler zielt dabei auf die Swap-Händler ab, mit deren Hilfe sich internationale Finanzinvestoren auf den Terminmärkten mit Futures eindecken, wie die "Financial Times Deutschland" berichtet. Swap-Händler sind nämlich aufgrund einer Ausnahmeregelung von Positionslimits ausgenommen. Diese Lücke will die CFTC schließen.


Craig Donohue, Chef der weltgrößten Terminbörse Chicago Mercantile Exchange, warnt hingegen vor eine Überregulierung. Es gebe keine empirischen Hinweise darauf, dass Index-Fonds und Spekulanten Preise beeinflussen, wie das weithin angenommen werde."Wir sind darüber besorgt, dass die unangemessene Regulierung dieser Märkte Investoren auf 'dark pools' (Anm. als dark pools werden private Märkte bezeichnet, über die große Bestellungen durchgeführt werden) und andere nicht-regulierte Märkte ausweichen lässt. Das könnte irreperablen Schaden für die US-Wirtschaft bedeuten", meint Donohue.



Briten: Spekulanten nicht schuldig
Unterstützt fühlen können sich CFTC-Kritiker auch durch eine neue Studie des britischen Pendants "Financial Services Authority" (FSA). Die britische Behörde kommt zu dem Schluss, dass Spekulanten nichts mit den Schwankungen des Ölpreises zu tun haben. Vielmehr hingen diese mit den Unsicherheiten über die Entwicklung des Wirtschaftswachstums zusammen, meint die FSA. Die FSA glaubt auch nicht, dass Positions-Limits für den Markt von Nutzen wären.

  

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RE: US-Studie entlarvt Spekulanten als Ölpreistreiber
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.7.09 20:32)

>Die britische Behörde kommt zu dem
>Schluss, dass Spekulanten nichts mit den Schwankungen des
>Ölpreises zu tun haben. Vielmehr hingen diese mit den
>Unsicherheiten über die Entwicklung des Wirtschaftswachstums
>zusammen, meint die FSA.


ist nicht mal 3 wochen her, da hat ein händler der londoner "PVM Oil Associates" den ölpreis im alleingang um 2 dollar raufgetrieben.

http://www.focus.de/finanzen/news/spekulation-auf-der-oelspur-ausgerutscht_aid_414197.htm l

und grad die britischen behörden stellen sich jetzt dumm? (wenn ich bös wär, würd ich sagen, die stellen sich nicht bloß so).

  

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-5%
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.7.09 17:25)

Gekauft, allerdings werde ich noch heute glatt stellen. Die Trands können da durchaus 10$ betragen. Aber man beachte, Montag noch bei 71$ herum, jetzt 66$.

  

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RE: -5%
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.7.09 17:30)

>Gekauft, allerdings werde ich noch heute glatt stellen. Die
>Trands können da durchaus 10$ betragen. Aber man beachte,
>Montag noch bei 71$ herum, jetzt 66$.

das ist der grund

Oil Falls the Most in Three Months After Unexpected Supply Gain

July 29 (Bloomberg) -- Crude oil fell the most in three
months after a government report showed an unexpected gain in
U.S. inventories as imports jumped and refiners reduced
operating rates.
Stockpiles surged 5.15 million barrels to 347.8 million in
the week ended July 24, the Energy Department said. It was the
biggest weekly increase since April. Supplies were forecast to
decline by 1.5 million barrels, according to the median of
analyst estimates in a Bloomberg News survey.
“The main problem with this market is the fact that
there’s too much oil out there,” said Michael Lynch, president
of Strategic Energy & Economic Research, in Winchester,
Massachusetts. “We may test $60 before the week is over as
these numbers are absorbed.”
Crude oil for September delivery fell $3.23, or 4.8
percent, to $64 a barrel at 10:48 a.m. on the New York
Mercantile Exchange. Prices are poised for the biggest one-day
decline since April 20. Futures are up 43 percent this year and
have dropped 57 percent from a record $147.27 reached on July
11, 2008.
Oil traded at $65.12 a barrel before the release of the
report at 10:30 a.m. in Washington.
Crude-oil imports climbed 8.9 percent to 10 million barrels
a day last week, the highest since January, the report showed.
Refineries operated at 84.6 percent of capacity, down 1.5
percentage point from the prior week and the lowest since May.

Durable Orders

Oil also fell after orders for U.S. durable goods dropped
more than forecast in June. Excluding transportation equipment,
demand for goods meant to last several years climbed 1.1
percent, the most in four months, the Commerce Department said
today in Washington. Total orders fell 2.5 percent, the first
decrease in three months.
U.S. equities declined as plunging Chinese shares and the
disappointing durable goods stoked speculation that the surge in
prices has outpaced a rebound in the economy. The Shanghai
Composite Index plunged 5 percent, the most for the Chinese
stocks benchmark since November. China is the world’s second-
biggest energy consumer after the U.S.
Goldman Sachs Group Inc., the bank that makes the most
money from commodities, fixed-income and currency trading, said
attempts to curb speculation may be “disruptive” to markets.
Commodity Futures Trading Commission Chairman Gary Gensler, a
former Goldman Sachs employee, said yesterday that speculators
contributed to a commodity “asset bubble.”
“Concern about what the CFTC may do to curb speculation
could be spooking some people and be contributing to the
market’s move lower,” said Tom Bentz, a senior energy analyst
at BNP Paribas Commodity Futures Inc. in New York.

  

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RE: -5%
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.7.09 09:26)

Glück gehabt, habe meine Position nicht mehr gestern wegbekommen und nun zu 67$ ein paar abgegeben.

Interessant jedenfalls, daß sich gestern Ölpreis von der Börse abgekoppelt hat.
Danke für den Artikel, Finanzier.
Ich möchte eigentlich weiter long bleiben, werde aber vorsichtig agieren, d.h. Position klein halten.

  

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The Commodity Price Catastrophe to Come
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.8.09 17:09)

die begründung hab ich sonst noch nirgends gelesen


Finally, and long overdue, the years 2008 and 2009 witnessed a growing awareness that a
development much more powerful than “speculation” has been responsible for the extreme
volatility of spot market commodity prices in recent years — oil and copper prices in particular.8
This development was a growing awareness of the impact of the supply-side on commodity
prices. The logic here is quite tricky, so let us review it. In past decades, economists had been
well aware that one reason for the volatility of many commodity prices lay in price-inelastic
demand. But the supply curve, for its part, was always assumed to be long-run price-elastic: The
higher the expected price, the greater the quantity that would be produced. It is easy to see,
geometrically, that the more vertical (price-inelastic) the demand curve is for a given supply
curve, the greater the change in price will be for a given shift in either the supply or demand
curve. The situation is sketched in Figure 2, reproduced from a previous SED essay. The reader
is asked to note the much greater price change in Case B than in Case A.

There is no mystery as to why certain commodities possess quite vertical demand curves. The
primary reason lies in non-substitutability: In the case of gasoline, you “must” fill up your car
with gas in order to commute to work, regardless of the price. This generates a very vertical
demand curve whereby the quantity demanded will not change with the price.

What is new is the advent of price-inelastic supply functions. Note from Figure 2.C that, when
both the supply and demand function are nearly vertical, a leftward or rightward shift in either
function causes a HUGE price change — precisely the kind of swings that we have witnessed in
copper and oil prices during the past decade.

Now, what exactly does a nearly vertical supply function mean, and what explains the advent of
such functions? As to the first question, it depicts a market in which the amount produced does
not change significantly even if current and expected price do change.

But what could possibly cause this to happen? The answer lies in a transformation of the
incentive structure confronted by producers. After the end of the Cold War, developing world
nations that were previously client states of either the West or of Russia began to act with
increasing abandon. The thugocrats of Russia, Nigeria, Iran, Venezuela, and other resource-rich
nations, increasingly tore up existing contracts with the international mining and oil companies at
will. And they did so with an impunity that was unthinkable during the Cold War era.

As a result, the incentives to undertake long-run investment in new oil fields and mines have
dried up. Note carefully the logic here that underlies a vertical supply curve: Even if the CEO of
a major oil company somehow knew that the market price of oil would be $350 dollars for the
twenty years spanning 2015–2035, he would still not be tempted to invest tens of billions of
dollars in new projects if he suspected that the governments of the nations involved would
“renegotiate” existing contracts so as to tax away all the potential profits accruing from such
high prices.

This did not use to happen. But since it now does transpire in more and more producing nations,
the aggregate supply curve has become more and more vertical. This is one reason why
production has remained stuck around 86 million barrels per day during recent years despite the
huge increase in oil prices. The flip side of this story is that because production is so sticky, price
had to do all the work, with the result that prices have fluctuated dramatically. The same has
proven true in the case of copper.

Christophe de Margerie, Chairman of the French oil giant Total, has used this line of reasoning
to predict that world oil supply will only grow from today’s approximately 86 million barrels per
day to under 100 million barrels during the next twenty-five years. Yet the IEA energy watchdog
in Paris now forecasts that demand will rise to above 125 million barrels. As the logic of Figure
2.C makes clear, the resulting supply/demand imbalance could generate staggeringly high oil
prices, or more likely, quantity rationing. The “peaking” of old oil only makes matters worse.
World “old” output has been falling at about 9% per year, much greater than most anyone
expected, with a 32% Mexican decline in output leading the way. Geometrically, this
development shifts the entire oil supply curve backward, augmenting the upward price pressures
due to the vertical slope of the function itself. This is the worst of all possible worlds.

(strategic economic decisions)

  

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OPEC geht weiterhin von Anziehen des Ölbedarfs im Jahr 2010 aus
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.8.09 16:24)

OPEC geht weiterhin von Anziehen des Ölbedarfs im Jahr 2010 aus
Aber keine Aufwärtsrevision: Experten enttäuscht - Ölpreis
profitierte zuletzt von höheren Rohölimporten Chinas

Wien (APA) - Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC)
geht weiterhin davon aus, dass der weltweite Ölbedarf im kommenden
Jahr leicht anziehen wird. 2010 werde die tägliche Nachfrage im
Schnitt um 500.000 Fass auf 84,41 Mio. Barrel ansteigen, erklärte die
OPEC am Dienstag in ihrem neuen Monatsbericht. Für heuer rechnet die
Organisation - ebenfalls unverändert - mit einem Rückgang um 1,65
Mio. auf 83,91 Mio. Barrel pro Tag. In den OECD-Staaten dürfte die
Nachfrage auch 2010 noch leicht sinken nach einem stärkeren Minus
heuer. 2009 wächst der Bedarf nur in Mittelost, China und Afrika.

Die unveränderten OPEC-Prognosen wurden am Markt mit Enttäuschung
aufgenommen. Experten hatten wegen der verbesserten
Konjunkturaussichten laut Reuters mit einer Aufwärtsrevision der
Schätzungen gerechnet. Zudem werde die Nachfrage nach OPEC-Öl im
kommenden Jahr stärker fallen als zuvor von der Organisation in
Aussicht gestellt worden war, nämlich um weitere 0,5 Mio. auf 28,0
Mio. Fass täglich. Die OPEC begründete dies mit einem höheren Angebot
von Nicht-Mitgliedern und einer nur langsamen Wirtschaftserholung.
Für heuer rechnet die Organisation mit einem Rückgang der Nachfrage
nach OPEC-Öl um 2,3 Mio. auf 28,4 Mio. Barrel pro Tag.

Der OPEC-Ölpreis ist zuletzt am Montag leicht gesunken. Nach
Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel
(159 Liter) im Durchschnitt 71,68 Dollar (50,47 Euro). Das waren um
28 Cent weniger als am Freitag.

Heute, Dienstag, sind die Ölpreise leicht gestiegen. Die US-Sorte
West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September
verteuerte sich bis mittags um 14 Cent auf 70,74 US-Dollar (49,81
Euro). Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur
Auslieferung im September kletterte um 15 Cent auf 73,65 Dollar
(51,86 Euro).

Der Ölpreis habe zuletzt kaum noch von positiven Nachrichten
profitiert, erklärte die Commerzbank am Dienstag in einer Studie. So
seien die Rohölimporte nach China im Juli auf 4,62 Mio. Barrel pro
Tag gestiegen und lagen damit um 42 Prozent höher als im Vorjahr.
Dies entspreche dem stärksten Anstieg seit fünf Jahren. Dieser lasse
sich aber nur bedingt auf eine stärkere inländische Nachfrage
zurückführen, schrieb die Commerzbank laut dpa-AFX. China verarbeite
derzeit deutlich mehr Rohöl als es selbst benötige, was die
rekordhohen Rohölimporte relativiere.

  

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Crude Oil Rises After Supplies Tumble Most in More Than a Year
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.8.09 17:47)

Crude Oil Rises After Supplies Tumble Most in More Than a Year

Aug. 19 (Bloomberg) -- Crude oil rose after a government
report showed that U.S. inventories declined the most in more
than a year as imports tumbled and refineries increased
operating rates.
Stockpiles dropped 8.4 million barrels last week, the most
since the week ended May 23, 2008, the Energy Department report
showed. Imports slipped 15 percent to 8.53 million barrels a
day, the biggest drop and lowest rate since September when
hurricanes struck the Gulf of Mexico coast.
Crude oil for September delivery increased $1.90, or 2.8
percent, to $71.09 a barrel at 10:35 a.m. on the New York
Mercantile Exchange. Prices are up 59 percent this year.
Brent crude oil for October settlement rose $1.17, or 1.6
percent, to $73.54 a barrel on the London-based ICE Futures
Europe exchange.
A decline of 1.2 million barrels was forecast, according to
the median of 13 analyst responses in a Bloomberg News survey.

  

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RE: Crude Oil Rises After Supplies Tumble Most in More Than a Year gut analysiert
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.8.09 18:24)


> Stockpiles dropped 8.4 million barrels last week, the
>most
>since the week ended May 23, 2008, the Energy Department
>report
>showed. Imports slipped 15 percent to 8.53 million barrels a
>day, the biggest drop and lowest rate since September when
>hurricanes struck the Gulf of Mexico coast.

Kunststück, sie haben in dieser Woche auch um 10 Mio Barrel weniger importiert.
Tatsächlich ist der Verbrauch noch immer etwa so niedrig wie zuletzt 1997.

  

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74-Dollar-Marke geknackt
Rang: Nosferatu(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.8.09 08:33)

Mit Beginn der Woche sind die Ölpreise auf einen neuen Jahreshöchststand gestiegen. Beflügelt wurde der Anstieg durch die Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Wirtschaftskrise.

In Erwartung einer konjunkturellen Belebung und eines damit einhergehenden höheren Verbrauchs von Rohstoffen ist der Ölpreis auf über 74 Dollar gestiegen. Im New Yorker Computerhandel kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl am Montag 74,11 Dollar (51,72 Euro), rund 20 US-Cent mehr als der vorige Höchststand vom Freitag.


Der Anstieg war nicht zuletzt auch auf Aussagen des US-Notenbankchefs Ben Bernanke zurückzuführen. Am Freitag hatte er angedeutet, dass zwei Jahre nach Beginn der schwersten Rezession der Nachkriegszeit die Schwelle zur langerwarteten Erholung erreicht sei: "Die Aussichten auf eine Rückkehr zum Wachstum in nächster Zeit scheinen gut."


USA und China als Hauptnachfrager
Eine Erholung der US-Wirtschaft würde auch die Nachfrage nach Rohöl steigern. Denn die USA sind der größte Ölverbraucher der Welt. Ein ähnliches Bild bietet sich in China.


Die Ölnachfrage in dem Land mit dem weltweit zweithöchsten Verbrauch war im Juli im Vorjahresvergleich um 3,5 Prozent gestiegen. Laut Reuters-Daten war das der vierte Anstieg in Folge.


Analysten uneins
"Sollte der steigende Enthusiasmus über den wieder anspringenden Konjunkturmotor die Stimmung weiter dominieren, könnten wir uns jetzt mit Leichtigkeit in Richtung 80 Dollar bewegen", sagte Rohstoffexperte Edward Meir von MF Global im "manager magazin".


Anders sah das der RZB-Ölanalyst Hannes Loacker: "Wir wären nicht überrascht, wenn die Ölpreise nun in Richtung 60 bis 65 Dollar je Fass korrigieren, um bis Jahresende wieder auf die jetzigen Niveaus zu steigen", so der Experte. Die Marke von 75 Dollar dürfte aber vorerst eine hartnäckige Hürde darstellen, so Loacker.


Neue Impulse für den Ölpreis erwartet Loacker von den noch anstehenden wöchentlichen US-Öllagerdaten sowie in der Folge vom OPEC-Treffen im September. Mit Spannung verfolgt wird auf dem Ölmarkt auch der Verlauf der Hurrikan-Saison in den USA.


Externe Faktoren bestimmen Ölpreis
Nach Meinung der Commerzbank-Analysten sind die Ölpreise nach wie vor hauptsächlich durch externe Faktoren beeinflusst.


Insgesamt zeugt die enorme Volatilität der Rohstoffmärkte einerseits von einer Verunsicherung der Marktteilnehmer. Andererseits zeige sie, dass die Rohstoffpreise ein Spielball externer Faktoren bleiben und ihre Preisentwicklung nicht im direkten Zusammenhang mit dem Angebot und der Nachfrage steht, hieß es weiter.


Aktuell würden die Rohstoffmärkte von Konjunkturhoffnungen, einem schwachen Dollar, den starken Aktienmärkten und der hohen Liquidität unterstützt, heißt es in der Commerzbank-Studie.


OPEC drückt die Stimmung
Die Ergebnisse des OPEC-Monatsberichts, der Mitte August veröffentlicht wurde, ließen aufhorchen. Entgegen den Erwartungen von Analysten beließ die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage für dieses und das kommende Jahr unverändert.


Demnach soll der Verbrauch 2009 um 1,65 Millionen Barrel abnehmen und 2010 um 500.000 Barrel pro Tag steigen. Experten hatten eigentlich wegen der verbesserten Konjunkturaussichten mit einer Aufwärtsrevision der Schätzungen gerechnet.


Konsumenten müssen "abwarten"
Die Autofahrer mussten aufgrund gestiegener Spritpreise jedenfalls in den vergangenen Monaten tiefer in die Tasche greifen. Ob sich der neue Jahreshöchststand beim Rohöl erneut auf Konsumentenseite niederschlägt, bleibt ungewiss.


"Es wird abzuwarten sein, inwieweit sich die Rohölpreise auf die Produktenpreise auswirken", sagte Christoph Capek, Geschäftsführer im Fachverband der Mineralölindustrie der Wirtschaftskammer, gegenüber ORF.at.

  

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BP Makes ‘Giant’ Oil Discovery in Gulf of Mexico
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.9.09 18:09)

Die Kosten für so etwas müssen gewaltig sein.

Sept. 2 (Bloomberg) -- BP Plc, Europe’s second-largest oil company, reported a “giant” discovery at the Tiber Prospect in the Gulf of Mexico that may contain more than 3 billion barrels, after drilling the world’s deepest exploration well.

The well is located about 250 miles (400 kilometers) southeast of Houston, the London-based company said today in a statement. It was drilled to approximately 35,055 feet (10,685 meters), greater than the height of Mount Everest.

weiter:

http://bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=adF31W9._rik

  

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Lukoil dreht Ölhahn auf
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.9.09 20:23)

WB, 28.08.2009 | 10:22
Lukoil dreht den Ölhahn auf
Das Quartalsergebnis von Lukoil übertrifft die Erwartungen der Analysten. Der Ölkonzern erhöhte die Produktion um 50 Prozent.

Lukoil, Russlands größter privater Ölproduzent, kämpft angesichts gefallener Rohölpreise mit sinkenden Erträgen. Im zweiten Quartal sank der Nettogewinn gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres von 3,4 Milliarden € auf 1,6 Milliarden € (1,65 € / Aktie). Der Umsatz ging um 37 Proeznt auf 14 Milliarden Dollar zurück. Damit wuren allerdings die Schätzungen der Analysten, die von 1,2 Milliarden € ausgegangenen waren, übertroffen.

Im zweiten Quartal waren die Preise für die Ölsorte Ural um 50 Prozent auf 58,41 Dollar je Fass gesunken. Lukoil konnte durch eine Erhöhung der Mengen gegensteuern. Lukoil erhöhte die Ölproduktion um 4,76 Prozent auf 1,99 Millionen Fass pro Tag.

(red)

  

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OPEC wird Förderquoten beibehalten
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.9.09 08:19)

Sept. 7 (Bloomberg) -- OPEC’s success in more than doubling oil prices since a five-year low in December will probably persuade ministers to maintain production quotas after this week’s meeting.

Reducing shipments beyond record cutbacks last year would endanger the global economic recovery, the Organization of Petroleum Exporting Countries’ president said last week. Oil rose to $75 a barrel on Aug. 25, the price Saudi Arabian King Abdullah says is fair for consumers and producers.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aIyKh1SzDCr4

  

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OPEC bleibt bei gleicher Produktion
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.9.09 08:45)

Sept. 10 (Bloomberg) -- OPEC said it will keep oil production quotas unchanged, banking on a recovery in the world economy to maintain prices near today’s $71 a barrel.

The Organization of Petroleum Exporting Countries agreed to maintain total production quotas at 24.845 million barrels a day, and will urge members to adhere to their targets, OPEC Secretary-General Abdalla El-Badri said at a press briefing. It’s the third time in 2009 the group has met without changing output.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aRWiIiaRvmIs

  

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IEA Raises 2009, 2010 Oil Demand Forecasts on Growth in China
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.9.09 11:09)

IEA Raises 2009, 2010 Oil Demand Forecasts on Growth in China

Sept. 10 (Bloomberg) -- The International Energy Agency
raised its global oil demand estimate for next year for a second
consecutive month, citing growth in Chinese consumption and
stronger-than-expected oil use in the U.S.
World oil consumption is likely to average 85.7 million
barrels a day next year, 450,000 barrels a day more than
previously estimated, the adviser to 28 nations said today in
its monthly report. Demand growth next year, at 1.27 percent, is
lower than previously forecast after the outlook for 2009 was
also increased.
“There is growing evidence that the global economy may be
finally stabilizing, with industrial de-stocking coming to an
end, coupled with the effects of large-scale government
intervention,” the IEA said in the report. “Oil demand in
U.S., China and other Asia appears to be running stronger than
preliminary estimates suggested.”
Oil futures in New York have advanced 62 percent this year
and traded today above $72 a barrel, as global stock markets
rallied on growing optimism about the world’s economic recovery.
The surge prompted ministers from the Organization of Petroleum
Exporting Countries to maintain production quotas at a meeting
in Vienna that ended early today, the third time in 2009 the
group has met without changing output.
Demand growth is led by China, which is “seemingly roaring
ahead,” thanks to government economic stimuli measures and
stock building, according to the report.

North America Consumption

The group also raised its forecast for North America this
year and next by about 180,000 barrels a day, after data for
gasoline and heating oil consumption in June showed a “hefty”
increase. Demand in the region is now forecast to shrink 4.4
percent this year, compared with last month’s forecast 5.1
percent, and increase 0.8 percent in 2010.
Still, there remains “considerable uncertainty regarding
the prospects of a sustained U.S. economic recovery,” the IEA
said. Consumption in the world’s developed economies is likely
to remain weak for the rest of this year while declining demand
for middle distillates casts some doubt on the strength of the
industrial recovery, the group said.
“The spectre of a double-dip, W-shaped recession, which
would undermine oil demand growth next year, cannot be entirely
discounted,” the adviser said. “The persistent weakness of
heating oil and diesel calls into question the depth and
durability of fledgling industrial recovery.”

Global Demand Shrinking

Global oil demand will shrink this year by 2.2 percent to
84.4 million barrels a day, even with an upward revision of
490,000 barrels a day from last month’s report, the IEA said.
As OPEC urges members to adhere more closely to output cuts
of 4.2 million barrels a day agreed through last year, the IEA
estimates that the group’s compliance with its quotas slipped
last month as Nigeria, Venezuela and Angola overproduced.
Supplies from the 11 OPEC nations subject to quotas, from
which Iraq is exempt, rose by 80,000 barrels a day in August, to
26.25 million barrels a day. That is about 1.4 million barrels a
day more than the 24.845 million barrels a day target,
signifying compliance of about 66 percent, the IEA said. The
members complied with 68 percent of the cuts in July, according
to the agency’s estimates.
“Iran, Angola and Venezuela look to have turned a blind
eye to their output targets, which collectively account for just
over 65 percent of overproduction since January,” according to
the report.
As the IEA left its estimates for non-OPEC production
unchanged for 2009 and 2010, higher global demand forecasts mean
the world will require more crude from the producer group. The
agency raised its “call on OPEC crude” by 500,000 barrels a
day for 2009 and by 400,000 barrels for next year.

  

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Händler rechnen mit fallendem Ölpreis
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.9.09 19:55)

Ölhändler bezahlen am Optionsmarkt mehr denn je, um sich gegen einen Preisrutsch bei Rohöl abzusichern. Die Spanne zwischen Optionen, die auf einen sinkenden Ölpreis setzen und solchen, die auf einen steigenden Preis wetten, hat sich auf rekordhohe zehn Prozentpunkte ausgeweitet. Das geht aus Daten von Banc of America Securities- Merrill Lynch hervor.

Die Ölreserven in den USA sind 14 Prozent höher als vor einem Jahr und die OPEC pumpt täglich 600.000 Barrel (159 Liter) mehr, als die Welt benötigt, zeigen Daten der Internationalen Energie Agentur. “Wenn es je einen Rutsch unter die Marke von 60 Dollar je Barrel geben dürfte, dann jetzt. Es war ein sehr schwacher Sommer. Wir haben nun mehr Treibstoff als zu Beginn”, sagt Stephen Schork von der Beratungsfirma Schork Group Inc. in Villanova im Bundesstaat Pennsylvania.

An der Terminbörse in New York ist derzeit die beliebteste Option eine im Dezember auslaufende Verkaufsoption zu 60 Dollar je Barrel. Davon sind 69.244 Kontrakte im Markt, wie Daten des Börsenbetreibers belegen. Auf Rang zwei der meist gesuchten Optionen folgt die Verkaufsoption zu 50 Dollar mit gleicher Laufzeit.

Put-Optionen unter dem aktuellen Ölpreis mit Fälligkeit im Dezember haben an der New Yorker Terminbörse eine implizite Volatilität von 54,3 Prozent. Für die Call-Optionen mit gleicher Fälligkeit, die das Kaufrecht verbriefen, beträgt der Vergleichswert 43,3 Prozent. Die implizite Volatilität ist ein Gradmesser für die erwarteten Preisschwankungen des Basiswertes, in diesem Fall also Öl. Sie wird mittels aktueller Marktpreise ermittelt. Für die Berechnung der Volatilität werden dagegen historische Kursdaten herangezogen. Der Aufschlag für die Put-Optionen, die im Dezember auslaufen und für andere Put-Optionen belege “die Sorge des Marktes”, so Harry Tchilinguirian, Senior Öl-Analyst bei BNP Paribas SA in London. Wenn die Puts teurer seien als die Calls, sei dies eine Situation, in welcher der Markt die Gefahr einer Abwärtsbewegung höher einschätze und für die Verkaufsoption eine entsprechende Kompensation erwarte, so Tchilinguirian weiter. Die Nachfrage nach Puts könne aus zwei Quellen herrühren, fasst der Analyst zusammen: Zum einen Spekulanten, die auf einen fallenden Ölpreis setzen, zum anderen Ölproduzenten, die sich gegen einen Wertverfall ihres Öls absichern wollen.

“Wir sehen überall Heizöl im Überschuss”, sagt Philip Verleger, der die Beratungsfirma PKVerleger LLC leitet und eine Professur an der Universität von Calgary hat. “Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir im laufenden Jahr Preise im Bereich der 30 Dollar je Barrel Öl sehen werden”, so Verleger, ein ehemaliger Berater des amerikanischen Finanzministeriums. Eine Prognose vom Juli, dass der Preis bis auf 20 Dollar je Barrel sinken könnte, hat Verleger inzwischen fallen gelassen.

Derweil zeichnet sich bei der Organisation erdölexportierender Staaten (OPEC) keine Einschränkung der Produktion ab. Nach Schätzungen von Bloomberg förderten die OPEC-Staaten im August täglich 1,2 Millionen Barrel mehr als die angestrebte Zielmenge von 24,845 Millionen Barrel. Die OPEC- Staaten liefern zusammen etwa 40 Prozent des globalen Ölbedarfs.

(Bloomberg)
21.09.2009

  

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OMV-Vorstand Langanger: "Zeit des Easy Oil ist vorbei"
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.9.09 15:43)

OMV-Vorstand Langanger: "Zeit des Easy Oil ist vorbei"
Große Öl- und Gasfunde künftig in der Tiefsee -
Produktionskosten fallen langsamer als der Ölpreis -
Investitionsvolumen heuer auf 2 Mrd. Euro halbiert

Wien (APA) - "Die Zeit des Easy Oil, des vergleichsweise leicht zu
gewinnenden Erdöls, ist vorbei. Wir müssen jetzt in immer
schwierigere Gegenden, bohren immer tiefer, gehen immer weiter hinaus
in Meeresgebiete mit Tiefen um die 3.000 Meter", erklärte
OMV-Vorstandsdirektor Helmut Langanger am Mittwochabend bei einem
Hintergrundgespräch in Wien. Der verstärkte Trend zu
"unkonventionellen" Öl- und Gas-Lagerstätten erfordere neue
Fördertechniken und treibe die Kosten entsprechend in die Höhe, gab
Langanger einen Ausblick in die Zukunft.

Unter relativ schwierigen Bedingungen wird auch im Ölfeld Maari in
Neuseeland gefördert, das die OMV als ihr erstes Offshore-Feld als
Betriebsführer bis zur Produktion entwickelt hat. Mit
Produktionskosten von 35 bis 40 Dollar pro Fass gehöre Maari auch
eher zu den teuren Feldern - und bei diesen Kosten seien die Steuern,
die vom erzielten Ölpreis abhängen, noch gar nicht dabei, erklärte
der E&P-Vorstand der OMV.

Auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen seien schwieriger
geworden, erklärte Langanger. So seien die Kosten bei weitem nicht in
gleichen Ausmaß gefallen wie der Ölpreis. Es sei zwar richtig, dass
etwa der Preis für billigen Stahl um bis zu 70 Prozent gefallen sei -
die OMV brauche aber für ihre Bohranlagen hochfesten und legierten
Stahl, der nur um 15 bis 20 Prozent im Preis gefallen sei. Dazu
komme, dass die Finanzierung neuer Projekte schwieriger geworden sei.
Mit einem Aufschwung der Branche rechnet Langanger für Ende 2010.

Die OMV hat ihr Investitionsvolumen heuer gegenüber 2008 auf 2
Mrd. Euro halbiert. Wieviel man 2010 investieren werde, könne er noch
nicht sagen, "das ist work in progress", so Langanger.

Dass das Öl bald ausgehen könnte, glauben die Experten der OMV
nicht. Allein in Venezuela gebe es etwa riesige Vorkommen in
Ölschiefer, die die Reserven Saudi-Arabiens bei weitem übertreffen
würden. Der Haken bei der Sache: "Es gibt heute noch keine Technik,
um dieses Öl zu vernünftigen Kosten zu fördern", so Langanger. Die
Gewinnung dieses Öls würde derzeit "mindestens 80 bis 100 Dollar" pro
Fass kosten, schätzt der OMV-Vorstand.

In Österreich hat die OMV im vergangenen Jahr 13,7 Mio. boe
(Barrel Öl-Äquivalent) gefördert und damit rund 10 Prozent des
heimischen Rohölbedarfs und 15 Prozent des Erdgasbedarfs abgedeckt.
Bis 2010 will man die österreichische Förderung um ein Zehntel
steigern. Man geht davon aus, dass in Österreich noch etwa 20 bis 30
Jahre lang Öl und Gas gefördert werden kann. Die OMV betreibt in
Österreich auch drei unterirdische Gasspeicher mit einem gesamten
Fassungsvermögen von 2,3 Mrd. Kubikmeter Erdgas; das entspricht rund
einem Viertel des jährlichen Gasverbrauchs.

Weltweit förderte die OMV 2008 rund 317.000 boe pro Tag - davon 60
Prozent in Rumänien, 12 Prozent in Österreich, 14 Prozent in
Nordafrika, 2 Prozent in Russland und im kaspischen Raum, 2 Prozent
in Nord- und Westeuropa, 6 Prozent im Mittleren Osten und 4 Prozent
in Australien und Neuseeland.

Die Aktivitäten der OMV im Iran kommentierte Langanger gestern mit
den Worten: "Das ist derzeit im Stillstand." Anders die Situation im
Irak: "Dort fühlen wir uns sehr sehr wohl." In einigen Jahren könnte
irakisches Gas in die geplante Nabucco-Pipeline eingespeist werden,
glaubt Langanger.

  

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Spekulanten haben Ölmarkt fest im Griff
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.10.09 18:10)

Ein schwacher Dollar, bessere Konjunkturaussichten und eine dadurch bedingte stärkere Nachfrage nach Öl sind die besten Voraussetzungen für einen Anstieg des Ölpreises. Erst Mitte Oktober hatte der Ölpreis mit knapp 76 Dollar (rund 52 Euro) ein neues Jahreshoch erreicht.

Im Laufe des vergangenen Jahres bis jetzt machte der Ölpreis enorme Sprünge nach oben und unten. Nach dem Rekordwert von 147,27 Dollar je Barrel (159 Liter) im Juli 2008 lag der Preis Anfang des Jahres zwischen 40 und 50 Dollar (zwischen 27 und 34 Euro) je Barrel - mit ständigem Auf und Ab.


Negative Folgen durch niedrigen Ölpreis
Der Ölmarkt ist fest in Händen von Spekulanten, sind Beobachter überzeugt. Der starke Anstieg auf über 140 Dollar (rund 96 Euro) sei nicht die Folge eines Lieferengpasses gewesen, sondern auf Spekulation zurückzuführen, betonte etwa der libysche OPEC-Generalsekretär Abdullah Salem al Badri.


Bereits Anfang des Jahres warnten Energieexperten davor, dass ein niedriger Ölpreis mittel- und langfristig negative Folgen haben könne, weil er die Erschließung neuer Ölquellen weniger rentabel mache.


Laut Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) etwa lohne sich eine Erschließung neuer Ölfelder erst ab einem Ölpreis von 80 Dollar (rund 55 Euro) pro Barrel. Die Förderung von Ölvorkommen in der Tiefsee vor Brasilien, im Permafrostboden in der Arktis und der von Umweltschutzorganisationen kritisierten Ausbreitung von Ölsanden in Kanada sei erst ab einem Ölpreis von über 90 Dollar (rund 62 Euro) pro Barrel rentabel.


Investitionen auf Eis
Der Aufwand, neues Öl zu fördern, wird immer komplizierter und teurer. Auch die möglichen Kapitalgeber für neue Investitionen werden aufgrund der unkalkulierbaren Risiken vorsichtiger. Angesichts der starken Preisschwankungen stellt sich für Energiekonzerne immer mehr die Frage, ob es sich noch lohnt, in die Erschließung neuer Ausbeutungsgebiete zu investieren.


Viele Neubauvorhaben und Investitionen liegen mittlerweile auf Eis. Gleichzeitig versiegen die alten Ölförderquellen. Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) schrumpft der Ertrag der 800 größten Ölfelder um sieben Prozent pro Jahr. Um das auszugleichen, müssten in den nächsten 20 Jahren Vorkommen von 45 Millionen Barrel pro Tag zusätzlich erschlossen werden.


Bisherige Quellen versiegen aber. Wie der "Economist" berichtet, könnte etwa Mexiko, derzeit der siebentgrößte Ölproduzent der Welt, ohne weitere Funde bis 2017 ein Nettoimporteur werden.


Unkalkulierbarer Markt
"Der Markt lässt sich kurz- und mittelfristig nicht mehr ansatzweise voraussagen", sagte Don Thompson, einer der Ölförderer des kanadischen Unternehmens Syncrude gegenüber der "Financial Times Deutschland" ("FTD"). "Angebot und Nachfrage allein können solch heftige Schwankungen nicht mehr erklären."


Helmut Fredrich, Treibstoffeinkäufer für die Lufthansa, gibt im "FTD"-Interview dem Finanzmarkt die Schuld: "Finanzinvestoren haben viel mehr Geld in den Ölmarkt gepumpt, als der es vertragen kann." Die Investitionen an den Rohstoffbörsen von Fonds, Banken und anderen Kapitalanlegern sind laut "FTD" mittlerweile 50-mal so hoch wie 2001. Die Investitionen stiegen demnach von fünf Milliarden Dollar (3,4 Mrd. Euro) auf 250 Milliarden Dollar (171,55 Mrd. Euro).


Zweifel an OPEC-Reserven
Die OPEC als Kartell der größten Erdölnationen trägt wenig dazu bei, Spekulationen zu unterbinden, denn die offiziell genannten Reserven der beteiligten Staaten sind nur wenig glaubwürdig. Wie die "FTD" berichtet, gibt etwa Saudi-Arabien seit rund 20 Jahren eine Reservemenge von 260 bis 265 Milliarden Fass an. Seither wurden aber mindestens 60 Milliarden Barrel gefördert. Weitere Vorkommen wurden nicht erschlossen.


Ausschlaggebend für die ungenauen Angaben war eine Regeländerung innerhalb der OPEC, denn je mehr Reserven ein Land besitzt, umso mehr darf es auch fördern und verkaufen.


Öl auf Tankern
Auf die Ölpreisschwankungen reagieren die internationalen Konzerne, Banken und Handelshäuser mit neuen Methoden. Öl wird auf geleasten Supertankern solange zwischengelagert, bis der Ölpreis steigt. Wurden bisher Termingeschäfte dafür verwendet, sich gegen Preisschwankungen abzusichern, werden sie nun dazu verwendet, Preisunterschiede auszunützen.


Händler kaufen Öl und verkaufen gleichzeitig einen Terminkontrakt zu einem höheren Preis - von dem Preisunterschied wollen sie profitieren.


orf.at
17.10.2009

  

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Das neue Peak-Oil interessant
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.10.09 15:34)

Scheich Jamani ist ein Mann mit viel Erfahrung. Von 1962 bis 1986 war er Ölminister Saudi-Arabiens. Von ihm ist folgendes Zitat überliefert: "Die Steinzeit endete nicht, weil der Menschheit die Steine ausgingen. Und das Ölzeitalter wird lang geendet haben, bevor die Welt kein Öl mehr hat."

weiter:http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:kolumne-tobias-bayer-das-neue-peak-oil/50025625.html< /a>

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RE: Das neue Peak-Oil
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.10.09 16:05)

Steigen die Amerikaner nicht mehr in den SUV, sondern in den Toyota Prius, könnte das größte Verbraucherland der Erde enorm viel einsparen.

Es gäbe aber auch noch irgendwas dazwischen. Einfach 1,5 statt 2,5 Tonnen schwere Autos nehmen, und entsprechend 1,5 Liter statt 2,5 Liter Hubraum. Dann kommt man selbst mit billiger Technologie auf 7 Liter Verbrauch. Das sind immerhin 33,5 mpg.


So fordern die Saudis von den Verbrauchern Entschädigung, wenn die Ölnachfrage vor lauter Klimaschutz sinkt.

Scherzkekse

  

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RE: Das neue Peak-Oil
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.10.09 18:31)

>So fordern die Saudis von den Verbrauchern Entschädigung,
>wenn die Ölnachfrage vor lauter Klimaschutz sinkt.


Der war wirklich gut ...

  

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RE: Das neue Peak-Oil
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.10.09 18:56)

>>So fordern die Saudis von den Verbrauchern
>Entschädigung,
>>wenn die Ölnachfrage vor lauter Klimaschutz sinkt.

>
>Der war wirklich gut ...

Das wäre der schönste Nebeneffekt wenn die Ölnutzung zurückgeht - die korrupte
Bande dort müßte vielleicht mal für ihr Geld arbeiten.

  

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Vom Übermorgenland zur Bettenburg - Dubai steht leer
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.10.09 09:26)

Der Status von Dubai als das Finanzzentrum am Persischen Golf ist in Gefahr. Das Emirat ächzt unter einer gewaltigen Schuldenlast.

siehe:http://www.handelsblatt.com/finanzen/

und

Video:http://www.youtube.com/watch?v=aCVLWpkrsLI



  

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opec will erst bei 100 dollar produktion steigern
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.10.09 15:08)

Die OPEC hat eine Steigerung ihrer Fördermengen in Aussicht gestellt, sollte ein hoher Ölpreis die Erholung der Weltwirtschaft bedrohen. Falls der Preis auf über 100 Dollar (66,6 Euro) pro Fass steige, werde die Organisation bei ihrem Treffen im Dezember reagieren, sagte Angolas Ölminister und Opec-Präsident Jose Botelho de Vasconcelos in der Nacht auf Montag. Produzenten wie Verbraucher seien zufrieden mit einem Preis zwischen 75 und 80 Dollar pro Fass. Ein ausgewogener Preis sei immer besser.

  

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Ölknappheit droht: „Wir brauchen alle zwei Jahre ein neues Saudi-Arabien“ interessant
Rang: hary07(56) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.11.09 16:05)

LINZ. Gerald Grohmann ist Chef des börsenotierten Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG. Das Unternehmen ist mit mehr als 50 Prozent Marktanteil Weltmarktführer. Die OÖN sprachen mit dem Ölexperten über die Zukunft des „Schwarzen Goldes“.
OÖN: Ist eine Ölpreisrallye bis über 140 US-Dollar je Fass, wie wir sie im Vorjahr erlebt haben, noch einmal möglich?

Grohmann: Absolut! Denn die Ölindustrie ist leider dabei, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen: In Zeiten, in denen der Ölpreis sinkt, sofort weniger zu investieren. Das wird uns im nächsten Aufschwung in Form von hohen Ölpreisen auf den Kopf fallen. Tatsache ist, dass das leicht zugängliche Öl bereits gefunden ist, dass ein Großteil der Ölfelder bereits älter als 30 Jahre alt ist und dass das noch verbliebene Öl nur mit sehr hohem technologischen Aufwand gefunden und gefördert werden kann.

Als Beispiel dienen hier die „Ultra deep water“-Vorkommen, wo erst in Wassertiefen von bis zu 3000 Metern mit dem Bohren begonnen werden kann. Das heißt, vom Aufspüren bis zum Produzieren vergehen dann fünf Jahre oder mehr.

OÖN: Wie hat sich der zuletzt stark gesunkene Ölpreis auf die weltweiten Bohraktivitäten ausgewirkt?

Grohmann: Sehr drastisch, weil die Ölindustrie leider sehr kurzfristig denkt. Die Aktivitäten wurden stark eingeschränkt, weil genug Öl vorhanden war. Der tägliche Ölbedarf ist ja von 86 auf 84 Millionen Fass gesunken. Der Schock des Ölpreisverfalls von mehr als 140 auf 35 US-Dollar innerhalb eines halben Jahres steckt den Ölgesellschaften zum Teil heute noch in den Knochen.

Daher kommen sie bei einem Ölpreis von rund 75 Dollar, so wie wir ihn jetzt haben, auch nicht in die Gänge. Noch fehlt der Glaube an die Nachhaltigkeit des Ölpreises. Sobald wir aber eine deutliche, weltweite Konjunkturbelebung sehen, werden wir den gleichen Preisanstieg wie im Vorjahr sehen…

OÖN: …nur, dass dann nicht genug Öl auf dem Markt sein wird.

Grohmann: Das ist richtig. Denn zusätzlich zu einer Nachfragesteigerung bei einer Konjunkturbelebung kommt ja die rapide sinkende Fördermenge der bestehenden Ölfelder. Deren Fördermenge sinkt im Schnitt um fünf bis sechs Prozent im Jahr.

Derzeit werden rund 85 Millionen Fass täglich gefördert, sechs Prozent davon sind fünf Millionen Fass. Das heißt, es werden fünf Millionen Fass mehr benötigt, allein um die fallende Produktionsrate der bestehenden Ölfelder zu kompensieren.

Gehe ich nun bei einem Konjunkturaufschwung noch von einem Nachfragewachstum von einer Million Fass pro Tag aus, dann sind das insgesamt sechs Millionen Fass. Zum Vergleich: Saudi-Arabien produziert zwölf Millionen Fass am Tag. Das heißt, wir brauchen alle zwei Jahre ein neues Saudi-Arabien, um das zu kompensieren. Da sieht jeder, dass das nicht möglich sein wird.

OÖN: Auch nicht, wenn die Ölgesellschaften viel Geld in die Hand nehmen?

Grohmann: Saudi-Arabien, das Land mit den größten Ölreserven der Welt, musste in den vergangenen Jahren die Anzahl der Bohrtürme verdoppeln und die Investitionen verdreifachen, um zehn bis 15 Prozent Produktionssteigerung zu erreichen. Das zeigt, wie mühsam und kostenintensiv es ist, zusätzliche Ölmengen auf den Markt zu bringen.

OÖN: Wie lange reicht denn das Öl noch?

Grohmann: Ich gehe von 100 Jahren aus. Die gängige Meinung geht derzeit von nur 40 Jahren aus, berücksichtigt jedoch drei wesentliche Effekte nicht. Erstens haben wir als Menschheit ein gewaltiges Potenzial an Energiesparmaßnahmen. Zweitens können wir mit heutigen Mitteln nur 30 Prozent des Öls wirtschaftlich fördern. Steigern wir diesen „Wirkungsgrad“ um zehn Prozentpunkte, gewinnen wir – bei gleichbleibendem Verbrauch – 20 zusätzliche Jahre. Und drittens werden alternative Energien hoffentlich einen Teil abdecken, wofür man jetzt noch Öl verwendet.
http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/wirtschaftsraumooe/art467,287932

  

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Öl -3%
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.11.09 17:36)

Also der Artikel in den oberöster. Nachrichten hat sich scheinbar nicht auf den Ölpreis niedergeschlagen. Lesen denn die Trader nicht die OÖN?

  

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Spekulanten wetten auf 100 Dollar-Ölpreis
Rang: Glückspilz(91) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.11.09 10:44)

09.11.2009 | 17:46 | (DiePresse.com)

Die Weltwirtschaft erholt sich. Das verlockt Spekulanten zu Wetten auf steigende Energiepreise. Doch ein Experte warnt: Saudi-Arabien könnten ihnen einen Strich durch die Rechnung machen.

Die Zahl der Optionen für einen Ölpreis von 100 Dollar (Sorte WTI) im März 2010 ist im Oktober um rund 20.000 Kontrakte auf 27.482 angestiegen, berichtet "Financial Times Deutschland" (FTD). Investoren spekulieren mit diesen Kontrakten darauf, dass der Ölpreis im Frühjahr 2010 über 100 Dollar liegt. Sie könnten das Barrel Rohöl dann aber zu einem Preis von 100 Dollar kaufen und damit Gewinn machen.

Ölpreis-Wetten sind riskant

Investoren setzen bei diesem Geschäft darauf, dass sich die Erholung der Weltwirtschaft 2010 fortsetzt und folglich die Energiepreise wieder ansteigen. Sie hoffen darauf, dass das Angebot die Nachfrage nicht abdecken kann. "Das sollte den Ölpreis stützen", zitiert FTD auch den Ölexperten der Deutschen Bank, Adam Sieminski.

Doch Wetten sind immer mit Risiken verbunden. So wird Öl immer noch auf über 100 Tankern gebunkert. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass Ölraffinerien weniger Rohöl verarbeiten und ihre Kapazitäten zurückfahren werden.

"Man sollte den Saudis zuhören"

Den Spekulanten steht aber vor allem eines im Weg: Die Förderpolitik der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). Besonders Saudi-Arabien, das nach Fördermenge größte Opec-Land, könnte Investoren einen Strich durch die Rechnung machen. So hat der saudische Ölminister Ali al-Naimi wiederholt erklärt, einen Preis von 75 Dollar je Barrel anzustreben.

"Man sollte den Saudis zuhören. Sie haben gesagt, dass sie den Preis bei diesem Niveau haben wollen. Und sie haben auch die Fähigkeit, ihn dort zu halten", sagt Rohstoff-Experte Lawrence Eagles von JP Morgan Chase der FTD zufolge.

  

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OPEC mit höherer Förderung
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.11.09 11:30)

OPEC dreht den Ölhahn auf

Die OPEC will gegen den bei 80 Dollar notierenden Ölpreis offenbar den Ölmarkt mit größeren Mengen fluten. Die laufenden Produktionsausweitungen sind die stärksten seit rund zwei Jahren und Saudi Arabien steht Gewehr bei Fuß.

Mittelfristig sprechen sich die meisten Ölproduzenten für ein Preisband zwischen 65 und 75 Dollar je Fass Rohöl aus. Länder wie Venezuela und der Iran wollen mit rund 80 Dollar etwas mehr, nicht zuletzt aufgrund der derzeitigen Dollarschwäche.
In jedem Fall bewegen sich die Ölnotierungen seit knapp einem Monat an der Obergrenze dieses Preisbandes.

Seit Jahresbeginn haben die Ölpreise damit um 74 Prozent zugenommen, der deutlichste Steigerung seit 1999. Um die Notierungen nicht weiter in Richtung eines dreistelligen US-Dollar-Fasspreises tendieren zu lassen, hat die OPEC seit März die Fördermenge pro Tag um 1,1 Millionen Fass gesteigert. Im Oktober erreichte die OECD-Fördermenge 28,76 Millionen Fass pro Tag, den höchsten Stand seit zehn Monaten.

Trotzdem sind gerade in der zweiten Oktoberhälfte die Ölpreise rund um 80 Dollar je Fass gependelt. Die Stimmen innerhalb der OPEC mehren sich, den Ölpreis nicht über diese Marke steigen zu lassen.
Experten gehen davon aus, dass vor allem Saudi Arabien diese Linie konsequent verfolgen wird. Das Land hat zudem auch die Förderkapazitäten und die Marktmacht dazu. Derzeit liegt die saudische Profuktion noch rund 13 Prozent unterhalb der des Oktobers 2008. Die Auslastung beträgt rund 50 Prozent. Das Land könnte seine Förderkapazität damit praktisch auf Knopfdruck um rund vier Millionen Fass pro Tag ausweiten.

Ob damit jedoch die Spekulation rund um den Ölpreis reduziert wird, bleibt abzuwarten. Bereits jetzt werden nach Daten der Londoner Simpson, Spence & Young Ltd. nicht weniger 112 Tanker weltweit als schwimmende Lager für Überschüsse an Heizöl und Kerosin genutzt.

Experten sind daher zunehmend der Meinung, dass das wahre Problem der OPEC nicht zuletzt im schwachen Dollar liegt. Um dies zu ändern könnten die OPEC-Länder allerdings Dollar und US-Staatsanleihen kaufen. Diese Option ist derzeit allerdings nicht wirklich beliebt.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/397057

  

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IEA schönte angeblich Daten: "Peak Oil bereits erreicht" interessant
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.11.09 15:17)

IEA schönte angeblich Daten: "Peak Oil bereits erreicht"

10.11.2009 | 15:07 | (DiePresse.com)

Die weltweiten Ölvorräte könnten kleiner sein als bislang angenommen. Die Internationale Energieagentur soll diese auf Druck der USA bewusst geschönt haben, um eine Panik an den Finanzmärkten zu verhindern.

Weiter: http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/520811/index.do

  

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Schlecht ausgelastete US-Raffinerien
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.11.09 07:32)

Die Raffinerien in den USA sind in diesem November so wenig ausgelastet wie noch nie seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen (1990). Die Kapazitätsauslastung ist auf ca. 80% gefallen, was auf die schwache US-Nachfrage zurückgeführt wird.Kein gutes Zeichen für die US-Wirtschaft....

Mehr Amerikaner versuchen beim Fahren zu sparen...http://www.fhwa.dot.gov/ohim/tvtw/09augtvt/figure1.cfm

  

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Ölhaie
Rang: thunderroad(326) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.11.09 10:13)

das passt auch in unsere von Gier geprägte Zeit.

"Einzige Gewinner sind Spekulanten"
Autofahrer "das Ende der Nahrungskette".Eine ganze Flotte von Tankschiffen, die derzeit vor der Küste vor Anker liegt, sorgt in Großbritannien für ziemliche Verstimmung.

Die Presse empört sich seit Tagen über "Ölhaie" und "ein Spiel, in dem die einzigen Gewinner Marktspekulanten" und die "Verlierer Millionen britischer Autofahrer" seien, die für Benzin und Diesel viel zu viel bezahlen müssten.

Warten auf höhere Preise?
Grund der Aufregung: Laut dem Boulevardblatt "Daily Mail", das sich sogar die Mühe machte, die Tanker zu zählen, würden die schlicht nicht entladen. Die Eigentümer der Fracht warteten auf ein weiteres Ansteigen der Erdöl- bzw. Treibstoffpreise. Das Rohöl in den Tanks werde also so rasch nicht, vermutet die Zeitung, an den britischen Zapfsäulen verfügbar sein.

Denn mit jedem Tag, an dem die Notierungen an den Erdölmärkten stiegen, würde die Fracht mehr wert. Derzeit seien über 50 Schiffe vor der britischen Küste in Warteposition - und nicht nur dort.

"Das Ende der Nahrungskette"
"Tanker warten vor der britischen, aber auch der US-Küste", zitiert die "Mail" den Pressechef der britischen Automobile Association (AA), Paul Watters. "Sie dienen als Lagertanks. Wie immer sind die Autofahrer die, die draufzahlen. Sie sind das Ende der Nahrungskette."

Die größte Flotte liegt laut der Zeitung vor der Küste von Suffolk, der einzigen Stelle vor der britischen Küste, an der ein Umladen von Schiff zu Schiff erlaubt ist. Nachschub käme, aber nur bis vor die Küste. Manche der Tanker, so die "Mail", hätten eine Ladekapazität von mehr als 300.000 Tonnen.

Einfluss auf Preise?
"Die warten alle hier, bis der Ölpreis weiter steigt. Das ermöglicht ihnen, sehr große Profite zu machen", zitiert die Zeitung Andrew Reid von der Reederei Charles M. Willie & Co. "Wenn sie alle liefern würden, würde der Preis für Rohöl und Treibstoffe sicher fallen."

Laut dem Bürgermeister der Hafenstadt Southwold (Suffolk), Simon Tobin, nimmt die Zahl der Schiffe seit rund sieben Monaten deutlich zu.

Angst vor Ökokatastrophe
"Wir sind ziemlich besorgt", so Tobin. "Diese Tanker benutzen die Küste wie einen Parkplatz, während sie auf den richtigen Zeitpunkt zum Entladen warten. Wir können sie nicht daran hindern, so lange hier zu bleiben, wie sie wollen." Die meiste Angst hat der Bürgermeister vor einem Leck in einem der Tankerriesen mit entsprechend katastrophalen Folgen für die Umwelt. Die "Mail" interessiert eher das Geschäft auf Kosten der Autofahrer.


"Daily Mail" rechnet nach
Der Wert der Ladung einer Tankerflotte, die seit Wochen vor der Küste der südwestenglischen Grafschaft Devon ankere, sei während dieser Zeit von 313 um ganze 65 Millionen auf 378 Millionen Pfund (fast 423 Mio. Euro) gestiegen, rechnet die Zeitung vor.

"21 Prozent für nichts tun"
Das entspreche einem durchschnittlichen Gewinn von einer Million Pfund (fast 1,2 Mio. Euro) pro Tag. "Das bedeutet 21 Prozent Profit für nichts tun außer abwarten und zusehen."

Die Taktik, argumentiert die Zeitung, treibe die Preis künstlich in die Höhe. Ist der Preis nicht hoch genug, würden die Tanker einfach nicht entladen. Das Angebot werde knapper, die Preise steigen, so die Schlussfolgerung - "das uralte kapitalistische Gesetz von Angebot und Nachfrage". Ist die Rechnung wirklich so einfach?

Rentables Warten?
Tatsächlich ist der Unterschied zwischen dem Tagespreis (auf dem Kassa- oder in Sachen Spritpreis oftmals zitierten Spotmarkt, Anm.) und dem Terminmarkt bei Erdöl und Treibstoffen derzeit relativ groß. Das deutet darauf hin, dass Großkunden und Investoren von steigenden Preisen in den kommenden Monaten ausgehen.

In Stein gemeißelt ist das Szenario aber nicht. Schlechte Konjunkturnachrichten können rasch zu einem Dämpfer führen. Abgesehen davon müsste der Preis, damit sich das Warten wirklich lohnt, doch deutlich steigen, da für die Lagerung, noch dazu auf Tankern, die dann quasi außer Betrieb sind, enorme Kosten an. Spekulieren lässt sich einfacher an den Rohstoffbörsen als mit tatsächlichen Tankerladungen.

"Daily Mail" macht kräftig Front
Außerdem müssten die Mengen auf den Tankern, damit sich das Geschäft rechnet, sehr groß sein - ganz zu Schweigen von denen, die notwendig sind, um tatsächlich den Marktpreis zu bewegen. Für die "Mail", die kräftig gegen die Flotte von "Haien" vor der Küste ins Feld zieht, ist der Fall allerdings klar: "Diese Verzögerung bringt Spekulanten Millionen (...) und lässt die Treibstoffpreise für DICH steigen", empört sich die Zeitung.

Der Rohölpreis hat sich in den letzten 12 Monaten von einem Tief um 40 Dollar pro Barrel (159 Liter) auf 77 bis 80 Dollar nahezu verdoppelt.


  

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RE: Ölhaie
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.11.09 21:48)

Das ist Arbitrage in großem Maßstab - Verkauf auf Termin und Lagerung
in Öltankern, weil die Kosten niedriger sind als die Differenz zwischen
Spot und den längeren Futures. Es gab glaube ich schon mehrmals Berichte
in diese Richtung? Mit Spekulation auf steigende Preise hat das ganz
sicher nichts zu tun.


>Rentables Warten?
>Tatsächlich ist der Unterschied zwischen dem Tagespreis (auf
>dem Kassa- oder in Sachen Spritpreis oftmals zitierten
>Spotmarkt, Anm.) und dem Terminmarkt bei Erdöl und
>Treibstoffen derzeit relativ groß. Das deutet darauf hin, dass
>Großkunden und Investoren von steigenden Preisen in den
>kommenden Monaten ausgehen.
>
>In Stein gemeißelt ist das Szenario aber nicht. Schlechte
>Konjunkturnachrichten können rasch zu einem Dämpfer führen.
>Abgesehen davon müsste der Preis, damit sich das Warten
>wirklich lohnt, doch deutlich steigen, da für die Lagerung,
>noch dazu auf Tankern, die dann quasi außer Betrieb sind,
>enorme Kosten an. Spekulieren lässt sich einfacher an den
>Rohstoffbörsen als mit tatsächlichen Tankerladungen.
>
>"Daily Mail" macht kräftig Front
>Außerdem müssten die Mengen auf den Tankern, damit sich das
>Geschäft rechnet, sehr groß sein - ganz zu Schweigen von
>denen, die notwendig sind, um tatsächlich den Marktpreis zu
>bewegen. Für die "Mail", die kräftig gegen die
>Flotte von "Haien" vor der Küste ins Feld zieht, ist
>der Fall allerdings klar: "Diese Verzögerung bringt
>Spekulanten Millionen (...) und lässt die Treibstoffpreise für
>DICH steigen", empört sich die Zeitung.

  

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RE: Ölhaie
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.11.09 22:54)

Das ist Arbitrage in großem Maßstab - Verkauf auf Termin und Lagerung
in Öltankern, weil die Kosten niedriger sind als die Differenz zwischen
Spot und den längeren Futures. Es gab glaube ich schon mehrmals Berichte
in diese Richtung? Mit Spekulation auf steigende Preise hat das ganz
sicher nichts zu tun.



Genau. Physisch auf den Markt kommt das Öl dann, wenn die Miete für Tankschiffe steigt oder die Differenz Spot/Futures sinkt. Der Preis ist den Besitzern des Öls herzlich egal, sie haben bereits zum Zeitpunkt ihres Kaufes wieder verkauft.

  

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RE: Ölhaie
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.11.09 08:05)

Ökonomisch macht das ganze halt keine Sinn.
Das ist reine Spekulation, was im Endeffekt das Produkt unnötig teurer macht.


  

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RE: Ölhaie
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.11.09 08:40)

>Ökonomisch macht das ganze halt keine Sinn.
>Das ist reine Spekulation, was im Endeffekt das Produkt
>unnötig teurer macht.

Wieso macht es das Produkt teurer?

  

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RE: Ölhaie
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.11.09 08:42)

>Ökonomisch macht das ganze halt keine Sinn.
>Das ist reine Spekulation, was im Endeffekt das Produkt
>unnötig teurer macht.

Es ist schon sinnvoll, ein Produkt, das heute nicht gebraucht wird einzulagern und erst morgen auf den Markt zu tragen. Wenn die Leute für Öl mit Lieferung in 2 Monaten deutlich mehr bezahlen als für Öl Lieferung heute, dann brauchen sie das Öl offensichtlich in 2 Monaten dringender als heute.

  

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Contango Comeback
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.12.09 23:27)

Da werden wohl noch mehr Tanker als Öllager herhalten müssen....

------

Crude oil supplies at Cushing, Oklahoma, the delivery point
for New York traded crude futures, grew 16 percent in the last
month as prices slipped. Oil rallied 58 percent in the first
nine months of the year as investors bought commodities to hedge
against a weaker dollar.

The premium payable for oil delivered in a
year’s time has more than doubled from early October.


The widening discount of prompt oil to longer-term
contracts, or contango, is hurting funds trying to “roll”
their positions from the front contract to the next, more
expensive month, prompting them to scale back investment in oil,
Jakob said.

  

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RE: Contango Comeback
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.12.09 07:00)

The widening discount of prompt oil to longer-term
contracts, or contango, is hurting funds trying to “roll”
their positions from the front contract to the next, more
expensive month, prompting them to scale back investment in oil



Die Spekulanten sind nicht nur die Geschädigten, sie sind auch die Ursache für diese Situation. Man könnte sagen, die Spekulanten subventionieren mit ihrer Rollerei den Ölpreis am Spotmarkt.

  

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-4%
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.12.09 19:46)

Öl aus der Seitwärtsrange nach unten ausgebrochen. Glaube aber nicht, daß es jetzt zum Abwärtstrend und halte massiv dagegen. Leider ein wenig zu früh aufgestockt.

  

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IEA erhöht Prognose zu Ölnachfrage
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.12.09 14:10)

Paris (BoerseGo.de) - Die internationale Energieagentur IEA hat ihre Sichtweise zur weltweiten Ölnachfrage für 2010 um 130.000 Barrel auf 86,3 Millionen Barrel pro Tag angehoben. In diesem Fall ergebe sich im Vergleich zu 2009 ein Anstieg von 1,5 Millionen Barrel bzw. 1,7 Prozent. Die Prognose für 2009 sieht nach wie vor eine Nachfrage von 84,9 Millionen Barrel pro Tag vor. Dies entspreche gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von 1,6 Prozent.

Das erwartete Wachstum im nächsten Jahr werde sich voraussichtlich von Ländern außerhalb des OECD-Raums über die Nachfrage aus den Emerging Markets getrieben sehen. Zu berücksichtigen sei insbesondere die Nachfrage aus Asien und dem mittleren Osten, heißt es weiter von der IEA.

  

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Experten: Ölpreis steigt nach Rally um weitere 20 Prozent
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.12.09 23:29)

Ein Ende der Rally beim Ölpreis ist nicht in Sicht


Ein Ende der Rally beim Ölpreis ist nicht in Sicht. Davon gehen führende Analysten aus. Sie trauen dem Ölpreis für 2010 einen weiteren Anstieg von 20 Prozent zu. Für das laufende Jahr kommen die Futures bislang auf ein Plus von rund zwei Dritteln - das ist der höchste Aufschlag auf Jahressicht seit 1999.

Mike Wittner von Société Générale SA und Hannes Loacker von der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG gehen inzwischen davon aus, dass der Ölpreis das Jahr 2010 bei etwa 88 Dollar je Fass beenden wird. Ende vergangener Woche kostete ein Barrel in New York gut 74 Dollar. Zwar liegen die beiden Analysten leicht über der Median-Erwartung von 83 Dollar an der Wall Street. Allerdings hatten es Wittner und Loacker geschafft, das diesjährige Preisniveau nahezu korrekt zu prognostizieren. Sie lagen weniger als neun Prozent daneben.

Laut Wittner und Loacker gibt es vor allem zwei Ursachen, die zur weiteren Rally beim Ölpreis führen werden. Auf der einen Seite bleibe die Nachfrage aus China und Indien hoch, auf der anderen Seite dürften die großen Erdöl-Nationen die Förderung begrenzen.

In der Tat erwarten die meisten Beobachter, dass die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) bei ihrem Treffen in dieser Woche in Angola das Produktionsziel auf dem derzeitigen Niveau belässt. Und nicht nur das: Loacker ist davon überzeugt, dass die OPEC die Fördermenge auch in einem Grossteil des Jahres 2010 kaum anpassen wird.

Gleichzeitig erwartet die Internationale Energieagentur (IEA) nach eigenen Angaben, dass der Treibstoffverbrauch im nächsten Jahr um rund 1,7 Prozent anziehen wird.

“Während die globale Nachfrage steigt und die OPEC die Ölproduktion konstant hält, nehmen die Lagerbestände ab. Und das schlägt sich dann natürlich auch in höheren Preisen nieder”, sagte Wittner. Weiteren Auftrieb erhalten Rohstoffe seiner Meinung nach durch den schwachen Dollar und die niedrigen US- Leitzinsen. Hedgefonds und anderen Investoren würden sich durch Zukäufe gegen Inflationsrisiken absichern wollen. Wittner: “Im Unterschied zu einigen anderen Banken glauben wir daran, dass nicht-fundamentale Faktoren eine Rolle bei der Preissetzung spielen. Und das kommunizieren wir auch sehr offen.”

Eine Ölpreis-Entspannung durch Länder, die dem Ölkartell OPEC nicht angehören, ist laut Loacker derweil nicht zu erwarten. “Einige Prognosen sind zu optimistisch” mit Bezug auf das Förderwachstum von Nicht-OPEC-Nationen, sagte er. “Viel mehr gibt es Potenzial für Überraschungen bei der Produktion, die alles andere als gut sind.”

Doch längst nicht alle Analysten sind derart pessimistisch mit Blick auf den Ölpreis. Eugen Weinberg von der Commerzbank AG, der in der Vergangenheit mit seinen Prognosen ebenfalls oft recht gut lag, erwartet für das vierte Quartal 2010 einen Rückgang des Ölpreises auf 59 Dollar. Die Disziplin der OPEC lasse nach, glaubt er, und etliche Mitgliedsstaaten förderten mehr als die mit dem Kartell vereinbarte Quote.

Höhere Ölpreise würrden jedenfalls vor allem den Produzenten nützen - von Saudi Arabien bis zum US-Ölgiganten Exxon Mobil Corp. Verlieren würden hingegen Unternehmen, deren Geschäfte stark von Öl abhängig sind - wie zum Beispiel Fluggesellschaften. Erst vor kurzem hatte der Branchenverband International Air Transport Association erklärt, der Sektor werde im nächsten Jahr wohl Verluste im Volumen von insgesamt 5,6 Mrd. Dollar schreiben.

(Bloomberg)
21.12.2009

  

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Ölstaaten rühren Förderquoten nicht an
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.12.09 13:00)

DÜSSELDORF. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) wird ihre Förderung nicht verändern. Dies hat das Ölkartell gestern in Luanda, Angola, beschlossen. Die Rohölpreise reagierten kaum, da die Entscheidung erwartet worden war. Allerdings hätten sich Experten eine Erhöhung der Quoten gewünscht. Ein Barrel Brentöl (159 Liter) kostete gestern am Spotmarkt gut 71 Dollar.

Bereits im Vorfeld des Treffens hatte Opec-Präsident José Maria Botelho de Vasconcelos, der zugleich Ölminister Angolas ist, gesagt: „Zurzeit fühlen wir uns mit den Preisen wohl.“ Nach Einschätzung des saudischen Ölministers Ali al-Naimi, sein Land ist weltweit der größte Ölproduzent, seien Preise zwischen 70 und 80 Dollar je Barrel für alle Seiten zufriedenstellend.

Das war nicht immer so. Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hatte die Rohölpreise von ihrem Hoch im Juli 2008 bei 150 Dollar bis Ende vergangenen Jahres auf gut 30 Dollar abstürzen lassen. Die zwölf Opec-Mitglieder, die für über 40 Prozent des Weltölangebots stehen, hatten versucht gegenzusteuern und ihre Produktion in mehreren Schritten um über vier Mio. Barrel gekürzt; heute fördert sie täglich knapp 25 Mio. Barrel Rohöl. Problematisch ist allerdings immer wieder die sogenannte Quotendisziplin; die Kartellmitglieder bringen mehr Rohöl an die internationalen Märkte als offiziell abgesprochen. Schätzungen zufolge fördern die Opec-Staaten inzwischen fast 1,7 Mio. Barrel mehr.

Der Spielraum ist begrenzt

„Die Opec ist nicht konsequent", sagt Eugen Weinberg, Rohstoffexperte der Commerzbank. Eine konsequente Entscheidung wäre angesichts der gestiegenen Preise eine Erhöhung der offiziellen Quoten gewesen. Als problematisch könnte sich die aktuelle Entscheidung erweisen, sollte der Ölpreis – wie von einigen Experten erwartet – im ersten Quartal 2010 unter Druck geraten. „Wenn der Preis fallen sollte, hat die Opec keine Möglichkeit mehr, den Preisrückgang durch Kürzungen zu beeinflussen“, sagt Weinberg.

Das Kartell blickt noch mit einiger Sorge auf die Nachfrage. Bereits zur Eröffnung des Treffens sagte Opec-Präsident Botelho de Vasconcelos: „Es gibt ein gemischtes Bild im Markt.“ Während der Bedarf in den Schwellenländern anziehe, hinke die Nachfrage in den OECD-Ländern noch nach. Erst vor wenigen Tagen hat das Ölkartell seine Prognose für das Wachstum des globalen Bedarfs um 70 000 Barrel pro Tag auf 85,13 Mio. angehoben. Die Internationale Energie-Agentur erwartet sogar 86,3 Mio. Barrel.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe/opec-treffen-oelstaaten-ruehren-foerderquo ten-nicht-an;2503493

  

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Arbitrage mit Tankern - Größenordnung interessant
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.12.09 19:13)

Dec. 28 (Bloomberg) -- A 26-mile-long line of idled oil tankers, enough to blockade the English Channel, may signal a 25 percent slump in freight rates next year.

The ships will unload 26 percent of the crude and oil products they are storing in six months, adding to vessel supply and pushing rates for supertankers down to an average of $30,000 a day next year, compared with $40,212 now, according to the median estimate in a Bloomberg News survey of 15 analysts, traders and shipbrokers. That’s below what Frontline Ltd., the biggest operator of the ships, says it needs to break even.

Traders booked a record number of ships for storage this year, seeking to profit from longer-dated energy futures trading at a premium to contracts for immediate delivery, according to SSY Consultancy & Research Ltd., a unit of the world’s second- largest shipbroker. Ships taken out of that trade would return to compete for cargoes just as deliveries from shipyards’ largest-ever order book swell the global fleet.

“The tanker market has been defying gravity,” said Martin Stopford, a London-based director at Clarkson Plc, the world’s largest shipbroker. Stopford has covered shipping since 1971.

More than half of the ships are in European waters, with the rest spread out across Asia, the U.S. and West Africa. Lined up end to end, they would stretch for about 26 miles.

Storing Crude

Traders are storing enough crude at sea to supply the 27- nation European Union for more than three days. Royal Dutch Shell Plc, Europe’s biggest oil company; London-based BP Plc; JPMorgan Chase & Co.; and Morgan Stanley were among those that sought vessels for storage.

By the end of November, 168 tankers were storing crude or refined products, according to data from Simpson, Spence & Young Ltd., the world’s second-largest shipbroker. Their combined carrying capacity of 23.8 million deadweight tons is equal to 5.9 percent of the tanker fleet. That exceeds the previous record, set in 1981, when Japanese refiners used tankers with a combined 19.5 million deadweight tons.

The storage helped prop up tanker rates this year as the Organization of Petroleum Exporting Countries, accounting for 40 percent of global oil supply, made the deepest-ever output cuts in response to the worst global recession since World War II.

The storage trade is profitable so long as the spread between energy contracts exceeds ship rental, insurance and financing costs. A year ago, the spread between the first and sixth Brent crude-oil contracts traded on the London-based ICE Futures Europe exchange was 23 percent. Now, it’s 4 percent.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=abS1HzLIvy_k&pos=7

  

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Russland ist gegenwärtig der weltgrösste Öl-Produzent
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.1.10 12:01)

Die russische Öl-Förderung hat im vergangenen Jahr unerwartet ein neues Rekordhoch erreicht. Die vom Energieministerium am Samstag veröffentlichten Daten zeigten für 2009 eine Produktion von 9,925 Millionen Barrel pro Tag (bpd). Experten hatten erwartet, dass der Wert von 9,87 Millionen bpd von 2007 nicht übertroffen würde. Für 2010 wird nun einen Anstieg der Produktion um 1,1 Prozent erwartet. Russland ist gegenwärtig vor Saudi-Arabien der weltgrösste Öl-Produzent. (APA/Reuters)

  

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"Im vierten Quartal werden wir einen dreistelligen Ölpreis haben"
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.1.10 20:04)

Jeff Rubin geht davon aus, dass der Preis noch in diesem Quartal die Marke von 90 Dollar je Barrel erreicht und bis Jahresende auf 100 Dollar zulegt. Rubin hatte den Ölpreisanstieg des vergangenen Jahrzehnts korrekt vorausgesagt.


Eine rasch zunehmende Nachfrage aus Asien und dem Mittleren Osten werde die Verbraucher zwingen, auf teurere, unkonventionelle Energiequellen wie Ölsand zurückzugreifen, sagte Rubin. Er war 20 Jahre lang bei CIBC in Toronto und hat letztes Jahr ein Buch über Energieeinsparung veröffentlicht.

"Man kann mit Sicherheit sagen, dass wir spätestes im vierten Quartal dieses Jahres einen dreistelligen Ölpreis haben werden", sagte Rubin in einem Telefoninterview mit Bloomberg News am Mittwoch. "Ich erwarte, dass die Preise ziemlich nahe an diese Marken heranrücken werden und wir Ende März im Bereich von 90 Dollar je Barrel sind."

Der Ölpreis stieg am Mittwoch bis auf 83,52 Dollar je Barrel und hat damit den Spitzenpreis von 80 Dolllar aus dem Jahr 2009 bereits hinter sich gelassen.

Der Anstieg des Ölverbrauchs werde von den sich entwickelnden Volkswirtschaften wie China und Indien ausgehen und eher nicht von den Industrieländern in Westeuropa oder den USA. Deren Verbrauch dürfte Rubin zufolge am oberen Ende angekommen sein.

In seinem Buch prognostiziert Rubin eine Verteuerung beim Öl bis auf 200 Dollar je Barrel im Jahr 2012. Voraussetzung sei allerdings eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung. Die Belastung durch einen Ölpreis von 200 Dollar für konsumierende Nationen könnte dann auch einen Preisrutsch bis auf 40 Dollar je Barrel nach sich ziehen. "Wenn wir die Jahre 2011 oder 2012 erreichen und wir haben erstmals mit Preisen von 120 Dollar, 147 Dollar 160 Dollar je Barrel zu tun, dann ist das der Zeitpunkt, wo die Weltwirtschaft vor einer großen Herausforderung steht", sagte Rubin.


http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/403489/index.do?_vl_ backlink=/home/index.do&_vl_pos=2.1.DT
07.01.2010

  

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Long
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.1.10 16:59)

Zwar ist der Abwärtstrend intalt, der Ausbruch von gestern wieder zunichte gemacht, aber ich denke, da kann man auch mal antizyklisch handeln. Das kann auch schnell mal 2-3$ an einem Tag nach oben schießen.

  

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Slowakei: Dieselpreis sinkt um ca. 13 Cent
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.1.10 22:12)

Slowakei: Tausche Minister gegen billigen Sprit

21.01.2010 | 18:18 | Von unserem Korrespondenten CHRISTOPH THANEI (Die Presse)

Bratislava senkt die Steuer auf Diesel und spart dafür das Umweltministerium ein. Dass der Diesel billiger werden solle, hat Ministerpräsident Fico schon am 11. Jänner dem nationalen Frächterverband versprochen.

weiter: http://diepresse.com/home/wirtschaft/eastconomist/534535/index.do

  

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Schlechte Konjunkturdaten - Öl sackt ab
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.10 19:55)

-1$ in wenigen Minuten.

  

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RE: Schlechte Konjunkturdaten - Öl sackt ab
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.10 19:58)

>-1$ in wenigen Minuten.

Ähm, welche Daten?

  

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International Energy Agency (IEA) revised its forecast of 2010 global oil demand upwards by 1.8%.
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.2.10 11:29)

Last Thursday the International Energy Agency (IEA) revised its forecast of 2010 global oil demand upwards by 1.8%.

The IEA now expects daily, world oil demand to average 86.5 million barrels per day (mbpd) in 2010, 1.8% above the average for 2009. The IEA forecast for 2010 is about 1.5% higher than those of OPEC and the U.S Department of Energy.

But despite a big jump in oil demand from China and India, demand in Asia will remain weak in 2010, as Japanese oil demand continues its long-term structural decline due to very slow growth and increased energy efficiency. Including capacity that came on-stream last year, the region will experience new supply of over around 3.4 mbpd by the end of 2011.

  

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„Ölförderung wird immer teurer“
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.2.10 17:32)

„Ölförderung wird immer teurer“

Markus Mitteregger, CEO der RAG Rohöl-Aufsuchungs AG, sieht den Mindestölpreis zur Erschließung neuer Felder bei 50 Dollar. Auch in existenten Lagerstätten steigen die Kosten.

WirtschaftsBlatt: Wie bewerten Sie die Ölpreisabschläge seit Jahresbeginn?

Markus Mitteregger: Alles in allem würde ich nur von einem Zwischentief sprechen. Man kann davon ausgehen, dass die Schwellenländer stark wachsen und deren riesige Bevölkerungen nach mehr Mobilität streben werden, was wiederum eine höhere Nachfrage nach Treibstoffen bewirken wird. Zudem sind schon lange keine großen Ölfelder mehr gefunden worden, gleichzeitig schrumpfen die Fördermengen in vielen der bereits erschlossenen großen Lagerstätten. Das wird dazu führen, dass man den von der IEA prognostizierten Verbrauch nur schwer decken können wird. Wenn man das erreichen will, braucht man zumindest einen anständigen Preis. Aus diesen Gründen rechnen wir mit langfristig steigenden Preisen. Ohnehin wird aber der Verbrauch in den USA und Europa zugunsten der aufstrebenden Schwellenländer zurückgehen müssen.

Wie hoch schätzen Sie die derzeit frei verfügbaren Kapazitäten am Markt ein?
Das ist sehr schwer zu sagen, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es noch bedeutende swing capacities gibt.

weiter:

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/investor/409178/index.do?_vl_backlink=/home/in dex.do&_vl_pos=1.DT

  

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Ölland Brasilien muss Benzin kaufen
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.2.10 11:39)

Brasilien importiert zum ersten Mal seit vier Jahrzehnten wieder Benzin. Zwei Millionen Barrel (je 159 Liter) will die staatliche Ölgesellschaft Petrobras bis Ende Februar aus Venezuela einführen, berichtete die Zeitung "Estado". Die Kosten beliefen sich auf 140 Mio. $. Petrobras bestätigte die Lieferauftrag und bezeichnete ihn als "guten Deal".

Die Südamerikaner reagieren damit einerseits auf eine steigenden Benzinverbrauch, andererseits aber auch auf eine schlechte Zuckerernte. In Brasilien wird im großen Umfang Ethanol - das aus Zucker gewonnen wird - als Treibstoff verwendet. 90 Prozent der Fahrzeuge können den Biosprit verarbeiten. Wegen der rückläufigen Produktion senkte die Regierung die Ethanol-Beimischung vor kurzem von 25 auf 20 Prozent. Die Entscheidung von Petrobras belegt, dass die Zeit der Benzinunabhängigkeit vom Ausland vorbei sein könnte.

Für den Ölmarkt ist die Entscheidung bedeutsam: Sollte Brasilien dauerhaft als Nachfrager auftreten, würde das die Preise für Rohöl und Benzin nach oben treiben. Seit Wochen pendelt der Ölpreis zwischen 70 $ und 80 $. Während der Konjunkturoptimismus für steigende Notierungen spricht, drückt das Überangebot und der Lagerüberhang in den westlichen Industriestaaten nach wie vor auf die Stimmung. Am Donnerstag kostete Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) rund 78 $.

Brasilien leidet stark unter dem Wetter. Der Ölausstoß verfehlte die Erwartungen, hauptsächlich aufgrund der rückläufigen Produktion von Biosprit. Diese schrumpfte 2009 um 7000 Barrel pro Tag - das erste Minus in einem Jahr seit 2001. Starke Regenfälle schmälerten die Zuckerrohrernte und reduzierten den Saccharose-Anteil.

Steigender Spritverbrauch wahrscheinlich
Gleichzeitig wächst die Ölnachfrage in dem Land stark. 2009 nahm sie mit einem Plus von 9,1 Prozent so stark zu wie noch nie im Jahresvergleich. Dieser Trend dürfte anhalten: Das US-Energieministerium erwartet, dass die Nachfrage über dieses und nächstes Jahr anziehen wird - von 2,62 Millionen Barrel pro Tag im vierten Quartal 2009 auf 2,74 Millionen im Schlussvierteljahr 2010 und 2,85 Millionen in den letzten drei Monaten 2011.

Der Ausblick wird äußerst unterschiedlich eingeschätzt. Die Rohstoff-Analysten von Barclays Capital schätzen, dass Brasilien 2010 das größte Potenzial für Produktionssteigerungen hat. Experten von Bank of America Merrill Lynch warnen allerdings, dass der Ausstoß von Öl und anderen Treibstoffen wie Biosprit von Nicht-Opec-Ländern wahrscheinlich 2011 bei rund 52,3 Millionen Barrel am Tag seinen Höhepunkt erreichen wird. "Danach sehen wir stetige Produktionsrückgänge, bis auf 51 Millionen Barrel am Tag 2015", heißt es in einer Studie.

Brasilien könnte die Versorgungssituation bei Benzin durchaus beeinträchtigen. Starke Nachfrage aus Afrika - insbesondere Nigeria - und China stützt momentan die europäischen Benzinpreise. Laut dem Beratungshaus PJK International fielen die Vorräte in der Region Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen in der vergangenen Woche um 5,6 Prozent auf 980.000 Tonnen. "Es ist selten, dass europäisches Benzin auch in Richtung China geht", sagte Pieter Kulsen, Gründer von PJK. Die Benzin- und Gasölbestände, die auf Tankern lagern, fielen auf 57 Millionen Barrel gegenüber 80 Millionen Barrel im Dezember, hieß es in einer Analyse des Beratungshauses Poten & Partners.

Anders sieht es in den USA aus. Dort ist der Verbrauch nach wie vor extrem schwach. Laut dem American Petroleum Institute kletterten die privaten Benzinvorräte in den Vereinigten Staaten in der vergangenen Woche um 1,4 Millionen Barrel. Der historische Aufbau liegt durchschnittlich bei 0,5 Millionen Barrel.

Über das nächste Jahrzehnt wird es nicht besser werden. Wegen einer höheren Energieeffizienz und einer wachsenden Verbreitung von Hybridautos werde der US-Benzinkonsum bis 2020 um 31 Prozent sinken, sagt das Beratungshaus JBC Energy voraus. Statt 8,29 Millionen Barrel würden in zehn Jahren nur noch 5,7 Millionen Barrel nachgefragt, sagte JBC-Energy-Direktor Johannes Benigni.

Ölprognosen für die kommenden Jahre weichen stark voneinander ab. Mittelfristig erwarten viele Analysten, dass die Ölnachfrage das Angebot übersteigen wird. Die Barclays-Capital-Experten gehen daher von einem Preisanstieg bis auf 137 $ je Barrel im Jahr 2015 aus. Die Analysten von Bank of America Merrill Lynch warnen allerdings vor großen Schwankungen: Bis 2014 könne sich der Ölpreis in einer Spanne von 50 bis 150 $ bewegen.

  

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RE: Ölland Brasilien muss Benzin kaufen
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.2.10 12:16)

Über das nächste Jahrzehnt wird es nicht besser werden. Wegen einer höheren Energieeffizienz und einer wachsenden Verbreitung von Hybridautos werde der US-Benzinkonsum bis 2020 um 31 Prozent sinken, sagt das Beratungshaus JBC Energy voraus. Statt 8,29 Millionen Barrel würden in zehn Jahren nur noch 5,7 Millionen Barrel nachgefragt, sagte JBC-Energy-Direktor Johannes Benigni.


Eine eher ungewöhnliche Sichtweise. Was gut und was schlecht ist, ist offensichtlich vor allem eine Frage des Standpunktes.

  

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China Overtakes U.S. as Top Saudi Crude Oil Buyer
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.2.10 12:33)

China Overtakes U.S. as Top Saudi Crude Oil Buyer

Feb. 23 (Bloomberg) -- China overtook the U.S. as Saudi
Arabia’s largest buyer of crude oil, as the world’s second-
biggest energy consumer added refineries and upgraded facilities
to process lower-quality oil.

The CHART OF THE DAY shows crude imports from Saudi Arabia,
with China overtaking the U.S. in November, according to data
compiled by Bloomberg from the General Administration of Customs
in Beijing and Washington-based U.S. Energy Information
Administration. China’s reliance on Saudi oil will increase to
fuel an economy which grew 10.7 percent in the fourth quarter
and is forecast by the United Nations to expand about four times
faster than the U.S. this year.

The U.S. accounted for 20 percent of global use in
2008, compared with China’s 18 percent, the data show. In 2000,
the proportions were 25 percent versus 10 percent. EIA estimates
for U.S. demand in 2009 and this year are also given.
Comparative forecasts for China, which uses coal to fuel 80
percent of its power plants, weren’t available.

“Crude suppliers are looking at China and salivating,”
said Victor Shum, a Singapore-based senior principal at
consultant Purvin & Gertz Inc. “For the U.S., we’re talking
about more refineries to close, not more to be built.”

China may add 31.5 million metric tons a year of oil
refining capacity this year, bringing the total to 515 million
tons a year, or 10.3 million barrels per day, according to China
National Petroleum Corp., the country’s largest energy company.
PetroChina Co., CNPC’s Hong Kong-listed unit, will start its 10
million-tons-a-year Guangxi province refinery by June.

Saudi Arabia is China’s biggest crude supplier, accounting
for 21 percent of total imports in 2009, up from 17.5 percent in
2005, according to customs data. Canada is the biggest exporter
to the U.S., sending 1.98 million barrels a day in November,
while Saudi Arabia shipped 837,000 barrels a day, EIA data show.
The main Saudi crude grades are heavy and sour, making them
suitable for more complex refineries.

  

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Al-Gaddafi ruft zum Heiligen Krieg gegen die Schweiz auf
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.2.10 20:37)

Der libysche Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi hat die Muslime zum Heiligen Krieg gegen die Schweiz aufgerufen. Die Eidgenossenschaft sei ein ungläubiger Staat, in dem Moscheen zerstört würden, erklärte Al-Gaddafi heute in Benghasi. "Jeder Muslim in der Welt, der mit der Schweiz zusammenarbeitet, ist ein Abtrünniger und gegen (den Propheten) Mohammed, Gott und den Koran."

Die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Staaten waren 2008 nach der Festnahme eines Sohns Al-Gaddafis in Genf abgebrochen worden. Der junge Al-Gaddafi war beschuldigt worden, eine Hausangestellt misshandelt zu haben.

orf.at
25.02.2010

  

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Spezial Report Öl: Das schwarze Gold verliert an Glanz
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.3.10 13:35)

Spezial Report Öl: Das schwarze Gold verliert an Glanz

* 2010: Ölpreis bei USD 72
* Nächster Ölschock 2012?
* Liquiditätsschwemme hauptverantwortlich für hohen Ölpreis
* Chance-Risiko Verhältnis für Ölinvestments nicht attraktiv
* Erdgas könnte sich besser als Öl entwickeln

"Der Glaube an ewig steigende Ölpreise muss vorerst begraben werden", so Ronald Stöferle, Rohstoff-Analyst der Erste Group. Für das Gesamtjahr 2010 wird ein durchschnittlicher Rohölpreis von 72 US-Dollar je Barrel der Marke WTI prognostiziert. Für Ölinvestments ist momentan nicht der ideale Zeitpunkt, da sich das Chance / Risikoprofil als nicht besonders attraktiv darstellt. Aktuell sind die Öl-Lagerbestände sehr groß. Dieses Überangebot könnte kurzfristig Druck auf den Ölpreis ausüben. Die Streichung von Investitionen in Explorationen für neue Ölvorkommen einiger Ölnationen, könnte die Basis für den 4.Ölschock - möglicherweise 2012/2013 bilden. Geopolitische Faktoren sowie die labile politische Situation in manchen erdölfördernden Ländern sind nach Analystenmeinung aktuell noch zu wenig eingepreist. In den nächsten Jahren wird erwartet, dass unkonventionelles Erdgas, besonders Schiefergas, mehr an Bedeutung gewinnen wird und der Gaspreis sich deutlich besser als der des Öls entwickeln könnte.


Ölpreisprognose 2010

Dass der Ölpreis trotz der saisonalen Schwächephase sowie des wieder stärkeren US-Dollars nach oben tendiert, wird von den Erste Group Analysten als klares Zeichen der Stärke interpretiert. Auch das Sentiment ist aktuell neutral und weit von jeder Kaufpanik oder Euphorie entfernt. Laut Ratio-Analyse ist Öl im Vergleich zu anderen Anlageklassen aktuell in etwa im Rahmen der langfristigen Historie bewertet. Aus technischen und taktischen Überlegungen kann mit einer Fortsetzung des Aufwärtstrends im 1.Halbjahr gerechnet werden, auf maximal USD 90-100. Aufgrund des aktuellen Überangebots an Öl ist nicht von einem Überschreiten der magischen USD 100 Grenze pro Barrel auszugehen. Aufgrund der negativen Divergenzen und der trüben fundamentalen Aussichten ist spätestens in der 2. Jahreshälfte eine Trendumkehr zu erwarten. Infolgedessen sollte sich der Ölpreis im Bereich von USD 60 je Barrel oder etwas darunter einpendeln. Für das Gesamtjahr 2010 wird ein durchschnittlicher Ölpreis für WTI in Höhe von USD 72 prognostiziert.


Militärkonflikte oder fragile Geopolitik kaum eingepreist

Nach Meinung der Analysten werden geopolitische Probleme oder Militärkonflikte, derzeit zu wenig eingepreist und stellen eine massive Gefahr für den Ölpreis dar. In Nigeria nehmen die Attacken auf Pipelines seit Dezember 2009 dramatisch zu. Nachdem Präsident Yar A'duas's Gesundheitszustand weiterhin kritisch ist, dürfte die Situation weiterhin instabil bleiben. Auch der Iran-Konflikt dürfte sich weiter zuspitzen. Im Zuge einer militärischen Konfrontation würde die Straße von Hormuz und somit die wichtigste Handelsroute für Öl aus der Golfregion blockiert werden. Weiters dürften im Irak die Parlamentswahlen im März und der Truppenabzug des US-Militärs im August für Spannungen sorgen.


Ölschock schon 2012?

"Die hohen Lagerbestände dürften die Achillesferse für den Ölpreis bedeuten, denn das aktuelle Überangebot wird à la longue Druck auf den Ölpreis ausüben", ist Stöferle überzeugt. Sobald die Nachfrage zunehmend aus den Lagern gedeckt wird, dürfte der Abwärtstrend wieder in Gang kommen. Derzeit ist mehr als genügend Öl vorhanden, die Struktur des Angebots spricht langfristig jedoch für deutlich höhere Notierungen. Nachdem die Öl-Notierungen im Vorjahr teilweise weit unter den Grenzkosten der Produktion lagen und zahlreiche Ölnationen vor tiefgreifende finanzielle Nöte stellte, wurden Investitionen in Exploration um knapp USD 100 Mrd. gestrichen.
Dies könnte die Basis für einen 4. Ölschock 2012 oder 2013 bedeuten. Im heurigen Jahr wird das Aufwärtspotenzial jedoch nur als gering eingeschätzt, spätestens im 2. Halbjahr sollte eine Trendumkehr in Richtung USD 60 pro Barrel einsetzen.


Ölinvestments derzeit unattraktiv

Das Chance / Risikoprofil für Ölinvestments ist derzeit nicht attraktiv. Der Glaube an ewig steigende Ölpreise muss - vorerst - begraben werden. Die OPEC hat mehrmals signalisiert, mit einem Preisband von USD 70-80 zufrieden zu sein und es ist davon auszugehen, dass sich daran nichts ändern wird. Der Preisverfall im Jahr 2008 von USD 150 auf knapp USD 30 war eine starke Übertreibung nach unten.

Die Erste Bank Analysten sind der Ansicht, dass die aktuellen Preise das niedrige Nachfrageniveau nicht wider spiegeln. Stark gestiegener Risikoappetit, Überschussliquidität und optimistische Erwartungen einer signifikanten konjunkturellen Erholung waren demnach hauptverantwortlich für die Kursavancen. Auch der unerschütterliche Glaube an das vermeintliche chinesische Wirtschaftswunder nährt die Hoffnung auf einen weiteren Preisanstieg. Deshalb ist davon auszugehen, dass jeder weitere Preisaufschwung letztendlich auf einem wackligen Fundament basiert und nicht nachhaltig sein wird.
"Wir zweifeln nach wie vor an der Nachhaltigkeit des wirtschaftlichen Aufschwungs und glauben, dass zu viel konjunktureller Optimismus am Ölsektor eingepreist wird", so Ölexperte Stöferle weiter. Raum für positive Überraschungen scheint es kaum zu geben, sobald die weltweiten Stimuli auslaufen und nicht ersetzt werden, dürfte die Ölnachfrage wieder nachlassen. Die künstlich herbeigeführte Prosperität sollte nicht mit gesundem, realem Wachstum verwechselt werden. Die Diskussion wird sich deshalb zunehmend auf die latent schwächelnde Nachfrage konzentrieren.


Erdgas könnte sich besser als Öl entwickeln

Besonders unkonventionelle Erdgasressourcen werden von den Erste Bank Analysten klar als bullisch eingestuft. Auf Sicht der nächsten 3-5 Jahre könnten sich die Preise nahezu verdoppeln, dies sollte attraktive Margen für alternative Erdgasproduzenten gewährleisten. Auch im Hinblick auf Umweltverschmutzung sollte Erdgas zukünftig eine größere Rolle spielen, nachdem es deutlich sauberer verbrennt als Kohle und Erdöl. Dies dürfte auch in Hinblick auf CO2-Obergrenzen zusätzliche Unterstützung für Shale Gas bedeuten. Einzig der hohe Wasserverbrauch und die neu zu errichtenden Pipelines sind häufig geäußerte Kritikpunkte, im Vergleich zu konventionellen Energiequellen sind die ökologischen Schäden jedoch gering. Besonders im Vergleich zu unkonventionellem Öl (zB. Ölsand) ist Shale Gas ökologisch sauber und zudem energieeffizient. "Wir zeigen uns somit zuversichtlich, dass der Abbau von Schiefergasvorkommen in Europa massiv an Bedeutung gewinnen wird", so Stöferle weiter. Insbesondere in Polen und in der Ukraine wird eine rege Explorations- und Akquisitionstätigkeit erwartet. Insofern betrachtet das Erste Bank Research unkonventionelles Gas - und hier insbesondere Shale Gas - als eine der interessantesten Investmentopportunitäten im Energiebereich.

  

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IEA Raises 2010 Oil Demand Estimate on Developing Economies
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.3.10 10:43)

IEA Raises 2010 Oil Demand Estimate on Developing Economies

March 12 (Bloomberg) -- The International Energy Agency
raised its forecast for global oil demand this year for a second
month as fuel consumption in Asia rises more than expected.
The IEA increased its estimate for world demand in 2010 by
70,000 barrels a day to 86.6 million barrels a day. That would
mean a gain of 1.6 million barrels a day, or 1.8 percent, from
2009 levels, it said. Economies outside the Organization for
Economic Cooperation and Development continue to lead the
recovery in consumption, the IEA said.
“Global oil demand resumed growth on a yearly basis in the
fourth quarter of 2009 after five consecutive quarters of
decline,” the Paris-based agency said in its monthly oil market
report today. “This year’s global oil demand growth will be
driven entirely by non-OECD countries, with non-OECD Asia alone
representing over half of total growth.”
China will account for almost a third of global oil demand
growth this year, according to IEA estimates, offsetting
stagnant consumption in developed economies, particularly
Europe. This growth could be revised upward as the Chinese
government signals it will continue to foster economic growth as
long as inflation pressures remain moderate, according to the
agency.
Oil consumption in non-OECD countries is forecast to
average 41.2 million barrels a day in 2010, an increase from
last year of 1.7 million barrels a day, or 4.3 percent,
according to the IEA. That is 190,000 barrels a day more than
the agency estimated last month.

‘Astonishing’ China

Preliminary data indicate Chinese apparent demand surged by
an “astonishing,” 28 percent year-on-year in January, with the
biggest increase in naphtha demand, according to the IEA. The
agency raised its 2010 demand forecast for China by 130,000
barrels a day to 9 million barrels a day, representing an
increase of 6.2 percent from 2009.
In contrast, the IEA cut its forecast for oil consumption
in OECD countries by 120,000 barrels a day from last month to
45.4 million barrels a day. That means it now expects demand in
those economies to shrink 0.3 percent this year.
Even as consumption rises globally, the IEA also cut the
estimate for the amount of crude OPEC will need to pump to
balance demand and supply as production estimates from outside
the group rise. The agency estimates that the Organization of
Petroleum exporting countries will have to produce 29.3 million
barrels a day this year, 100,000 barrels a day fewer than it
estimated last month.

OPEC Meeting

OPEC, which accounts for more than a third of global
supply, will meet in Vienna next week to decide on production
quotas. Members pumped the most in 14 months in February,
according to the IEA, with Iraq accounting for more than half
the monthly increase.
OPEC’s compliance with record supply cuts announced in 2008
slipped to 56 percent in February, from 58 percent the previous
month, the IEA said. The group’s 11 members bound by production
quotas raised output by 80,000 barrels a day to 26.70 million a
day last month. That means OPEC exceeded its collective target
by about 1.9 million barrels a day.
Non-OPEC production is now estimated at 51.8 million
barrels a day in 2010, an increase of 330,000 barrels a day from
2009, a stronger outlook from the North Sea, Egypt, Russia,
Thailand and Colombia, as well as revisions to Canada’s
production data, the IEA said. That is 205,000 barrels a day
more than it forecast last month.
Industry-held oil stockpiles in OECD countries climbed in
January to 2.703 billion barrels, a “slightly higher,”
increase than the five-year average, according to the IEA.
Supplies were the equivalent of 59.2 days of demand at the end
of the month, up from 58.3 days at the end of December.
Preliminary data suggest stockpiles dropped by 28.6 million
barrels last month, the agency said.

  

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Ende 2010 wird wieder die 100-Dollar-Marke getestet
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.3.10 16:36)

Der Ölpreis könnte gegen Jahresende 2010 wieder die Marke von 100 US-Dollar testen. 2011 dürfte sie dann nachhaltig überwunden sein, prognostiziert Nikolaus Keis von der UniCredit. Die Gründe liegen in einer robusten Nachfrage aus den immer wichtiger werdenden Schwellenländern. Das trifft auf ein immer stärker limitiertes Angebot ("peak oil"). Zudem gehen die Lagerbestände kontinuierlich zurück.

Derzeit liegen die Vorräte im OECD-Raum mit 57 Tagen des Verbrauchs auf solidem Niveau. Mittelfristig aber könnte es anfangen, kritischer zu werden, zumal sich die Langfristperspektiven der Ölförderung immer weiter eintrüben. "Kein Wunder also, wenn wir für 2011 einen jahresdurchschnittlichen Ölpreis von 105 USD pro Fass erwarten; in der Spitze dürften es dabei 115 USD sein", so der Experte.

In den letzten Wochen ist der Ölpreis wieder gestiegen und notiert bei rund 80 USD pro Fass, nachdem er Anfang Februar noch unter 70 USD gerutscht war. Kurzfristig sollte der Preisanstieg - unter Schwankungen - noch weiter gehen, das Momentum aber spürbar nachlassen. Das zumindest implizieren die Kurzfristmodelle der Bank. Die Trading Range sollte auf Sicht von drei Monaten bei 80 bis 85 USD liegen.

  

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Jetzt wird tiefer nach Öl gebohrt
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.3.10 19:21)

Jetzt wird tiefer nach Öl gebohrt

Die befürchtete Ölpreis-Explosion dürfte ausbleiben. Die Ölkonzerne investieren verstärkt in neue Quellen. OMV-Explorationschef im KURIER-Gespräch.

Kein Grund zur Panik: Die von vielen Experten befürchtete Ölpreis-Explosion in den nächsten zwei Jahren wird nicht stattfinden, ist der für die Exploration zuständige OMV-Vorstand Helmut Langanger überzeugt. Im Gespräch mit dem KURIER erklärt er, warum er das erwartet. Aber auch, warum Öl in den vergangenen Tagen trotzdem einen Preissprung nach oben gemacht hat, und warum die Welt noch viele Jahre lang nicht auf Öl verzichten kann.

weiter:

http://kurier.at/wirtschaft/1986089.php

  

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OMV und Co zum Opec-Entscheid
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.3.10 16:52)

http://www.boerse-express.com/pages/865730

OMV und Co zum Opec-Entscheid

Quoten werden nicht angerührt - aber was heisst das für die Austro-Konzerne?

  

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Öl-Spekulanten verdienen am Benzinpreis kräftig mit
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.4.10 22:27)

Öl-Spekulanten verdienen am Benzinpreis kräftig mit

Deutsche Studie spricht von 14 Cent pro Liter Spekulationsaufschlag - Bei weltweit anziehender Konjunktur schon bald Benzinpreise über 2 Euro pro Liter wahrscheinlich

http://www.boerse-express.com/pages/870454

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Naja. Mehr fällt mir zu solchen Studien nicht ein.

Aber eigentlich müßten die Grünen den Spekulanten ja dankbar sein für die
angeblich durch sie verursachte Verteuerung.

  

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RE: Öl-Spekulanten verdienen am Benzinpreis kräftig mit
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.4.10 22:36)

>Naja. Mehr fällt mir zu solchen Studien nicht ein.

Sehr höflich ausgedrückt. Die Methodik dieser Studie würde mich interessieren. Weil das Ergebnis scheint mir als Laie reichlich absurd.

  

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Oil Contango Tempts Traders to Store Crude Again
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.4.10 12:08)

Oil Contango Tempts Traders to Store Crude Again: Chart of Day

April 13 (Bloomberg) -- Oil traders may start storing crude
again as weakening demand makes it profitable to buy now and
sell later.
Companies can profit from hoarding oil if the difference
between near-term and future delivery exceeds storage costs.
Last year, traders amassed record stockpiles as the economic
crisis sapped demand, depressing prices for the nearest months.
“Even though the price is rising, we still see the
persistence of a contango structure,” said Harry
Tchilinguirian, head of commodity derivatives research at BNP
Paribas SA in London. “That’s a sign that the balance of supply
versus demand is not tightening.”
The spread between front month, the earliest delivery
available, and the second month should be around 70 cents a
barrel to encourage oil back into storage at Cushing, according
to consultants Petromatrix GmbH in Zug, Switzerland. The
difference between May and June is currently 83 cents a barrel.

  

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Investoren stoppen US-Ölpreisrally
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.4.10 19:15)

Ein Überangebot an Rohstoffen in den Vereinigten Staaten drückt den Preis für das US-Rohöl West Texas Intermediate (WTI). Die leichte Sorte wird zum ersten Mal seit dem 21. Dezember 2009 mit einem Abschlag zum Nordseeöl Brent gehandelt. Die Differenz liegt bei 43 Cent. Normalerweise ist WTI teurer als Brent.

Außerdem weitet sich die Differenz zwischen Kassa- und Terminpreis bei WTI aus. Amerikanisches Öl zur Lieferung im Juni kostet momentan 83 Cent mehr als zur Lieferung im Mai. Solch eine Konstellation wird als "Contango" bezeichnet. Sie deutet daraufhin, dass die Lagerbestände üppig sind - und kurzfristig es zu keinem Engpass kommen wird.

Der Abschlag von WTI zu Brent und das wieder wachsende Contango unterstreichen, dass die Nachfrage in den USA trotz der einsetzenden wirtschaftlichen Erholung immer noch schwach ist. Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) fiel der Verbrauch in Nordamerika im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,4 Prozent. Die Vorräte sind üppig: Laut dem amerikanischen Energieministerium liegen die Rohölbestände bei 356,2 Millionen Barrel. Sie befinden sich damit am oberen Ende des Fünfjahresdurchschnitts.

Entscheidend für die relative Verbilligung von WTI sind die Bestände in Cushing. Der Ort im Bundesstaat Oklahoma ist der Lieferort für WTI-Terminkontrakte. Laut dem US-Energieministerium kletterten die Bestände in Cushing in den vergangenen vier Wochen von 29,9 auf 31,2 Millionen Barrel. "Das Contango schafft Anreize, in Cushing Öl zu bunkern. Ich gehe von einem weiteren Vorratsaufbau aus", sagte Petromatrix-Analyst Jakob. Über die Kapazitätsgrenze in Cushing gibt es keine offiziellen Informationen.

Das Contango lässt auch wieder Vorräte auf See attraktiv werden. Laut der IEA bunkerten Unternehmen Ende März 65 Millionen Barrel Rohöl auf Schiffen. Ende Februar seien es noch 55 Millionen Barrel gewesen. Mit dem Anstieg ist der Rückgang des "Floating Storage" gebrochen. Olivier Jakob, Managing Director beim Researchhaus Petromatrix, relativiert allerdings die Trendwende: "Ich vermute, dass vor allem der Iran Öl auf Schiffen bunkert. Es wird sich weniger um private Vorräte handeln", schrieb Jakob in einem Researchbericht.

Aus Sicht von Investoren dürfte die WTI-Abschläge die Fundamentaldaten wieder in den Vordergrund rücken lassen. "Weil sich die Preiskurven verändern, sollten harte Zahlen zu Angebot und Nachfrage wieder in den Vordergrund rücken", sagte Jakob. Er hält Finanzinvestoren für die Rally des Ölpreises seit Februar verantwortlich. WTI verteuerte sich in diesem Zeitraum um bis zu 22 Prozent. Am Dienstag kostete das Fass 83,85 $. Damit fällt der Preis bereits den fünften Tag in Folge.

"Der Markt konsolidiert sich", sagte Stefan Graber, Rohstoffanalyst der Credit Suisse. "Es gibt zwar Verbesserungen bei den Fundamentaldaten. Aber in den vergangenen zwei Wochen gab es nichts, was den starken Preisanstieg rechtfertigen kann. Frische Impulse, um die Notierungen anzutreiben, sind momentan Fehlanzeige."

Für 2010 rechnet die Pariser Organisation mit einem Anstieg der Nachfrage in Nordamerika von 0,5 Prozent oder 110.000 Barrel (je 159 Liter) täglich. Weltweit geht die Pariser Organisation, die die Interessen der Verbraucherstaaten vertritt, von einem Nachfragewachstum von 2,0 Prozent oder 1,7 Millionen Barrel täglich aus. Ein Drittel des Zuwachses entfällt dabei auf China.

Das Nachfragewachstum dürfte die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) auffangen. Nach Schätzung der IEA förderte das Kartell im März knapp 29 Millionen Barrel. Den Irak, der keiner Begrenzung unterliegt, nicht mitgerechnet pumpten die Mitgliedsländer 26,7 Millionen Barrel. Damit setzen sie die Ende 2008 beschlossene Verringerung des Ausstoßes nur noch zu 55 Prozent um. Noch im März 2009 lag die Disziplin bei 83 Prozent. Tim Evans, Energieanalyst bei Citi Futures Perspectives, hält den Markt deshalb im zweiten Quartal für überversorgt.


Quelle: FTD

  

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Die Öl-Rally steht auf wackeligen Füssen - Korrektur steht an
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.4.10 15:40)

Die Öl-Rally steht auf wackeligen Füssen - Korrektur steht an
Die Opec nimmt sich selbst an der Nase und sagt, dass sie weniger Öl fördern muss, um eine Überversorgung des Marktes zu verhindern.

http://www.boerse-express.com/pages/871856

  

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Oil Contango Soars
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.4.10 08:50)

April 26 (Bloomberg) -- Oil storage costs are soaring to the highest level in four months as tanks in Oklahoma brim with near-record crude inventories.

Crude for delivery in June cost $1.95 a barrel less than for July on April 21, the biggest gap since Dec. 15 on the New York Mercantile Exchange. The discount, or contango, which mirrors the expense of stockpiling, emerged after inventories jumped 5.8 percent in the week ended April 16 to 34.1 million barrels in Cushing, Oklahoma, where traders make deliveries for futures contracts, government data show.

Inventories are near the record 35.7 million barrels on Jan. 1 because of rising Canadian imports and a seasonal decline in demand as refineries shut for maintenance. Supplies are so plentiful that West Texas Intermediate, or WTI, oil costs less than benchmark Brent crude in Europe, a lower quality crude. Brent cost more than WTI three times in the past year.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=ayqOVAEyKd_w&pos=7

  

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OPEC hebt Prognose für weltweite Ölnachfrage 2010 an
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.5.10 14:50)

OPEC hebt Prognose für weltweite Ölnachfrage 2010 an

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage den dritten Monat in Folge erhöht. Der Bedarf werde 2010 um 1,1 Prozent oder um 950.000 Barrel pro Tag (bpd) auf im Schnitt 85,38 Mio. Barrel täglich steigen, teilte das Kartell heute in seinem Monatsbericht mit. Der Zuwachs liegt damit um 50.000 bpd höher als im April angenommen.

Die jüngsten Hinweise auf ein Anziehen der Weltwirtschaft seien ermutigend, erklärte die OPEC. Die Prognose für das globale Wirtschaftswachstum beließ sie bei 3,5 Prozent und begründete das mit "gegenwärtigen Unsicherheiten". Die Mitgliedsländer der Organisation fördern mehr als ein Drittel des weltweiten Öls.

  

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RE: Erdöl -8%
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.5.10 19:20)

Solche Tagesbewegungen beim Öl hat man auch nicht oft.

Unlängst habe ich mir mal bei einigen Aussagen von Schäuble gedacht, der
Mann hat ein Gefühl für die Märkte - und dann kommt er mit diesem
idiotischen Alleingang beim Verbot daher.

  

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RE: Erdöl -8%
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.5.10 20:32)

>Solche Tagesbewegungen beim Öl hat man auch nicht oft.

wird eh zeit!
zeigt wieder mal ganz deutlich, wie streng das nach angebot und nachfrage geht.*g*

ach ja, (US-) Öl ist ja in Euro plötzlich wieder billiger: (zweitdümmstes, aber ebenso populäres Argument, normlalerweise für die Gegenrichtung)
Anm: Den Sprung im sich aktualisierenden Intraday-Chart sieht man morgen natürlich nicht mehr.
http://kursinfo.bankaustria.at/chart/chart.chart?sym=DUSDEUR.TGT&int=0&type=1&aver1=0&ave r2=0&bench=&lang=de&dstart=&dend=.png

In Wirklichkeit kauft ja angeblich die Schweizer NB, aber Euro, kein Öl.

  

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RE: Erdöl -8%
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.5.10 20:34)

>>Solche Tagesbewegungen beim Öl hat man auch nicht oft.
>
>wird eh zeit!
>zeigt wieder mal ganz deutlich, wie streng das nach angebot
>und nachfrage geht.*g*


Geht es nicht immer nach Angebot und Nachfrage?

  

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RE: Erdöl -8%
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.5.10 20:49)

>ach ja, (US-) Öl ist ja in Euro plötzlich wieder billiger:
>(zweitdümmstes, aber ebenso populäres Argument)
>Anm: Den Sprung im sich aktualisierenden Intraday-Chart sieht
>man morgen natürlich nicht mehr.


Zwei big Figures nach oben (1,2350 auf 1,2550) - vielleicht hört dann
auch mal das nervige Geschrei wegen dem schwachen Euro auf.

  

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RE: Erdöl -8%
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.5.10 20:56)

>Zwei big Figures nach oben (1,2350 auf 1,2550) - vielleicht
>hört dann
>auch mal das nervige Geschrei wegen dem schwachen Euro auf.

wär genauso zeit.
es ist schon dermaßen lähmend, daß mir ständig das gesicht einschläft.
vom markt wird das allerdings wahrscheinlich als intervention betrachtet, sozusagen nicht "echt". was ja wahrscheinlich stimmt.

  

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Bringt jemand den Zynismus auf?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.6.10 21:15)

...nämlich jetzt Aktien von (oder besser Calls auf) BP zu kaufen? Rein rational wahrscheinlich
ein Muß (siehe Argumentation des WSJ unten), aber ich kann mich nicht
wirklich dazu überwinden.

---------

The whole nation is watching the unfolding disaster in the Gulf in disbelief. It's hardly a surprise that BP stock plunged again Tuesday. But panicking never helped anybody, investors included. With so much of the coverage now gripped by hysteria, it's time to look at some cold facts.

Here are the numbers that investors need to know.

First, what cost is Wall Street putting on the disaster?

Despite the total focus on BP, four other companies were closely involved in the Deepwater Horizon well: Anadarko Petroleum, its minority partner, Transocean, which operated the rig, Halliburton, which was responsible for cementing the well, and Cameron International, whose blowout preventer failed. Shares of all five companies have slumped since the April 20 explosion. In total about $111 billion has been wiped off the value of their equity–most of that from BP. But some of these losses are simply due to the stock market downturn: Over the same period the S&P Global Energy Sector has fallen 15%. If we assume the "Deepwater Five" would have seen their shares fall by a similar amount anyway, the extra decline–presumably due to the disaster–totals about $66 billion.

Second: Is that a reasonable estimate of the likely cost? Is it too little? Too much?

Before this, the worst oil disaster in history was the Exxon Valdez spill of 1989. As noted here previously, Exxon ended up paying about $7 billion in today's money as a result. Will this disaster end up costing nine times as much as Valdez, in inflation-adjusted terms?

One major difference is the impact on local economies. The fisheries of the Louisiana and Mississippi coasts have been devastated. So too, for some time, has some of the local tourist business. But how big are they?

According to the Commerce Department, "forestry, fishing and related activities" for the entire state of Louisiana accounted for about $613 million in economic output in 2007, the last year for which numbers are available. For Mississippi it was $609 million, bringing the total to $1.2 billion. That includes forestry–much of it, presumably, inland. But let's assume it's all completely wiped out for now. Cost: $1.2 billion a year.

Arts, entertainment and recreation for the two states was worth another $3.7 billion, most of it in Louisiana. The impact of the Deepwater oil slick is harder to measure here. Presumably it will not stop the New Orleans Saints from playing, nor will it shut cinemas across the two states. If the Gulf spill halves all arts, entertainment and recreation activity in both states–an incredible assumption, but let's be ultra-conservative–that will cost about $1.9 billion a year.

Then there's the cost to the rest of the tourist business. According to the Commerce Department, the total sales of all the restaurants and hotels in both states, from a French Quarter eatery to a local diner in northern Mississippi, came to about $9.1 billion in 2007. Let's assume they won't all be closed down. Let's further assume that some of the hotels and restaurants on the Gulf are doing a brisk business right now from all the people down there to cover, monitor or work on the spill. (It would be interesting to know how much the media folk are spending in the local bars, restaurants and hotels on their expense accounts–and how that compares with the usual take around this time of year.) But once again let's assume the entire restaurant and hotel business across both states loses half its business from this. That's another $4.5 billion a year.

Total cost from all three: $7.6 billion a year.

If we further assume the other costs–including fines, cleanup and so on–come to, say, double those related to Exxon Valdez, that would be another $14 billion.

There are further unknowns, of course. The damage may spread to other states as well. But based on these numbers, it's a challenge to put a $66 billion total cost on the spill. Not impossible, but a challenge.

And if this disaster leads to much tighter restrictions on deep-water oil drilling, that will prove a mixed curse for the industry, including BP. After all, presumably that would restrict supply. All things being equal, that should lead to higher oil prices.

In the panic today, BP's bonds have also crashed. Credit markets started pricing in some risk that BP could default, and the interest rate on the bonds rocketed to 1.8 percentage points above "risk-free" government paper. Once again, it's a challenge to see this through cold math. BP came into this crisis with a solid, well-managed balance sheet. While it carries debt, like any major company, it was minor. As of the end of March it had $86 billion in current liabilities and long-term debt, compared to $70 billion in current assets such as cash and inventories. Operating income was $22 billion last year. Interest expense was about $700 million. BP's dividends alone come to about $10.6 billion a year. (The company, incidentally, could do itself a huge public relations favor by suspending all dividends until further notice).

As an investor, what are your choices?

BP stock, which was $60 before the explosion about six weeks ago, is down to $38 now. These are lows last seen during the depths of the 2002-3 and 2008-9 financial crises. The dividend yield is nearly 8%.

No one knows when or how this disaster is going to end. As noted some weeks ago, anyone buying BP stock in this environment is taking a gamble: The stock looks cheap, but the risks are unknown and ultimately not measurable. And even if your gamble is proven right in the end, you will need nerves of absolute steel to hang on for the ride.

I'd rather bet on the options. At least your losses are capped. Options give you the right to buy the shares at a fixed price, but no obligation. So if the shares recover you can make a profit but if they continue to slump you only lose the small stake you paid for the options. For example $40 call options good until January 2012 are now just $6.75 per share. Those give you the right to buy the shares for $40 at any point over the next 19 months. The $45 options, giving you even more leverage are $5.45. (Options sell in round lots of 100).

Caveat emptor, as always.

http://finance.yahoo.com/banking-budgeting/article/109705/bp-disaster-what-investors-need -to-know

  

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RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.6.10 21:58)

BP hat 22% gegenüber dem S&P Energy Markt verloren, ist viel aber relativ zum Risiko gesehen mE nicht übertrieben. Ich habe zur Zeit wegen des Booms im Bereich Renewable Energy und gleichzeitigem verhaltenen Wirtschaftswachstum generell ein wenig Bedenken bei konventionellen Energiepapieren. Nicht nur die neuen Ressourcen, auch
die weltweit rasant steigende Effizienz im Bereich der Energiespartechnologien lassen vorhersehen, daß die goldenen Zeiten der Ölbranche langsam ihrem Ende zugehen. Ökokatastrophen wie die im Golf können diese Entwicklung nur beschleunigen.

Naja, meine Meinung zu diesem Thema kennst Du ja, im Übrigen ist gegen ein Paar Calls sicher nichts einzuwenden...

  

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RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.6.10 22:09)

>BP hat 22% gegenüber dem S&P Energy Markt verloren, ist
>viel aber relativ zum Risiko gesehen mE nicht übertrieben. Ich

Was ist das Risiko? Eine gewaltige Strafe - aber selbst 10 Mrd.
sind nur ein Halbjahresgewinn. Aber eben deswegen eventuell die
Calls.


>habe zur Zeit wegen des Booms im Bereich Renewable Energy und
>gleichzeitigem verhaltenen Wirtschaftswachstum generell ein
>wenig Bedenken bei konventionellen Energiepapieren. Nicht nur
>die neuen Ressourcen, auch
>die weltweit rasant steigende Effizienz im Bereich der
>Energiespartechnologien lassen vorhersehen, daß die goldenen
>Zeiten der Ölbranche langsam ihrem Ende zugehen.
>Ökokatasrophen wie die im Golf können diese Entwicklung nur
>beschleunigen.

Da bin ich skeptischer - alle erneuerbaren Energien kämpfen mit
dem Problem der gewaltigen notwendigen Energiemengen, die einfach
nicht schnell substituiert werden können.


  

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RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
checkerman(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.6.10 22:43)

>Was ist das Risiko? Eine gewaltige Strafe - aber selbst 10
>Mrd.
>sind nur ein Halbjahresgewinn. Aber eben deswegen eventuell
>die
>Calls.


Vielleicht werdens aber nicht 10 Mrd Dollar, sondern 30. Oder 50. Oder 100?

Geht ja nicht nur um eine mögliche Strafzahlung, sondern um die Wiederherstellungs- und Aufräumkosten.

  

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RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.6.10 22:59)

>>Was ist das Risiko? Eine gewaltige Strafe - aber selbst
>10
>>Mrd.
>>sind nur ein Halbjahresgewinn. Aber eben deswegen
>eventuell
>>die
>>Calls.
>
>
>Vielleicht werdens aber nicht 10 Mrd Dollar, sondern 30. Oder
>50. Oder 100?
>
>Geht ja nicht nur um eine mögliche Strafzahlung, sondern um
>die Wiederherstellungs- und Aufräumkosten.

Ich würde es mal so sagen: BP hat sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert, daher kann man auch von einem insgesamt schlechten Management sprechen. Und so lange diese Herren am Ruder sind, würde ich nicht in den Wert investieren, da ich denen auch ansonsten nicht allzuviel zutrauen würde. Da fehlt mir einfach die positive Zukunftsperspektive ...

  

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RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.10 09:16)

>Vielleicht werdens aber nicht 10 Mrd Dollar, sondern 30. Oder
>50. Oder 100?
>
>Geht ja nicht nur um eine mögliche Strafzahlung, sondern um
>die Wiederherstellungs- und Aufräumkosten.


Stimmt, aber die waren z.B. damals bei der Exxon Valdez um einiges
geringer als die Strafe.

  

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RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
applic(2) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.10 09:36)

ich bin gespannt wann es sich wieder lohnt in BP zu investierern.
momentan viel zu riskant, denke das sich das ganze erst nachdem die ersten zahlungen über den tisch sind etwas beruhigen wird. und vor allem wenn das loch wirklich zu ist
BP wird teile der summe auf andere firmen bzw die versicherung abwälzen, trotzdem wird der imageschaden für die nächsten monate enorm bleiben.

  

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RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
checkerman(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.10 10:57)

>>Vielleicht werdens aber nicht 10 Mrd Dollar, sondern 30.
>Oder
>>50. Oder 100?
>>
>>Geht ja nicht nur um eine mögliche Strafzahlung, sondern
>um
>>die Wiederherstellungs- und Aufräumkosten.
>
>
>Stimmt, aber die waren z.B. damals bei der Exxon Valdez um
>einiges
>geringer als die Strafe.
>


Die Exxon Valdez ist erstens schon 21 Jahre her und zweitens war das damals weniger ausgelaufenes Öl als heute.

Bei der Exxon Valdez wars mit dem geladenen Öl begrenzt, aber aus dem Bohrloch der Deepwater Horizon sprudelt es munter weiter und BP schafft es (wahrscheinlich noch mehrere Monate lang) nicht, es abzudichten.

Und sobald das Öl in den Golfstrom kommt, kann sich BP eh die Kugel geben. Dann gehts die ganze US-Ostküste rauf und quer über den Atlantik bis West- und Nordeuropa und Westafrika (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Golfstrom)

  

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RE: Bringt jemand den Zynismus auf?
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.10 11:20)

Ich kenn Leute, die werden ihr ganzes Leben nie wieder bei BP tanken und auch keinen Schokoriegel mehr dort kaufen.

Wenn man ein wenig über diese Katastrophe nachdenkt kommt man zu dem Schluss, dass diese Company für immer und ewig von der Bildfläche verschwinden müsste.

  

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Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln interessant
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.10 11:29)

Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln

New York (Reuters) - Das Öl strömt und strömt. 1.500 Meter unter
der Wasseroberfläche schießen pro Tag bis zu drei Millionen Liter in
den Golf von Mexiko - 2.000 Liter pro Minute, 35 Liter pro Sekunde.

Wie viel Öl schließlich im Meer landet, ist für BP zu einer
existenziellen Frage geworden. Die Kosten für Aufräumarbeiten werden
schon jetzt in Milliarden gemessen, hinzu kommen gigantische
Schadenersatzforderungen und Einnahmeausfälle. Als ganz große
Unbekannte könnten sich jedoch Strafzahlungen entpuppen, nachdem die
USA zivil- und strafrechtliche Ermittlungen aufgenommen haben. Auch
wenn der bisher steinreiche Gigant nicht vor dem Bankrott steht - er
könnte zur leichten Beute für eine Übernahme werden.

Der Kurs der BP-Aktie liefert ein eindeutiges Indiz dafür, welche
Bedeutung die Krise für den Konzern hat. Vor der Explosion auf der
Bohrinsel "Deepwater Horizon" vor sechs Wochen war BP gemessen am
Marktwert die größte britische Firma. Seitdem ist der Wert des
Konzerns um rund 35 Prozent oder 70 Mrd. Dollar (57,3 Mrd. Euro)
geschmolzen. Mit weniger als 140 Mrd. Dollar ist BP inzwischen nur
noch halb so viel wert wie Exxon und auch kleiner als der Rivale
Royal Dutch Shell. Aktienhändler fragen sich, ob die Aktie ein
Schnäppchen geworden ist oder sich langfristig als wertlos entpuppen
wird.

So wie das Öl ein tödliches Gift für die Umwelt ist, so gilt
Unsicherheit als Gift für Investoren - und davon gibt es im Falle BP
derzeit mehr als genug. Endgültige Klarheit über die Kosten wird es
erst geben, lange nachdem das Leck endgültig verschlossen ist. Und
das kann noch dauern: BP setzt auf Entlastungsbohrungen, die das
Austreten des Öls stoppen sollen. Sie gelten als verlässliches, aber
zeitaufwendiges Verfahren: Die notwendige Tiefe sollen die Bohrungen
erst im August erreicht haben. In der Zwischenzeit will BP mit einer
Art Glocke zumindest einen Teil des austretenden Öls auffangen.

BP selbst beziffert die bisherigen Kosten auf knapp eine Milliarde
Dollar. Falls erst Entlastungsbohrungen den Ölfluss stoppen können,
rechnet Konzernchef Tony Hayward mit 3 Mrd. Dollar. Ein BP-Insider
räumte gegenüber Reuters jedoch ein, dass es sich hier nur um grobe
Schätzungen für die Kosten der Aufräumarbeiten handle: "Niemand weiß,
wie hoch die Gesamtkosten sein werden." Auch Branchenexperten
schenken Haywards Hochrechnungen wenig Glauben: Die Analysten von
Credit Suisse beziffern allein die Aufräumarbeiten auf bis zu 10 Mrd.
Dollar.

Selbst diese astronomischen Summen könnten jedoch gegenüber den
fälligen Strafzahlungen verblassen: BP droht im Extremfall eine
Strafe von bis zu 4.300 Dollar pro Barrel - abhängig davon, wie
aggressiv die US-Regierung vorgeht und ob nach Ansicht der Richter
grobe Fahrlässigkeit im Spiel war. Damit könnte sich die Rechnung für
BP schnell auf zig Milliarden Dollar belaufen - allein für das bisher
ausgetretene Öl wären rund 3 Mrd. Dollar Strafe fällig.

Nach Einschätzung von Umweltrecht-Professor David Uhlmann von der
University of Michigan dürfte der US-Regierung jedoch nicht daran
gelegen sein, BP in den Bankrott zu treiben. "Man kann nicht eine
beliebige Menge Blut aus einem Stein quetschen." Das US-Präsidialamt
erklärte erst in dieser Woche, dass die Ölpest BP nicht das Genick
brechen wird - das Unternehmen sei wertvoll genug, um die
finanziellen Folgen schultern zu können. Das ist wohl wahr - in guten
Zeiten verdiente BP pro Tag rund 60 Mio. Dollar.

Ob ein dermaßen geschwächter Konzern jedoch alleine im harten
Wettbewerb bestehen kann, steht jedoch auf einem anderen Blatt. Der
Gedanke einer Fusion wäre für den Konzern nichts Neues: BP erwog
unter Haywards Vorgänger John Browne bereits einen Zusammenschluss
mit Shell. Den Rivalen Exxon und Shell dürfte die Lage derzeit jedoch
ebenfalls noch zu unsicher sein. Sie dürften erst zum Sprung
ansetzen, wenn die Gesamtrechnung endlich auf dem Tisch liegt.

  

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RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.10 12:04)

Zuerst ein paar off-topic Gedanken: Ich hoffe, das führt zu einem erhöhten Umweltbewustsein in USA. Ich weiß nicht inwiefern sowas in der Nordsee möglich wäre oder ob da die Sicherheitsvorschriften höher sind.

Es freut mich auch, daß Unternehmen jetzt wohl begreifen, daß Sicherheit und Umweltpolitik sich finanziell lohnen.

Zum Thema: Ich freue mich, je negativer die Schlagzeilen sind und je tiefe der Kurs sinkt. Denke nämlich, daß dies übertrieben ist und wie im Artikel steht: Unsicherheit läßt den Kurs sinken. Wieviel Marktkapitalisierung wurde vernichtet und wieviel kostet das jetzt tatsächlich? 30 Millarden ist die Marktkapitalisierung gesunken. Ob es soviel kostet, ist fraglich. Aber noch ist mir die Panik zu gering, aber auf die Watchlist kann man den Wert schon geben.

  

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RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.10 12:14)

>Ich weiß nicht inwiefern sowas in der Nordsee möglich wäre oder ob da die Sicherheitsvorschriften höher sind.


Die Nordsee ist nicht so tief, im Schnitt nur etwa 100m. Das erleichtert Reparaturarbeiten dramatisch. Das Hauptproblem am Golf von Mexico dürfte ja die große Tiefe sein. 1500 Meter machen 150 Bar Wasserdruck. Da braucht es schon sehr spezielle Werkzeuge. Der Kreis der Leute und Firmen, die Erfahrung mit Arbeiten in dieser Tiefe haben, ist auch weltweit betrachtet sehr klein.

  

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RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
Rang: lavanttaler(118) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.10 12:30)

Mich wundert, wie lange Obama hier schon zuschaut.
Die Bemühungen von BP wirken mittlerweile ja schon etwas hilflos.

Traut sich hier niemand zu helfen -
oder darf hier niemand helfen ?

Geld dürfte angesichts der kolportierten Schadenssummen ja wohl keine Rolle spielen.

  

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RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.10 12:59)

>Mich wundert, wie lange Obama hier schon zuschaut.
>Die Bemühungen von BP wirken mittlerweile ja schon etwas
>hilflos.
>
>Traut sich hier niemand zu helfen -
>oder darf hier niemand helfen ?


Jeder, der glaubt etwas beitragen zu können, ist längst dabei. Man läßt BP zwar die Mißerfolge ausbaden, aber die Entscheidungen trifft BP längst nicht mehr alleine.

Ein ganz interessanter Artikel dazu:

Ölpest im Golf von Mexiko
Die Regierung führt längst Regie
http://www.fr-online.de/top_news/2692385_Die-Regierung-fuehrt-laengst-Regie.html

  

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RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.10 13:25)

Für die Aktionäre von BP ist das wohl der Supergau, denn niemand konnte mit einer sich so verschleppenden Lösung eines Unfallschadens rechnen. Aber an ein größeres finanzielles Problem für BP glaub ich nicht. Man muss doch nicht jedes Jahr Gewinne machen, sagt mir mein laienhaftes Betriebswirtschaftsverständnis.

  

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RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.10 13:40)

Ich habe mir das etwas angesehen, leider gibt es nur wenige langlaufende
Optionsscheine und die sind äußerst teuer - also nicht wirklich attraktiv
umsetzbar.

  

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RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.10 15:23)

Was daran zynisch sein soll, jetzt BP zu kaufen, weiß ich nicht. Man könnte genauso sagen, Autofahren sei zynisch.
Es ist eine schlimme Katastrophe, aber, was da wirklich schief gelaufen ist, weiß glaub ich keiner so genau. Auch, wer jetzt wirklich Schuld hat, BP, Halliburton, etc.
Realistisch betrachtet wird BP das 10-20 Mrd$ kosten, an Marktkapitaliserung verloren haben sie schon über 60 Mrd$. Und wie Warren richtig sagte, 10 Mrd verdienen sie in einem halben Jahr. Der Gedanke, daß BP das nicht überleben könnte, ist schon ziemlich lächerlich. Voraussetzung ist natürlich, daß das Leck irgendwann geschlossen wird. Nach erfolgter Entlastungsbohrung dürften die Chancen, mit topkill zum Zug zu kommen, schon deutlich besser sein. Es sind momentan auch wieder Versuche mit einer verkleinerten Absaugglocke im Gespräch.
Als es am Anfang hieß, topkill hätte Erfolg, bin ich mit einem Call eingestiegen (AA1XDN, ist nicht weit aus dem Geld und bietet bei einer Laufzeit von einem Jahr noch einen Hebel von knapp 10). Nun, ist bis jetzt, schiefgegangen. Gestern hab ich noch ein paar Aktien gekauft.

Aber, persönlich wünsch ich mir viel mehr, daß das Leck geschlossen wird, als daraus Gewinn zu ziehen. Wird halt nur auf's selbe rauskommen (wahrscheinlich).

  

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RE: Ölpest könnte Schicksal von BP besiegeln
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.10 15:33)

>Was daran zynisch sein soll, jetzt BP zu kaufen, weiß ich
>nicht. Man könnte genauso sagen, Autofahren sei zynisch.

Angesichts des Desasters zu versuchen davon zu profitieren könnte
man als zynisch bezeichnen - aber man kann eigentlich auch sagen man
profitiert wenn sie endlich das Leck stopfen, fällt mir gerade ein

edit: Bin jetzt auch mit einer kleinen Position in diesem Call dabei,
danke für die Kennnummer.

  

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BP Increases Capture Rate From Leaking Gulf Oil Well
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.10 11:19)

June 6 (Bloomberg) -- BP Plc plans to increase the oil- capture rate from its leaking well in the Gulf of Mexico as the company tries to contain the worst oil spill in U.S. history.

BP said yesterday that it collected 6,077 barrels of crude in the 24-hour period of June 4. The well is estimated by government scientists to be gushing 12,000 to 19,000 barrels into the Gulf every day.

Four vents on a “cap” over the well remained open, allowing oil to flow through the cap and into the ocean, U.S. Coast Guard Admiral Thad Allen said yesterday in a news conference. BP will try to close the vents when pressure is stabilized, Allen said. On June 4, Allen said BP was recovering oil at the rate of about 1,000 barrels a day.

“They are making adjustments to the systems and making sure they don’t increase the production rate until it’s safe to do so,” Allen said.

After the cap was put in place the night of June 3, gas reached a surface ship at about 11 p.m. local time, and oil was being piped to the ship about 10 minutes later, BP said yesterday on its website.

“Improvement in oil collection is expected over the next several days,” the London-based company said yesterday on its website.

The system can capture as much as 15,000 barrels a day, and BP will push toward that limit, Allen said.

“I’d like to see us capture 90-plus percent of this flow,” Doug Suttles, BP’s chief operating officer for exploration and production, said June 4 on CBS’s “Early Show.” “That’s possible with this design.”

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=abv1hGBcDnV0&pos=2

  

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BP macht Fortschritte
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.10 22:23)

June 6 (Bloomberg) -- BP Plc said it is capturing more of the oil spewing into the Gulf of Mexico from its damaged well as U.S. officials said they expect the battle against pollution from the disaster to continue for months.
...
BP said it captured 10,500 barrels of oil from its leaking well yesterday, up from 6,077 barrels in the previous 24-hour ending at midnight June 4. The well was estimated by government scientists to be gushing 12,000 to 19,000 barrels a day. The spill is the worst oil spill in U.S. history.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aem00ijXcUx4&pos=1

  

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Irak will Ölproduktion vervierfachen
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.10 10:02)

Irakisches Öl wird nach Einschätzung der Regierung in den kommenden Jahren für eine Stabilisierung der Weltmarktpreise sorgen. Ölminister Hussain al Schahristani sagte am Montag in Kuala Lumpur, die irakische Ölproduktion werde sich bis 2017 auf zwölf Millionen Barrel pro Tag vervierfachen. In den vergangenen Jahren seien zahlreiche Verträge mit internationalen Ölfirmen geschlossen worden.

"Unsere Vorhersage ist, dass die Nachfrage nach Öl in den kommenden zwei Jahrzehnten wachsen wird", sagte Al Schahristani. "Es gibt keine andere Quelle, jede zusätzlich Nachfrage nach Öl besonders auf den asiatischen Märkten wird von irakischem Öl befriedigt werden müssen."

Analysten sehen die Lage im Irak jedoch kritischer. Sie erklärten, die Ölförderung sei noch immer nicht ausreichend gesetzlich geregelt, es komme immer wieder zu Anschlägen und die Regierungsbildung sei noch immer nicht abgeschlossen. Die irakische Ankündigung, 12 Millionen Barrel Öl pro Tag fördern zu wollen, sei angesichts der bestehenden Infrastruktur unrealistisch.

  

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Oil prices have nowhere to go but up
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.10 11:12)

BP Spill Shows a Profit Buying 2018 Oil, Selling Spot

June 7 (Bloomberg) -- The oil market is signaling that
prices have nowhere to go but up as the biggest spill in U.S.
history curbs drilling and makes it more expensive to develop
new fields.
Crude’s premium for delivery in eight years compared with
today’s price rose 86 percent since the BP Plc-leased Deepwater
Horizon rig in the Gulf of Mexico exploded April 20. Oil for
December 2018 is $21 a barrel more than next month, compared
with $11 before the disaster. More regulation may add $5 to the
contracts in coming years, according to Deutsche Bank AG.
President Barack Obama extended a ban on new deepwater
permits and exploration by Royal Dutch Shell Plc in the Alaskan
Arctic for six months, putting off limits as much as 23.2
billion barrels of potential resources, equal to 76 percent all
reserves proven in the U.S. The number of rigs drilling in the
Gulf of Mexico plunged 50 percent last week to the lowest level
in 16 years, Baker Hughes Inc. reported June 4.
“The president said stop drilling, and now we are seeing
the result,” said Adam Sieminski, chief energy economist at
Deutsche Bank in Washington. “Before all is said and done,
we’re going to lose more rigs in the Gulf.”
A one-year worldwide delay in deepwater drilling may cut
500,000 barrels a day from 2013 supply, according to Sanford C.
Bernstein analysts. While that’s less than 3 percent of daily
U.S. consumption, it’s almost enough to fuel Argentina, Latin
America’s third-biggest economy.

Future Oil Costly

Oil for delivery in December 2018 traded at $92.78 a barrel
on the New York Mercantile Exchange on June 4, compared with
$71.51 for July 2010 delivery, a premium of $21.27. That spread
has grown by $9.82, or 86 percent, since April 19, the day
before the accident.
To profit from a wider premium, investors would need to buy
a December 2018 futures contract and sell one for nearer
delivery, and then reverse those trades once the spread expands.
As prices approach $100 for delivery in 2018, the latest
contract on the Nymex, crude for this year is sinking on concern
Europe’s debt crisis will derail the global economic recovery.
July oil fell 14 percent in May, the most for one month since
December 2008. Prices tumbled 4.2 percent on June 4 after a
government report showed that the U.S. added fewer jobs than
forecast last month and as the euro fell to a four-year low
against the dollar, reducing the appeal of commodities.

Share Slump

BP shares have collapsed, losing 33 percent of their value
since April 19 amid mounting costs of the clean-up and damage to
the company’s reputation. The slump has been felt across the
industry, leading to a 14 percent decline so far this year in
the MSCI World Energy index.
The prospect of higher costs and a crackdown on drilling
are driving up future prices because world demand in 2015 will
rise 2.3 percent from now to 88.4 million barrels a day,
according to the International Energy Agency in Paris.
U.S. output may be cut by 150,000 to 200,000 barrels a day
next year because of new limits, Deutsche Bank’s Sieminski said.
The total can feed as much as 35 percent of Exxon Mobil Corp.’s
refinery in Baytown, Texas, the largest in the U.S.
BP estimates its production may be reduced by 75,000
barrels a day in 2015 because of delays.
Those amounts are too little to drive up the cost of crude,
said Mike Wittner, head of oil research at Societe Generale SA
in London.

$101 Forecast

“In the big picture, I don’t think a half million barrels
a day of more or less non-OPEC production is really going to
change the global balance,” Wittner said in a telephone
interview. “It is still going to be Asian-led demand growth
bumping up against a maturing supply base. The big picture does
not really change.” Wittner forecasts oil averaging $101 a
barrel next year.
Brazil has given no signs that limits will be placed on
Tupi and related deepwater oil fields, the biggest discovery in
the Americas since Mexico’s Cantarell in 1976.
The fewer barrels pumped in the U.S., the more refiners need
to turn to the 12-nation Organization of Petroleum Exporting
Countries and other foreign suppliers. To meet rising demand,
OPEC would activate unused fields, curtailing capacity the world
needs during times of disruptions, such as wars and hurricanes.
A 500,000 barrel-a-day drop in global output in 2013 would put a
greater burden on OPEC, Bernstein analyst Neil McMahon said in a
May 28 report.
“Although this may seem small in a global context, such a
situation would decrease OPEC spare capacity, especially in the
second half of the decade, which would lead to an increase in
the oil price,” according to the report.

Deep Waters

The world is growing more dependent on deepwater finds,
focusing attention on hard-to-access fields such as Brazil’s
Tupi and BP’s Thunder Horse in the Gulf of Mexico. Reservoirs
lying more than 1,000 meters (3,280 feet) below the sea surface
will make up almost 4 million barrels of daily global production
by 2018, more than six times the level this year, according to
Bernstein estimates.
OPEC accounted for 41 percent of U.S. imports last year,
down from 46 percent in 2008, according to the Energy
Department, in keeping with the goals of Obama and previous
American presidents to curb dependence on foreign nations.
“Much of our future supplies were supposed to come from
deepwater drilling,” David Hufton, managing director of
London’s PVM Oil Associates Ltd., the world’s largest broker of
over-the-counter crude trading, said in a note. “The
environmental risks are now all too apparent.”


Obama Reacts

The spill has dumped as much as 19,000 barrels a day into
the Gulf, according to government scientists, after the initial
explosion killed 11 workers and sank a $365 million rig. BP has
spent about $1.25 billion to stop the flow and scour crude from
the Gulf, it said today.
“We owe all those who’ve been harmed, as well as future
generations, a full and vigorous accounting of the events that
led to what has now become the worst oil spill in U.S.
history,” Obama said in the White House Rose Garden on June 1.
Oil producers around the world are preparing for stricter
regulation. Norwegian government members are calling for an
immediate stop to deepwater drilling offshore, while Russia may
tighten its rules, according to Energy Minister Sergei Shmatko.
More regulation means more expenses to consumers through
higher commodity prices. Insurers are charging 50 percent more
for policies covering oil rigs following the explosion,
according to Moody’s Investors Service.
“The marginal costs for new supplies have taken a big
upturn,” said PVM’s Hufton. “It is surprising that forward oil
prices have not reacted more aggressively.”

  

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RE: BP hält jetzt bei 15.000 Barrel am Tag
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.10 21:14)

June 8 (Bloomberg) -- BP Plc has proposed expanding its capacity to recover oil from the leaking Gulf of Mexico well, Coast Guard Admiral Thad Allen said.

Adding two vessels to BP’s current plan would allow for redundancy should one of the two systems break down, Allen said today at a press conference in Washington. The company said yesterday it will add capacity of 5,000 barrels a day by mid- June by hooking up a drilling rig with separate lines.

BP yesterday siphoned a record 14,842 barrels aboard the drillship Discoverer Enterprise, Allen said. BP has said the ship’s daily processing capacity is 15,000 barrels a day as oil and gas continues to leak into the Gulf.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aAAxp_3xdOSs&pos=8

  

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RE: BP hält jetzt bei 15.000 Barrel am Tag
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.6.10 12:05)

Hilft nicht viel, ganz im Gegenteil. BP hat gesagt, es wird seine Dividende zahlen, aber, wenn irgendwelche Trader meinen, sie könnten sich das möglicherweise nicht vorstellen, wird plötzlich das Gegenteil zum Fakt.
Auf dieses Nicht-einmal-Gerücht kracht der Dax 40 Pkte. nach unten. Wenn Hirnrissigkeit ein Kontraindikator wäre, hätten wir's demnächst überstanden.

  

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RE: BP hält jetzt bei 15.000 Barrel am Tag
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.6.10 23:16)

>Hilft nicht viel, ganz im Gegenteil. BP hat gesagt, es wird
>seine Dividende zahlen, aber, wenn irgendwelche Trader meinen,
>sie könnten sich das möglicherweise nicht vorstellen, wird
>plötzlich das Gegenteil zum Fakt.
>Auf dieses Nicht-einmal-Gerücht kracht der Dax 40 Pkte. nach
>unten. Wenn Hirnrissigkeit ein Kontraindikator wäre, hätten
>wir's demnächst überstanden.

Ich kann dir nur zustimmen - siehe folgenden bescheuerten Kommentar.
Es ist einfach unmöglich daß BP in einem Monat Pleite geht wenn man
die Bilanz ansieht.
Ich ärgere mich nur daß ich nicht meine ursprüngliche Idee (Put+Call)
verfolgt sondern nur den Call alleine gemacht habe. AS, mischt du runter?


Investors got a "sell" signal from a news report that quoted an analyst as saying BP could be forced to seek bankruptcy protection in about a month because of the oil spill. Analysts also said there were concerns that the company might have trouble paying its dividend.

Worries about potential fallout from a BP bankruptcy filing were enough to make investors shrug off reassuring words about the economy early in the day from Federal Reserve Chairman Ben Bernanke. BP fell 15.8 percent and selling spread across the market.

  

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RE: BP hält jetzt bei 15.000 Barrel am Tag
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.6.10 12:17)


>Ich kann dir nur zustimmen - siehe folgenden bescheuerten
>Kommentar.

Ja, arg, was da kreucht und fleucht.
Anscheinend wird das z.T. sogar geglaubt. Man sollte, denke ich, bei den
Zahlen bleiben, die da lauten: MK -80 Mrd $, erwartbarer Schaden 10-20 Mrd.$.
Hab den Schein vorgestern um 0,21 nachgekauft, stell das aber jetzt ein. Eigentlich ist er jetzt schon teuer und der spread wird auch ständig verändert. Bin aber trotzdem nach wie vor überzeugt, daß BP in einem Jahr über dem Strike steht.
Wenn ich den morning sell off heute nicht verschlafen hätte, hätte ich vielleicht noch Aktien nachgefaßt.

  

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RE: BP hält jetzt bei 15.000 Barrel am Tag
Rang: dynamite(10) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.6.10 13:08)

hab gestern auch zu 29,23 zugeschlagen --> im Frühhandel schon bei 33 (stopp nachziehen und liegen lassen).

  

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RE: BP hält jetzt bei 15.000 Barrel am Tag
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.6.10 21:36)

>Hab den Schein vorgestern um 0,21 nachgekauft, stell das aber
>jetzt ein. Eigentlich ist er jetzt schon teuer und der spread
>wird auch ständig verändert. Bin aber trotzdem nach wie vor
>überzeugt, daß BP in einem Jahr über dem Strike steht.
>Wenn ich den morning sell off heute nicht verschlafen hätte,
>hätte ich vielleicht noch Aktien nachgefaßt.


Ich habe die Gelegenheit genutzt noch einen anderen Schein mit tieferem
Strike zu kaufen, aber wie du sagst sind sie schon sehr teuer gepreist.

Mittlerweile ist die Aktie mit "normalisiertem" KGV von 3-4 bewertet -
da wird schon eine sehr große Pleitewahrscheinlichkeit eingepreist, die
ich nicht sehe.

Die Amerikaner sind zwar empört (jetzt soll BP schon die Gehälter von
Öl-Leuten zahlen die entlassen wurden weil die USA ein 6-Monate-Moratorium
für neue Bohrungen verhängt haben - grotesk), aber letztendlich werden
sich auch die Engländer einschalten wenn die USA wirklich existenziell
bedrohliche Ideen entwickeln sollten.

  

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RE: Auf 13-Jahres-Tief
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.6.10 21:56)

BP-Aktie bricht nach US-Ultimatum erneut ein - Auf 13-Jahres-Tief

London (APA/AFP/dpa-AFX/Reuters) - Nach dem Ultimatum der
US-Regierung, neue Vorschläge im Kampf gegen die Ölpest im Golf von
Mexiko vorzulegen, ist die Aktie des Energiekonzerns BP erneut
eingebrochen. Die BP-Anteile fielen Donnerstag früh an der Londoner
Börse zwischenzeitlich um 15,7 Prozent, bevor sie sich bei einem
Minus von rund 5 Prozent einpendelten. Zuvor war ein Brief vom
Dienstag bekannt geworden, in dem die US-Regierung BP 72 Stunden Zeit
gab, neue Vorschläge vorzulegen. BP gab am Donnerstag zudem bekannt,
dass der Konzern bereits 1,43 Mrd. Dollar (1,2 Mrd. Euro) für den
Kampf gegen die Ölpest und Entschädigungen ausgegeben habe.

Die BP-Bohrinsel "Deepwater Horizon" war am 20. April explodiert
und zwei Tage später gesunken. Seitdem fließen Millionen Liter Öl ins
Meer, zahlreiche Küsten in den USA sind bereits verschmutzt. Die
BP-Aktie gab seit dem Unglück um mehr als 40 Prozent nach.

Die Aktie des Energieriesen lag damit am Donnerstag auf einem
13-Jahres-Tief. Zuletzt waren im April 1997 so tiefe Kurse gesehen
worden.

Merrill-Lynch-Analyst Alejandro Demichelis senkte nun sein
Kursziel für die Anteilsscheine von 700,00 auf 575,00 Pence (7 Euro).
Die Anlageempfehlung lautet weiterhin "Buy". Allerdings stuft
Demichelis das Volatilitätsrisiko mittlerweile deutlich höher ein.
Die vollständigen Kosten für das Öldesaster im Golf von Mexiko
könnten derzeit nicht genau abgeschätzt werden, daher sehe sich BP
kurz- bis mittelfristig mit größeren Risiken konfrontiert.

So könne beispielsweise eine vorübergehende Aussetzung der
Dividende nicht mehr ausgeschlossen werden. Langfristig könnte die
Ölpest das Wachstum von BP stärker bremsen. Der Konzern sei aber in
der Lage, die Katastrophe zu überstehen. Die Bilanz sei stark.

Analyst Mark Fletcher von der Citigroup korrigierte das
BP-Kursziel ebenfalls nach unten, und zwar von 730 auf 590 Pence.
Fletcher rät wie auch sein Kollege von Merrill Lynch weiterhin zum
Kauf der Aktie, erhöhte aber ebenso das Risikorating von "Mittel" auf
"Hoch". Aus finanzieller Sicht sei BP nach wie vor robust und die
Aktie sei langfristig unterbewertet. Der Markt gehe derzeit eher vom
Worst-Case-Szenario aus, so Fletcher.

Morgan-Stanley-Experte Theepan Jothilingam meint, der Markt habe
eine Aussetzung der Dividende wohl schon eingepreist. Investoren
verlangten nun vom BP-Aufsichtsrat, dem Management weiter den Rücken
zu stärken. Geschehe dies nicht, könnte der politische Druck auf BP
weiter wachsen und den fundamentalen Wert des Konzerns in den
Hintergrund treten lassen. Morgan Stanley bewertet die BP-Aktien
weiterhin mit "Overweight" und einem Kursziel von 600 Pence.

Angesichts der immensen Kosten für den Kampf gegen die Ölpest im
Golf von Mexico ist die Furcht der Anleger vor einem Zahlungsausfall
von BP am Donnerstag gestiegen. Die fünfjährigen Credit Default Swaps
(CDS) des Ölkonzerns stiegen dem Datenanbieter Markit zufolge um 195
auf 570 Basispunkte. Damit kostete die Versicherung eines 10 Mio.
Pfund schweren Kredites an das britische Unternehmen 570.000 Pfund.

Seit dem Untergang der Bohrinsel "Deepwater Horizon" Ende April
ist die BP-Aktie um rund 42 Prozent gefallen. Der Börsenwert
schrumpfte gleichzeitig um umgerechnet 65 Mrd. Euro.

  

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RE: Auf 13-Jahres-Tief
checkerman(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.6.10 22:04)

Schnell KAUFEN, bevors auf ein 20-Jahres-Tief fällt !!!

  

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RE: Auf 13-Jahres-Tief witzig
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.6.10 22:24)

Ich hab mir gerade den 30 Jahreschart angeschaut. Ich sehe eine mächtige SKS-Formation, aus der man ein Kursziel von -10 USD ableiten kann.

  

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RE: Auf 13-Jahres-Tief
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.6.10 22:26)

>Ich hab mir gerade den 30 Jahreschart angeschaut. Ich sehe
>eine mächtige SKS-Formation, aus der man ein Kursziel von -10
>USD ableiten kann.


Vielleicht doch lieber den logarithmischen Chart benutzen

  

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USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen helfen
Rang: mongocliquee(32) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.6.10 22:48)

US-Justizministerium prüft Stopp von Dividendenzahlung - BP: Haben genügend Mittel, um für Kosten aufzukommen - Britischer Premier: Werde mit Obama reden

Der britische Ölkonzern BP gerät wegen des Öldesasters im Golf von Mexiko immer stärker unter Druck. Die US-Regierung hat ihre finanziellen Forderungen an den Konzern ausgeweitet und zugleich Zweifel daran geäußert, dass BP und die Bohrfirma Transocean ausreichend Mittel haben, um für die Kosten der Katastrophe aufzukommen. BP bemühte sich daraufhin um Schadensbegrenzung und bekräftigte, über genügend Finanzmittel zu verfügen, um für die Kosten der Umweltkatastrophe aufzukommen. Es gebe keinen nachvollziehbaren Grund für den Absturz der Aktien, betonte der Ölmulti angesichts neuer Kursrückgänge um mehr als zehn Prozent. Bisher habe die Ölpest BP rund 1,43 Mrd. Dollar (1,187 Mrd. Euro) gekostet.

US-Innenminister Ken Salazar sagte vor einem Ausschuss des Senats, er werde BP auffordern, die Gehälter der Arbeiter zu zahlen, die wegen des sechsmonatigen Moratoriums für Tiefseebohrungen freigesetzt wurden. Aus BP-Kreisen verlautete daraufhin, der Konzern rechne damit, dass es wegen der wachsenden Forderungen zu einem Showdown mit der US-Regierung kommen könne. BP habe zwar zugesagt, für die Beseitigung der entstandenen Schäden und direkte Schadensersatzforderungen zu zahlen. Das Moratorium für Tiefseebohrungen sei jedoch eine Entscheidung der Regierung gewesen. Die daraus resultierenden Kosten seien daher etwas anderes.

Unterdessen erwägt das US-Justizministerium bereits Schritte gegen BP, um sicherzustellen, dass der Konzern tatsächlich alle entstehenden Kosten übernehmen kann. Ein hochrangiger Vertreter des Ministeriums sagte bei einer Anhörung vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses, es werde derzeit geprüft, ob BP mit einer einstweiligen Verfügung an der Auszahlung einer Dividende gehindert werden könne. Am Dienstag hatten 33 Abgeordnete des Repräsentantenhauses BP-Chef Tony Hayward in einem Brief aufgefordert, kein Geld für Dividenden und Werbekampagnen zur Imagereparatur auszugeben, solange noch hohe Kosten wegen der der Ölpest ausstehen.

Der britische Premierminister David Cameron erklärte, seine Regierung sei bereit, BP bei den Aufräumarbeiten zu helfen. Der Ölkonzern müsse alles in seiner Macht stehende tun, um die Situation zu bewältigen, sagte Cameron. Er verstehe die Frustration der US-Regierung über die Umweltkatastrophe und werde das Thema bei anstehenden Treffen und Telefongesprächen mit US-Präsident Barack Obama diskutieren. Es müsse nun vor allem versucht werden, die Folgen abzumildern und das Problem in den Griff zu bekommen.

Britische Unternehmensverbände und Aktionäre haben sich bereits besorgt über die zunehmend schärfere Tonart der US-Regierung geäußert. Der dramatische Absturz der BP-Aktien und der Druck auf den Konzern, keine Dividende auszuzahlen, könnte für britische Pensionsfonds und andere Anleger ernsthafte Folgen haben. Am Mittwoch stürzten die in New York notierten BP-Anteilsscheine fast 16 Prozent auf den tiefsten Stand seit 14 Jahren ab, schien sich einen Tag später aber wieder mit Aufschlägen von mehr als neun Prozent zu erholen. In London brach die Aktie am Donnerstag zeitweise um elf Prozent ein. Die Dividendenzahlungen BPs belaufen sich auf zwölf bis 13 Prozent der Gewinnausschüttungen in Großbritannien. BP hat seit der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" am 20. April zudem bereits mehr als die Hälfte seines Marktwertes eingebüßt.

  

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RE: USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen helfen
Rang: mongocliquee(32) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.6.10 22:50)

Also meiner Meinung nach schauts für BP nicht so lustig aus.

  

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RE: USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen helfen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.6.10 23:19)

>Also meiner Meinung nach schauts für BP nicht so lustig aus.

Was meinst du genau? Das sie Unsummen zahlen werden müssen? Das ist klar - aber der Jahresgewinn liegt bei 20 Milliarden.

  

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RE: USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen helfen
Rang: mongocliquee(32) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.10 07:14)

Der Profit for thr year 2009 war bei 16 Mrd. Dollar. Cash Bestand war bei 8,3 Mrd. Dollar.

Wenn aber die Amis schon versuchen eine Dividendenauszahlung zu verhindern, werden doch noch ordentliche Forderungen auf BP zukommen.

  

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RE: USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen helfen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.10 08:26)

>Der Profit for thr year 2009 war bei 16 Mrd. Dollar. Cash
>Bestand war bei 8,3 Mrd. Dollar.

Ja, die Jahre davor waren aber noch höher.

>Wenn aber die Amis schon versuchen eine Dividendenauszahlung
>zu verhindern, werden doch noch ordentliche Forderungen auf BP
>zukommen.

Das ist natürlich Politik ("die Aktionäre bekommen Geld, während die
betroffenen Küstenbewohner noch nicht entschädigt wurden") - aber
es wäre nicht schlecht wenn BP dem nachkommen würde (bei meinen Calls
schaden mir Dividenden ja


edit: Scheint zu passieren:


June 11 (Bloomberg) -- BP Plc, facing U.S. political pressure and public anger over the oil spill in the Gulf of Mexico, is considering cutting or deferring its second quarter dividend payment, the Wall Street Journal reported, citing an interview with Chief Executive Officer Tony Hayward.

The dividend is due to be announced on July 27, and BP’s board may cut it altogether, defer it, or pay all or part in scrip, effectively an IOU to investors, Hayward was quoted as saying. “We are considering all options on the dividend,” the CEO told the newspaper.

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=a8MdqfoMZaOc&pos=5

  

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RE: USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen helfen
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.10 10:09)

>Der Profit for thr year 2009 war bei 16 Mrd. Dollar. Cash
>Bestand war bei 8,3 Mrd. Dollar.

2009 war das schlechteste Jahr seit mindestens 4 Jahren. 2006-08 immer über 20 Mrd. $ Gewinn, Q1 2010 6,1 Mrd. $ Gewinn.

>
>Wenn aber die Amis schon versuchen eine Dividendenauszahlung
>zu verhindern, werden doch noch ordentliche Forderungen auf BP
>zukommen.

Man sollte zw. dem unterscheiden, was notwendig ist, und dem, was politisch opportun ist.

  

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RE: USA weiten Forderungen an BP aus - Briten wollen helfen
Rang: mongocliquee(32) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.10 10:23)

Hab ja nicht behauptet dass BP pleite geht.

  

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BP Short
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.10 13:20)

Habe mal BP geshortet. Halte einen Konkurs nunmehr für nicht mehr unwahrscheinlich.

  

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RE: BP Short
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.10 15:32)

>Guter Witz

Kein Witz; meines Erachtens wird es BP nicht gelingen, das Ölloch innerhalb der nächsten Wochen oder Monaten zu schließen. Die erforderlichen Aufräumarbeiten und Strafzahlungen können sich daher leicht in der Größenordnung einiger Dutzend Milliarden Dollar bewegen, ich erkene aktuell auch keinen Grund, warum es nicht über 100 Milliarden Dollar sein könnten. Das wird die Firma nicht so ohne weiteres stemmen können. Schlimmstenfalls droht damit das Ende. Shorter werden ihren Anteil beitragen.

  

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RE: BP Short
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.10 15:54)

Aber die USA möchten doch nicht auf das viele Öl von BP verzichten, wenn die eingehen?

  

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RE: BP Short
checkerman(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.10 20:48)

>Aber die USA möchten doch nicht auf das viele Öl von BP
>verzichten, wenn die eingehen?


Die brauchen das Öl doch nur mehr aus dem Meer schöpfen, ist ja genug drin inzwischen. Wozu brauchts da noch einen BP?

  

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RE: BP Short
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.10 17:02)

>>Guter Witz
>
>Kein Witz; meines Erachtens wird es BP nicht gelingen, das
>Ölloch innerhalb der nächsten Wochen oder Monaten zu
>schließen. Die erforderlichen Aufräumarbeiten und

Anfang August sollen die Entlastungsbohrungen fertig sein, dann sollte
es jedenfalls geschafft sein.

>Strafzahlungen können sich daher leicht in der Größenordnung
>einiger Dutzend Milliarden Dollar bewegen, ich erkene aktuell
>auch keinen Grund, warum es nicht über 100 Milliarden Dollar
>sein könnten. Das wird die Firma nicht so ohne weiteres
>stemmen können. Schlimmstenfalls droht damit das Ende. Shorter
>werden ihren Anteil beitragen.

Die direkten Aufräumarbeiten werden mE Milliarden kosten, aber nicht "Dutzende".
Die große Unbekannte sind Entschädigungs-/Strafzahlungen - wenn das aber in
so großem Ausmaß verhängt wird, wird es Berufungen geben und einen jahrelangen
Instanzenzug - siehe Exxon.

Aber wegen diesem (mE übertrieben eingepreisten) Risiko eben Calls, um
Risk/Return vorteilhafter zu gestalten.

  

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RE: BP Short
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.10 18:28)

Put; Risko ist m.E. noch nicht in ausreichendem Maß eingepreist. Ob die Entlastungsbohrung wirklich der erhoffte und auch erwartete Erfolg wird, ist vollkommen offen. Ich könnte mir gut vorstellen, daß es nicht gelingt. Möglicherweise rinnt das Öl dort noch Monate, wenn nich Jahre munter weiter (auch wenn vielleicht ein Teil davon eingefangen werden kann). Jedenfalls kann das Ausmaß des Desasters noch überhaupt nicht abgeschätzt werden. Was ist, wenn die Ölmassen in den Golfstrom gelangen, von welchen Ländern kommen dann Schadenersatzforderungen etc. Ein wirkliches Desaster!

  

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RE: BP Short
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.6.10 09:39)

>Put; Risko ist m.E. noch nicht in ausreichendem Maß
>eingepreist. Ob die Entlastungsbohrung wirklich der erhoffte
>und auch erwartete Erfolg wird, ist vollkommen offen. Ich
>könnte mir gut vorstellen, daß es nicht gelingt.
>Möglicherweise rinnt das Öl dort noch Monate, wenn nich Jahre
>munter weiter (auch wenn vielleicht ein Teil davon eingefangen
>werden kann). Jedenfalls kann das Ausmaß des Desasters noch
>überhaupt nicht abgeschätzt werden. Was ist, wenn die Ölmassen
>in den Golfstrom gelangen, von welchen Ländern kommen dann
>Schadenersatzforderungen etc. Ein wirkliches Desaster!

Die Möglichkeit besteht, werde daher in Anbetracht des wieder erholten
Kurses meine ursprüngliche Idee umsetzen und einen Put dazunehmen.

  

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RE: BP Short
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.6.10 19:21)

>Die Möglichkeit besteht, werde daher in Anbetracht des wieder
>erholten
>Kurses meine ursprüngliche Idee umsetzen und einen Put
>dazunehmen.


Zum Glück gleich heute früh gemacht... aber jetzt kann ich relativ
entspannt zusehen, die einzige Möglichkeit Geld zu verlieren besteht
darin daß der Kurs in einem Jahr nicht weit vom aktuellen Niveau
entfernt liegt - mE ziemlich unwahrscheinlich.

Im Sinne der Umwelt hoffe ich er liegt sehr viel höher.

edit: Bisher ist irgendwie in der öffentlichen Darstellung ziemlich
untergegangen daß BP nur 65% Anteil an der Förderung hatte - 25% Anadarko Petroleum und
10% Mitsui. Die werden auch entsprechend mitzahlen dürfen, deren Kurse sind
auch ziemlich abgestürzt.

  

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BP May Lose U.S. Oil Leases, Contracts After Spill
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.6.10 22:01)

Das wäre natürlich ziemlich böse - aber ich denke sollte so etwas akut
werden würden sich die Briten energisch bei Obama melden.

---------

BP May Lose U.S. Oil Leases, Contracts After Spill

June 14 (Bloomberg) -- BP Plc may lose control of its U.S. oil and natural gas wells and be barred from doing business with the federal government as punishment for the worst oil spill in U.S. history, industry and regulatory analysts said.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=newsarchive&sid=auOPR1MksGjw

  

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20 Mrd. stehen im Raum
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.6.10 22:14)

BP: Kick up $20 billion to pay for the recent oil spill in the Gulf region. And make it snappy.

That's the message Senate majority leader Harry Reid and members of the Senate Democratic Caucus sent to BP CEO Tony Hayward in a letter on Monday.

"Establishment of this account would serve as an act of good faith and as a first step towards ensuring that there will be no delay in payments or attempt to evade responsibility for damages," the letter said.

weiter:

http://finance.yahoo.com/news/Democrats-call-on-BP-to-set-cnnm-669497023.html;_ylt=Ar dMDM9UZGufXqM9V5qJxbu7YWsA;_ylu=X3oDMTE1YmE1bDQ5BHBvcwM4BHNlYwN0b3BTdG9yaWVzBHNsawNkZW1zY2FsbG9uYnA-?x=0& sec=topStories&pos=6&asset=&ccode=

  

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RE: BP Short
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.10 10:19)

>>Die Möglichkeit besteht, werde daher in Anbetracht des
>wieder
>>erholten
>>Kurses meine ursprüngliche Idee umsetzen und einen Put
>>dazunehmen.
>
>
>Zum Glück gleich heute früh gemacht... aber jetzt kann ich
>relativ
>entspannt zusehen, die einzige Möglichkeit Geld zu verlieren
>besteht
>darin daß der Kurs in einem Jahr nicht weit vom aktuellen
>Niveau
>entfernt liegt - mE ziemlich unwahrscheinlich.
>
>Im Sinne der Umwelt hoffe ich er liegt sehr viel höher.


so einfach funkt das long/short spiel auf eine position aber nicht... hast du das mit einem opti oder mit ko-zertis gemacht. ich nehm an mit ersterem... zeitwert und vola spielen eine nicht unerhebliche rolle in dem spiel. generell ist das ja eine taktik mit kurzem zeitraum und nicht von einem jahr. nehme also an das du schon ein exitszenario im kopf hast?!


>edit: Bisher ist irgendwie in der öffentlichen Darstellung
>ziemlich
>untergegangen daß BP nur 65% Anteil an der Förderung hatte -
>25% Anadarko Petroleum und
>10% Mitsui. Die werden auch entsprechend mitzahlen dürfen,
>deren Kurse sind
>auch ziemlich abgestürzt.

die öffentlichkeit wird immer falsch bzw. oberflächlich informiert... seit wann wird öl in liter gemessen... ich höre nur von millionen litern...

und noch was... die explodierte borinsel gehört auch nicht BP... meines wissens nach einem schweizer börsenotierten unternehmen namens transocean.

  

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RE: BP Short
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.10 10:56)

>so einfach funkt das long/short spiel auf eine position aber
>nicht... hast du das mit einem opti oder mit ko-zertis
>gemacht. ich nehm an mit ersterem... zeitwert und vola spielen
>eine nicht unerhebliche rolle in dem spiel. generell ist das
>ja eine taktik mit kurzem zeitraum und nicht von einem jahr.
>nehme also an das du schon ein exitszenario im kopf hast?!

Optionsscheine mit Laufzeit 1 Jahr. Natürlich muß sich der Kurs mehr
bewegen als der Zeitwertverlust ausmacht - deswegen habe ich ja geschrieben ich verliere "nur" wenn der Kurs in einem Jahr sich nicht
stark bewegt hat - ziemlich unwahrscheinlich. Entweder haben sie
die Sache im Griff, dann steht der Kurs deutlich höher - oder die Kosten zwingen sie in die Knie, dann ist die Aktie wertlos. mE
ein klassisches Szenario für einen Straddle.


>und noch was... die explodierte borinsel gehört auch nicht
>BP... meines wissens nach einem schweizer börsenotierten
>unternehmen namens transocean.

Stimmt, aber die dürften vermutlich nur betroffen sein wenn BP nachweisen
kann daß die irgendwie fehlerhaft war und das Unglück deswegen passiert ist.

  

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RE: BP Short
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.10 11:05)

>Optionsscheine mit Laufzeit 1 Jahr. Natürlich muß sich der
>Kurs mehr
>bewegen als der Zeitwertverlust ausmacht - deswegen habe ich
>ja geschrieben ich verliere "nur" wenn der Kurs in
>einem Jahr sich nicht
>stark bewegt hat - ziemlich unwahrscheinlich. Entweder haben
>sie
>die Sache im Griff, dann steht der Kurs deutlich höher - oder
>die Kosten zwingen sie in die Knie, dann ist die Aktie
>wertlos. mE
>ein klassisches Szenario für einen Straddle.

im prinzip ja, die einstiegsvola ist aber sicher nicht zu verachten... eine kräftige bewegung wird ja schon vom emittenten eingepreist. am volahoch kann dadurch durchaus ein ungünstiger einstiegszeitpunkt sein. straddle ist was schönes, aber mE nach eine kurzfristige tradingangelegenheit.


>>und noch was... die explodierte borinsel gehört auch
>nicht
>>BP... meines wissens nach einem schweizer börsenotierten
>>unternehmen namens transocean.
>
>Stimmt, aber die dürften vermutlich nur betroffen sein wenn BP
>nachweisen
>kann daß die irgendwie fehlerhaft war und das Unglück deswegen
>passiert ist.

vorsichtshalber ist der kurs dort auch nicht am high... die börsenotiz kam für die aktionäre zum nicht gerade günstigen zeitpunkt.

  

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RE: BP Short
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.10 11:11)

>im prinzip ja, die einstiegsvola ist aber sicher nicht zu
>verachten... eine kräftige bewegung wird ja schon vom
>emittenten eingepreist. am volahoch kann dadurch durchaus ein
>ungünstiger einstiegszeitpunkt sein. straddle ist was schönes,
>aber mE nach eine kurzfristige tradingangelegenheit.


Ja, billig waren sie nicht, aber in Relation zur möglichen Bewegung
noch vertretbar.

  

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BP Partners Anadarko, Mitsui Should Share Oil Woes
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.10 11:55)

BP Partners Anadarko, Mitsui Should Share Oil Woes, Markey Says

June 19 (Bloomberg) -- Anadarko Petroleum Corp. and Mitsui & Co. should pay into a multibillion dollar fund for claims tied to the leaking Gulf of Mexico oil well the companies co-own with BP Plc, U.S. Representative Edward Markey said.

“They cannot escape responsibility,” Markey, a Massachusetts Democrat, said yesterday on Bloomberg Television’s “Political Capital With Al Hunt,” being broadcast this weekend. Both companies should be “contributing to any fund that is constructed for any part of the reconstruction.”

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aCe8IDBTQmPM&pos=8

  

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RE: BP Short
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.10 16:58)

>Habe mal BP geshortet. Halte einen Konkurs nunmehr für nicht
>mehr unwahrscheinlich.


Ernsthaft? Tu mir das nicht an, ich dachte wir hätten ähnliche
Anschauungen der Welt

Short die Aktien oder Put?

  

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RE: BP Short
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.10 20:06)

>>Habe mal BP geshortet. Halte einen Konkurs nunmehr für
>nicht
>>mehr unwahrscheinlich.
>
>
>Ernsthaft? Tu mir das nicht an, ich dachte wir hätten ähnliche
>
>Anschauungen der Welt
>
>Short die Aktien oder Put?

Hab´ich Dich doch überzeugen können!

  

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RE: BP Short
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.10 20:26)

>>Ernsthaft? Tu mir das nicht an, ich dachte wir hätten
>ähnliche
>>
>>Anschauungen der Welt
>>
>>Short die Aktien oder Put?
>
>Hab´ich Dich doch überzeugen können!


Bin ja lernfähig
Tendenziell gehe ich aber trotzdem von einem Überleben und deutlich höheren
Kursen aus.

P.S.: Der Chef ist ein Tro... - sich jetzt am Wochenende auf einem Segelschiff
bei einer Regatta blicken zu lassen...

  

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RE: BP Short
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.10 22:25)

>P.S.: Der Chef ist ein Tro... - sich jetzt am Wochenende auf
>einem Segelschiff
>bei einer Regatta blicken zu lassen...

Wird den tendentiell hemdsärmeligen Amis gar nicht gefallen ...

  

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RE: BP Short
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.10 22:27)

>>P.S.: Der Chef ist ein Tro... - sich jetzt am Wochenende
>auf
>>einem Segelschiff
>>bei einer Regatta blicken zu lassen...
>
>Wird den tendentiell hemdsärmeligen Amis gar nicht gefallen
>...


Günstigerweise ist Obama zur gleichen Zeit beim Golfen gesichtet worden

  

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BP Gefahr für gesamt Ölbranche
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.10 13:45)

BP gefährdet die gesamte Ölbranche (bazonline.ch/Newsnetz)
Aktualisiert um 11:17 Uhr 11 Kommentare Wie die «Financial Times Deutschland» und weitere Medien berichten, könnte die Ölpest, die im Golf Mexiko begonnen hatte, auch andere Firmen der Branche in Mitleidenschaft ziehen. Die USA arbeiten derzeit daran, strengere Vorschriften für dieses Geschäft auszuarbeiten – und der Chef der Ratingagentur Moody’s, Steven Wood, glaubt, dass auch andere Regierungen diese Regeln übernehmen könnten. Damit könne das Wachstum der weltweiten Ölförderung verlangsamt werden.

Neben einer strengeren Regulierung dürften höhere Versicherungskosten auf die Branche zukommen, heisst in einer Analyse von Moody’s weiter. Laut dem Papier, das am Montag publiziert wurde, könnten zudem die Kosten für eine moderne technische Ausrüstung von Bohrinseln steigen. Und schliesslich werden womöglich Wertberichtigungen auf Ölfelder im Golf von Mexiko notwendig.

Halbe Million Dollar als Bohrinsel-Miete

Nach dem Beginn des Umweltdesasters hatte die amerikanische Regierung Tiefseebohrungen nach Öl in der Region untersagt – zunächst für ein halbes Jahr. Laut der neuen Expertise dürfte diese Massnahme neben BP (BPAM 357.8 0.66%) auch die Konzerne Shell, Chevron und Anadarko empfindlich treffen. Allein die Miete für eine Bohrinsel kann laut Moody’s mehr als 500'000 Dollar pro Tag betragen.

Für den Fall einer Verlängerung des Moratoriums könnten Firmen ihre Arbeit im Golf sogar einstellen – doch damit rechnet die Ratingagentur aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung der Ölvorräte in der Region nicht, wie der Wirtschaftsnachrichtendienst Dow Jones auf seiner Webseite berichtet.

Wieder ein Anstieg der Benzinpreise?

Unterdessen sorgen sich Fachleute bereits wegen der Folgen für die Verbraucher. Laut der deutschen Zeitung «Bild» rechnet Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), damit, dass die Preise für Treibstoff spürbar ansteigen werden. Den möglichen Umfang einer solchen Teuerung bezifferte sie allerdings nicht.

Zudem warnte die DIW-Expertin vor einer weltweiten Energiekrise – allerdings nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass Bohrungen in der Tiefsee in den kommenden Jahren untersagt werden.

  

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RE: BP Gefahr für gesamt Ölbranche
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.10 14:03)

>BP gefährdet die gesamte Ölbranche


Nicht BP. Sondern der Unfall, der sich zufällig bei BP erreignet hat. Wäre er bei einem anderen Unternehmen passiert, hieße es jetzt: "Shell gefährdet die gesamte Ölbranche" oder "Chevron gefährdet die gesamte Ölbranche". Daß der Unfall bei BP passiert ist, war wohl Zufall, die anderen Firmen arbeiten mit derselben Technik, denselben Standards und demselben Personal. Sie hatten bisher nur mehr Glück.

  

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RE: BP Gefahr für gesamt Ölbranche
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.10 14:34)

Da hast Du wahrscheinlich Recht. Leider!

>>BP gefährdet die gesamte Ölbranche
>
>
>Nicht BP. Sondern der Unfall, der sich zufällig bei BP
>erreignet hat. Wäre er bei einem anderen Unternehmen passiert,
>hieße es jetzt: "Shell gefährdet die gesamte
>Ölbranche" oder "Chevron gefährdet die gesamte
>Ölbranche". Daß der Unfall bei BP passiert ist, war wohl
>Zufall, die anderen Firmen arbeiten mit derselben Technik,
>denselben Standards und demselben Personal. Sie hatten bisher
>nur mehr Glück.

  

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Hearing auf CNN
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.10 15:53)

Oil Hearing von BP wird aktuell gerade auf CNN übertragen. Für alle die short oder long sind ...
(dabei steht wieder der Vorwurd im Raum, daß bisher viel mehr Öl ausgetreten ist als von BP zugegeben wird)

  

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RE: Hearing auf CNN
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.10 19:17)

Politiker sind eine Pest... es weiß einfach niemand wieviel wirklich
austritt. Irgendwo habe ich gelesen daß BP die Meßdaten an diverse
Stellen bereitstellt, die daraus mit verschiedenen Modellen eine
Flow-Rate ableiten.
Für mich sieht das eher danach aus daß mit zunehmender Capture von Öl
die Wissenschaftler herausfinden daß ihre Anfangsmodelle schlicht
falsch waren.

  

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Tiefsee-Ölbohrungen auf der Kippe
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.10 13:58)

APA/hahn | 15.06.2010 | 12:26
"Wenn Obama für sechs Monate die Ölfelder dicht macht, dann sind wir hier Geschichte"
Dicke schleimige Ölklumpen künden am Strand von Grand Isle von der Ankunft der Katastrophe. Die Ölpest hat die Touristen aus dem Ort an der US-Golfküste vertrieben. Niemand hier will bestreiten, dass die Ölpest ein Fiasko ist.

Die Frage freilich ist, welche Konsequenzen aus ihr zu ziehen sind. Viele Menschen hier an der Küste des Bundesstaats Louisiana haben eine unerwartete Antwort auf diese Frage: Weiterbohren. Im Bewusstsein ihrer Abhängigkeit von der Ölindustrie fürchten sie um die Zukunft ihrer Siedlungen.

Als Reaktion auf die Ölpest hat US-Präsident Barack Obama einen sechsmonatigen Bohrstopp für die Meeresregion verhängt. An der Küste hat diese Entscheidung die Kritik an der Regierung eher noch wachsen lassen. "Das war ein Tiefschlag", sagt der Landrat des Landkreises Terrebone, Michel Claudet, der Nachrichtenagentur AFP. "In meinem Landkreis habe ich noch keinen Menschen getroffen, der von der Ölpest betroffen ist und das Moratorium unterstützt." Etwa 60 Prozent der Wirtschaftsleistung in seinem Landkreis seien vom Ölsektor abhängig, sagt Claudet.

Am Mittwoch will Präsident Obama die Konzernspitze von BP zu einem mit Spannung erwarteten Treffen im Weißen Haus empfangen. Im Umgang mit den Ölkonzernen und dem Krisenmanagement hat der Präsident erkennen müssen, dass er es in dem komplexen Geflecht aus widerstrebenden Interessen nicht jedem Recht machen kann. Im Bundesstaat Louisiana hängen nach Angaben der Landesregierung 320.000 Jobs vom Öl- und Gassektor ab. Der jährliche Umsatz beträgt rund 70 Milliarden Dollar (57,1 Mrd. Euro).

"Wenn Obama für sechs Monate die Ölfelder dicht macht, dann sind wir hier Geschichte", kritisiert der Feuerwehrmann Chris Santini aus Grand Isle. "Die Leute werden stehlen und in Häuser einbrechen", prophezeit er düster. Die Bootsdock-Besitzerin Kimberley Chauvin zählt zu den Leidtragenden der Ölpest, und doch springt sie der Ölindustrie bei. Die Frage nach dem Warum sei einfach zu beantworten, sagt sie: "Viele meiner Angehörigen arbeiten im Öl- und Gassektor." Der Elektriker Pete Thompson hat wegen des Ausbleibens der Touristen mit einem Auftragseinbruch zu kämpfen, und doch ist er für weitere Bohrungen: "Die Leute brauchen das Öl."

33 Förderplattformen stehen still
An 33 Förderplattformen im Golf wurden wegen Obamas Moratorium die Arbeiten eingestellt. Einige von ihnen sollen vielleicht in andere Meeresregionen verlegt werden. Manche an der Küste befürchten, dass nach der Ölpest eine zweite Katastrophe droht, das Ende der Ölindustrie als wichtigster Wirtschaftszweig der Region.

Für Außenstehende sieht das Festhalten der leidgeprüften Anrainer an den innenpolitisch umstrittenen Ölbohrungen ein wenig aus wie ein Tanz mit dem Teufel. Landrat Claudet hat eine Erklärung für die Ansichten seiner Bürger. Früher hätten sich die beiden wichtigsten Wirtschaftszweige der Region - die Fischerei und die Ölförderung - gegenseitig ergänzt: War ein Sektor in der Krise, konnten Arbeitssuchende in den anderen Sektor ausweichen. Die Ölpest hat nun beide Bereiche in die Knie gezwungen - eine verhängnisvolle Doppel-Krise.

Ob die Plädoyers der Küstenbewohner für weitere Ölbohrungen in Washington wirklich Gehör finden, ist allerdings fraglich. Neue Umfragen belegen, dass die Ölpest USA-weit einen regelrechten Meinungsumschwung ausgelöst hat. Waren vor zwei Jahren in einer CBS-Umfrage noch 62 Prozent der Befragten für eine Ausweitung der Bohrungen, waren es Anfang Juni nur mehr 40 Prozent. Mehr als die Hälfte äußert inzwischen die Ansicht, dass das Risiko dabei einfach zu groß sei.

  

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"Ölquelle des Alptraums":
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.10 17:31)

Kreditwürdigkeit von BP wird von Ratingagentur um 6 (!) Stufen heruntergestuft; momentan für mich DIE Aktie (zum shorten):

15.06.2010 17:05 Uhr "Ölquelle des Alptraums":

Öl-Bosse werfen BP schwere Versäumnisse vor
Für BP wird die Lage immer brenzliger. In einer Anhörung vor dem US-Kongress haben führende Öl-Chefs das Management schwer attackiert und dem britischen Konzern schwere Versäumnisse vorgeworfen. Beinahe Zeitgleich hat die Ratingagentur Fitch die Kreditwürdigkeit des Ölriesen um um sechs Stufen auf "BBB" gesenkt - fast Ramsch.

Quelle: Reuters
DÜSSELDORF. Rund acht Wochen nach Beginn der Ölpest im Golf von Mexiko ist BP an allen Fronten unter Beschuss. Die sonst in Einigkeit verbundene Branche wendet sich vom britischen Ölmulti ab. In einer Anhörung vor dem US-Kongress zur Ölpest im Golf von Mexiko haben die Chefs mehrerer großer Ölkonzerne dem Mitbewerber BP schwerwiegende Versäumnisse vorgeworfen. Chevron-Chef John Watson bezeichnete die Havarie der Förderplattform "Deepwater Horizon" und die nachfolgende Ölpest im vor der Südküste der USA in seiner Aussage am Dienstag in Washington als "vermeidbare Tragödie". Das Fiasko im Golf zeige, dass es "schreckliche Folgen" habe, wenn die Ölfirmen bei der Förderung nicht mit "denselben hohen Standards an Sicherheit und Verantwortung" arbeiteten.

Auch ExxonMobil-Chef Rex Tillerson warf BP vor den Abgeordneten Versäumnisse vor. "Dieser Vorfall stellt eine dramatische Abkehr von den Branchen-Normen bei der Tiefseebohrung dar", sagte er. Wenn bei den Bohrungen alle Sicherheitsstandards beachtet würden, "dann sollten solche tragischen Ereignisse wie im Golf von Mexiko nicht passieren", sagte er weiter. Unter den geladenen Konzernchefs vor dem Energieausschuss des Repräsentantenhauses war auch der USA-Chef von BP, Lamar McKay, der sich ebenfalls zu den Vorgängen äußern sollte.

US-Präsident Barack Obama will sich am Dienstagabend (Ortszeit) in seiner ersten Rede an die Nation aus dem Oval Office den britischen Ölkonzern vorknöpfen. BP sei verantwortlich für die "größte Umweltkatastrophe in der Geschichte des Landes", sagte er bei seiner vierten Reise ins Krisengebiet an der Golfküste am Montag und Dienstag. Er betonte, "BP und alle verantwortlichen Parteien" für die Katastrophe haftbar zu machen.

Die Aktie des britischen Energiekonzerns BP ist am Dienstag fast auf Ramschstatus herabgestuft worden. Die US- Ratingagentur Fitch senkte die Kreditwürdigkeit des Ölriesen von "AA" um sechs Stufen auf "BBB". Das ist die zweitniedrigste Anlage- Empfehlung. Grund dafür ist laut einer Mitteilung von Fitch die zunehmende Sorge vor den katastrophalen finanziellen Konsequenzen nach der Ölpest im Golf von Mexiko. Die Ratingagentur hatte die Kreditwürdigkeit erst vor zwei Wochen herabgestuft. Damit wird es für den Konzern auch teurer, sich Geld zu leihen.

Die Kosten für Säuberung und Schadensersatz summierten sich laut Fitch auf zuletzt sechs Milliarden Dollar. Hinzu kommen womöglich auch Bußgelder in Höhe von bis zu acht Milliarden Dollar. Die Klärung der langfristigen Forderungen könnte Jahrzehnte dauern, ähnlich wie nach der Ölpest, die der Tanker Exxon Valdez vor Alaska im Jahr 1989 ausgelöst hatte.

Den Vorsitzenden der Gremien zufolge hat BP aus Kosten- und Zeitdruck fünf hochriskante Entscheidungen getroffen, die am 20. April die Explosion auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" auslösten. Seitdem sprudeln täglich Tausende Tonnen Rohöl ins Meer. Insgesamt habe der Konzern durch diese Entscheidungen 7 bis 10 Millionen Dollar (5,7 bis 8,1 Millionen Euro) und einige Arbeitstage gespart, bemängeln die Demokraten Henry Waxman und Bart Stupak. Zum Beispiel habe BP das Steigrohr in der Ölquelle nur mit 6 Stützen zentriert statt mit 21, wie es empfohlen sei. Dadurch sei der Zement zum Abdichten des Bohrlochs aufgerissen. Auch habe der Konzern sich für eine billige Schutzhülle für die Quelle entschieden. Die Probleme seien lange vor dem Unfall bekannt gewesen. Eine Woche vor der Explosion auf der Bohrinsel habe ein Mitarbeiter in einer E-Mail von einer "Ölquelle des Alptraums" gesprochen.

Zur Eröffnung der Anhörung hatten Abgeordnete scharfe Kritik an den Notfallplänen der Konzerne für den Fall einer katastrophalen Ölpest geübt. Eine Untersuchung der eingereichten Unterlagen habe ergeben, dass die Pläne veraltet und teilweise unbrauchbar seien, sagte der Ausschussvorsitzende Ed Markey. In zwei der untersuchten Plänen sei die Telefonnummer eines "seit langem verstorbenen Experten" angeführt, kritisierte Markey. BP und drei weitere Konzerne erwähnten in den Dokumenten des weiteren den Schutz von Walrössern, "die seit drei Millionen Jahren nicht mehr im Golf von Mexiko beheimatet sind".

  

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RE: "Ölquelle des Alptraums":
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.10 19:29)

>Die Aktie des britischen Energiekonzerns BP ist am Dienstag
>fast auf Ramschstatus herabgestuft worden. Die US-
>Ratingagentur Fitch senkte die Kreditwürdigkeit des Ölriesen
>von "AA" um sechs Stufen auf "BBB". Das
>ist die zweitniedrigste Anlage- Empfehlung. Grund dafür ist

Ich muß etwas i-Tüpferl-Reiten - eine Aktie hat kein Kreditrating, nur
Anleihen und das ist das zweitniedrigste Investmentgrade-Rating. Da gibt
es noch mehr als 6 tiefere.

Diese Inkompetenz geht mir auf die Nerven.

  

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BP's Downside Is Worse Than You Thought
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.10 20:49)

The military uses the phrase "It is never as good as last reported." Nobody really knows how bad it is going to be for the Gulf region. Every report seems worse than the previous one. Until all the facts are available, it would be foolish to pronounce BP safe from bankruptcy.

One thing seems clear: There is little upside for BP, at least in the short term. This is a multiple-Exxon-Valdez event in a highly populated and economically productive region. The real damage has yet to be seen, and it is looking grim.

The downside for BP is worse than many are discussing, and a lot of it is out of the company's control. Mother Nature and the government have a lot to say about BP's future. For instance, the Gulf is now entering the summer and the hurricane season.

The summer's warmth offers some hope for some remediation assistance. Gulf crude is lighter in composition than Valdez crude. As sea temperatures rise, microbial degradation accelerates, and oil can rapidly deteriorate from exposure to sunlight (photolysis). Some crude that's floating in the Gulf could simply disappear.

While sun and heat may help BP, hurricanes will not. Hurricanes cause seas to surge and churn, and that will cause crude to land deep into shorelines, marshes and estuaries. Miles of carefully placed booms can become useless. If nothing more is done, the vast amount of hydrocarbons hidden blow the sea's surface will crash ashore and cling onto every living thing. This first hurricane aimed at the U.S. was spotted this weekend. Where it lands, nobody knows.

It is not just Mother Nature that should concern BP. As other energy companies learned decades ago, one of the most underestimated and miscalculated threats to shareholders is the loss of the public's trust and confidence.

BP's stock dividend illustrates the point. If there is truly no threat of bankruptcy, as many analysts assert, then the dividend should not be an issue. Because BP lost the public's trust and confidence, many want the dividend suspended to ensure there are enough resources to remediate all the damages. The U.S. public and the president are now making the dividend an issue.

This issue does not stop at American shores. The dividend creates a different problem in the U.K. If BP does not pay the dividend, BP's shareholders, which include thousands of U.K. pensioners, may quickly exit and dump BP's stock. In any event, changing dividend policy would cause BP's stock to sink.

The dividend is only the beginning. Many analysts believe the company's equity creates an important support level for BP's stock. Last Friday, BP closed with a market cap of $106 billion against a reported equity of $104 billion; the stock has reached this critical support level.

Unfortunately BP's equity is not as good as last reported. New calculations place the equity much lower, giving traders a new floor.

It is difficult to assess the current shareholder equity and support level. It is clear it must be tens of billions below the last report of $104 billion as one loss after another is tallied. One large loss is tied to public trust and manifests itself in fines that may or may not be levied by federal and state regulators. According to U.S. federal law, BP faces a minimum fine of $1,000 per barrel of oil spilled. The government estimates that 30,000 to 50,000 barrels of crude have gushed into the Gulf each day. If the spill were contained within 100 days, federal fines could add up to $3 billion to $5 billion. If Washington becomes angrier, regulators could add even more penalties and seek not minimum penalties but maximum limits. In addition, they could seek penalties for violating other environmental laws, such as the Clean Air Act, and impose costly sanctions.

It does not stop with the federal government; affected states have huge claims. The list begins with lost income and sales taxes from reduced business activity. Florida, which has yet to see much spilled crude, is experiencing significant tax losses as vacationers shun the state's resorts, hotels, restaurants and entertainment in favor of crude-free alternatives. Florida is demanding that BP put $2.5 billion into escrow. Alabama, Mississippi and Louisiana have clear losses, as most of their maritime assets have become stranded and will likely remain stranded for some time. The current exposure to these four states, even considering new revenue from BP remediation activities, could easily reach another $5 billion.

After government penalties are accounted for, BP faces civil responsibilities. BP is and will be flooded with civil lawsuits. According to The New York Times, nearly 200 lawsuits have already been filed, but this is America, so over the next several months BP can expect a few hundred more lawsuits. Out-of-court settlements, judgments and legal expenses could easily reach another $5 billion.

The big hit on equity is remediation. BP not only faces the costs of capping the well from hell that will likely exceed $2 billion, it must also pay remediation costs. Nobody knows what these costs will be, but one thing is certain: They will spiral if hurricanes arrive early or frequently. It is difficult to see how BP's remediation costs could be less than $10 billion.

These estimates represent only some of BP's current liabilities. They are all paid by a journal entry from stockholders' equity to current liabilities.

In the "never as good as last reported" category, after making these journal entries, BP's quick and current ratios are now less than 1. With this news, it seems most of BP's equity is in the same place as its crude oil: underwater.

http://finance.yahoo.com/news/BPs-Downside-Is-Worse-Than-tsmf-3631348240.html?x=0&sec=top Stories&pos=1&asset=&ccode=

  

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RE: "Ölquelle des Alptraums":
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.10 22:38)

>Diese Inkompetenz geht mir auf die Nerven.

Warren, Du mußt mehr Ruhe bewahren. Besorge Dir einen Put auf den Wert, und Du wirst die Sache viel entspannter sehen. Das ist durchaus nicht ironisch gemeint.

Ich persönlich ärgere mich furchtbar über die Umweltverschmutzung, die BP angestellt hat und weiter anstellt. Der Ärger bleibt, doch seit ich auf dem Wert short bin, sehe ich die Sache um einiges entspannter und objektiver.

  

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RE: "Ölquelle des Alptraums":
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.10 22:42)

>Warren, Du mußt mehr Ruhe bewahren. Besorge Dir einen Put auf
>den Wert, und Du wirst die Sache viel entspannter sehen. Das
>ist durchaus nicht ironisch gemeint.

Habe ich ja - siehe Postings 139 und 140 in diesem Thread. Die Kursentwicklung
sehe ich daher gelassen - bin heute wohl etwas gereizt von diversen
anderen Blödheiten.

  

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RE: "Ölquelle des Alptraums":
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.10 22:46)

>>Warren, Du mußt mehr Ruhe bewahren. Besorge Dir einen Put
>auf
>>den Wert, und Du wirst die Sache viel entspannter sehen.
>Das
>>ist durchaus nicht ironisch gemeint.
>
>Habe ich ja - siehe Postings 139 und 140 in diesem Thread.

Ja, genau, ich erinnere mich, gratuliere dazu! Dann noch einen schönen Investorenabend und eine charttechnikfreie gute Nacht.

  

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RE: "Ölquelle des Alptraums":
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.10 22:49)

>Ja, genau, ich erinnere mich, gratuliere dazu! Dann noch einen
>schönen Investorenabend und eine charttechnikfreie gute
>Nacht.

Danke, ebenfalls.

  

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BP Swaps Imply 35% Chance of Default
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.10 08:24)

June 16 (Bloomberg) -- Credit investors are pricing in an almost 35 percent chance BP Plc will default within five years as it tangles with the Obama administration over cleanup costs and claims for the biggest oil spill in U.S. history.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=arh44k8nUURc&pos=3

  

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RE: BP-Put gerollt
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.6.10 21:13)

>>Warren, Du mußt mehr Ruhe bewahren. Besorge Dir einen Put
>auf
>>den Wert, und Du wirst die Sache viel entspannter sehen.
>Das
>>ist durchaus nicht ironisch gemeint.
>
>Habe ich ja - siehe Postings 139 und 140 in diesem Thread. Die


Den Put habe ich heute verkauft, nachdem der Kurs seither um 20%
gefallen ist und dafür einen neuen mit tieferem Strike um das
ursprüngliche Volumen gekauft.

Bei einem Anstieg in den nächsten 12 Monaten (immer noch mein Basisszenario) verliere ich dann
insgesamt nur mehr wenig auf dem Put und bin noch gegen das
Konkurs/massiver Absturz-Szenario abgesichert.

  

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RE: BP-Put gerollt
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.6.10 08:53)

Put ebenfalls soeben verkauft; insgesamt gute Rendite in 2 Wochen ...

  

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RE: BP-Put gerollt
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.6.10 09:01)

>Put ebenfalls soeben verkauft; insgesamt gute Rendite in 2
>Wochen ...

Komplett von BP verabschiedet? Warum?

  

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RE: BP-Put gerollt
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.6.10 09:46)

>>Put ebenfalls soeben verkauft; insgesamt gute Rendite in
>2
>>Wochen ...
>
>Komplett von BP verabschiedet? Warum?

Gewinnmitnahme! (Nach meinem alten Grundsatz: Man soll nicht zu gierig werden.)

  

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RE: BP-Put gerollt
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.6.10 17:39)

>>Komplett von BP verabschiedet? Warum?
>
>Gewinnmitnahme! (Nach meinem alten Grundsatz: Man soll nicht
>zu gierig werden.)


Ein altes Problem, damit kämpfe ich noch...

  

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BP und der machtlose Obama?
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.10 08:34)

Heute wird man noch sehen, ob Obama wirklich so machtlos ist; bisher sah er ja in der Krisenbewältigung nicht wirklich gut aus. Sollte er zu Stärke zurückfinden, könnte es für BP aber ordentlich teuer werden:

Handelsblatt, heute:

Die Ölkatastrophe und der machtlose Präsident
Heute muss die BP-Spitze im Weißen Haus und im Kongress antanzen und sich für die Ölkatastrophe verantworten – doch ausgerechnet jetzt fährt Präsident Barack Obama seine Attacken zurück und gibt wieder den Staatsmann. In einer Ansprache an die Nation skizzierte er, wie das Desaster bewältigt werden soll. Doch in Wahrheit sind er und seine Administration völlig hilflos.

Quelle: ap
WASHINGTON. Verbal war Barack Obama mit den Briten hart ins Gericht gegangen. Wäre BP-Chef Tony Hayward sein Angestellter, dann hätte er ihn längst entlassen. Und überhaupt, so der US-Präsident, müsse man jetzt irgend jemandem „in den Hintern treten“. Das sind ungewöhnliche Emotionen für den so coolen Präsidenten, die von immer schärferen Forderungen aus dem Kongress an BP flankiert wurden. „Es scheint, BP habe sich wiederholt für ein gewagtes Vorgehen entschieden, um Kosten und Zeit einzusparen,“ werfen die demokratischen Abgeordneten Henry Waxman und Bart Stupak dem Konzern offen vor.

Heute muss die BP-Spitze im Weißen Haus und im Kongress antanzen und sich für die Ölkatastrophe verantworten – doch ausgerechnet jetzt fährt Obama seine Attacken zurück und gibt wieder den Staatsmann. Acht Wochen nach Beginn der schlimmsten Umweltkatastrophe in der US-Geschichte wandte er sich direkt an die Nation. In seiner ersten Rede aus dem Oval Office versprach er am Dienstagabend (Ortszeit) einen Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Zugleich machte Obama klar, dass kein Weg mehr an der Entwicklung und Forderung sauberer Energien vorbeigehe, das habe die Tragödie überdeutlich gemacht. „Die Folgen unserer Untätigkeit sind jetzt klar vor unseren Augen.“

Erneut nahm Obama den britischen Ölriesen BP ins Gebet. Er prangerte die „Rücksichtslosigkeit“ des Konzerns an und bekräftigte: „Wir werden BP für den Schaden zur Kasse bitten, den das Unternehmen verursacht hat.“ Konkret will Obama, dass BP einen Treuhandfonds einrichtet, aus dem von dem Desaster betroffene Arbeiter und Unternehmen entschädigt werden. Er werde den BP-Aufsichtsratsvorsitzenden Carl-Henric Svanberg bei einem Treffen an diesem Mittwoch darüber informieren, dass er dafür „alle erforderlichen Mittel...zur Verfügung stellen muss“. BP werde den Fonds aber nicht kontrollieren.

Obama selbst ist in den vergangenen Wochen immer stärker unter Druck geraten: Kritiker lasten ihm an, sich viel zu lange auf die Angaben von BP und das Krisenmanagement des Konzerns verlassen zu haben. Die Rede direkt aus den Oval Office galt daher auch als ein Versuch Obamas, zu zeigen, dass er das Heft in der Hand hat. So verteidigte er auch ausführlich die Bemühungen der Regierung seit Beginn der Katastrophe, die er mit einer Epidemie verglich. „Aber täuschen Sie sich nicht: Wir werden diese Ölpest mit allem bekämpfen, was wir haben, und so lange, wie es nötig ist“, sagte Obama.

Kurz vor seiner Rede hatte es wieder eine Hiobsbotschaft gegeben: Die Ölpest ist noch bei weitem dramatischer als bisher angenommen. Nach jüngsten Schätzungen strömen derzeit bis zu 8200 Tonnen Öl pro Tag ins Meer, teilte die US-Regierung mit. Erst vor wenigen Tagen war die Menge auf ein tägliches Maximum von 5400 Tonnen nach oben korrigiert worden. Davor lag der angenommene Höchstwert bei 3400 Tonnen.

BP will jetzt versuchen, mit Hilfe zusätzlicher Ausrüstung deutlich mehr Öl als bisher direkt beim Austreten aus dem Leck aufzufangen. „In den nächsten Tagen und Wochen“ solle erreicht werden, bis zu 90 Prozent aufzusaugen, sagte Obama in seiner Rede. Der Präsident schlug zudem einen Langzeit-Plan vor, um die „einzigartige Schönheit und den Reichtum“ der Golf-Region wieder herzustellen. „BP wird für die Auswirkungen zahlen, die die Ölpest auf die Region hat.“

Eindringlich warb Obama dafür, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. „Die Tragödie vor unserer Küste ist die bislang schmerzlichste und stärkste Erinnerung daran, dass jetzt die Zeit für eine Zukunft mit sauberen Energien ist“, sagte der Präsident. Jetzt sei der Augenblick gekommen, „eine nationale Mission für amerikanische Innovation zu entfesseln“.

Obama will eine rasche Verabschiedung seines Energie- und Klimagesetzes. Der Entwurf hängt derzeit im Senat fest. Das Repräsentantenhaus hat bereits eine eigene Version verabschiedet.

Hinter Obamas Kurs steckt eine Menge Frustration, bei Obama und bei einer Gesellschaft, die gerne alles kann und Probleme lieber heute als morgen repariert. Doch hartnäckig verweigert sich die Ölpest dieser amerikanischen Logik. „Tief in unserer DNA sind wir Can-Do-Leute“, analysiert der Kolumnist Mark Shields die psychologische Seite der Ölkatastrophe. „Die Amerikaner betrachten sich nicht als Menschen, die die Dinge nicht hinbekommen. Deshalb wollen sie das jetzt erledigt sehen.“

Shields legte mit diesen Worten den Finger in die Wunde. Denn die Regierung, der Präsident, die USA als Staat – sie stehen ohnmächtig vor dem Desaster, das sich täglich neu entfaltet. Mit immer neuen unerfreulichen Facetten, immer neuen Bildern ölverschmierter Vögel und immer düstereren Prophezeiungen über die Konsequenzen der Ölpest. Doch ist das schon bitter genug, so trifft es in den USA eine Gesellschaft, die mit einer solchen nicht enden wollende Flut von Negativmeldungen schon gar nicht umgehen kann und will.

Und eben deshalb herrscht Panik im Weißen Haus. Letzte Woche verließ Obama plötzlich seine analysierende Linie und nahm sich BP vor. Parallel erklärte das US-Justizministerium, es werde nach Wegen suchen, damit BP seine nächste Dividendenzahlung stoppe. Und Obama sagte, er werde die Briten zwingen, Milliarden für Entschädigungszahlungen auf einem Treuhandkonto zu hinterlegen. Auch das entspringt nicht nüchterner Überlegung, sondern dem Druck, Handlungsfähigkeit zu zeigen. Rein juristisch ist unstrittig, dass die USA keine rechtliche Grundlage für solche Forderungen haben.

„Würden die Amerikaner selbst so behandelt wie sie jetzt mit BP umgehen, dann gäbe es Proteste“, kommentierte das „Wall Street Journal“. Zwar scheint Obama inzwischen bemerkt zu haben, dass er eine rote Linie überschritten und sogar die Beziehungen zu London belastet hat. Doch der Geist ist aus der Flasche. Die Chefs von BP und anderen Mineralölkonzernen, die in Washington zum Rapport antreten müssen, werden dies zu spüren bekommen.

Erstmals erleben die Amerikaner einen Präsidenten, der in der Krise Fehler macht. „Dabei ist Obama doch ein Präsident, dem praktisch keine Ausrutscher unterlaufen“, sagt Shields. Sein Zorn wirke „arrangiert und nicht authentisch“, mithin fast so, als wolle er damit bewusst Amerikas Seele besänftigen.

Die Publizistin Anne Applebaum warnt jedoch vor Inszenierungen, die nur dem Augenblick dienen: „Es gibt absolut nichts, was Obama wirklich tun kann“, schreibt sie in der „Washington Post“. Schlage der Präsident nun aber einen harten Ton an, dann würden die USA in Wahrheit schwach aussehen. „Harsche Rhetorik ist in Ordnung, wenn dahinter ein Plan steht“, glaubt Applebaum. „Aber wenn öffentlicher Ärger eigentlich nur widerspiegelt, dass es keine Alternative gibt, dann wirkt das nur armselig.“

  

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RE: Wie die Öl-Chefs gegrillt wurden
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.10 08:55)

>Und solche Leute verwalten die wichtigsten Ressourcen der
>Erde:
>
>
>http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/anhoerung-us-kongress-wie-die-oel-chefs -gegrillt-wurden;2601885


Ja... aber noch schlimmer, die Leute gegenüber die Gesetze beschließen...

  

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RE: Wie die Öl-Chefs gegrillt wurden
Rang: hary07(56) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.10 10:18)

Bei den gewohnten Schadenerstatzforderungen der Amerikaner wird das Flaggschiff der Briten, BP wohl versenkt werden.
Jeder Autofahrer der mit dem Finger auf die Chefs zeigt wird sich Fragen müssen, warum er noch mit Benzin fährt. Wir alle profitieren von relativ billigem Öl,dasohne viel Sicherheitsvorrichtungen aus immer abgelegenren Stellen auf der Erde gefördert wird.
Und irgendwann wird sich eine völlig neue Erkenntnis durchsetzen, dass man Geld nicht essen kann.

  

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RE: Wie die Öl-Chefs gegrillt wurden
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.10 13:33)

>Und irgendwann wird sich eine völlig neue Erkenntnis
>durchsetzen, dass man Geld nicht essen kann.

... oder daß man Erdöl nicht trinken kann (oder zumindest sollte).

Im Prinzip geht es aber v.a. darum, daß durch die niedrigen Ölpreise (welche die eigentlich erforderlichen Kosten - durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen - nicht widerspiegeln) die Suche nach alternativen Energieträgern nicht in ausreichendem Maße vorangetrieben wird. Damit muß bald Schluß sein!

  

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BP Said to Agree on $20 Billion Fund for Oil Spill Compensation
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.10 19:03)

edit: BP is to pay $5 billion a year over the next four years to set up the $20 billion fund.

http://finance.yahoo.com/news/Obama-BP-agrees-to-20B-fund-apf-3017422868.html?x=0&sec=top Stories&pos=1&asset=&ccode=

D.h. sie zahlen nicht einmal alles sofort.

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In New York ist der Kurs offenbar deswegen um 6% gestiegen - aber es ändert
ja nichts, außer das die Politiker vielleicht jetzt Ruhe geben.

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BP Said to Agree on $20 Billion Fund for Oil Spill Compensation

June 16 (Bloomberg) -- BP Plc tentatively agreed to put about $20 billion into a fund to pay damages resulting from the Gulf of Mexico oil spill, with claims administered by the lawyer who oversaw executive compensation for the government’s financial bailout, a person familiar with the talks said.

The agreement was worked out in a White House meeting between company executives including Chairman Carl-Henric Svanberg and President Barack Obama and his top advisers.

Kenneth Feinberg, who also oversaw the fund that paid families of the Sept. 11 attacks, will act as an independent third party to judge claims and authorize payments to Gulf Coast residents affected by the biggest oil spill in U.S. history.

  

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BP streicht Dividende
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.10 21:03)

mE richtige Entscheidung - und sie hatten ohnehin keine andere Wahl.

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WASHINGTON (AP) -- The chairman of BP's board says that the oil company will suspend its quarterly dividend as part of its commitments to compensate victims of the Gulf oil spill.

BP Chairman Carl-Henric Svanberg made the announcement Wednesday after emerging from the White House where he and other BP executives met for four hours with President Barack Obama.

  

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RE: BP Said to Agree on $20 Billion Fund for Oil Spill Compensation
Rang: murcielago(171) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.10 23:06)

Aber auch nur in der ersten Reaktion, danach gings wieder um 3% abwärts.

Naja, den ersten Teil hätten wir ja schon mal erledigt von dem Käufer letztens, die dividend yield kann er sich mal in die fönfrisur schmieren. Fehlt nur mehr die P/E ratio die einbricht, und voila, BP ist nicht mehr unterbewertet.


>In New York ist der Kurs offenbar deswegen um 6% gestiegen -
>aber es ändert
>ja nichts, außer das die Politiker vielleicht jetzt Ruhe
>geben.

  

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RE: BP Said to Agree on $20 Billion Fund for Oil Spill Compensation
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.10 23:15)

>Naja, den ersten Teil hätten wir ja schon mal erledigt von dem
>Käufer letztens, die dividend yield kann er sich mal in die
>fönfrisur schmieren. Fehlt nur mehr die P/E ratio die
>einbricht, und voila, BP ist nicht mehr unterbewertet.


Glaub mir, sein Zeithorizont sind nicht 6 Monate. Schaun mer mal...

  

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BP CEO Hayward vor Kongress
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.6.10 10:18)

Habe einen Teil gestern live auf CNN miterlebt, Hayward konnte einem dabei schon fast leid tun, antwortete aber nicht wirklich auf die meisten Fragen; hat mich fast an einige österreichische Politiker erinnert ... Interessant auch, daß der Bundesstaat Louisiana die Kosten auf 40 bis 100 Mrd. Dollar schätzt. Eine ganze Menge, viel mehr als im Rettungsfonds enthalten sind. Ich weise auch darauf hin, daß aufgrund der jüngsten Kurssteigerungen die Puts auf BP wieder sehr günstig sind. Werde da mal nachlegen. Nun aber der Artikel:

BP-Chef Hayward mauert beim „Grillen“
Auch sein tiefstes Bedauern reicht nicht mehr. BP-Chef Tony Hayward hat bei seiner Anhörung vor einem Ausschuss des US-Kongresses alles versucht, um die öffentliche Empörung über die Ölkatastrophe zu lindern. Aber ohne Erfolg. Der Ausschuss ließ kein gutes Haar an ihm. Nur die Börse reagierte positiv.

Quelle: dpa
HB WASHINGTON. Seit acht Wochen steht BP-Chef Tony Hayward unter schwerem Beschuss, am Donnerstag musste er sich einem Kreuzverhör stellen: Zum ersten Mal seit Beginn der Ölpest im Golf von Mexiko trat Hayward vor einem Kongressausschuss auf. Dort entschuldigte er sich für die Katastrophe, "die niemals hätte geschehen dürfen", er nannte den Unfall "schrecklich" und versprach, die Sache "in Ordnung zu bringen". Hayward gab auch zu, dass die Sicherheitstechnologien bei Tiefseebohrungen "deutlich" verbessert werden müssten. BP werde tun, "was wir können, um sicherzustellen, dass das nicht noch einmal passiert".

Im Ausschuss waren zuvor die Messer gewetzt worden: Der demokratische Vorsitzende Bart Stupak äußerte die Erwartung, dass Hayward in der Anhörung "zerstückelt" werde. US-Medien sprachen von einem Auftritt vor einem Erschießungskommando.

"Golf von Mexiko":
Wie die Tierwelt unter der Ölpest leidet
Fauna und Flora an den US-Küsten gehen zu Grunde. Wie Vögel unter der Ölpest am Golf von Mexiko leiden.

Tatsächlich hagelte es von der ersten Minute an nur so Kritik: Mitglieder des Energie-Ausschusses warfen Hayward in scharfen Worten vor, immer wieder Berichte über Sicherheitsprobleme auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" ignoriert zu haben. Profite seien für das Unternehmen wichtiger gewesen. Außerdem habe BP falsche Angaben über das Ausmaß des Ölaustritts ins Wasser gemacht. Um Geld zu sparen und schneller Gewinne einfahren zu können, habe sich BP wiederholt für billigere und damit riskante Technologien entschieden.

Hayward wurde von lauten Rufen einer mit Öl beschmierten Demonstrantin unterbrochen, als er seine Erklärung verlesen wollte. Die Frau wurde von Sicherheitsbeamten überwältigt und abgeführt. Es war das erste Mal seit der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" am 20. April, dass der BP-Chef persönlich dem Kongress Rede und Antwort stand. Hayward ist in den Wochen seit Beginn der Katastrophe in den USA zum "Gesicht der bösen BP" geworden. Er spielte nicht nur das Ausmaß des Desasters zunächst herunter, er beklagte sich auch darüber, wie zeitaufwendig der Kampf gegen die Katastrophe sei: "Ich will mein Leben zurückhaben."

Nach dem sechsstündigen Kreuzverhör haben sich US-Politiker unzufrieden mit der Auskunftsbereitschaft von Hayward gezeigt. Der Brite habe in der mit Spannung erwarteten Anhörung am Donnerstag in Washington die ganze Zeit „gemauert“, sagte der Vorsitzende des Energieausschusses Henry Waxman. Hayward habe nicht eine Frage richtig beantworten wollen und klare Detailangaben zu den Auslösern der Katastrophe vermieden, sagte der demokratische Abgeordnete.

„Bei allem Respekt, ich glaube, Sie wollen sich aus der Affäre ziehen, Mr. Hayward“, konstatierte der Republikaner Phil Gringrey während der Sitzung. Der BP-Vorstandsvorsitzende betonte mehrfach, es sei zu früh, um aus dem Sinken der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ vor acht Wochen Schlussfolgerungen zu ziehen, da die Untersuchungen des Vorfalls noch liefen. Er könne keine Auskünfte darüber machen, was auf der Plattform vor dem Unfall passierte, weil er damals an den Entscheidungen nicht beteiligt gewesen sei. Es gebe jedoch keine Beweise, dass BP leichtsinnig gehandelt habe, sagte der Top-Manager.

Es war Haywards erster Auftritt vor dem Kongress seit Beginn der Ölpest im Golf von Mexiko. Er nutze ihn, um sich zu entschuldigen. „Ich war persönlich absolut erschüttert“, sagte er. Die Sicherheit bei Tiefseebohrungen müsste deutlich verbessert werden. „Ich kann nicht abstreiten, dass es noch viel zu tun gibt.“

Zeitgleich zu der Anhörung konnte BP Fortschritte beim Kampf gegen die Ölpest vermelden. Die beiden Entlastungsbohrungen, mit denen das Austreten des Öls vermutlich im August gestoppt werden kann, kämen schneller voran als gedacht. Die erste Bohrung könne bereits in drei bis vier Wochen abgeschlossen sein, sagte der Küstenwachen-Admiral Thad Allen. Dann könne der Konzern beginnen, Schlamm in die Quelle zu leiten, um sie zu verschließen. Allerdings sei die Operation sehr schwierig.

In der Ölquelle unter dem beschädigten Bohrloch im Golf von Mexiko befinden sich nach Schätzungen von BP noch mehr als sieben Milliarden Liter Öl. BP-Chef Tony Hayward nannte diese Zahl am Donnerstag vor vor einem Ausschuss des US-Kongresses. Damit würde die Quelle noch immer 94 bis 97 Prozent ihres Öl enthalten. Angesichts der Geschwindikeit, mit der das Öl derzeit austritt, würde es zwei bis vier Jahre dauern, bis die Gesamtmenge ins Meer geflossen ist.

Der US-Bundesstaat Louisiana schätzt, dass sich die Umwelt- und Wirtschaftsschäden durch die Ölpest im Golf von Mexiko auf 40 bis 100 Mrd. Dollar belaufen könnten. Der geplante Entschädigungsfonds sei zwar ein Anfang, sein Volumen von 20 Mrd. Dollar reiche aber vermutlich nicht aus, sagte Louisianas Schatzmeister John Kennedy am Donnerstag Reuters Insider TV.

Der britische Energiekonzern BP hatte am Mittwoch auf Druck der US-Regierung zugestimmt, diese Summe in den Fonds einzuzahlen, mit dem unter anderem Aufräumarbeiten finanziert werden sollen.

Obama war so wütend auf Hayward, dass er noch vor kurzem in einem Interview sagte, dass er den BP-Chef schon längst gefeuert hätte - wenn er es könnte. Hayward bemühte sich in seiner Aussage vor dem Ausschuss nun sichtlich um eine persönliche Note, versuchte zu zeigen, dass ihm das Schicksal der Menschen, Tiere und der Natur in der Krisenregion am Herzen liegt.

Er bedauere die Katastrophe zutiefst, sagte er. Als er erfahren habe, dass elf Menschen bei der Bohrinsel-Explosion ums Leben gekommen seien, "war ich persönlich am Boden zerstört (...) Meine Trauer hat im Laufe des Desasters nur noch mehr zugenommen." Er verstehe voll und ganz den Ernst der Lage, versicherte Hayward. Niemand könne bisher sagen, wodurch die Katastrophe verursacht worden sei, dazu sei es zu früh. Im Groben führte Hayward das Unglück aber auf eine Kombination von verschiedenen Problemen zurück, darauf deuteten interne Untersuchungen hin: Es scheine, dass eine Reihe von "Prozessen, Systemen und Ausrüstungen" versagt habe.

Hayward listete sieben Bereiche auf, auf die sich interne Untersuchungen konzentrieren. Vier davon betrafen den sogenannten Blowout-Preventer, ein Ventilsystem, das sich in Notfällen automatisch schließt und damit den Ölstrom stoppt. Nur: In diesem Fall hatte das System nicht funktioniert. BP hat von Anfang an klargemacht, dass es sich für dieses Versagen nicht verantwortlich fühlt.

Bei allem Respekt, ich glaube, Sie wollen sich aus der Affäre ziehen, Mr. Hayward“, konstatierte der Republikaner Phil Gringrey während der Sitzung. Der BP-Vorstandsvorsitzende betonte mehrfach, es sei zu früh, um aus dem Sinken der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ vor acht Wochen Schlussfolgerungen zu ziehen, da die Untersuchungen des Vorfalls noch liefen. Er könne keine Auskünfte darüber machen, was auf der Plattform vor dem Unfall passierte, weil er damals an den Entscheidungen nicht beteiligt gewesen sei. Es gebe jedoch keine Beweise, dass BP leichtsinnig gehandelt habe, sagte der Top-Manager.

Es war Haywards erster Auftritt vor dem Kongress seit Beginn der Ölpest im Golf von Mexiko. Er nutze ihn, um sich zu entschuldigen. „Ich war persönlich absolut erschüttert“, sagte er. Die Sicherheit bei Tiefseebohrungen müsste deutlich verbessert werden. „Ich kann nicht abstreiten, dass es noch viel zu tun gibt.“


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Zeitgleich zu der Anhörung konnte BP Fortschritte beim Kampf gegen die Ölpest vermelden. Die beiden Entlastungsbohrungen, mit denen das Austreten des Öls vermutlich im August gestoppt werden kann, kämen schneller voran als gedacht. Die erste Bohrung könne bereits in drei bis vier Wochen abgeschlossen sein, sagte der Küstenwachen-Admiral Thad Allen. Dann könne der Konzern beginnen, Schlamm in die Quelle zu leiten, um sie zu verschließen. Allerdings sei die Operation sehr schwierig.

In der Ölquelle unter dem beschädigten Bohrloch im Golf von Mexiko befinden sich nach Schätzungen von BP noch mehr als sieben Milliarden Liter Öl. BP-Chef Tony Hayward nannte diese Zahl am Donnerstag vor vor einem Ausschuss des US-Kongresses. Damit würde die Quelle noch immer 94 bis 97 Prozent ihres Öl enthalten. Angesichts der Geschwindikeit, mit der das Öl derzeit austritt, würde es zwei bis vier Jahre dauern, bis die Gesamtmenge ins Meer geflossen ist.

Der US-Bundesstaat Louisiana schätzt, dass sich die Umwelt- und Wirtschaftsschäden durch die Ölpest im Golf von Mexiko auf 40 bis 100 Mrd. Dollar belaufen könnten. Der geplante Entschädigungsfonds sei zwar ein Anfang, sein Volumen von 20 Mrd. Dollar reiche aber vermutlich nicht aus, sagte Louisianas Schatzmeister John Kennedy am Donnerstag Reuters Insider TV.

Der britische Energiekonzern BP hatte am Mittwoch auf Druck der US-Regierung zugestimmt, diese Summe in den Fonds einzuzahlen, mit dem unter anderem Aufräumarbeiten finanziert werden sollen.

Obama war so wütend auf Hayward, dass er noch vor kurzem in einem Interview sagte, dass er den BP-Chef schon längst gefeuert hätte - wenn er es könnte. Hayward bemühte sich in seiner Aussage vor dem Ausschuss nun sichtlich um eine persönliche Note, versuchte zu zeigen, dass ihm das Schicksal der Menschen, Tiere und der Natur in der Krisenregion am Herzen liegt.

Er bedauere die Katastrophe zutiefst, sagte er. Als er erfahren habe, dass elf Menschen bei der Bohrinsel-Explosion ums Leben gekommen seien, "war ich persönlich am Boden zerstört (...) Meine Trauer hat im Laufe des Desasters nur noch mehr zugenommen." Er verstehe voll und ganz den Ernst der Lage, versicherte Hayward. Niemand könne bisher sagen, wodurch die Katastrophe verursacht worden sei, dazu sei es zu früh. Im Groben führte Hayward das Unglück aber auf eine Kombination von verschiedenen Problemen zurück, darauf deuteten interne Untersuchungen hin: Es scheine, dass eine Reihe von "Prozessen, Systemen und Ausrüstungen" versagt habe.

Hayward listete sieben Bereiche auf, auf die sich interne Untersuchungen konzentrieren. Vier davon betrafen den sogenannten Blowout-Preventer, ein Ventilsystem, das sich in Notfällen automatisch schließt und damit den Ölstrom stoppt. Nur: In diesem Fall hatte das System nicht funktioniert. BP hat von Anfang an klargemacht, dass es sich für dieses Versagen nicht verantwortlich fühlt.

Bereits am Mittwoch hatte sich der Konzern bemüht, die Wogen zu glätten. BP erklärte sich bereit, einen Treuhandfonds im Umfang von 20 Milliarden Dollar einzurichten. Aus diesem Topf sollen die Ölpest- Opfer entschädigt werden. Außerdem will das Unternehmen 100 Millionen Dollar für Ölarbeiter bereitstellen, die durch die Katastrophe arbeitslos geworden sind. Diese Maßnahmen wurden bei einem Treffen mit Präsident Barack Obama im Weißen Haus vereinbart. Angesichts der Katastrophen-Kosten will BP in diesem Jahr keine Dividenden an seine Teilhaber auszahlen.

Wer wie viel Geld aus dem Fonds erhält, sollen eine unabhängige Schadenersatzbehörde, Gerichte oder BP selbst entscheiden. Sollte Geld übrig bleiben, erhält BP es zurück. Die Streichung der Dividende gilt zunächst nur für die ersten drei Quartale dieses Jahres. Die Ausschüttung von 8,7 Pence pro Aktie für das erste Quartal hätte am Montag überwiesen werden sollen. Pro Quartal spart BP 2,4 Milliarden Dollar, wenn die Dividende in den Quartalen wie angenommen stabil geblieben wäre. Über das vierte Quartal wird im kommenden Frühjahr entschieden. Um die verfügbaren Geldmittel zu erhöhen, will der Aufsichtsrat Investitionen deutlich drosseln und geplante Veräußerungen auf rund 10 Milliarden Dollar in den kommenden zwölf Monaten erhöhen.

Bereits zum Auftakt der Anhörung machten aber insbesondere demokratische Ausschussmitglieder klar, dass sie durch diese Schritte keineswegs besänftigt sind. "Wir konnten keine Beweise dafür finden, dass Sie den Risiken, die BP eingegangen ist, irgendwelche Aufmerksamkeit geschenkt haben", sagte der Abgeordnete Henry Waxman. Auch Stupak sprach von grober Fahrlässigkeit. "Was wir bisher erfahren haben, ist alarmierend." Im übrigen seien die Reaktionen auf die Katastrophe genau so erbärmlich gewesen wie die Sicherheitsmaßnahmen davor.

Schützenhilfe kam dagegen vom Republikaner Joe Barton. Er entschuldigte sich bei Hayward dafür, dass das Weiße Haus BP zur Einrichtung des 20-Milliarden-Fonds gezwungen habe. Er sprach von einer beschämenden Erpressung des Unternehmens, dem mit strafrechtlichen Ermittlungen gedroht worden sei.

Die Titel des britischen Ölkonzerns schlossen am Donnerstag um 6,74 Prozent höher bei 359,70 Pence. Im Vergleich zum Kurs vor der Ölkatastrophe bedeutet das für die BP-Aktie indes immer noch ein Minus von mehr als 40 Prozent. Börsianer sprachen nach den Neuigkeiten von einem „Schritt in die richtige Richtung“ und erwarten, dass BP die Kosten für Entschädigungen stemmen kann.

Analysten erklärten den Kurssprung damit, dass der Fonds endlich etwas mehr Klarheit bringe und damit Ungewissheit verringere.

  

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RE: BP CEO Hayward vor Kongress
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.6.10 17:07)

>Gringrey während der Sitzung. Der BP-Vorstandsvorsitzende
>betonte mehrfach, es sei zu früh, um aus dem Sinken der
>Bohrinsel „Deepwater Horizon“ vor acht Wochen
>Schlussfolgerungen zu ziehen, da die Untersuchungen des
>Vorfalls noch liefen.


Sachlich hat er vermutlich recht, aber das nutzt ihm natürlich nichts
vor einem Panel von Politikern die sich vor der Öffentlichkeit
profilieren wollen. Eine Farce, nichts weiter.

  

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BP: Welche zukünftigen Dividenden der Markt einpreist
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.6.10 17:36)

What are BP dividend swaps telling us?
Posted by Neil Hume on Jun 18 10:07. 13 comments.

When BP finally resummes dividend payments after the 2010 moratorium how much can cash are shareholders expect to receive?

The answer, via the dividend swaps market, is a lot less than the 56 cents (or 14 cents a quarter) BP has paid for the past couple of years.

Tables and graphics from Citigroup.

http://av.r.ftdata.co.uk/files/2010/06/BP-dividend-futures.jpg.png

http://av.r.ftdata.co.uk/files/2010/06/BP-dividend-futures-Citi.jpg.png

Based on the pixel time share price of 372p that implies a prospective dividend yield of 4 per cent for 2011 and 5.3 per cent in 2012.

So how does that compare with BP’s peers?

Well, Royal Dutch Shell offers a prospective dividend yield of 6.3 per cent for 2011 based on consensus forecasts from Reuters, while Total stands at 5.9 per cent. (We will update the post with a dividend swaps forecast when available).

And the good news for BP shareholders it Citi’s sales desk believes BP will comfortably be able to afford the dividend implied by the swaps market.

Management will consider restarting dividend payments with its Q4 2010 results in Feb 2011, at which point they should have a better understanding of the extent of the leak, clean-up costs, litigation risk etc; elements which at this stage are unquantifiable. However, management appears to be taking a very prudent approach with its balance sheet, while also being politically pragmatic – i.e. planning to sell $10bn of assets and suspending dividend payments. It is reasonable to assume that BP will be in a position to resume dividend payments with its Q4 2010 results, and that a dividend set around half the current level (i.e. c$0.07/sh), its yield would be comparable to its peers.

http://ftalphaville.ft.com/

  

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BP Richtung Konkurs? interessant
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.6.10 21:57)

http://www.be24.at/blog/entry/642149

Dietmar Scherf
President & CEO, CASCADA CORPORATION

18.06.2010

  

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RE: BP Richtung Konkurs?
blueQ(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.6.10 22:32)

Ein paar Sachen sind noch plausibel, aber vieles ist einfach nur Mist, was der da schreibt.

Was hilft es BP, in den USA Chapter 11 durchzuführen, wenn es seinen Unternehmenssitz in Großbritannien hat?

Und mit der These, BP könnte sich mit einer Aufspaltung einzelner Unternehmensbestandteile vor einer Welle an Schadenersatzklagen retten, hat er wirklich den Stein der Weisen gefunden. Wird aber nur funktionieren, wenn die restliche Welt (also alle außer Scherf) nur aus Idioten besteht.

  

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RE: BP Richtung Konkurs?
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.6.10 09:47)

Mir erscheinen die Zahlen, die in dem Bericht genannt werden, als sehr plausibel. Nach lesen dieser Zeilen bin ich noch überzeugter, als ich es eh schon bin, daß BP in den Konkurs schlittert bzw. sonstwie abgewickelt wird.

  

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RE: BP Richtung Konkurs?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.6.10 11:07)

>Ein paar Sachen sind noch plausibel, aber vieles ist einfach
>nur Mist, was der da schreibt.
>
>Was hilft es BP, in den USA Chapter 11 durchzuführen, wenn es
>seinen Unternehmenssitz in Großbritannien hat?

>Und mit der These, BP könnte sich mit einer Aufspaltung
>einzelner Unternehmensbestandteile vor einer Welle an
>Schadenersatzklagen retten, hat er wirklich den Stein der
>Weisen gefunden. Wird aber nur funktionieren, wenn die
>restliche Welt (also alle außer Scherf) nur aus Idioten
>besteht.


BP besteht als Konzern aus vielen Teilgesellschaften mit beschränkter Haftung - aber ich bezweifle auch daß sich die Forderungen
auf die verantwortliche nordamerikanische Gesellschaft isolieren lassen und diese
im Fall des Falles allein in Konkurs geschickt werden kann.

  

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Anadarko sagt BP ist schuld
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.6.10 11:11)

Die sind auch lustig - BP sei leichtfertig gewesen und im gleichen Interview sagt er "wir waren nicht auf der Bohrinsel und wir wurden hinsichtlich der Prozeduren und Vorgehensweisen auf der Plattform nicht konsultiert". Woher wollen sie also wissen daß sie leichtfertig waren?

Natürlich wollen sie nur ihre Haut retten - es wird ihnen aber nichts nutzen.

----------


Das an der havarierten Ölquelle im Golf von Mexiko beteiligte US-Unternehmen Anadarko Petroleum Corp hat sich der scharfen Kritik an BP angeschlossen. Das Handeln von BP vor der Explosion sei leichtfertig gewesen und könne als grobe Fahrlässigkeit oder vorsätzliches Fehlverhalten betrachtet werden, sagte Anadarko-Chef James Hackett in einem Reuters-Interview am Freitag. Diese Einschätzung habe auch Einfluss auf die Verpflichtungen der Teilhaber der Ölquelle.

BP, das zu 65 Prozent an der Ölquelle beteiligt ist und die Förderung betrieb, wies die Vorwürfe vehement zurück. In einer Erklärung verwies BP darauf, dass alle Teilhaber die Kosten der Ölförderung einschließlich der Reinigungskosten nach einer Ölpest tragen müssten. Anadarko ist zu 25 Prozent an der Ölquelle beteiligt, das japanische Unternehmen Mitsui & Co. zu zehn Prozent.

Es ist üblich, dass Ölförderunternehmen wegen der hohen Kosten andere Firmen an Ölquellen beteiligen. In der Regel geben diese Firmen Geld und werden später an den Verkaufserlösen beteiligt. BP vertritt die Ansicht, dass sie sich auch an den Risiken und damit an den Kosten der Ölpest beteiligen müssten.

Dem widersprach Anadarko-Chef Hackett. Es gebe immer mehr Beweise, dass die Explosion und das Sinken der Bohrinsel sowie der Tod der elf Ölarbeiter vermeidbar gewesen wären, erklärte er. Die Katastrophe sei das Ergebnis leichtfertiger Entscheidungen und Handlungen von BP. Anadarko hätte die Dinge anders gehandhabt, aber "wir waren nicht auf der Bohrinsel und wir wurden hinsichtlich der Prozeduren und Vorgehensweisen auf der Plattform nicht konsultiert". Anadarko habe darauf vertraut, dass der Betreiber der Ölplattform im besten Interesse der Arbeiter und der Teilhaber handle. Er sei schockiert über die jetzt bekanntgewordenen Informationen, nach denen die Arbeitsweise von BP nicht sicher gewesen sei und das Unternehmen Warnsignale ignoriert habe.

Die Aktien von Anadarko sind seit der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" am 20. April um 42 Prozent gefallen. Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit des Unternehmens auf Ramsch-Status heruntergestuft. Als Begründung nannte Moody's die Unsicherheiten darüber, was für Kosten auf Anadarko wegen der Katastrophe zukämen.

(APA/Reuters)

  

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RE: BP Richtung Konkurs?
blueQ(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.6.10 11:57)

>BP besteht als Konzern aus vielen Teilgesellschaften mit
>beschränkter Haftung - aber ich bezweifle auch daß sich die
>Forderungen
>auf die verantwortliche nordamerikanische Gesellschaft
>isolieren lassen und diese
>im Fall des Falles allein in Konkurs geschickt werden kann.


Die beschränkte Haftung der Teilgesellschaften nützt BP aber genau null, weil Scherf behauptet doch selbst, dass einerseits bei den Schadenersatzansprüchen keine Obergrenze besteht und BP dafür keine Versicherung hat, sondern selbst dafür einsteht.

Und ich glaub kaum, dass eine Bürgschaft (oder Garantiezusage oder wie immer das ausgestaltet ist) in unbeschränkter Höhe (!!) von einer Tochtergesellschaft in Form einer Ltd. ohne Mindestkapital akzeptiert wird.

Also wird der gesamte Konzern dafür haften. Eine Aufspaltung, nur um die Gläubiger ins Leere laufen zu lassen (so wie Scherf es als Alternative für BP sieht, um den Konkurs abzuwenden), wäre ganz bestimmt rechtswidrig und nicht durchführbar.

  

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Panne auf BPs wichtigstem Abpump-Schiff
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.6.10 19:45)

Wegen einer technischen Panne hat das wichtigste Schiff des Energiekonzerns BP zum Absaugen von ausgelaufenem Öl im Golf von Mexiko am Freitagabend (Ortszeit) den Betrieb eingestellt. Die "Discoverer Enterprise" solle aber im Laufe des Samstag das Abpumpen von 15.000 bis 18.000 Barrel aus dem lecken Bohrloch wieder aufnehmen, teilte BP am Samstag mit.

BP-Sprecher Robert Wine sagte, die Inbetriebnahme des Schiffs hänge allerdings vom Wetter ab. Bei der Panne handelte es sich den Angaben zufolge um eine blockierte Brandschutzeinrichtung. Das Abpumpen des Öls erfolgt über eine Art Trichter, der über die gekappte Steigleitung in 1.500 Metern Tiefe unter dem Meeresspiegel gestülpt worden war.

Aus der Quelle sprudeln seit der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" am 20. April und ihrem zwei Tage darauffolgenden Untergang Millionen Liter von Rohöl. Die Ökosysteme im Küstengebiet von mehreren US-Bundesstaaten und die Fischereiindustrie haben bereits schweren Schaden genommen. BP wird wegen des Umgangs mit der größten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA massiv kritisiert.

(APA/AFP)
19.06.2010

  

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RE: BP Richtung Konkurs?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.10 11:00)

>Und ich glaub kaum, dass eine Bürgschaft (oder Garantiezusage
>oder wie immer das ausgestaltet ist) in unbeschränkter Höhe
>(!!) von einer Tochtergesellschaft in Form einer Ltd. ohne
>Mindestkapital akzeptiert wird.

>Also wird der gesamte Konzern dafür haften. Eine Aufspaltung,
>nur um die Gläubiger ins Leere laufen zu lassen (so wie Scherf
>es als Alternative für BP sieht, um den Konkurs abzuwenden),
>wäre ganz bestimmt rechtswidrig und nicht durchführbar.


Diese nordamerikanische Gesellschaft hat Assets von über 70 Mrd., aber
das dürfte einer der Gründe sein warum die Amerikaner auf diesen Sondertopf
bestanden haben - Words are cheap, wenn es hart auf hart geht wird
BP alle Tricks versuchen, davon kann man glaube ich ausgehen.

  

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RE: BP Richtung Konkurs?
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.10 11:32)

Auf Dauer kann BP jede genannte Summe zahlen, sogar die Fantastereien von Dumpfkopf Scherf. Der Gedanke, daß es im Interesse irgendeines Gläubigers wäre, einen Konzern in den Konkurs zu drängen, der im Jahr 20 Mrd. $ verdient, ist absurd.

  

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RE: BP Richtung Konkurs?
Rang: murcielago(171) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.10 12:18)

>Der Gedanke, daß es im
>Interesse irgendeines Gläubigers wäre, einen Konzern in den
>Konkurs zu drängen, der im Jahr 20 Mrd. $ verdiente, ist
>absurd.

Konkurs wirds nicht geben, aber BP wird noch ordentlich billiger.

  

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RE: BP Richtung Konkurs?
Rang: mongocliquee(32) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.10 12:20)

Kann murci nur zustimmen. Der gleichen Meinung bin ich auch. Die bevorstehende Anleihe könnte interessant sein

  

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RE: BP Richtung Konkurs?
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.10 12:20)

>Auf Dauer kann BP jede genannte Summe zahlen, sogar die
>Fantastereien von Dumpfkopf Scherf. Der Gedanke, daß es im
>Interesse irgendeines Gläubigers wäre, einen Konzern in den
>Konkurs zu drängen, der im Jahr 20 Mrd. $ verdient, ist
>absurd.

Na ja, so absurd auch wieder nicht. Jedenfalls beutelt es den derzeitigen weltweiten Umweltverschmutzer Nr. 1 ganz schön durch; aktuell dazu jedenfalls:

Der britische Ölkonzern BP , der angesichts der verheerenden Ölkatastrophe am Golf von Mexiko zunehmend unter Druck gerät, versucht Presseangaben zufolge, durch Anleihen, Verkäufe und Kredite insgesamt 50 Mrd. Dollar für die Abdeckung der Schäden aufzutreiben. 10 Mrd. Dollar sollen über die Begebung von Anleihen und 20 Mrd. Dollar durch Asset-Verkäufe eingenommen werden, hieß es. Weitere 20 Mrd. Dollar sollen von Banken kommen. Die im FTSE 100 gelistete Aktie verliert als Schlusslicht 3,5 Prozent. Auf der Gegenseite gewinnen unter anderem Rio Tinto 5,8 Prozent, Vedanta 5,7 Prozent, Xstrata 4,9 Prozent und BHP Billiton 4,7 Prozent. Randgold legen 2,3 Prozent zu. Aktuell verteuert sich der Juli-Future für eine Feinunze Gold an der Terminbörse NYMEX um 4,7 Dollar auf 1.262,70 Dollar. In der vergangenen Woche hatte das gelbe Edelmetall bereits mit 1.258,10 Dollar je Feinunze ein weiteres Allzeit-Hoch markiert.

Zürich (aktiencheck.de AG)

  

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RE: BP Richtung Konkurs?
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.10 12:38)

angeblich 50 mrd., angeblich 200 mrd., angeblich 40.000 bbl/d, angeblich 100.000 bbl/d, angeblich lebt elvis noch.....
mal abgesehen davon, daß auch 50 mrd. für bp bezahlbar sind.

zu murcis theorie vom "moralischen" kaufverhalten: so was ist noch kurzlebiger als seine tips.

  

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RE: BP Richtung Konkurs?
Rang: murcielago(171) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.10 14:07)

wo hab ich jemals was von moralisch geschrieben?

>zu murcis theorie vom "moralischen" kaufverhalten:
>so was ist noch kurzlebiger als seine tips.

  

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RE: BP Richtung Konkurs?
Rang: iceman(28) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.10 14:27)

>angeblich 50 mrd., angeblich 200 mrd., angeblich 40.000
>bbl/d, angeblich 100.000 bbl/d, angeblich lebt elvis
>noch.....
>mal abgesehen davon, daß auch 50 mrd. für bp bezahlbar sind.
>
>zu murcis theorie vom "moralischen" kaufverhalten:
>so was ist noch kurzlebiger als seine tips.

Kontraindikator AS...wird wie damals bei GM laufen...to big to fall.

ciao
ice

  

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RE: BP Richtung Konkurs?
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.10 15:21)

ice!
fast immer, wenn du in den letzten 1 1/2 jahren auftgetaucht bist und uns deine bedeutungsschwangeren düsterkeiten verkündet hast, ist's nachher steil bergauf gegangen. das strohfeuer läßt grüßen.
daß du bp mit gm vergleichst, paßt zu deinem niveau.
und wg. kontraindikator erinnere ich dich nochmal an unsere diskussion anfang märz 2009. selektives vergessen?

murci, mit "moralisches kaufverhalten" meinte ich deine theorie, daß sich die konsumenten jetzt der bösen bp verweigern werden und die bp-umsätze dramatisch einbrechen werden.

  

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RE: BP Richtung Konkurs?
Rang: iceman(28) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.10 15:43)

>ice!
>fast immer, wenn du in den letzten 1 1/2 jahren auftgetaucht
>bist und uns deine bedeutungsschwangeren düsterkeiten
>verkündet hast, ist's nachher steil bergauf gegangen.


>daß du bp mit gm vergleichst, paßt zu deinem niveau.


>und wg. kontraindikator erinnere ich dich nochmal an unsere
>diskussion anfang märz 2009. selektives vergessen?
>

ice

  

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gewaltige summen in bewegung
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.10 16:15)

Brazil’s Petrobras Will Invest $224 Billion 2010-2014

June 21 (Bloomberg) -- Petroleo Brasileiro SA, the
Brazilian state-controlled oil company, plans to invest $224
billion through 2014 as it seeks to develop the Americas’
largest discovery in three decades and more than double output.

About 95 percent of the total amount will be invested in
Brazil, the Rio de Janeiro-based company said today in a
regulatory filing. Petrobras, which expects to raise $58 billion
through debt and equity sales over the five-year period, said it
will spend about $118 billion on oil exploration and production.

Petrobras is seeking to fund the development of offshore
reserves in the so-called pre-salt region off Brazil’s coast,
home to discoveries including Tupi, the largest find since
Mexico’s Cantarell in 1976. Chief Executive Officer Jose Sergio
Gabrielli plans to more than double output to 5.38 million
barrels a day by 2020, compared with 2.7 million barrels now.

The company said it expects oil to average about $80 a
barrel through the five-year period and that refining capacity
will rise to 3.2 million barrels per day by 2020, from about 1.8
million barrels a day at present.

  

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BP not eyeing major bond raising: sources
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.10 19:51)

LONDON/NEW YORK (Reuters) - BP is eyeing relatively modest new bank lending lines and is not planning bond sales or new increases in asset sales to fund its Gulf of Mexico oil spill clean-up, sources familiar with the company's thinking said on Monday.

BP has considered a number of different scenarios to raise additional cash, should the need arise, such as additional asset sales and a potential bond offering.

But for now, the company is confident its cash resources can cover the bulk of the clean-up costs, one source said.

It is not seeking to raise tens of billions of dollars in debt.

"Currently, the activity is around smaller numbers," the source said.

BP is seeking to arrange credit lines of up to $7 billion from banks, banking sources told Reuters last week.

Work on the loans is continuing after BP widened an ask first made in May to a wider group of banks last week, including Barclays, Societe Generale, Royal Bank of Scotland and HSBC as well as U.S. banks, a senior loan banker said.

Bankers were however doubtful that the loan could total up to $20 billion as reported in the Sunday Times due to the limited number of banks able to commit $1 billion each.

"There aren't that many banks in the world that could do it and would do it. One billion dollars for a foreign deal is a big number -- you have to have massive risk appetite," the senior loan banker said.

BANK DEBT CHEAPER

Bankers said the rise in the price of BP credit derivatives, reflecting the cost of insuring BP debt, means bank debt would be much cheaper for BP than tapping the bond market.

BP last week agreed to establish a $20 billion fund to cover claims for damages suffered by those impacted by the Gulf of Mexico oil spill.

However, BP will only have to pay in $5 billion this year. It will also have to pay additionally for the effort to shut the blown out well and to clean up the shore line. BP estimates this will cost $3 billion-6 billion this year.

The estimated $8 billion to $11 billion costs this year will be met by BP's slashing of three dividend payments, which had been expected to amount to $8 billion, a $2 billion saving in capital investment this year, $10 billion in asset sales and operating cashflow.

BP said in an investor call on June 4 that it had $5 billion of cash in addition to $5.25 billion of undrawn committed bank lines and $5.25 billion of committed standby bank lines.

BP expects to generate over $30 billion in cash this year, of which only $18 billion will be consumed by investment needs.

  

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Goldman Sachs revidiert etwas nach unten
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.10 10:32)

Goldman Sachs hat die Schätzungen für die Entwicklung des Ölpreises etwas nach unten revidiert - und zwar um je rund 10 USD/Barrel für das zweite Halbjahr 2010 und 2011. Für 2010 wird nun eine Ölpreis (Brent) von 82 Dollar erwartet, für 2011 von 100 Dollar/bbl. "Höher als erwartete Nicht-OPEC-Lieferungen im ersten Halbjahr sowie die makroökonomischen Unsicherheiten führen dazu, dass sich unsere Erwartung einer Rückkehr der 'nachfrage-rationierten' Preise um rund sechs Monate nach hinten verschiebt", schreiben die Analysten.

  

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RE: More oil gushing into Gulf after accident
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.6.10 16:08)

>Vom Glück verfolgt ist BP nicht gerade:

Sie hätten früher mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen vorsorgen müssen. Ein Ölloch in 1600m Tiefe zu flicken, daß unter 350 bar (!) Überdruck steht, ist halt nicht soo einfach, da darf man sich jetzt nicht darüber wundern. Da werden sie sich noch die Zähne dran ausbeißen ...

  

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RE: More oil gushing into Gulf after accident
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.6.10 21:07)

>Sie hätten früher mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen
>vorsorgen müssen. Ein Ölloch in 1600m Tiefe zu flicken, daß
>unter 350 bar (!) Überdruck steht, ist halt nicht soo einfach,


Die Notfallpläne scheinen jedenfalls nicht sehr brauchbar gewesen sein
(anscheinend bei den anderen ähnlich). Sieht nach "sowas kann ohnehin
nicht passieren" aus.

  

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Boykott gegen BP formiert sich
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.6.10 16:06)

Boykott:
Liqui Moly zeigt BP die rote Karte
Das Image von BP hat wegen der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko stark gelitten. Viele Kunden haben dennoch von einem Boykott bisher abgesehen. Nun machen Kunden Nägel mit Köpfen: Der Schmierstoffspezialist Liqui Moly boykottiert den britischen Mineralölkonzern .

HB ULM. "Mit sofortiger Wirkung sind BP und alle seine Tochterfirmen von unserer Zuliefererliste gestrichen und unsere Firmenfahrzeuge tanken nicht mehr bei Aral", sagte Ernst Prost, Inhaber und Geschäftsführer von Liqui Moly, am Mittwoch. "Das soll ein Zeichen gegen Verantwortungslosigkeit und Umweltzerstörung sein."

Liqui Moly fördert selber kein Öl, sondern kauft es ein und verarbeitet es zu Motorölen weiter. Kunden sind vor allem Baumärkte, freie Tankstellen und Werkstätten. "Wir bemühen uns hier im Kleinen im Umgang mit unseren Rohstoffen Tag für Tag, Umweltbelastungen zu vermeiden", erklärte der Manager. "Aber im Großen lässt der BP-Aral-Castrol-Konzern jedes Verantwortungsgefühl vermissen. Das kann und möchte ich nicht mittragen."

Knapp zehn Wochen nach Beginn der Ölkatastrophe kämpfen die Rettungskräfte noch immer mit den Absaug- und Reinigungsarbeiten. Der Energieriese hat inzwischen für die Beseitigung der Umweltschäden, für Ausgleichszahlungen an Betroffene und die Rettungsmaßnahmen rund 2,65 Mrd. Dollar gezahlt. Dazu wurde ein Hilfsfonds über 20 Mrd. Dollar aufgelegt.

  

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RE: Boykott gegen BP formiert sich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.6.10 19:34)

>HB ULM. "Mit sofortiger Wirkung sind BP und alle seine
>Tochterfirmen von unserer Zuliefererliste gestrichen und
>unsere Firmenfahrzeuge tanken nicht mehr bei Aral", sagte
>Ernst Prost, Inhaber und Geschäftsführer von Liqui Moly, am
>Mittwoch. "Das soll ein Zeichen gegen
>Verantwortungslosigkeit und Umweltzerstörung sein."


Arrogant gefragt - muß man die Firma kennen? Noch nie gehört.

  

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RE: Boykott gegen BP formiert sich
blueQ(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.6.10 19:45)

>>HB ULM. "Mit sofortiger Wirkung sind BP und alle
>seine
>>Tochterfirmen von unserer Zuliefererliste gestrichen und
>>unsere Firmenfahrzeuge tanken nicht mehr bei Aral",
>sagte
>>Ernst Prost, Inhaber und Geschäftsführer von Liqui Moly,
>am
>>Mittwoch. "Das soll ein Zeichen gegen
>>Verantwortungslosigkeit und Umweltzerstörung sein."
>
>
>Arrogant gefragt - muß man die Firma kennen? Noch nie gehört.
>


Autofreaks schon, sonst eher nicht. Der 0815-Autofahrer hat üblicherweise auch keine Ahnung, welches Öl die Werkstatt bei einem Ölwechsel einfüllt.

Laut wikipedia hat Liqui Moly in 2008 etwa 1/4 Mrd Euro Umsatz gemacht. Im Vergleich zu BP zwar ein Klacks, aber Kleinvieh macht auch Mist.

  

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RE: Boykott gegen BP formiert sich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.6.10 19:49)

>Autofreaks schon, sonst eher nicht. Der 0815-Autofahrer hat
>üblicherweise auch keine Ahnung, welches Öl die Werkstatt bei
>einem Ölwechsel einfüllt.
>
>Laut wikipedia hat Liqui Moly in 2008 etwa 1/4 Mrd Euro Umsatz
>gemacht. Im Vergleich zu BP zwar ein Klacks, aber Kleinvieh
>macht auch Mist.


Danke, die Mühe zu googeln hätte ich mir auch selber machen können... aber
das ist ein billiger Marketing-Gag und nichts weiter.

  

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RE: Boykott gegen BP formiert sich
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.6.10 19:54)

Man merkt deutlich, daß Ihr keine Auto- oder Motorrad-Schrauber seit (wie etwa Finanzinvest). Liquy Moly Motoröle haben einen excellenten Ruf in der Branche. Hier mal einige Infos:

Ein David gegen viele Goliaths

Der Motorenölspezialist LIQUI MOLY besteht erfolgreich gegen Weltkonzerne

- LIQUI MOLY ist Marktführer in Deutschland
- Wirtschaftskrise hinterlässt keine Blessuren
- weiteres Wachstum weltweit

Ulm, 26. Januar 2010 - LIQUI MOLY mit Sitz in Ulm ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Lag der Umsatz 1999 noch bei 50 Mio. Euro, war es 2009 das Dreifache. Das ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass die direkten Wettbewerber Weltkonzerne wie Shell, BP (mit seiner Marke Castrol) und Exxon (mit seiner Marke Mobil) sind. Gegen diese Goliaths kann sich der David aus Ulm nicht nur behaupten, sondern durchsetzen: LIQUI MOLY ist in Deutschland einer der führenden Anbieter von Motorenölen und bei Additiven unangefochtener Marktführer.

„Wir bewegen uns auf dem Markt nicht schwerfällig wie ein großer Öltanker, sondern flink wie ein Schnellboot. Jeden Tag passen wir unseren Kurs neu an die Wünsche unserer Kunden an“, sagt Ernst Prost, geschäftsführender Gesellschafter von LIQUI MOLY. Aus Kundenanfragen entstand beispielsweise kürzlich der Diesel Ansaugsystem-Reiniger, ein Service-Produkt, das es in dieser Form noch nicht auf dem Markt gab. „Zum Erfolg gehört auch, dass wir ein tolles Team haben – keine Mitarbeiter, sondern Mitunternehmer, die allesamt hart dafür arbeiten, unsere Kunden zufrieden zu stellen.“

In der Wirtschaftskrise hat LIQUI MOLY nicht etwa Personal entlassen, um die Ausgaben zu senken, sondern Personal eingestellt, um die Einnahmen zu steigern. Ein Rezept, das aufging: Im Wirtschaftskrisenjahr 2009 blieben die Umsätze entgegen dem Branchentrend stabil.

LIQUI MOLY verkauft vor allem an Großhändler, Fachmärkte und Werkstätten. Gerade letztere profitieren davon, dass LIQUI MOLY nicht nur einige Produkte, sondern ein vollständiges Sortiment für den Kfz-Bedarf bereithält. Außerdem bietet das Unternehmen in einigen Ländern Konzepte für Werkstätten an: Sie können neben den Verbrauchsflüssigkeiten auch Ausrüstung und Werkzeug bestellen und ihr Altöl entsorgen lassen. Daneben gibt es Werbemittel bis hin zur kompletten Außengestaltung der Werkstatt, ausführliche Schulungen und Anwendungstipps für Profis sowie eine personalintensive Kundenbetreuung.

Um die Marke noch bekannter zu machen, investiert LIQUI MOLY ins Sport-Sponsoring. Das blau-weiße Logo ist bei der Vierschanzentournee ebenso zu sehen wie in der Fußballbundesliga und der Tourenwagen-Weltmeisterschaft. Die Kunden profitieren von der wachsenden Bekanntheit von LIQUI MOLY durch steigende Nachfrage.

Deutschland ist der Stammmarkt von LIQUI MOLY, wo 60 Prozent des Umsatzes erzielt werden. Während der heimische Markt bereits gesättigt ist und das Wachstum vor allem über Verdrängung stattfindet, ist die Entwicklung im Ausland dynamischer. Die Produkte sind in mehr als 90 Ländern erhältlich. Dabei hilft, dass das Unternehmen ausschließlich in Deutschland produziert – und „Made in Germany“ gerade im Automotiv-Bereich Ausdruck höchster Qualität ist.

„LIQUI MOLY in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte“, sagt Prost. „Die wollen wir jetzt im Ausland fortschreiben.“


Weitere Informationen erhalten Sie bei
Tobias Göbbel
LIQUI MOLY GmbH
Jerg-Wieland-Str. 4
D- 89081 Ulm-Lehr

Tel.: +49 (0) 731 / 14 20 - 890
Fax: +49 (0) 731 / 14 20 - 82
Tobias.Goebbel@liqui-moly.de

  

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RE: Boykott gegen BP formiert sich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.6.10 19:57)

q.e.d.

>bei 50 Mio. Euro, war es 2009 das Dreifache. Das ist umso
>bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass die direkten
>Wettbewerber Weltkonzerne wie Shell, BP (mit seiner Marke
>Castrol)
und Exxon (mit seiner Marke Mobil) sind.

  

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Anadarko Approved Key Parts of BP’s Gulf Well Design, FT Says
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.6.10 19:54)

Da zeigt jemand auf und will mitzahlen:

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Anadarko Approved Key Parts of BP’s Gulf Well Design, FT Says

June 30 (Bloomberg) -- Anadarko Petroleum Corp., BP Plc’s
U.S. partner in the collapsed Gulf of Mexico Macondo oil well,
gave its approval to key elements of the project design that
have been the target of attacks by U.S. lawmakers, the Financial
Times reported, citing executives at both companies.

While Anadarko attributed the oil spill to BP’s “reckless
decisions and actions,” both companies have told the FT that
Anadarko was aware of design choices made for the well, the
newspaper said.

  

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Why We’re Long BP
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.7.10 00:53)

Ein (sehr) langer Artikel, aber definitiv lesenswert. Die beiden haben
sich ganz offensichtlich sehr gut überlegt warum sie die Aktie gekauft
haben. z.B. wurde eigentlich nirgends erwähnt daß es im Golf von Mexiko schon einmal einen noch schlimmeren Unfall gegeben hat?

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Why We’re Long BP
By Whitney Tilson and Glenn Tongue, T2 Partners

June 11, 2010

We recently established (and disclosed publicly on CBNC; see here and here) a modest (4-5% of our funds) position in BP, and the blowback has been unlike anything we’ve encountered in our careers – and being value investors, we’ve owned a lot of unpopular stocks over the years! This blowback, combined with hysterical headlines, rumors and speculation, have not shaken our confidence, but rather reinforced it, as we love buying when other investors are panicking.



And panic there is: even with the rebound of the past two days, the stock is down 44% since the Deepwater Horizon accident, the credit-default swap spreads have widened to all-time highs, seven analysts have cut their rating this week alone, and well-known energy investment banker Matt Simmons said on Wednesday that “I don't think BP is going to last as a company for more than a matter of months.” Politicians at all levels are engaged in ever-more-heated tough-sounding rhetoric, including President Obama saying that he would fire BP’s CEO, Tony Hayward, if Hayward was his employee. Finally, while BP has said it will pay for the clean-up and direct damages to those affected by the spill, the Obama Administration is going a step further and threatening to force BP to cut its dividend and “repay the salaries of any workers laid off because of the six-month moratorium on deepwater exploratory drilling imposed by the U.S. government after the spill.”



So why on earth would we own the stock of this pariah company? And if we think it’s cheap, why don’t we wait for the dust to settle, the panic selling to stop, and for the outlook to become more clear, and then buy it when it’s safer to do so? The second question is easy: because by the time the outlook is clear, the stock will be at least 50% higher. The former is a tougher question, which we discuss at length below, but in short we own the stock for two simple reasons: 1) BP is not going bankrupt. It is the 4th most profitable company in the world, which means it’s highly likely that it will be able to cover the clean-up costs plus all damages/fines/lawsuits, especially since these costs will be spread out over many years; and 2) the stock is extraordinarily cheap, currently trading 5.4x this year’s estimated earnings (it’s also yielding 9.9% at today’s closing price of $33.97, but the dividend may be suspended temporarily, as discussed below).



Note that in owning the stock, we are not defending the company or its CEO. BP appears to have an atrocious safety record, and it wouldn’t surprise us if regulators and the legal system determine that it cut corners on the Deepwater Horizon rig, leading to the tragedy. Compounding this, BP so far has botched both the clean-up and the public relations. We think the company should have to pay for all of the damages it has caused, plus a huge fine. Thank goodness BP is so profitable that it should be able to pay for all of this.



Here are the key questions about which we’re thinking:



1) How big is the spill today and how bad could it get? How much could the clean-up cost, and what might legal liabilities be – and, critically, over what time period might BP have to pay? Are there any relevant precedents?



2) How profitable is BP? What do its balance sheet and free cash flows look like? Does BP have the liquidity to handle this crisis?



3) How much might future profits be impacted? What would be the impact of a permanent ban on offshore drilling in the Gulf of Mexico? How tarnished are BP’s brand and reputation, and what might be the impact of this?



4) What if BP cuts its dividend? If need be, could it raise cash in other ways?



5) Regardless of how cheap BP’s stock is, is it immoral to try to profit from owning it, in light of the company’s bad behavior?



We address all of these questions in Appendix A (below), but in summary, we think what’s happening to BP right now is similar to the overall market in March 2009: the near-term fundamentals are terrible, nobody knows when they will improve, and fear-mongers dominate the headlines. But for investors with courage, conviction, and an outlook longer than a few months, we think this market overreaction is a wonderful buying opportunity.




Appendix A



Question 1: How big is the spill today and how bad could it get? How much could the clean-up cost, and what might legal liabilities be – and, critically, over what time period might BP have to pay? Are there any relevant precedents?



These are the most important questions, and the lack of clear answers has caused investors to sell first and wait for answers later. The fear is that, regardless of BP’s profitability, the company will be swamped by astronomical liabilities associated with untold environmental damage.



Given that these liabilities can’t be known with any degree of certainty, how can we get comfortable owning the stock? The answer is that we think we can make some reasonable guesses, based on numerous precedents, and while we can’t rule out a disaster scenario entirely, we think that the expected value among many different possible outcomes makes this an attractive risk-reward situation.



Wall Street analysts are scrambling to come up with loss scenarios – for example, here’s what J.P. Morgan Cazenove analysts write: “BP’s loss of relative value has overshot a worst case. The sum of clean up costs ($5bn), a fine under the Clean Water Act ($8.1bn) and litigation ($16bn) is around $29bn.” Other analysts are in the $30 billion range as well. (Note that BP has paid roughly $1.4 billion to date.)



$30 billion is less than one year of operating income for BP. Even if the total amount is double or triple this, keep in mind that the payout on these liabilities will be over many, many years, allowing BP to earn its way out of trouble (similar to what the nation’s big banks are doing right now). This is a critical point that isn’t being discussed: everyone is focused on what the total costs to BP might be, without asking the equally important question of when BP might have to make these payments. The clean-up costs will be spread out over the next few years, and the legal liabilities and fines over a much longer period. In the case of the Exxon Valdez oil spill, for example, the Supreme Court didn’t make a final ruling until 2008, 19 years after the spill.



But what if the liabilities are much larger? What if the spill permanently destroys the ecosystem and tourist industry in the Gulf of Mexico? In this case, BP’s shareholders will likely get wiped out. But is it likely? We think not.



Pretty much the only good news about this spill is that the Gulf of Mexico is huge, covering 615,000 square miles of surface area and containing 660 quadrillion gallons of water. Let’s compare this to the amount of oil spilled, where one team of scientists just estimated that “the Deepwater Horizon well is most likely spewing at least 25,000 barrels of oil a day, and may be producing 40,000 or even 50,000 barrels a day” – more than double the high end of current estimates.



Let’s take the high end of 50,000 barrels per day and also assume that the well isn’t capped until mid-August, four months after the accident. Let’s also assume that the cap captures no oil (the latest reports are that it may be capturing most of the oil, but let’s be conservative). 50,000 barrels/day x 120 days x 42 gallons/barrel = 252 million gallons of oil released.



252 million divided by 660 quadrillion is one gallon of oil for every 2.6 billion gallons of water in the Gulf of Mexico. That’s equal to roughly one ounce of oil spread over 300,000 bathtubs full of water.



Of course the oil from the Deepwater Horizon spill isn’t spread out evenly throughout the Gulf of Mexico, and we’re certainly not minimizing the severe environmental damage. We’re simply pointing out that – while it may not be politically correct to do so in this emotionally charged environment, with scenes of dead oil-covered birds – the Gulf of Mexico (and the beaches, tourist and seafood industries, etc.) will likely recover from this spill.



Our belief that, eventually, this too shall pass is rooted in five precedents, all of which bode well for the Gulf of Mexico (and BP).



1) Though almost nobody has heard of it, the second largest oil spill ever was in the Gulf of Mexico in 1979. Ixtoc I, an oil well owned by Pemex, Mexico’s state-owned oil company, suffered a blowout and spewed an estimated 30,000 barrels of oil per day into the Gulf for nearly 10 months. An oil slick covered about half of Texas’s 370-mile gulf shoreline, devastating tourism. Did this bankrupt Pemex? Hardly. It spent $100 million to clean up the spill, avoided paying compensation by asserting sovereign immunity, and Texas beaches recovered quickly.



Here’s an excerpt on it from a recent Newsweek article, Four Environmental Disasters Worse Than the Deepwater Horizon Spill:



Ixtoc Blowout, 1979
News reports on the 1979 blowout of an undersea oil well off the Gulf of Mexico seem all too familiar today. There was a failure of the “blowout preventer,” an undersea fail-safe device that is supposed to close off a gushing pipe. There were frustrated reports about the Mexican government vastly underestimating the volume of oil gushing from the seabed, much like the lowball guesses from BP in April.



Day after day for a span of 10 months, a torrent of oil rushed into the Gulf of Mexico after the initial explosion near the Yucatan Peninsula. The spill was checked only in part by a cap that was lowered over the leak to siphon off a portion of the flow. After four months an oil slick had covered about half of Texas’s 370-mile gulf shoreline, devastating tourism. Only by drilling two relief wells to connect to the initial hole, then pumping mud and concrete into the gushing pipe could Petroleos Mexicanos, or PeMex, Mexico’s national oil company, stop the leak.



“The accident does suggest that blowout prevention equipment is not designed to handle the worst emergencies,” The New York Times wrote in an April 1980 editorial after the leak was finally capped. “Could a blowout in American waters be quickly capped and cleaned up?”



By the easiest measure—volume of oil spilled—PeMex’s Ixtoc I oil well was far worse than the Deepwater Horizon well: 140 million gallons of oil poured out of the Mexican well, compared to the estimated 94.2 million gallons that could escape from the well near Louisiana by mid-August, when a relief well is expected to be complete. (The worst oil spill in history occurred in 1991, when the Iraqi army ripped apart Kuwait’s oil infrastructure and released more than 252 million gallons during the Persian Gulf War. The Exxon Valdez crash in 1989 released 10.9 million gallons.)



2) Consider the Gulf War oil spill in 1991, the largest ever, when Iraqi forces, to foil a potential landing by U.S. Marines, deliberately released an estimated 11 million barrels of oil into the Persian Gulf, creating a slick that reached a maximum size of 101 by 42 miles and was 5 inches thick in some areas. Roughly 10 times the amount of oil than has been spilled in the Gulf of Mexico so far was released into a much smaller body of water (the Persian Gulf is less than 1/6th the size of the Gulf of Mexico by surface area and has an average depth of only 160 feet and a maximum depth of a mere 300 feet vs. a maximum depth in the Gulf of Mexico of 14,383 feet).



There is some dispute about the long-term environmental damage, but according to an article in the NY Times, “a 1993 study sponsored by UNESCO, Bahrain, Iran, Iraq, Kuwait, Oman, Qatar, Saudi Arabia, the United Arab Emirates and the United States found the spill did ‘little long-term damage’…About half the oil evaporated, a million barrels were recovered and 2 million to 3 million barrels washed ashore, mainly in Saudi Arabia.”



3) In 1989 the Exxon Valdez tanker hit a reef and dumped 250,000 barrels of oil into Alaska’s pristine Prince William Sound. The spill covered 1,300 miles of coastline, 11,000 square miles of ocean, and killed thousands of animals. BP’s spill is much larger and is in a more populated, economically sensitive area, but it’s worth noting that the total cost to Exxon was only $3.5 billion (after multiple appeals courts and finally the Supreme Court knocked a $5+ billion judgment down to $507.5 million).



4) A recent New York Times article speculating on a BP bankruptcy filing mentioned Texaco’s 1987 bankruptcy filing, but failed to include a critical piece of information: that Texaco’s shareholders, far from being wiped out, in fact weren’t harmed at all. Here’s an excerpt from the NY Times article:



This outcome might seem far-fetched right now. But on Wall Street bankers have already coined a term for it: “the Texaco scenario.”



In 1987, Texaco was forced to file for Chapter 11 because it could not afford to pay a jury award worth $1 billion to Pennzoil. That award had been knocked down by a judge from a whopping $10.53 billion. (Pennzoil successfully sued Texaco for “jumping” its planned merger with Getty Oil, in part, by moving the case to local court near its headquarters. The jury awarded triple damages.)



And here’s an excerpt from a 1987 Time Magazine article, explaining what really happened:



The $10 billion legal battle royal between Texaco and Pennzoil clearly entered a new and murky phase after the country's third-ranking oil company (1986 sales: $32.6 billion) made its bombshell decision on Sunday, April 12, to file for Chapter 11 protection. Whichever side was right in the dispute, the horrendous legal tangle surrounding the two firms vastly increased -- along with the business uncertainty.



Nonetheless, as New York Bankruptcy Judge Howard Schwartzberg assumed his overseeing duties with Texaco, it seemed to many analysts that the company had suddenly gained the upper hand in the high-stakes brawl it had appeared to be losing. Said Sanford Margoshes, an oil analyst at the Shearson Lehman Bros. investment firm: "Texaco has bought time. Its prospects are not as bleak." Wall Street seemed to agree. When the New York Stock Exchange opened trading after Texaco's bankruptcy filing, the company's stock dropped from 31 7/8 to 28 1/2 a share. Then the holdings rebounded, closing last week at 31 1/4. Pennzoil shares, which had surged from 79 3/4 to 92 1/4 during the previous week, plunged by more than 15 points the day after the Chapter 11 action and closed the week at 78.



The Big Board seemed to judge that Pennzoil's combative chairman, J. Hugh Liedtke, 65, had overreached himself in the dispute.



5) But what about the precedents for tobacco, asbestos or breast implants? The latter two bankrupted numerous companies, so why won’t this happen to BP? In large part because the legal environment has changed: it’s much more hostile to mass tort actions, thanks in large part to a conservative majority on the Supreme Court. If the asbestos or breast implant class action cases occurred today, the outcomes would likely be very different – witness, for example, the outcomes of the lead paint cases against Mattel and paint manufacturers.



The closest analogy to today’s situation with BP is, we believe, the Vioxx crisis in late 2004 when Merck withdrew one of the most prescribed drugs in history from the market due to an increased risk of heart attacks – a risk Merck had known about years earlier, but had not disclosed. Based on speculation that Merck’s liability could be as high as $50 billion, the stock tanked from $45 to $26 in less than two months in late 2004. Here’s what Jim Cramer wrote at the time:



Please don’t read the articles that tell you that Merck will come through this whole because, after all, it’s a great American company, and great American companies always come back if you just buy and hold ’em.



Close your eyes and ears to the Merck sirens, because they don’t know what they are talking about. They are naïve. All of them. Because they don’t recognize that with the Vioxx debacle, Merck, overnight, has become the trial lawyers’ next big score, the next big bankruptable company out there. The Merck lovers don’t understand the vast powers of the mass-tort bar. They underestimate the power of the American judicial system to wipe out companies, innocent or guilty, for fatal mistakes. They don’t get that the plaintiffs have all the cards in these lawsuits and management has none. In fact, if I were the New York Stock Exchange, I would put a big skull-and-bones warning label on Merck’s stock that would say: “Warning—the security you are purchasing may end up worthless to you. All Merck stock bought after the recall of Vioxx might soon belong to those class-action plaintiffs who used Vioxx after the time when Merck knew that Vioxx may be lethal.”



So what happened to Merck? It has settled nearly all of the claims for around $5 billion, has won nearly all of the cases that reached juries (with relatively small awards in the losses), and the stock rallied to over $60 in the subsequent three years.



Question 2: How profitable is BP? What do its balance sheet and free cash flows look like? Does BP have the liquidity to handle this crisis?



According to the Fortune 500, BP has the 4th highest revenues of any company in the world, and also earns the 4th highest profits, trailing only Gazprom, Exxon Mobil and Royal Dutch Shell. Profits were depressed in 2009 due to the global economic crisis, but analysts are projecting (and robust Q1 results affirm) operating profits of around $34 billion ($93 million per day) in 2010 and net income of around $22 billion, consistent with the 2005-2008 average. (These estimates are before Deepwater Horizon costs are factored in.)



BP has an exceptionally strong balance sheet, that has been getting stronger over the past few years, as this table shows:






Q4 2006



Q4 2007



Q4 2008



Q4 2009



Q1 2010

Cash



$2,590



$3,562



$8,197



$8,339



$6,841

Debt*



$24,010



$31,045



$33,204



$34,627



$32,153

Net Debt



$21,420



$27,483



$25,007



$26,288



$25,312

Equity



$85,465



$94,652



$92,109



$102,113



$104,978

Debt/ Debt+Equity



.20



.23



.21



.20



.19

* Excludes minor adjustments for “fair value asset (liability) of hedges related to finance debt”



According to CA Cheuvreux, “BP has over $5 billion of accessible cash on its balance sheet, $5 billion in banking facilities, and $5 billion on standby alliance. BP has thus got considerable fire power to deal with the costs as they accrue.”



BP’s cash flow statement is also healthy, as this table shows:






2006



2007



2008



2009



Q1 2009



Q1 2010

Operating Cash Flow



$28,172



$24,709



$38,095



$27,716



$5,572



$7,693

Cap Ex



$15,125



$17,830



$22,658



$20,650



$4,817



$4,289

Dividends



$7,969



$8,333



$10,767



$10,899



$2,730



$2,629



Very simply, BP takes its $30 billion of operating cash flow (it’s averaged $29.7 billion over the past four full years) and reinvests two-thirds of it into the business and pays the rest out as a dividend to shareholders.



In summary, by any measure BP has extraordinary financial strength.



Question 3: How much might future profits be impacted? What would be the impact of a permanent ban on offshore drilling in the Gulf of Mexico? How tarnished are BP’s brand and reputation, and what might be the impact of this?



A key pillar of our investment thesis on BP is that the earnings power of the business remains intact. We’ve heard two contrary arguments: the first is that BP’s entire offshore Gulf of Mexico operation, the largest of any company in the region, could be shut down permanently. While we think this is unlikely, BP could weather this hit as it accounted for only 15.3% of BP total oil production and 3.6% of natural gas production in 2009.



To consider an even more extreme scenario, what if BP stopped (or was forced to stop) doing business in the U.S.? Even then, BP would survive: in total, the US accounted for 33.3% of BP’s exploration and production profits in Q1 2010 (E&P was 93.2% of BP’s total operating profit).



The second argument is that BP’s brand and reputation have been so tarnished, or the rumors about BP filing for bankruptcy have so spooked folks, that drivers will shun BP’s gas stations and BP’s counterparties won’t do business with BP or demand onerous terms like cash prepayment. It’s an interesting theory, but we can find no evidence for it – and we’ve looked.



Our best guess is that when all is said and done, BP’s normalized profits might be a few percent lower due to this crisis. There will surely be expensive new safety regulations (which will apply to all offshore drillers) and BP may lose some business with the U.S. government (it’s currently the “top supplier of refined fuel, including jet fuel, to the Department of Defense last year. It was also one of the top suppliers of gasoline, diesel and other fuels to the federal government.”).



Question 4: What if BP cuts its dividend? If need be, could it raise cash in other ways?



There’s a great deal of speculation that BP might be forced to cut or even suspend its dividend (currently 9.9%) due to the costs of the cleanup and/or political pressure (the Obama administration is pressuring BP on this front and recent reports are that the company will indeed do so).



From an investment perspective, we don’t really care, as we don’t own the stock for the dividend. In the short term, a dividend cut would likely lead to a drop in the share price, but it might be wise for the company to retain its earnings and strengthen its balance sheet.



From a financial perspective, it doesn’t appear that BP will be forced to cut its dividend unless clean-up costs rise dramatically (the vast majority of the legal liabilities, which will likely exceed clean-up costs, won’t be paid for many years). Costs to date have been $1.4 billion, BP has plenty of cash and liquidity, and in the seven weeks since the accident, it has earned nearly $5 billion in operating profits.



The political question is trickier. It’s not clear cut that the U.S. can (or should) force BP to cut or suspend its dividend, and this could become a testy issue between the U.S. and one of its closest allies, as this article notes:



Almost every pension fund in the U.K. owns shares in the energy giant, raising serious questions about the impact the firm's plummeting value will have on the retirement plans for millions of Britons. President Barack Obama's threat to block a BP dividend payment in order to ensure victims of the spill get compensation has also sparked widespread alarm.



“Obama’s boot on the throat of British pensioners” read the front-page headline in Thursday's Daily Telegraph, which added that the president's "attacks on BP were blamed for wiping billions off the company’s value."



“U.K. alarm over attack on BP” was the Financial Times' take on the crisis, which it suggested could damage transatlantic relations. The newspaper accused President Barack Obama of employing "increasingly aggressive rhetoric" against BP.



And this Financial Times article notes that BP pays 12% of the total dividend income of the UK market. Finally, according to BP’s web site, U.S. investors own 39% of BP’s stock (almost as much at the 40% by UK shareholders), and the company has over 430,000 small shareholders (less than 10,000 shares).



In a worst-case scenario, BP could of course suspend the dividend, but what if it needed more cash? The obvious next step would be to cut cap ex, a far bigger expense than the dividend (the dividend is currently a bit under $11 billion annually vs. an average of $21.7 billion in cap ex annually over the last two years). In its Q1 2010 earnings release, BP gave the following guidance for cap ex: “For 2010 as a whole, we continue to expect organic capital expenditure of around $20 billion and disposal proceeds of $2-3 billion.”



It’s hard to know how quickly and by how much BP could cut cap ex, but one clue is that “Depreciation, depletion and amortization and exploration expenditure written off” – often a reasonably proxy for maintenance cap ex – was $12.7 billion last year.



Finally, BP has valuable assets all over the world – property, plant and equipment on the balance sheet is worth $108 billion – but of course it would take time to sell.



Question 5: Regardless of how cheap BP’s stock is, is it immoral to try to profit from owning it, in light of the company’s bad behavior?



As noted earlier, BP appears to have an atrocious safety record. In owning the stock, we are not endorsing its behavior, either before or after the Deepwater Horizon accident. But as value investors, we sometimes have to hold our noses when we invest because the cheapest stocks are often the ones of companies that have behaved badly or are otherwise tainted. Example include McDonald’s, which many believe bears responsibility for the obesity epidemic in this country (see Fast Food Nation and Super Size Me), and Goldman Sachs, which many blame for the global financial crisis (see The Great American Bubble Machine).



That said, we would have a problem owning stock in a company if we believed that its core business harmed people – most subprime lenders at the peak of the housing bubble, certain multi-level marketing firms and tobacco companies come to mind. BP certainly doesn’t fall into this category.



As for BP’s safety record, we don’t defend it, but we don’t think BP is deliberately blowing up its own rigs and refineries and killing its employees. If an email emerged that the CEO or board of BP were warned that the Deepwater Horizon rig was likely to explode and failed to act, we would certainly rethink the morality of holding the stock.

  

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"BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
Rang: Glückspilz(91) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.7.10 14:03)

Warum die Ölpest im Golf von Mexiko das Ende der Tiefseeölförderung sein wird, erklärt Ölmarktanalyst Jeff Rubin

STANDARD: Nach dem Unglück im Golf von Mexiko hat die Obama-Regierung eine sechsmonatige Sperre für Tiefseebohrungen verhängt, ein US-Gericht hat sie vergangene Woche wieder aufgehoben. Wird die Entscheidung halten?

Rubin: Über die Zukunft der Offshore-Bohrungen wird weder die US-Regierung noch der Supreme Court entscheiden, sondern der Markt. BP hat bereits mehr als 50 Prozent seines Werts verloren, die Firma wird sehr wahrscheinlich pleitegehen oder übernommen werden. Werden andere Firmen wie Shell oder Exxon ihre Bohrungen dann noch weiterführen? Wahrscheinlich nicht. Die Katastrophe ist vergleichbar mit dem Three-Mile-Island-Unfall in den USA 1979 (Unfall in einem Kernkraftwerk, Anm.): Danach war es unmöglich, Atomkraftwerke in den USA zu finanzieren oder zu versichern.

STANDARD: Das könnte das Ende der Tiefseeölproduktion sein?

Rubin: Ja, die Kosten-Nutzen-Rechnung stimmt nicht mehr. Wenn ein Bohrloch leckt und es eine Ölpest gibt - und das können Firmen nicht ausschließen - sind sie nachher pleite.

STANDARD: Was passiert, wenn kein Tiefseeöl mehr gefördert wird?

Rubin: Wir müssen heute immer mehr Öl finden, nur um weiterhin gleich viel verbrauchen zu können. Das einfach zu fördernde Öl, das drei, vier Dollar pro Barrel kostet, geht aus. Derzeit ersetzen wir es mit Tiefseeöl, das mindestens 60 Dollar pro Barrel kostet. Wenn wir die Tiefseeförderung abdrehen, sind wir abhängig von Teersand - und dann kostet ein Barrel eine dreistellige Summe.

STANDARD: Was bedeutet das für die globale Wirtschaft?

Rubin: Derzeit ist unsere Wirtschaft so organisiert, dass die Produktion getrennt ist von den Märkten. Das lohnt sich wegen der Lohnunterschiede, braucht aber enorm viel Energie. In einer Welt, in der Öl dreistellige Beträge kostet, macht es keinen Sinn mehr, Stahl von China nach Nordamerika zu importieren. Die Kosten übersteigen die Lohnunterschiede - auf einmal würden die Stahlwerke zurückkehren in die USA. Länder werden auch Agrarprodukte wieder vermehrt selbst erzeugen. Der globale Handel wird niemals mehr so wachsen wie früher, stattdessen wird regionaler Handel zunehmen.

STANDARD: Wann rechnen Sie mit dreistelligen Ölpreisen?

Rubin: Wenn die Weltwirtschaft weiter wächst nächstes Jahr. Wenn wir nicht die Art ändern, wie unsere Wirtschaft organisiert ist, wird die Grenze des Öls sich sehr schnell in die Grenze des BIP verwandeln.

STANDARD: Europa und Nordamerika hatten für ihre Entwicklung jede Menge billige Energie. Was passiert mit Entwicklungsländern, die keine günstige Energie bekommen?

Rubin: Fast jeder Entwicklungsindex ist gekoppelt an den Energieverbrauch pro Einwohner. Wenn Ölreserven nicht mehr wachsen, wird Ölverbrauch ein Nullsummenspiel: Für 13 Millionen neue Autos in China müssen irgendwo anders 13 Millionen Autos von der Straße. Entwicklungsländer müssen einen Weg finden, wie ihr BIP wachsen kann, ohne dass ihr Energieverbrauch wächst.

STANDARD: Wird das die Entwicklung dieser Länder bremsen?

Rubin: Ja, wahrscheinlich. Das gilt aber auch für entwickelte Länder. Wir können dreistellige Ölpreise wahrscheinlich nicht verhindern. Aber wenn wir unsere Wirtschaft regional organisieren, werden wir davon nicht so hart getroffen.

(Tobias Müller, DER STANDARD, Printausgabe, 5.7.2010)

  

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RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.7.10 21:22)

>STANDARD: Das könnte das Ende der Tiefseeölproduktion sein?
>
>Rubin: Ja, die Kosten-Nutzen-Rechnung stimmt nicht mehr.
Wenn
>ein Bohrloch leckt und es eine Ölpest gibt - und das können
>Firmen nicht ausschließen - sind sie nachher pleite.


Da wäre ich vorsichtig mit solchen Aussagen. Ich glaube eher, alle
werden genau analysieren was bei BP schiefgelaufen ist, sehr viel
bessere Notmaßnahmen vorbereiten und die ganze Sache dann wieder aufnehmen.
Es fehlen die Alternativen.

  

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RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.7.10 21:53)

>Da wäre ich vorsichtig mit solchen Aussagen. Ich glaube eher,
>alle
>werden genau analysieren was bei BP schiefgelaufen ist, sehr
>viel
>bessere Notmaßnahmen vorbereiten und die ganze Sache dann
>wieder aufnehmen.
>Es fehlen die Alternativen.


Auch nach allen Analysen - technische Gebrechen und menschliches Versagen sind nie ganz auszuschließen. Ein Restrisiko wird es immer geben.

Was man aber aus dem Fall BP lernen wird, ist, wie man das Loch letztlich tatsächlich stopfen kann. Irgendwie wird es wohl gehen. BP ist jetzt der unfreiwillige Pionier, der mit Versuch und Irrtum unzählige Varianten durchprobieren muß. Beim Nächstenmal weiß man aber schon, mit welcher Methode BP letztlich erfolgreich gewesen sein wird - und wendet dann gleich diese Technik an. Das nächste Mal wird es also schon viel billiger und viel weniger schmutzig. Letztlich wird das, wie vieles andere auch, ein versicherungsmathematisch kalkulierbares Risiko.

  

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BP verschickt Rechnungen für die Aufräumarbeiten
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.7.10 22:36)

BP bills Anadarko for its part of spill cleanup
BP sends well partner Anadarko a bill for $272.2 million to help pay for spill cleanup

As BP PLC's costs for the disastrous Gulf of Mexico oil spill climb to just over $3 billion, the British oil giant is billing partners Anadarko Petroleum Corp. and Japan's Mitsui for their shares of the cleanup.

BP has billed Anadarko, a 25-percent stakeholder in the blown-out well, for more than a quarter billion dollars so far. It also has reportedly billed Mitsui, a 10-percent partner, for $111 million.

"They are partners in the field, and as responsible partners we would expect them to bear some of the costs," BP spokeswoman Sheila Williams said Monday.

weiter:

http://finance.yahoo.com/news/BP-bills-Anadarko-for-its-apf-3168189284.html?x=0&sec=topSt ories&pos=4&asset=&ccode=

  

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RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
Rang: lavanttaler(118) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.10 09:40)



>Was man aber aus dem Fall BP lernen wird, ist, wie man das
>Loch letztlich tatsächlich stopfen kann. Irgendwie wird es
>wohl gehen. BP ist jetzt der unfreiwillige Pionier, der mit
>Versuch und Irrtum unzählige Varianten durchprobieren muß.
>Beim Nächstenmal weiß man aber schon, mit welcher Methode BP
>letztlich erfolgreich gewesen sein wird - und wendet dann
>gleich diese Technik an.



Das nächste Mal wird es also schon
>viel billiger und viel weniger schmutzig. Letztlich wird das,
>wie vieles andere auch, ein versicherungsmathematisch
>kalkulierbares Risiko.


Was ist den von dem Vorschlag dieses Atomwissenschaftlers aus Russland zu halten ?

  

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RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.10 19:35)

>Was ist den von dem Vorschlag dieses Atomwissenschaftlers aus
>Russland zu halten ?


Was ist das für ein Vorschlag?

  

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RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
Rang: lavanttaler(118) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.7.10 08:49)

>>Was ist den von dem Vorschlag dieses Atomwissenschaftlers
>aus
>>Russland zu halten ?
>
>
>Was ist das für ein Vorschlag?
>

Durch eine nukleare Explosion mit ausreichender Sprengkraft soll
das Bohrloch geschlossen werden, indem es vereinfacht gesagt unter Schutt und Asche begraben wird.
Versuche in Russland sollen angeblich eine Erfolgsquote von 80 %
gehabt haben.

  

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RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.7.10 08:51)

To a man with a hammer, every problem looks like a nail... das ist ja
wie Austreiben des Teufels mit Beelzebub.


>>>Was ist den von dem Vorschlag dieses
>Atomwissenschaftlers

>Durch eine nukleare Explosion mit ausreichender Sprengkraft
>soll
>das Bohrloch geschlossen werden, indem es vereinfacht gesagt
>unter Schutt und Asche begraben wird.
>Versuche in Russland sollen angeblich eine Erfolgsquote von 80
>%
>gehabt haben.

  

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RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.7.10 09:13)

Unter "russisch fischen" verstand man in der Nachkriegszeit, eine Handgranate in ein Gewässer zu werfen, und die dadurch zerdrückten Fische von der Oberfläche einzusammeln.
Welche Wirkung eine Bombe mit einigen Megatonnen Sprengkraft in der Tiefsee im Vergleich zu einer Granate mit ein paarhundert Gramm TNT im Kamp hätte, möchte ich mir gar nicht zu genau ausmalen.

  

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RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
Rang: lavanttaler(118) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.7.10 10:07)


>Welche Wirkung eine Bombe mit einigen Megatonnen Sprengkraft
>in der Tiefsee im Vergleich zu einer Granate mit ein
>paarhundert Gramm TNT im Kamp hätte, möchte ich mir gar nicht
>zu genau ausmalen.

Mit einer Handgranate wird man dort unten wohl nichts ausrichten.

Den Artikel habe ich erst vor kurzem gelesen - ich glaub es war auf news.orf.at.

Es gibt durchaus auch amerikanische Wissenschaftler , die diese Theorie bestätigen.
Benötigt wird angeblich die doppelte Sprengkraft der Bombe von Hiroshima.

Es gilt hier also abzuwägen, was der Umwelt mehr schadet und daher letztlich auch mehr kostet.

  

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RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.7.10 10:13)

Wenn dieser Versuch mißlänge, wären die Kosten nicht wie zu erwarten 60 Mrd. US$, sondern eher 600 Mrd. Ist also genau so realistisch wie eine Verwaltungsreform in Österreich ...

>>Welche Wirkung eine Bombe mit einigen Megatonnen
>Sprengkraft
>>in der Tiefsee im Vergleich zu einer Granate mit ein
>>paarhundert Gramm TNT im Kamp hätte, möchte ich mir gar
>nicht
>>zu genau ausmalen.
>
>Mit einer Handgranate wird man dort unten wohl nichts
>ausrichten.
>
>Den Artikel habe ich erst vor kurzem gelesen - ich glaub es
>war auf news.orf.at.
>
>Es gibt durchaus auch amerikanische Wissenschaftler , die
>diese Theorie bestätigen.
>Benötigt wird angeblich die doppelte Sprengkraft der Bombe von
>Hiroshima.
>
>Es gilt hier also abzuwägen, was der Umwelt mehr schadet und
>daher letztlich auch mehr kostet.
>
>

  

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Saudische Investoren wollen sich gross bei BP einkaufen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.7.10 19:33)

Ich glaube wenn das passiert ist BP gerettet. Die Saudis würden den
Amerikanern vermutlich verstehen zu geben sie sollen es nicht
übertreiben, wenn ihnen billiges Öl aus Saudi-Arabien lieb ist.

---------

Saudische Investoren wollen sich gross bei BP einkaufen

Saudiarabische Investoren wollen sich einem Zeitungsbericht zufolge mit bis zu 15 Prozent am britischen Ölriesen BP beteiligen. BP-Boss Hayward befindet sich bereits für mehrere Tage in "diplomatischer" Mission in der Golf-Region

weiter:

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/binternational/428350/index.do?_vl_backlink=/h ome/index.do&_vl_pos=1.DT#start

  

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BP-Chef Tony Hayward besucht finanzkräftiges Abu Dhabi
Rang: Nosferatu(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.7.10 08:05)

Abu Dhabi — Der Chef des britischen Ölriesen BP, Tony Hayward, hat auf seiner Reise durch den Nahen Osten im finanzkräftigen Emirat Abu Dhabi Halt gemacht. Der BP-Chef sei bei einer Serie von "Besuchen bei unseren wichtigen Partnern", sagte ein Unternehmensprecher. Der Besuch in Abu Dhabi sei "privat", fügte er hinzu. Nach Einschätzung von Analysten allerdings ist BP auf der Suche nach Verbündeten, um angesichts der Milliardenkosten durch die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko eine mögliche feindliche Übernahme abwehren zu können.

BP hat seit der Explosion und dem Sinken der Ölplattform "Deepwater Horizon" vor rund zwei Monaten mehr als die Hälfte seines Börsenwertes verloren. Die Kosten für die Reinigung des Meeres und der Küsten von den Millionen Litern des immer noch aus dem lecken Bohrloch ausströmenden Öls sowie für Entschädigungen summieren sich schon jetzt auf 3,12 Milliarden Dollar (2,5 Milliarden Euro). Weitere 20 Milliarden Dollar will BP in den kommenden drei Jahren in einen Fonds einzahlen, aus dem die Kosten des Kampfs gegen die Katastrophe beglichen werden sollen. In dieser Situation ist BP ein lukrativer Übernahmekandidat - denn das Unternehmen verfügt immer noch über wertvolle Anlagen weltweit.

In Abu Dhabi traf sich Hayward mit verschiedenen Gesprächspartnern, der Konzern machte aber keine genaueren Angaben. Auch der Staatsfonds des Emirats, die Abu Dhabi Investment Authority (ADIA), wollte ein mögliches Treffen nicht kommentieren. Die ADIA gilt als der größte Staatsfonds der Welt und verwaltet schätzungsweise 600 Milliarden Dollar. "Es ist klar, dass die Staatsfonds am (Persischen) Golf Interesse an BP haben", sagte der in Dubai tätige Analyst Ibrahim Chajat. "Diese Gelegenheit darf man nicht verpassen - besonders, da die derzeitigen Finanzprobleme der Gruppe nicht den strategischen Wert ihrer Anlagen auf der ganzen Welt in Frage stellen."

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hZNpBXy973LR3qfTHDslBQ7G6_GQ

  

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ExxonMobil prüft ein Übernahmeangebot für BP
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.7.10 20:47)

Der US-Ölkonzern ExxonMobil prüft laut einem Zeitungsbericht ein Übernahmeangebot für den angeschlagenen britischen Konkurrenten BP. Das Unternehmen habe bei der Regierung in Washington um Erlaubnis für eine solche Prüfung angefragt, berichtet die britische Zeitung "Sunday Times" unter Berufung auf Quellen in der Ölindustrie. Die US-Regierung habe demnach versichert, dass sie einem Angebot von ExxonMobil und einem anderen US-Unternehmen, bei dem es sich um Chevron handeln soll, nicht im Weg stehen würde. Exxon habe "ernsthaftes Interesse" signalisiert, wird ein Insider zitiert.

  

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RE: ExxonMobil prüft ein Übernahmeangebot für BP
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.7.10 23:40)

Da haben sich zwei Ölpestspezialisten gefunden ...

  

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BP Gains on Bid to Stop Gulf Oil Leak, Alaskan Sales
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.7.10 21:29)

Im Moment sieht das nicht schlecht aus. AS, wie ist deine Strategie?
(Target?)

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July 12 (Bloomberg) -- BP Plc jumped the most in 20 months in London trading on speculation the company may succeed in halting the biggest oil spill in U.S. history this week as it negotiates the sale of assets in Alaska.

BP climbed 9.4 percent, the most since November 2008, to close at 398.95 pence in London. That’s 31 percent higher than the low reached June 25. The shares are still down 39 percent since the April 20 accident in the Gulf of Mexico that triggered the leak.

The producer said it may be able to cut off the flow of oil from the damaged well this week, beginning with a pressure test today. Separately, BP is in talks to sell assets to Apache Corp. for a price of less than $12 billion, people familiar with the matter said yesterday. That deal alone would put BP ahead of its target of $10 billion in asset sales to help cover spill costs.

“There’s limited material downside after the well is capped,” said Jason Kenney, an analyst at ING Wholesale Banking in Edinburgh. “You can put Alaska in a pot beside Argentina, Colombia, Venezuela and Vietnam assets that are being looked at.”

If the well passes the 48-hour test, BP may shut it, Doug Suttles, BP’s chief operating officer for exploration and production, told reporters. The relief wells BP is drilling will still be needed to permanently plug it, he said.

Spill Costs

BP scrapped its dividend and said last month it will sell some assets to raise $10 billion for cleanup costs, fines and legal damages from the Gulf spill. The company said today it has spent $3.5 billion on the spill. It agreed to establish a $20 billion fund for damage claims with President Barack Obama last month.

The drop in BP shares has prompted speculation that it may be taken over.

Exxon Mobil Corp., based in Irving, Texas, has been told by the U.S. government it can look at a potential bid for BP, the London-based Sunday Times reported, citing unidentified people.

“If Exxon shows its hand, there would be others queuing up behind it,” ING’s Kenney said. “BP screams out as being cheap at the minute because the value of its assets is about $90 billion more than the current enterprise value.”

It is unlikely that Exxon will actually bid for BP, Kenney said. Robert Dye, a spokesman for Apache, and Max McGahan, a BP spokesman, declined to comment on the asset sales. Exxon declined to comment on its reported interest in BP.

BP fell 13 percent on June 1 after an attempt to plug the leak by injecting mud and debris from the top of well failed. Relief wells, which will intersect the damaged Macondo well near the bottom to stop the flow of oil and gas, are running ahead of schedule and may be completed this month, National Incident Commander Thad Allen said last week.

The cost of insuring BP debt against default fell for the ninth straight day, dropping 35.5 basis points to 335.5, according to CMA DataVision, the lowest since June 8.

  

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RE: BP Gains on Bid to Stop Gulf Oil Leak, Alaskan Sales
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.7.10 11:53)

>Im Moment sieht das nicht schlecht aus. AS, wie ist deine
>Strategie?
>(Target?)

Aktien nach billigem Nachkauf schon vor ein paar Tagen zur Hälfte verkauft, ansonsten abwarten. Wenn das wirklich durchgeht, braucht man sich, glaub ich, keine Sorgen zu machen, weder mit der Aktie noch mit dem Call, wo ich nur mehr leicht im Minus bin.
Geholfen hat natürlich auch der kolportierte Exxon-Übernahmepreis, der etwa 10% über unserem Strike liegt, wenn ich richtig gerechnet habe.

Übrigens, zur genaueren Betrachtung der Finanz- und Ertragskraft von BP sollte man ab jetzt v.a. auch die Vorsteuergebnisse heranziehen. 2007 31,6 Mrd.$ (netto 21,2), 2008 34,3 Mrd.$ (21,7) und im Krisenjahr 2009 25,1 Mrd.$ (16,8).

  

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RE: BP Gains on Bid to Stop Gulf Oil Leak, Alaskan Sales
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.7.10 21:38)

>Aktien nach billigem Nachkauf schon vor ein paar Tagen zur
>Hälfte verkauft, ansonsten abwarten. Wenn das wirklich
>durchgeht, braucht man sich, glaub ich, keine Sorgen zu
>machen, weder mit der Aktie noch mit dem Call, wo ich nur mehr
>leicht im Minus bin.


Bin schon leicht vorne, bei etwa 450 werde ich vermutlich einen Teil realisieren
(da habe ich den ersten Call gekauft).
Mit dem Rest denke ich warte ich bis der Absturz nach Bekanntwerden
des ersten Fehlschlags wettgemacht wurde.

>Übrigens, zur genaueren Betrachtung der Finanz- und
>Ertragskraft von BP sollte man ab jetzt v.a. auch die
>Vorsteuergebnisse heranziehen. 2007 31,6 Mrd.$ (netto 21,2),
>2008 34,3 Mrd.$ (21,7) und im Krisenjahr 2009 25,1 Mrd.$
>(16,8).


Du spielst auf die Tatsache an daß die ganzen Kosten steuerlich
abzugsfähig sind?

  

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Kronprinz von Abu Dhabi bestätigt Interesse an BP
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.7.10 21:49)

BP-Chef Tony Hayward dürfte bei seiner Reise in die Golfregion fündig geworden sein. Sheikh Mohammed bin Zayed Al Nahan, Kronprinz von Abu Dhabi, bestätigte am Dienstag, dass das Emirat ein Investment in den angeschlagenen Ölkonzern erwäge. "Wir sind seit Jahren Partner von BP", so der Scheich im Interview mit Bloomberg News.

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BP partner refuses to help pay for Gulf spill

NEW YORK (AP) -- Both of BP's partners in its blown-out Gulf well have turned their backs on the company, refusing to pay to help clean up.

A BP spokesman said Tuesday that MOEX Offshore 2007 LLC has turned away a $111 million cleanup bill that BP requested last month. The other minority owner, Anadarko Petroleum Corp., refused a $272 million bill from BP last week.

"We are disappointed that they too are failing to live up to their responsibilities," BP spokesman Andrew Gowers said of MOEX. "We won't be distracted from fulfilling our own."

MOEX, which owns 10 percent of the well, declined immediate comment. MOEX is owned by Japan's Mitsui Oil Exploration Co.

http://finance.yahoo.com/news/BP-partner-refuses-to-help-apf-3862025554.html?x=0&sec=topS tories&pos=7&asset=&ccode=

  

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RE: BP Gains on Bid to Stop Gulf Oil Leak, Alaskan Sales
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.7.10 22:23)


>Du spielst auf die Tatsache an daß die ganzen Kosten
>steuerlich
>abzugsfähig sind?
>
>

Ja, das nehm ich doch an. Außer womöglich, es wird Fahrlässigkeit nachgewiesen, und es gibt da irgendein rechtlich-steuerliches Konstrukt, das .....etc.

  

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RE: @AS
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.7.10 20:01)

>Ja, das nehm ich doch an. Außer womöglich, es wird
>Fahrlässigkeit nachgewiesen, und es gibt da irgendein
>rechtlich-steuerliches Konstrukt, das .....etc.


Etwas schlauer bin ich mittlerweile - Kosten sind abzugsfähig, Strafen
(logischerweise) nicht.

  

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RE: "BP wird sehr wahr­scheinlich pleitegehen"
Rang: hary07(56) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.10 17:21)

...aber das gelingt vielleicht in der Bohrtiefe von BP jetzt, es sollte ja noch viel tiefer gebohrt werden um die letzten Reserven zu heben. Da bringt die Methode dann vielleicht wieder nichts oder ist nicht einsetzbar. Vielleicht sollten die ganz TIEFEN RESERVEN jetzt als UNHEBBAR eingestuft werden.

  

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BP wird keine KE machen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.7.10 08:12)

Obwohl sich die Ölkatastrophe am Golf von Mexiko zu einem immer riesigeren Milliardenloch für BP entwickelt, stiegen die BP-Aktien gestern im New Yorker Handel um fast neun Prozent. Der Konzern hatte mitgeteilt, die durch die Ölpest entstandenen Kosten ohne die Ausschüttung neuer Aktien stemmen zu können.

Der britische Energieriese hat nach eigenen Angaben bisher mehr als drei Milliarden Dollar für die Bewältigung der Ölpest aufgebracht, inklusive 147 Millionen Dollar an Entschädigungszahlungen.

Aus dem Leck wird noch mehr als einen Monat lang ungehindert Öl austreten. Die Arbeiten an einem der zwei Entlastungsbohrlöcher kämen zwar etwas besser voran als ursprünglich geplant, teilten die US-Behördenmit. Es werde aber wohl noch bis Mitte August dauern, bis die Entlastungsbohrlöcher fertig seien. Erst dann könne das Austreten des Öls verringert und anschließend das Leck gestopft werden.

  

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Tiefseebohrung vor dem Aus? gut analysiertgut analysiert
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.10 11:55)

Es wundert mich, daß dieses Thema nicht stärker gespielt wird. Öl aktuell im historischen Vergleich recht niedrig. Werde nochmals aufstocken.

Ich glaube auch, daß der Schock Tief sitzt, weil ein Unfall ist eben möglich und eine kleinere Firma als BP hätte das in die Pleite getrieben. Kein Aktionäre kann es momentan wollen, daß mit Pech/Unfall seine Aktien wertlos werden. Auch wenn die Renditen etwas höher ausfallen, wenn alles gut läuft. Verglichen wird das mit dem AKW Unfall in USA, was das Ende des Baues eingeleitet hat, weil niemand das mehr versichert. Ein Ende der Tiefseebohrung wird jedoch das Angebot weiter reduzieren. Man braucht kein Hellseher sein um zu sehen, daß der Ölpreis über kurz oder lang über 100$ steigen wird.

Wer nicht direkt auf Öl setzen will, der könnte auch Solaraktien ins Auge fassen. Dazu der Solarthread im Auslandsboard. Solarworld hat die 10 überwunden und steht bei 10,40. Solar ist die Zukunft. Die Kurse sind ausgebombt. Eigentlich eine tolle Kombination für ein Buy&Hold.

  

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Kosten der Ölpest etwa 60 Mrd. US$
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.7.10 09:34)

Ölpest:
BP braucht ein dickeres Finanzpolster
Mit jedem Tag, an dem im Golf von Mexiko bis zu 60 000 Barrel Öl am Meeresgrund ausfließen, steigen die Kosten des Unglücks - und damit die Unsicherheit über die Überlebensfähigkeit von BP. Die Ausgaben im Kampf gegen die Ölpest im Golf könnten auf bis zu 60 Milliarden Dollar steigen. BP sucht daher nach neuen Finanzquellen.

Quelle: dpa
LONDON. Gut 73 Dollar kostet derzeit ein Barrel Rohöl auf dem Weltmarkt. Für den angeschlagenen britischen Energiekonzern BP liegt der Preis dagegen deutlich höher: Dem Unternehmen droht eine Strafe von 1000 bis 4300 Dollar pro Barrel Öl, das in den Golf von Mexiko fließt. Ob die US-Regierung BP die Maximalsumme aufbürdet, hängt von der Antwort auf diese Frage ab: Hat BP fahrlässig gehandelt und so die Umweltkatastrophe verschuldet?

Unabhängig davon ist jetzt schon klar: Mit jedem Tag, an dem bis zu 60 000 Barrel Öl aus der zerstörten Bohranlage am Meeresgrund ausfließen, steigen die Kosten des Unglücks und damit die Unsicherheit über die Überlebensfähigkeit des Konzerns. Schließlich kommen zu den Strafzahlungen noch Entschädigungen für die Opfer hinzu sowie die Ausgaben für die Aufräumarbeiten. Analysten schätzen, dass die Gesamtkosten für BP auf bis zu 60 Mrd. Dollar steigen könnten.

BP braucht daher ein dickeres Finanzpolster, um die Krise überstehen zu können. Derzeit hat der Konzern etwa fünf Mrd. Dollar Barmittel in der Kasse. Analysten erwarten, dass der Konzern bis zum Jahresende einen operativen Cash-Flow von mehr als 30 Mrd. Dollar erwirtschaften wird.

BP hat zudem seine Investitionen zurückgefahren und die Dividende gestrichen. Das bringt dem Unternehmen weitere zehn Mrd. Dollar ein. BP hat nach Informationen aus Bankenkreisen auch seine Kreditlinien von 5,25 Mrd. auf 9 Mrd. Dollar ausgeweitet.

Derzeit verhandelt das Unternehmen zudem über den Verkauf von Randgeschäften. So steht nach Angaben aus Bankenkreisen unter anderem die argentinische BP-Tochtergesellschaft Pan America zur Disposition sowie einige andere kleinere Beteiligungen in Südamerika. Interesse an Pan America soll vor allem die staatliche chinesische Ölgesellschaft CNOOC haben, die bereits an der Pan America beteiligt ist. Insgesamt will BP über den Verkauf von Konzernteilen zehn Mrd. Dollar einnehmen.

"Wir müssen uns finanziell wappnen für alles, was da kommt und alle Geldquellen nutzen", verlautete aus dem Konzernumfeld, "bislang haben wir noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft." Man müsse abwarten, wie schnell das Unternehmen mit dem Verkauf von Beteiligungen vorankomme.

Eine Option schloss BP am Dienstag allerdings aus: Eine Kapitalerhöhung sei nicht geplant, sagte ein Konzernsprecher. Zuvor war bekannt geworden, dass BP einen Staatsfonds aus dem Nahen Osten als strategischen Investor gewinnen und dafür neue Aktien ausgeben will. BP wirbt um neue Anteilseigner. "Aber wer Interesse an unseren Aktien hat, kann sie auf dem Markt kaufen", hieß es gestern bei dem Unternehmen.

BP hat nach Informationen aus Bankenkreisen die Staatsfonds in Katar, Abu Dhabi, Kuwait und Singapur angesprochen und will auszuloten, ob sie Interesse an den Aktien des Konzerns haben. Auch der Fonds des libyschen Staatschefs Muammar el Gaddafi hat ein Auge auf BP-Titel geworfen.

Der Konzern hat seit dem Unglück vor gut zehn Wochen etwa die Hälfte seines Börsenwerts verloren. Rating-Agenturen haben BP zudem deutlich heruntergestuft. Das verteuert künftige Kredite. Zudem sind die Kosten für die Versicherung gegen Zahlungsausfälle von BP-Anleihen gestiegen.

Analysten gehen derzeit aber noch davon aus, dass BP die Kosten der Katastrophe schultern kann. 60 Mrd. Dollar - das entspricht etwa dem Dreifachen des für dieses Jahr erwarteten Nettogewinns. Die Schätzungen der Experten basieren auf der Annahme, dass es BP gelingt, das Lecks im August und damit drei Monate nach dem Unglück zu stopfen. Zudem gehen Analysten davon aus, dass die Ausgaben nicht alle auf einmal anfallen. Es kann sich Jahrzehnte hinziehen, bis alle Gerichtsstreitigkeiten über Straf- und Entschädigungszahlungen geklärt sind. Nach dem Tankerunglück der Exxon Valdez hat es 20 Jahre gedauert, bis die letzte Klage entschieden wurde.

Bislang hat das Unternehmen für Aufräumarbeiten in der Golfregion und Schadenersatz 3,12 Mrd. Dollar ausgegeben. Die Kosten steigen um fast 100 Mio. Dollar täglich. Hinzu kommen 20 Mrd. Dollar, die BP auf Druck der amerikanischen Regierung in den nächsten dreieinhalb Jahren in einen Entschädigungsfonds für die Opfer der Katastrophe einzahlen muss.

BP gehört zu den wichtigsten britischen Konzernen. Die Dividende, die der Ölmulti ausschüttet, entspricht etwa einem Siebtel der Einnahmen, die die britischen Pensionsfonds von den 100 größten Unternehmen des Landes beziehen. Das ist offenbar einer der Gründe, warum die britische Regierung nach Angaben der Tageszeitung "Times" einen Auffangplan für BP vorbereitet, falls dem Konzern die Insolvenz drohen sollte.

  

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BP - Quelle gestopft
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.7.10 22:12)

NEW ORLEANS (AP) -- BP says oil from its broken well has stopped gushing into the Gulf of Mexico for the first time since April.

The announcement Thursday came after company officials said all valves had been shut on a new cap over the busted well in an experiment to stop the spill.

Kent Wells, a BP PLC vice president, said at a news briefing that oil stopped flowing into the water at 2:25 p.m. CDT.

  

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BP +10%
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.7.10 22:33)

Diese Übernahmegerüchte werden jetzt klarer. Hier wollen Firmen assets Felder von BP kaufen und nicht die ganze Firma. Das ist natürlich nicht so gut für BP, aber realistisch gesehen wird es nicht ohne asset verkauf gehen. Dazu sind die Kosten zu hoch, Kredite gibt es keine und Kapitalerhöhung auch nicht.

  

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RE: BP +10%
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.7.10 22:47)

>Diese Übernahmegerüchte werden jetzt klarer. Hier wollen
>Firmen assets Felder von BP kaufen und nicht die ganze Firma.
>Das ist natürlich nicht so gut für BP, aber realistisch
>gesehen wird es nicht ohne asset verkauf gehen. Dazu sind die
>Kosten zu hoch, Kredite gibt es keine und Kapitalerhöhung auch
>nicht.


Der Verkauf von Anteilen an dem Feld in Alaska steht anscheinend kurz
vor dem Abschluß (10-11 Mrd. Dollar).
Kredite und KE braucht es nicht.

  

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RE: BP +10%
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.7.10 22:55)

Hoffentlich hält das jetzt wirklich.
Danke für die Präzisierung, Warren.
Woher Wien Broker wissen will, daß BP keine Kredite bekommt (-en würde), würd mich auch interessieren. Den Vogel hat er heute sowieso schon mit "good und bad" BP abgeschossen. Zum Brüllen.

  

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BP optimistisch
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.7.10 16:47)

HOUSTON (Reuters) - BP PLC's critical pressure test on its stricken Gulf of Mexico oil well shows no evidence of damage since the wellhead was sealed shut on Thursday, a company executive said on Friday.

Kent Wells, BP's senior vice president of exploration and production, also said pressure continues to rise in the well as hoped, indicating early on that the well was intact and could withstand the pressure buildup.

"Right now we're proceeding," he said.

Wells also said drilling was expected to resume soon on a relief well intended to permanently plug and kill the leak.

He said underwater robots were scanning the sea floor for signs of oil leaks, which could happen if the undersea well is damaged, allowing hydrocarbons to seep out the sides and possibly breach the seabed while the wellhead is shut.

"We've seen no negative evidence of any breaching there," Wells said.

He said drilling on the relief well, which was suspended pending the start of the test, will resume once BP finishes using sensors to ensure it's on the right path to intercept and kill the leak about 13,000 feet under the sea floor.

Regarding the test:

* BP shut off all flow of oil into the ocean Thursday afternoon for the first time since the gusher burst in April to test well pressure. The shutoff was done with a new cap installed at the wellhead on Monday.

* The 48-hour test is intended to show whether the April 20 blowout damaged the piping and cement in the stricken well.

* High pressure will indicate the well is intact, which will help the relief well kill the leak because no oil and gas are seeping out, according to BP and U.S. officials.

* Low pressure would be a sign that the well is damaged with oil and gas possibly leaking out the sides with potential to breach the seabed. That could complicate the relief well's mission.

* Wells said on Friday morning that pressure had surpassed 6,700 pounds per square inch. U.S. officials had said pressure lingering under 6,000 psi could signal a problem with the well. (Editing by Doina Chiacu)

  

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BP will Quelle nicht mehr öffnen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.7.10 21:15)

July 18 (Bloomberg) -- BP Plc plans to keep its Gulf of Mexico well sealed until it permanently plugs the leak with cement next month, preventing any more oil from flowing into the sea.

Tests so far have shown no evidence of hidden leaks that might be made worse by keeping the well closed, Doug Suttles, chief operating officer for exploration and production for BP, said today in a conference call from Houston. The company will monitor the well closely, running a continuous series of seismic, pressure and temperature tests to look for problems, he said.

“We’re hopeful that if the encouraging signs continue, we’ll be able to continue the integrity test all the way to the point that we get the well killed” Suttles said.

weiter:

http://noir.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=atEI6NjNtHLg&pos=8

  

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BP: Neues Leck neben der Quelle?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.7.10 19:46)

Nicht gut...

-----------

NEW YORK (AP) -- Shares of BP fell Monday after it said the tab for the Gulf of Mexico oil spill is nearing $4 billion while it monitors oil seeping near the ruptured well.

BP PLC's shares lost $1.61, or 4.3 percent, at $35.49 in midday trading.

Investors remain worried about the mounting costs and whether the latest fix will hold until a relief well is in place, Argus Research analyst Phil Weiss said.

"If the well integrity is compromised, it makes the process more complicated," he said.

The cost of dealing with the oil spill -- almost $4 billion -- equals about two-thirds of BP's profit in the first three months of the year.

BP placed a cap on the well Thursday, shutting off oil that had been gushing from it since the Deepwater Horizon rig exploded April 20 and then sank. A seep detected in the sea floor near the well prompted new concern about whether the fix would hold.

The government is allowing BP to continue monitoring the site for new leaks, at least for now.

  

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10 schlimmere Katastrophen als BP
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.7.10 21:25)

Deprimierend zu lesen

...
6. The Destruction of the Mississippi and Colorado Rivers

Western states suck up so much water from the Colorado that the 22,000 cubic feet per second that once flowed to the towns and farmers in the southwestern US and Mexico, not to mention the fisheries in the Gulf of Baja, is now almost zero. As for the Mississippi, it still flows, but is so fouled with runoff from pesticides, fertilizer, sewage, and oil from our streets that it has created a 7,000 square mile dead zone in the Gulf of Mexico - - overlapping much of BP's new pollution - - where waste uses up the oxygen in the sea and almost nothing recognizable survives.

...

Fingers crossed. BP's oil leak has apparently stopped shy of 200 million gallons spewed into the Gulf of Mexico and a few million more burned off into plumes of toxic smoke. Many have dubbed it the worst environmental disaster in American history. In my view, it's not even close, but shares a great deal in common with those that are on the "top ten worst" list-and offers lessons we can profit from.

weiter:

http://finance.yahoo.com/news/Tamminen-10-Environmental-cnbc-219415894.html;_ylt=Ahx9 IgWADqhh0Nw84MhCJ.e7YWsA;_ylu=X3oDMTE1N28wZWVkBHBvcwM0BHNlYwN0b3BTdG9yaWVzBHNsawMxMGVudmlyb25tZW4-?x=0&se c=topStories&pos=1&asset=&ccode=

  

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BP will Assets in Vietnam und Pakistan verkaufen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.7.10 20:31)

Das Leck hat sich ja als keines herausgestellt, die Sache sieht wieder
besser aus. Weitere Verkaufspläne gibt es auch:


NEW YORK (AP) -- BP PLC said Tuesday it plans to sell company assets in Vietnam and Pakistan to help pay for the oil spill in the Gulf of Mexico.

A spokesman for the British oil giant told The Associated Press that the company has notified the governments of both countries about its plans.

Spokesman David Nicholas said BP would use proceeds from the sale of various facilities in those countries to help raise $20 billion for a Gulf spill relief fund. Nicholas says the company hasn't received any offers yet for the assets.

The assets include BP's stake in onshore production facilities in Pakistan as well as a natural gas producing field, a pipeline and power plant in Vietnam. BP said in June that it would attempt to sell $10 billion in assets over the next 12 months to help pay for the spill.

Raymond James analyst Pavel Molchanov said BP's assets in those countries could be worth from $2 billion to $4 billion. BP hasn't provided many details about how much oil and gas it produces in Vietnam and Pakistan, and its likely that the sale could be on the lower end of the estimate, according to Molchanov.

"These are small properties," Molchanov said.

  

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BP: 7 Mrd.-Deal abgeschlossen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.7.10 22:39)

July 20 (Bloomberg) -- BP Plc said it has entered into several agreements to sell “upstream assets” in the U.S. Canada and Egypt to Apache Corp.

The deals, together worth a total of $7 billion, comprise BP’s Permian Basin assets in Texas and south-east New Mexico, ; its Western Canadian upstream gas assets; and the Western Desert business concessions and East Badr El-din exploration concession in Egypt. The company commented in an e-mailed statement.

  

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Relief tunnel should reach Gulf well by weekend
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.7.10 20:57)

NEW ORLEANS (AP) -- The federal government's spill chief said a relief tunnel should finally reach BP's broken Gulf of Mexico well by the weekend, meaning the three-month-old gusher could be snuffed for good within two weeks.

After several days of concern about the well's stability and the leaky cap keeping the oil mostly bottled up, retired Coast Guard Adm. Thad Allen said Tuesday that engineers concluded the risk of a bigger blowout was minimal and were getting closer to pumping mud into the column to permanently seal it.

"We continue to be pleased with the progress," Allen said in Washington, giving the go-ahead to keep the well cap shut for at least 24 more hours and possibly longer.

  

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BP-Chef Tony Hayward tritt angeblich zurück
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.7.10 17:40)

BP-Vorstandschef Tony Hayward tritt laut einem Bericht des Senders BBC zurück. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko habe der Manager mit dem Londoner Energiekonzern über seinen Ausstieg verhandelt. Eine Erklärung soll in den nächsten 24 Stunden folgen. Als Haywards Nachfolger werde Bob Dudley gehandelt. Er hatte von Hayward das Krisenmanagement für die Ölkatastrophe übernommen. Ein BP-Sprecher wollte den Bericht zunächst weder bestätigen noch dementieren. "Hayward hat weiterhin das Vertrauen des Aufsichtsrats."

Der Aufsichtsrat wolle über den Verbleib des Vorstandsvorsitzenden abstimmen, berichteten britische Medien am Sonntag. Bei dem Treffen solle lediglich Haywards Entscheidung abgesegnet werden, sagte ein BP-Sprecher. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko war der Vorstandschef wegen seines schlechten Krisenmanagements in der Öffentlichkeit häufig kritisiert worden.

Am Wochenende hat es den Berichten zufolge Verhandlungen über Haywards Abfindung gegeben. Er wolle seinen Rückzug am Dienstag bekanntgeben, schreibt die Zeitung "The Independent". Am Dienstag präsentiert der Londoner Konzern auch die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2010. Analysten erwarten, dass BP trotz der Ölpest bislang 10 Mrd. Dollar Gewinn gemacht hat.

Gleichzeitig erwarten Branchenexperten, dass BP in seiner Bilanz bis zu 30 Mrd. Dollar beiseite legt, um bei der Ölpest genug Geld für Reparaturkosten, Schadensersatzforderungen und Strafen zu haben. Daher dürfte sich im zweiten Quartal unter dem Strich ein
Verlust anhäufen - der erste seit mehreren Jahrzehnten.



Quelle:FTD

  

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RE: BP-Chef Tony Hayward tritt angeblich zurück
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.7.10 20:24)

>Am Wochenende hat es den Berichten zufolge Verhandlungen über
>Haywards Abfindung gegeben. Er wolle seinen Rückzug am
>Dienstag bekanntgeben, schreibt die Zeitung "The
>Independent". Am Dienstag präsentiert der Londoner
>Konzern auch die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2010.
>Analysten erwarten, dass BP trotz der Ölpest bislang 10 Mrd.
>Dollar Gewinn gemacht hat.

Hayward hat sich dumm genug angestellt - er ist auf die Dauer nicht
tragbar, auch wenn er sachlich vielleicht nichts falsch gemacht hat.
Sein Image färbt auf das Unternehmen ab.


>Gleichzeitig erwarten Branchenexperten, dass BP in seiner
>Bilanz bis zu 30 Mrd. Dollar beiseite legt, um bei der Ölpest
>genug Geld für Reparaturkosten, Schadensersatzforderungen und
>Strafen zu haben. Daher dürfte sich im zweiten Quartal unter
>dem Strich ein
>Verlust anhäufen - der erste seit mehreren Jahrzehnten.


Nachdem sie sich zu diesem 20 Mrd. Fonds verpflichtet haben, müssen sie
mE diese Summe jedenfalls als Rückstellung buchen, auch wenn sie erst über
mehrere Quartale hinweg bezahlt wird.

  

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BP erklärt Rücktritt von Vorstandschef Hayward
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.7.10 08:24)

LONDON (dpa-AFX) - Der britische Energiekonzern BP hat den Rücktritt seines Vorstandschefs Tony Hayward zum 1. Oktober erklärt. Der Konzern reagierte damit am Dienstag in der Londoner Firmenzentrale auf die anhaltende Kritik an Haywards Krisenmanagement bei der Ölpest im Golf von Mexiko. Sein Nachfolger wird der Amerikaner Robert Dudley.

dpa/AFX

  

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BP stellt 32,2 Mrd. Dollar für Ölpest zurück!
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.7.10 09:23)

heute, 08:57 dpa-AFX
BP will durch Verkäufe 30 Milliarden US-Dollar einnehmen
LONDON (dpa-AFX) - Der britische Ölkonzern BP BP will in den kommenden 18 Monaten durch Verkäufe von Unternehmensteilen bis zu 30 Milliarden US-Dollar einnehmen, um die Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zu begleichen. Das Unternehmen wolle sich vor allem von Öl- und Gasfeldern trennen, teilte es am Dienstag mit. Bereits in der vergangenen Woche hatte BP durch den Verkauf von Vermögenswerten in Texas, Kanada und Ägytpten an den US-Öl- und Gasförderer Apache APACHE CORP. DL -,625 7 Milliarden US-Dollar eingenommen.

Der Konzern setzte in seiner Quartalsbilanz die erwarteten Kosten für die Ölpest mit 32,2 Milliarden US-Dollar an. Bis Ende Juni waren den Angaben zufolge davon bereits 2,9 Milliarden durch die direkte Bekämpfung des Desasters angefallen. Weitere 29,3 Milliarden wurden für weitere Folgen zurückgestellt. Darin enthalten sind auch die 20 Milliarden Dollar für den gegenüber der US-Regierung zugesagten Entschädigungsfonds. BP äußerte die Erwartung, bis zum Jahresende die direkte Bekämpfung der Ölpest weitgehend abschließen zu können. Weitere Kosten für Strafzahlungen und Entschädigungen dürften hingegen noch über viele Jahre anfallen./nl/zb

  

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RE: BP stellt 32,2 Mrd. Dollar für Ölpest zurück!
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.7.10 19:39)

>Der Konzern setzte in seiner Quartalsbilanz die erwarteten
>Kosten für die Ölpest mit 32,2 Milliarden US-Dollar an. Bis
>Ende Juni waren den Angaben zufolge davon bereits 2,9
>Milliarden durch die direkte Bekämpfung des Desasters
>angefallen. Weitere 29,3 Milliarden wurden für weitere Folgen
>zurückgestellt.


Das ist in etwa ein Vorsteuer-Jahresgewinn. Interessant wäre zu wissen
wie diese erwarteten Kosten errechnet wurden?


  

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Ölpest kaum noch auffindbar interessant
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.7.10 13:09)

BP Oil Spill: Clean-Up Crews Can't Find Crude in the Gulf
As Size of Slick Shrinks, Experts Say Oil is Breaking Up, Staying Below Surface

By JEFFREY KOFMAN
BURAS, La. July 26, 2010

For 86 days, oil spewed into the Gulf of Mexico from BP's damaged well, dumping some 200 million gallons of crude into sensitive ecosystems. BP and the federal government have amassed an army to clean the oil up, but there's one problem -- they're having trouble finding it.
The leak is capped and the spill appears to be shrinking, but where is it going?

At its peak last month, the oil slick was the size of Kansas, but it has been rapidly shrinking, now down to the size of New Hampshire.

Today, ABC News surveyed a marsh area and found none, and even on a flight out to the rig site Sunday with the Coast Guard, there was no oil to be seen.

"That oil is somewhere. It didn't just disappear," said Plaquemines Parish President Billy Nungesser.

Salvador Cepriano is one of the men searching for crude. Cepriano, a shrimper, has been laying out boom with his boat, but he's found that there's no oil to catch.

"I think it is underneath the water. It's in between the bottom and the top of the water," Cepriano said.

Even the federal government admits that locating the oil has become a problem.

"It is becoming a very elusive bunch of oil for us to find," said National Incident Cmdr. Thad Allen.

Skimmers Pick Up Less Oil

The numbers don't lie: two weeks ago, skimmers picked up about 25,000 barrels of oily water. Last Thursday, they gathered just 200 barrels.

Still, it doesn't mean that all the oil that gushed for weeks is gone. Thousands of small oil patches remain below the surface, but experts say an astonishing amount has disappeared, reabsorbed into the environment.

" mother nature doing her job," said Ed Overton, a professor of environmental studies at Louisiana State University.

Experts: Gulf of Mexico Oil is Breaking Up

The light crude began to deteriorate the moment it escaped at high pressure, and then it was zapped with dispersants to speed the process along. The oil that did make it to the ocean's surface was broken up by 88-degree water, baked by 100-degree sun, eaten by microbes, and whipped apart by wind and waves.

Experts stress that even though there's less and less oil as time goes on, there's still plenty around the spill site. And in the long term, no one knows what the impact of those hundreds of millions of gallons will be, deep in the waters of the Gulf of Mexico.

http://abcnews.go.com/WN/bp-oil-spill-crude-mother-nature-breaks-slick/story?id=11254252< /a>

  

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die bisherige Bilanz der Ölpest
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.7.10 13:41)

Der Energiekonzern BP hat für die Eindämmung der Ölpest im Golf von Mexiko bis Ende Juni 2,9 Mrd. Dollar (2,24 Mrd. Euro) ausgegeben. Die Maßnahmen unter dem Motto "Making it right" im einzelnen:

Mobilisierung und Entsendung:

9.400 Einsatzkräfte
3.700 Schiffe
790 Oberflächenabsauger
98 Fluggeräte
1.039,4 Kilometer Ölsperren
Eindämmung:

823.809 Barrel (131 Mio. Liter) Flüssigöl abgesaugt
265.238 Barrel (42 Mio. Liter) kontrolliert verbrannt
Ansprüche/Entgelte:

insgesamt 77.880 Zahlungen
235 Mio. Dollar für Anspruchsberechtigte
100 Mio. Dollar für Fonds arbeitsloser Ölbohrarbeiter
500 Mio. Dollar für Gründung des Forschungsinstituts Golfküste

  

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RE: Ölpest kaum noch auffindbar
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.7.10 19:20)

>BP Oil Spill: Clean-Up Crews Can't Find Crude in the
>Gulf

>As Size of Slick Shrinks, Experts Say Oil is Breaking Up,
>Staying Below Surface



Die Natur ist schon immer wieder beeindruckend ... aber der Schaden muß
groß sein, da braucht man sich keinen Illusionen hingeben.
Möglicherweise ist er jedoch deutlich kleiner als zuerst ausgemalt.

  

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RE: Ölpest kaum noch auffindbar
blueQ(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.7.10 19:24)

Oder es ist wieder einmal ein PR-Gag von BP. Wäre nicht der erste.

  

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RE: Ölpest kaum noch auffindbar
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.7.10 19:29)

>Oder es ist wieder einmal ein PR-Gag von BP. Wäre nicht der
>erste.

Der Verantwortliche auf USA-Seite sagt es ja auch:

"It is becoming a very elusive bunch of oil for us to find," said National Incident Cmdr. Thad Allen.

  

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RE: Ölpest kaum noch auffindbar
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.7.10 19:27)

>Möglicherweise ist er jedoch deutlich kleiner als zuerst ausgemalt.<

da werden Dir Deine BP Calls möglicherweise noch große Freude bereiten!

  

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RE: Ölpest kaum noch auffindbar
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.7.10 19:31)

>da werden Dir Deine BP Calls möglicherweise noch große Freude
>bereiten!


Primär hoffe ich im Sinne der Umwelt es stimmt - so groß ist meine
Call-Position auch wieder nicht...

  

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RE: Ölpest kaum noch auffindbar
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.7.10 19:33)

Das Glück im Unglück dürfte sein, daß der Unfall in der warmen Jahreshälfte und nicht zu weit im Norden passiert ist. In Alaska, wo seinerzeit die Exxon Valdez ihre Spuren hinterlassen hat, würde es wohl Jahre brauchen, dafür was im Golf von Mexico in Monaten abgebaut werden kann.

  

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RE: Abbau von Erdöl durch Bakterien
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.7.10 23:43)

BP Oil Is Biodegrading, Easing Threat to East Coast

July 27 (Bloomberg) -- Oil from BP Plc’s record spill in the Gulf of Mexico is biodegrading quickly, probably eliminating the risk that crude will go around Florida and hit the U.S. East Coast, the National Oceanic and Atmospheric Administration said.

Oil has been dissipating through evaporation since BP stopped the flow from its Macondo well off the coast of Louisiana on July 15, NOAA Administrator Jane Lubchenco told reporters today on a conference call. Crude that’s dispersed into the sea is being gobbled up by bacteria, she said.

The company’s success in capping Macondo while continuing to drill a relief well to permanently plug the well eased fears that oil would get into the Loop Current, a river of warm water that joins the Gulf Stream in the Atlantic. The Loop Current has shifted seasonally to a point hundreds of miles away from the BP oil slick, NOAA Oceanographer Debbie Payton said.

“If all is good for us, by the time the Loop Current comes back intruding into the Gulf, there will be no more oil,” Payton said today in a telephone interview. “It makes what was previously a very real threat to the Florida Straits null and void.”

The threat of oil reaching more shoreline also is decreasing in the northern Gulf, Lubchenco told reporters. Oil sheen, too light to be recovered by skimming boats, may strand in Mississippi, Alabama and Louisiana over the next few days, she said. By yesterday, 638 miles (1,099 kilometers) of shoreline in those states and northwest Florida had been tarred by Macondo oil, the government reported.

Deadly Explosion

The Macondo well spewed as much as 60,000 barrels of crude a day into the Gulf, according to a government estimate, after an April 20 drilling-rig explosion that triggered the spill. The blast destroyed the Deepwater Horizon rig and killed 11 workers.

In May, the Loop Current was flowing just south of the spill site, picked up some Macondo oil on the surface and began transporting it toward south Florida, Payton said. The water with the oil broke off into a clockwise flow, dubbed Eddy Franklin, and remained circulating as the oil broke down, she said.

Eddy Franklin persists, now isolated from the BP slicks by two cold, counterclockwise flowing eddies, according to NOAA. There’s no evidence that plumes of dispersed oil deep below the surface are far enough south to ever be caught by the Loop Current, Payton said.

Tracking Oil

Government and academic scientists are “close” to estimating how much oil remains in the Gulf and where it’s located, Lubchenco said. The agency has two research vessels in the Gulf sampling water or seafood, as well as aircraft scanning the slick and surveying sea life, she said.

“The sheer volume of oil that’s out there has to mean there are some pretty significant impacts,” Lubchenco said. “What we have yet to determine is the full impact the oil will have not just on the shoreline, not just on wildlife, but beneath the surface.”

Tropical Storm Bonnie, which passed through the region last weekend, didn’t affect the spill, the U.S. Coast Guard said yesterday. Oil may continue to reach the Gulf Coast for four to six weeks from when the leak was stopped, according to the Coast Guard.

  

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Rätsel im Golf von Mexiko
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.7.10 22:40)

Öl angeblich verschwunden.
Oberflächlich betrachtet soll der Meeresspiegel im Golf von Mexiko fast wieder so schön sein wie vor der Ölkatastrophe am 20. April. Aber der Schein trügt, das Öl ist offenbar nur in die Tiefe des Meeres abgesunken. Die Folgen sind unklar. Derweil rammt ein Rettungsschiff einen Ölturm, eine 30 Meter hohe Öl-Fontäne schießt ins Meer.

Die US-Küstenwache steht vor einem Rätsel: Mehr als drei Monate nach Beginn Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist der Ölteppich auf dem Meer angeblich nahezu verschwunden. Knapp zwei Wochen nach Verschluss der defekten BP-Quelle sei nur noch an wenigen Stellen ein Ölfilm auf dem Wasser zu finden, heißt es. Aktuell hätten deswegen nur noch 160 Liter Öl von der Oberfläche abgeschöpft werden können, sagte Konteradmiral Paul Zukunft.

Die Versiegelung des Lecks ist noch in vollem Gange.

Die Sorgen über die Langzeitschäden für die Umwelt sind trotz des schnellen Rückgangs des Ölteppichs weiter groß. Seit Beginn der Katastrophe am 20. April sollen nach Schätzungen der US-Regierung bis zu 700.000 Tonnen der rostbraunen Masse in den Golf von Mexiko geströmt sein. "Weniger Öl auf der Oberfläche bedeutet nicht, dass kein Öl unter der Oberfläche ist", sagte die Chefin der US-Ozeanographiebehörde, Jane Lubchenco. Noch wissen die Wissenschaftler nicht genau, wie sich die Ölmassen in größeren Tiefen verteilt haben.


Quelle:www.ntv.de

  

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RE: Rätsel im Golf von Mexiko
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.7.10 23:07)

Öl unter der Oberfläche ist mir ein physikalisches Rätsel. Bisher war ich der Ansicht, Öl wäre leichter als Wasser und schwimme daher nach oben. Welche Kraft hält das Öl jetzt unter Wasser? Oder ist das Öl bei die Mexikaner besonders schwer oder das Wasser ungewöhnlich leicht?

  

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RE: Rätsel im Golf von Mexiko
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.7.10 08:10)

Nach meinen bescheidenen Kenntnissen ist frei herumschwimmendes Öl kein großes Problem, nur direkt an der Küste versaut es natürlich alles. Das Öl im freien Meer sollte eigentlich von selbst rasch verschwinden. Fast so wie das Waldsterben 1982.

  

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RE: Rätsel im Golf von Mexiko
Rang: Nosferatu(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.7.10 08:19)

naja verschwinden wird es wohl ja nicht komplett oder? es wird sich irgendwo unten ablagern, und die meeresbewohner killen.

Außer die Bewohner haben sich in 3 monaten so schnell weiter entwickelt wie das öl;)

ÖL schwimmt oben -> Nach 3 Monaten sauft es ab
Bewohner sterben -> Nach 3 Monaten haben sie gelernt mit dem Öl zu leben, da sie durch das einatmen der giftigen die baby bewohner von geburt an geimpft haben

  

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RE: Rätsel im Golf von Mexiko
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.7.10 08:31)

>naja verschwinden wird es wohl ja nicht komplett oder?


Öl hat viele Komponenten, daher wird es auch viele Wege gehen: Ein Teil wird verdampfen, ein Teil wird verdunsten, ein Teil wird chemisch abgebaut werden, ein Teil verbindet sich vielleicht mit irgendwelchen Bestandteilen aus dem Meerwasser und ist zwar immer noch da, aber kein Öl mehr, ein Teil wird biologisch abgebaut, ein Teil verklumpt zu asphaltähnlichen Brocken und lagert sich irgendwo ab ...
Welchen Weg auch immer es geht, die Wirkung auf das Ökosystem läßt im Lauf der Zeit sicher stark nach.

  

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RE: Rätsel im Golf von Mexiko
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.7.10 10:39)

>es wird sich irgendwo unten ablagern, und die meeresbewohner killen.

Umgekehrt, die Meeresbewohner fressen das Öl komplett auf (Bakterien).

  

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RE: Rätsel im Golf von Mexiko
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.7.10 10:29)

>Öl unter der Oberfläche ist mir ein physikalisches Rätsel.
>Bisher war ich der Ansicht, Öl wäre leichter als Wasser und
>schwimme daher nach oben. Welche Kraft hält das Öl jetzt unter
>Wasser? Oder ist das Öl bei die Mexikaner besonders schwer
>oder das Wasser ungewöhnlich leicht?

Du hast ja die Antwort in Deinem nächsten Beitrag eh z.T. selbst gegeben. Öl ist ein komplexes Gemisch von Kohlenwasserstoffen. Der niedermolekulare Anteil vom Gemisch verdampft/-dunstet bevorzugt, der Rest wird dadurch dichter und schwerer bis er schließlich absinkt. Abgesehen davon wird das Öl durch Einwirkung von Licht und Sauerstoff auch zu einem kleinen Teil chemisch verändert (oxidiert).
Aber wie bereits besprochen, ist das ja nicht der einzige Grund, warum das Öl verschwindet.

Recht gute Darstellung z.B. in
http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Umweltschutz/Oelidentifizierung_/Tankerunfall.jsp

  

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RE: Ölpest kaum noch auffindbar???
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.8.10 12:20)

Jetzt kennt man auch den Grund des "verschwundenen" Öls; da wird offenbar der Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben ...


Ölpest mit Unmengen giftiger Chemikalien bekämpft

APWelches Risiko gehen BP und die US-Regierung im Kampf gegen die Ölpest ein? Ein Abgeordneter hat jetzt Brisantes herausgefunden: Trotz eines weitreichenden Verbots der Umweltbehörden wurde giftige Chemie auf hoher See versprüht - die Küstenwache erlaubte es mit Ausnahmegenehmigungen.

New Orleans - Eigentlich hat die US-Umweltbehörde Epa den großflächigen Einsatz von Anti-Öl-Chemikalien im Golf von Mexiko verboten. Zu groß schien die Gefahr durch die giftigen Substanzen. Doch jetzt kommt heraus: Das Verbot war offenbar weitgehend wirkungslos - weil der Konzern BP zuhauf Ausnahmegenehmigungen bekam.

In den vergangenen Wochen seien Hunderttausende Liter giftiger Chemikalien zur Bekämpfung der Ölpest eingesetzt worden, sagte Edward Markey, Chef des Unterausschusses für Energie und Umwelt im US-Abgeordnetenhaus. Die US-Küstenwache habe das über Sondergenehmigungen zugelassen - obwohl das Epa-Verbot vom 26. Mai nur wenige Ausnahmen vorsah.

Die Küstenwache habe BP innerhalb von 48 Tagen nach Erlass des Verbots den Einsatz der umstrittenen Substanzen insgesamt 74-mal erlaubt. BP habe an vielen Tagen 20.000 bis 40.000 Liter davon versprüht, sagte der Demokrat Markey nach Prüfung von Unterlagen des Unternehmens. Das Verbot sei dadurch faktisch bedeutungslos geworden. In einem Brief an den US-Krisenkoordinator der US-Regierung, Thad Allen, beklagt Markey ein "Flächenbombardement des Ozeans mit diesen Chemikalien".

Insgesamt sind seit Beginn der Ölpest am 20. April gut 6,8 Millionen Liter Chemikalien eingesetzt worden - etwa 3 Millionen davon nahe dem Leck am Meeresboden. Umweltexperten befürchten ökologische Langzeitschäden insbesondere wegen der Verwendung unter Wasser, daher hatte die Epa die Einschränkungen verfügt.

Die Stoffe lösen das Öl nicht auf, sondern verwandeln es nur in eine Menge kleinerer Tröpfchen, die dann vom Wasser umschlossen werden. Ein Prinzip, das man zu Hause beim Abwaschen mit Spülmittel kennt. Neben den direkten Umweltauswirkungen der Substanzen sorgt das auch dafür, dass sich das Öl über einen größeren Bereich der Wassersäule verteilt.

Einleitung von Schlamm und Zement ab Dienstag geplant

Inzwischen arbeitet BP an den letzten Vorbereitungen zur Versiegelung des lecken Bohrlochs. Seismische und akustische Tests in der Nähe des lecken Bohrlochs sollten "die Intaktheit des Bohrlochs" sicherstellen und mögliche Unregelmäßigkeiten in dem Gebiet aufspüren, erklärte die Firma. Der steigende Druck im Bohrloch spreche dafür, dass das Öl sich nicht an anderen Stellen seinen Weg ins Meer bahne.

BP will am Dienstag mit der Versiegelung des Bohrlochs mit Bohrschlamm und Zement anfangen. Bei der static kill genannten Methode soll das Füllmaterial durch die Verschlusskappe in das Bohrloch eingefüllt werden, mit der das Bohrloch Mitte Juli vorerst verschlossen worden war. Die Versiegelungsarbeiten verzögerten sich nach Angaben von Krisenkoordinator Allen, weil rund um das Bohrloch die Folgen des Tropensturms "Bonnie" beseitigt werden mussten.

BP-Vizechef Kent Wells sagte, es habe seit der Anbringung der Verschlusskappe vor zwei Wochen keine Anzeichen für weitere Lecks gegeben. Das stimme ihn zuversichtlich für die Versiegelung. Außerdem wolle BP zusätzlich zu static kill noch eine zweite Versiegelungsmethode namens bottom kill anwenden. Dabei soll auch ein Entlastungsbohrloch mit Schlamm und Zement verfüllt werden. Das Entlastungsbohrloch soll laut Wells in acht bis zehn Tagen bis zu dem ursprünglichen Bohrloch reichen, Ende August könne dann seine Versiegelung beginnen.

Die Ölpest hatte sich nach der Explosion der BP-Ölbohrplattform "Deepwater Horizon" am 20. April ausgebreitet. Seitdem traten Schätzungen zufolge 3 bis 5,3 Millionen Barrel Öl aus. Krisenkoordinator Allen will demnächst eine genauere Aufstellung des ausgelaufenen und des aufgefangenen Öls vorlegen.

"Wir werden für Jahre hierbleiben"

Der designierte BP-Chef Bob Dudley sicherte bei einem Besuch in dem von der Ölpest betroffenen Bundesstaat Mississippi zu, dass sich sein Unternehmen langfristig an der Bewältigung der Umweltkatastrophe beteiligen werde. "Wir werden für Jahre hierbleiben", sagte er. Für Arbeitslose an der Golfküste schaffe BP einen 100-Millionen-Dollar-Fonds.

Das Entfernen von Schutzbarrieren im Meer und der Einsatz von weniger Reinigungsteams an den Stränden seien "absolut kein Rückzug", versicherte Dudley, der im Oktober die Konzernführung von dem in die Kritik geratenen Tony Hayward übernehmen soll.

Louisiana hat inzwischen einen Teil seiner Fischgründe wieder freigegeben. Der kommerzielle Fang von Fischen und Garnelen in den Gewässern östlich der Mündung des Mississippi sei wieder möglich, teilten die Fischereibehörde des Bundestaates und die US-Lebensmittelbehörde FDA mit. Wegen der Ölkatastrophe hatten die US-Behörden für mehr als ein Drittel ihrer Gewässer im Golf von Mexiko ein Fischfangverbot erlassen.

Als Konsequenz aus der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko will das US-Repräsentantenhaus die Regeln für die Ölförderung verschärfen. Der am Freitagabend verabschiedete Gesetzentwurf sieht strengere Sicherheitsstandards für Tiefseebohrungen vor, außerdem sollen die verantwortlichen Unternehmen in Zukunft unbeschränkt für Schaden haften. Die Zustimmung des Senats steht allerdings noch aus.

chs/afp/apn

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,709541,00.html

  

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RE: Ölpest kaum noch auffindbar???
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.8.10 20:25)

>Die Stoffe lösen das Öl nicht auf, sondern verwandeln es nur
>in eine Menge kleinerer Tröpfchen, die dann vom Wasser
>umschlossen werden. Ein Prinzip, das man zu Hause beim
>Abwaschen mit Spülmittel kennt. Neben den direkten
>Umweltauswirkungen der Substanzen sorgt das auch dafür, dass
>sich das Öl über einen größeren Bereich der Wassersäule
>verteilt.

Das soll vermutlich mehr Angriffsfläche für die Bakterien schaffen die
das Öl auffressen. Wenn man zynisch sein will kann man festhalten, BP
kann man die Verwendung der Chemikalien und eventuelle daraus
resultierende Schäden jedenfalls nicht anlasten, da genehmigt.



>Louisiana hat inzwischen einen Teil seiner Fischgründe wieder
>freigegeben. Der kommerzielle Fang von Fischen und Garnelen in
>den Gewässern östlich der Mündung des Mississippi sei wieder
>möglich, teilten die Fischereibehörde des Bundestaates und die
>US-Lebensmittelbehörde FDA mit. Wegen der Ölkatastrophe hatten
>die US-Behörden für mehr als ein Drittel ihrer Gewässer im
>Golf von Mexiko ein Fischfangverbot erlassen.


Nochmal zynisch - die Schadenssumme für BP reduziert sich schon.

  

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BP: Es ist der schlimmste Unfall der Geschichte
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.8.10 08:46)

Aug. 3 (Bloomberg) -- BP Plc’s crippled Macondo oil well spewed 4.1 million barrels of crude into the Gulf of Mexico during the 87 days before it was capped, a team of scientists said, making it the world’s largest accidental offshore spill.

BP siphoned off an additional 800,000 barrels from when the well exploded on April 20 to when it was capped on July 15, the U.S. government-appointed group said yesterday in its latest estimate of the worst oil spill in U.S. history.

The Macondo spill exceeds the 3.3 million barrels that the Royal Swedish Academy of Sciences estimated leaked from Mexico’s Ixtoc-1 well in the Bay of Campeche after a blowout in 1979. The world’s worst spill was in the 1991 Persian Gulf War when retreating Iraqi forces opened oil pumps, causing the release of 6 million barrels, according to the U.S. Environmental Protection Agency.

weiter:

http://noir.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=a1Wxtjxi_SQY&pos=9

  

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BP verkauft, stellt Rechnungen aus und mögliche Strafe
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.8.10 20:34)

BP verkauft auch Öl- und Gasförderung in Kolumbien
Utl.: Für 1,9 Mrd. Dollar

London (APA/dpa) - Der britisch-niederländische Energiekonzern BP
trennt sich von weiteren Unternehmensteilen, um die hohen Kosten der
Ölpest im Golf von Mexiko stemmen zu können. BP ziehe sich aus der
Öl- und Gasförderung in Kolumbien zurück, teilte der Energieriese am
Dienstag in London mit. Die Förderaktivitäten in dem
südamerikanischen Land würden an die kolumbianische Ölgesellschaft
Ecopetrol und an den kanadischen Konzern Talisman verkauft. BP habe
sich mit den Käufern auf einen Preis von 1,9 Mrd. US-Dollar (1,4 Mrd.
Euro) geeinigt.

Obwohl das Geschäft erst zum Jahresende wirksam werden soll und
die Kartellbehörden noch zustimmen müssen, zahlen die Käufer einen
Vorschuss in Höhe von 1,25 Mrd. Dollar. BP hatte wegen der Kosten der
Ölpest für das zweite Quartal 2010 einen Verlust von 17,1 Mrd. Dollar
ausgewiesen.

Der Verkauf in Kolumbien, wo BP bisher rund 25.000 Barrel Erdöl
pro Tag förderte, ist Teil der Strategie des angeschlagenen Konzerns,
sich in den nächsten eineinhalb Jahren von Firmenteilen im Wert von
rund 30 Mrd. US-Dollar zu trennen. Bereits am 20. Juli hatte BP
bekanntgegeben, Firmenteile in den USA, Kanada und Ägypten zum Preis
von 7 Mrd. US-Dollar an den US-Konzern Apache zu verkaufen. Die der
Ölförderung nachgelagerten Geschäfte in Pakistan und Vietnam sollen
ebenfalls abgestoßen werden.


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BP schickt Plattform-Miteigentümer Rechnung für Aufräumarbeiten
Utl.: Bisher fast eine halbe Milliarde Dollar gefordert

Tokio (APA/Reuters) - Der Miteigentümer der untergegangenen
Ölplattform im Golf von Mexiko, das japanische Handelshaus Mitsui &
Co, hat vom Ölmulti BP bisher Rechnungen in Höhe von fast einer
halben Milliarde Dollar erhalten. BP habe dem Unternehmen für
Aufräumarbeiten der Ölpest 480 Mio. Dollar (367 Mio. Euro) in
Rechnung gestellt, teilte Mitsui am Dienstag mit. Man sehe sich die
Forderungen sehr genau an und werde weiter mit BP sprechen.

Mitsui hält über zwei andere Unternehmen zehn Prozent an der Ende
April untergegangenen Plattform Deepwater Horizon. BP hält 65 Prozent
daran und ist damit exklusiver Betreiber, argumentiert Mitsui. Daher
fielen die Kosten in die Zuständigkeit von BP. Es sei noch zu
entscheiden, ob sich Mitsui an den Folgekosten beteiligen werde.

Für das abgelaufene erste Quartal wies Mitsui einen Anstieg des
Nettogewinns um 79 Prozent auf 102,5 Mrd. Yen (905 Mio. Euro) aus.
Zudem bekräftigte das zweitgrößte Handelshaus Japans, der Gewinn
werde sich im Geschäftsjahr bis Ende März 2011 in etwa verdoppeln.


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Dem britischen Ölkonzern BP droht wegen der von ihm verursachten Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko eine Strafe in Milliardenhöhe. Auf Grundlage des amerikanischen "Clean Water Act" könnte auf das Unternehmen eine Zahlung von bis zu 5,4 Milliarden Dollar (4,08 Mrd. Euro) zukommen. Sollte grobe Fahrlässigkeit oder eine vorsätzliche Schädigung festgestellt werden, könnte sich die Summe auf 21 Milliarden Dollar (15,9 Mrd. Euro) erhöhen.

Nicht auszuschließen wäre, dass die US-Regierung eine solch hohe Strafe auf 17,6 Milliarden Dollar senkt, sollte sie BP das aufgefangene Öl zugutehalten. Würde sich die Strafe am unteren Ende der von dem Gesetz vorgegebenen Skala bewegen, kämen auf BP immer noch Kosten von etwa 4,5 Milliarden Dollar zu. Die Strafen wären zusätzlich zu den Kompensationen zu entrichten, die der Konzern den Opfern der Ölpest sowie für die Säuberung der Strände zahlen will. Auf Druck des Weißen Hauses hatte BP einem Hilfsfonds in Höhe von 20 Milliarden Dollar zugestimmt.

  

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3/4 des Öls im Golf von Mexiko sind weg
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.8.10 21:03)

Die angesprochenen Chemikalien sind angeblich auch weniger schädlich
als das Öl selbst:

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WASHINGTON (Reuters) - Nearly three-fourths of oil from the BP spill is gone from the Gulf of Mexico, with 26 percent remaining as a sheen or tarballs, buried in sediment or washed ashore, U.S. scientists said on Wednesday.

"It is estimated that burning, skimming and direct recovery from the wellhead removed one quarter (25 percent) of the oil released from the wellhead," the scientists said in the report "BP Deepwater Horizon Oil Budget: What Happened to the Oil?"

Another 25 percent naturally evaporated or dissolved and 24 percent was dispersed, either naturally or "as the result of operations," into small droplets, the report said.

The rest of the estimated 4.9 million barrels of crude spilled into the Gulf after the April 20 rig explosion that triggered the leak is either on or just beneath the water's surface as "light sheen or weathered tarballs," has washed ashore where it may have been collected, or is buried in sand and sediments at the sea bottom.

The report found 33 percent of the oil has been dealt with by the Unified Command, which includes government and private efforts.

"This includes oil that was captured directly from the wellhead by the riser pipe insertion tube and top hat systems (17 percent), burning (5 percent), skimming (3 percent) and chemical dispersion (8 percent)," the report found.

Natural processes broke down the rest of the 74 percent that has been removed from the Gulf.

"The good news is that the vast majority of the oil appears to be gone," Carol Browner, energy and climate change adviser to President Barack Obama, said on ABC's "Good Morning America." "That's what the initial assessment of our scientists is telling us."

"We do feel like this is an important turning point," she said.

The report was released just before officials from the National Oceanic and Atmospheric Administration and the Environmental Protection Agency testified at a U.S. Senate hearing about the use of dispersant chemicals to combat the BP spill.

Paul Anastas, of EPA's office of research and development, acknowledged there are "environmental tradeoffs" to consider when using dispersants.

Anastas told the Senate Environment and Public Works Committee that dispersants are generally less toxic than oil, cut the risk to shorelines and degrade quickly, in days or weeks.

  

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BP: Für 2011 (niedrige) Dividende eingepreist
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.8.10 23:09)

Aug. 5 (Bloomberg) -- BP Plc, selling $30 billion assets to pay for President Barack Obama’s Gulf of Mexico spill fund, will restore dividends at 65 percent below their previous level next year, derivative prices show.

Dividend swaps trading in the over-the-counter market this week imply a full-year dividend of about 13 pence in 2011, according to Bhavin Patel, an equity derivatives strategist at Royal Bank of Scotland Group Plc in London. For 2012, swaps trading implies a payout of about 16 pence. BP’s 2009 annual return was 36.42 pence (56 U.S. cents) a share.

http://noir.bloomberg.com/apps/news?pid=newsarchive&sid=aUiDnJJdQd64

  

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@Finanzinvest
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.8.10 23:11)

Bist du noch short? Ich überlege meinen Put zu verkaufen und nur mehr
die Calls zu behalten. Die Pleitegefahr scheint ja gebannt.

  

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Oil Contango Doubles in 2011
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.9.10 13:15)

Oil Contango Doubles in 2011 Recovery Betting With Ship Demand

Sept. 8 (Bloomberg) -- Oil traders are showing increasing
confidence that U.S. economic growth will rebound next year as
they take advantage of the widening gap between current prices
of crude and contracts for delivery six months from now.

The price advantage, or contango, to buy and hold crude
more than doubled to $5.76 a barrel last month from $2.60 at the
end of July, as contracts for October delivery fell 9.4 percent
and March dropped 5.3 percent. ConocoPhillips hired the tanker
TI Europe for storage in the Gulf of Mexico, according to data
on the website of RS Platou A/S, an Oslo-based shipbroker.

Crude, gasoline and heating oil inventories reached a 20-
year-high last month as the U.S. Commerce Department said the
economy probably expanded at a 1.6 percent annual pace in the
second quarter from an initially reported 2.4 percent. The gap,
or curve, between the price of oil for immediate delivery and
for March has increased to a three-month high, making storage a
profitable wager on an American rebound next year.

“Demand is going to look a lot better in 2011,” said Adam
Sieminski, chief energy economist at Deutsche Bank AG in
Washington, who predicted prices will rise to $80 next year.
“By then the overall numbers on things like industrial
production, housing, investment and probably even consumer
sentiment will be better.”

  

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OPEC Decides to Leave Oil Output Unchanged, President Says
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.10.10 15:00)

OPEC Decides to Leave Oil Output Unchanged, President Says

Oct. 14 (Bloomberg) -- OPEC decided to keep production
quotas unchanged following its meeting in Vienna today, group
President Wilson Pastor said.
The Organization of Petroleum Exporting Countries, which
supplies 40 percent of the world’s oil, is benefiting as prices
stay above the $70-to-$80-a-barrel band that Saudi Arabian Oil
Minister Ali al-Naimi said is “ideal.” Several ministers said
the group will urge members to improve compliance to production
limits, which is at 54 percent of quotas, according to the
Paris-based International Energy Association.
Crude climbed for a second day, rising as much as 1.3
percent to $84.12 a barrel in electronic trading on the New York
Mercantile Exchange, extending a 1.6 percent gain yesterday. It
was at $83.27 a barrel at 12:06 p.m. London time.
OPEC will meet again on Dec. 11 in Quito, Ecuador, said
Pastor, who also is oil minister for that country.

  

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Großhändler Vitol redet Ölpreis klein
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.10.10 19:21)

Die Schweizer handeln mehr Öl, als Deutschland, Italien und Frankreich verbrauchen. Deshalb hat die Stimme von Vitol-Chef Ian Taylor Gewicht. Und der glaubt nicht an Preisprognosen jenseits der 100 Dollar.

Der Ölpreis wird nach Einschätzung des weltgrößten Ölhändlers im kommenden Jahr moderater steigen, als von der Mehrheit der Marktteilnehmer erwartet. Ian Taylor, Chef von Vitol, schreibt in einem Gastbeitrag für die Financial Times, er erwarte, dass sich der Preis zwischen 70 und 85 Dollar je Barrel (159 Liter) bewegen werde. Am Markt wird mit einer Rückkehr auf Werte von mehr als 100 Dollar gerechnet.

Vitol-Chef Ian Taylor ist deutlich skeptischer als viele Marktteilnehmer Die genannte Spanne gelte als ausreichend, um die Bedürfnisse der Produzenten zu erfüllen und sei gleichzeitig akzeptabel für Verbraucher. "Wir erwarten, dass sich die Preise im Laufe von 2011 auf das obere Ende dieses Bands zubewegen", so Taylor. Einem weiteren Anstieg stünden Produktionsüberschüsse und Raffineriekapazitäten gegenüber. "Heute besteht eine Deckelung für Preise, die es einfach nicht gab, als sie Mitte 2008 auf 150 Dollar stiegen."

Vitols Ausblick ist relevant, weil der Ölhändler aufgrund seiner zentralen Rolle in dem Markt und seinem breiten Netz an Geschäftsbeziehungen Preisentwicklungen gut vorhersehen kann. Das in der Schweiz ansässige Unternehmen handelt jeden Tag mehr als 5 Millionen Barrel Öl - das entspricht den täglichen Importen von Deutschland, Frankreich und Italien zusammengenommen. Gemeinsam mit anderen Händlern wie Glencore und Trafigura sowie Ölkonzernen wie BP und Royal Dutch Shell dominiert Vitol damit den globalen Energiehandel.US-Ölkontrakte zur Lieferung im November kletterten am Donnerstag zeitweise auf 84,12 Dollar je Barrel. Das schwarze Gold profitiert von der Erwartung, dass die US-Notenbank Fed bald wieder damit beginnen wird, Staatsanleihen zu kaufen, sowie dem schwachen Dollar. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) beschloss bei ihrem Treffen in Wien, die Produktionsquoten unverändert zu lassen.

Taylor schätzt, dass die Ölnachfrage 2011 zurückgehen wird: von 1,6 Millionen Barrel je Tag in diesem Jahr auf 1,3 Millionen Barrel. Gleichzeitig erwartet er aber auch, dass die Produktion von Ländern außerhalb der Opec langsamer wachsen wird. Das Plus werde nur noch bei 0,6 Millionen Barrel am Tag liegen, nach 1,3 Millionen Barrel 2010.


FTD 14.10.2010, 16:38

  

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OPEC Cheating Most Since 2004
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.12.10 11:42)

OPEC Cheating Most Since 2004 as $100 Oil Heralds More Supply

Dec. 13 (Bloomberg) -- OPEC is breaching its production
limits the most in six years, signaling the world’s biggest
suppliers are ready to pump more crude next year as oil rallies
toward $100 a barrel.
The Organization of Petroleum Exporting Countries excluding
Iraq pumped 26.78 million barrels a day this year, exceeding the
quotas by an average of 1.934 million a day, the highest level
since 2004, according to data compiled by Bloomberg. Crude rose
11 percent in 2010 as demand recovered, trading at about $90 for
the first time in two years. Options to buy at $100 next
December are near a five-month high.
Flouting quotas lets OPEC, which provides about 40 percent
of the world’s oil, boost profits without changing targets set
when the first global recession since World War II caused prices
to tumble 78 percent. Analysts say the rally may lead the 12-
member group to raise output next year after leaving quotas
unchanged at this weekend’s meeting in Quito, Ecuador.
“Definitely $100, that would be a trigger,” said Leo
Drollas, the London-based director and chief economist at the
Centre for Global Energy Studies, a market researcher founded by
former Saudi Oil Minister Sheikh Ahmad Zaki Yamani. “Bells are
ringing in the corridors already. If this carries on, if it’s a
really cold winter, we can see prices heading up to $100. At
some stage even the Saudis will realize there’s something going
on here, and that they should respond. And they will.”

Raising Forecasts

OPEC has maintained a production target of 24.845 million
barrels a day since December 2008, the longest period that
quotas have stayed unchanged since they were first used in 1982.
The 11 members with quotas pumped 26.7 million barrels a day
last month, 1.9 million more than targeted, Bloomberg data show.
Wall Street is raising its price forecasts for next year
after crude on the New York Mercantile Exchange reached $90.76 a
barrel on Dec. 7, the highest level since Oct. 8, 2008. Futures
for January delivery settled at $87.79 a barrel on Dec. 10. Oil
is up 37 percent from this year’s low on May 20, though down 40
percent from the record $147.27 on July 11, 2008.
Goldman Sachs Group Inc. said Dec. 1 that crude will
average $100 in 2010 and $110 in 2012. In June last year,
Goldman had predicted oil would rally to $85 by the end of 2009,
though that level wasn’t attained until this April. JPMorgan
Chase & Co. said Dec. 3 oil will average $93 in 2011, increasing
its estimate from $89.75, and reach $120 before the end of 2012.
“OPEC will sequentially need higher revenues to pay for
increasing social, investment and energy costs,” analysts at
JPMorgan led by New York-based Lawrence Eagles wrote Dec. 3.
“If the world economy can bear it, they will allow the
acceptable price range to step up both in 2011 and 2012.”

$100 Options

Options that give investors the right to buy December 2011
futures at $100 rose to $7.10 on Dec. 7, the highest price since
August, according to Nymex data. They averaged $6.39 this year.
There are 44,981 outstanding contracts, the largest open
interest for any oil-options contract in New York.
Higher prices are a tax on consumers that may stunt growth,
Francisco Blanch, head of commodity research at Bank of America-
Merrill Lynch in New York, said in an Oct. 17 report. Every $10-
a-barrel increase adds $42 billion to the cost of U.S. imports,
$49 billion in Europe, $19 billion for China and $16 billion to
Japan, Blanch said.
“Within about two weeks of oil being at $100, I think you
would get more consumer-nation pressure on OPEC” to increase
production, said Ann-Louise Hittle, a senior analyst at Wood
Mackenzie in Boston. “Their number one concern is not to damage
heavily the economic recovery that is under way.”

Consumer Confidence

Confidence among U.S. consumers increased more than
forecast in December to the highest level in six months at the
same time Americans began stepping up holiday spending. The
Thomson Reuters/University of Michigan preliminary index of
consumer sentiment rose to 74.2 from 71.6 in late November.
Stockpiles in Organization for Economic Cooperation and
Development nations unexpectedly fell in the third quarter,
dropping 11.5 million barrels, according to the International
Energy Agency, compared with the five-year average gain of 38.6
million for that period. Growth in demand last quarter was
“giddy,” with North America “remarkably strong,” the Paris-
based agency said in a Dec. 10 report.
“Against a backdrop of much stronger-than-expected global
oil demand growth and oil prices above two-year highs, OPEC may
come under pressure to increase supplies to the market in the
new year,” the IEA said in its monthly Oil Market Report.

Forward Curve

The narrowing difference between prices for futures of
different maturities has pushed part of the market into so-
called backwardation, where crude for soonest delivery is more
expensive than for later months. That’s another sign dropping
stockpiles will drive oil higher, according to Adam Sieminski,
chief energy economist at Deutsche Bank AG.
Falling inventories make rallies “more sustainable,”
Washington-based Sieminski wrote Dec. 3, raising his 2011
average forecast to $87.50 a barrel, from $80.
Crude for December 2011 delivery closed at $89.79 a barrel
on the Nymex on Dec. 10, 84 cents higher than December 2012
futures. It was 87 cents less than the 2012 contract on Nov. 30.
OPEC’s gathering in Quito two days ago was the seventh
meeting with no change in output quotas. The group meets next in
June. Asked what price level is appropriate, Saudi Arabian Oil
Minister Ali al-Naimi told reporters: “How many times do I have
to tell you. $70 to $80 is a good price.”
An increase to $100 may indicate “something wrong with
fundamentals” in the market and lead OPEC to act, Abdalla El-
Badri, the organization’s secretary-general, said on Dec. 9.

Iran, Venezuela

Venezuelan Energy Minister Rafael Ramirez told reporters
after the Dec. 11 meeting ended that $100 is “fair” and he
expects oil to reach that level next year.
Higher prices rather than increased production may help
Iran, which can’t lift output as fast as other nations, and
Venezuela, whose heavy crude deposits make drilling more
expensive, according to Wood Mackenzie’s Hittle.
Iraq will account for 54 percent of the increase in OPEC’s
supply capacity in the six years ending 2015, according to the
IEA, replacing Iran as the biggest producer after Saudi Arabia.
Saudi Aramco, the world’s largest state-owned oil company,
will start pumping 500,000 barrels a day from its Manifa field
in 2013, Chief Executive Officer Khalid Al-Falih said in Dubai
on Dec. 8. The kingdom has the capacity to pump 12.08 million
barrels a day, of which it is now using 8.3 million barrels a
day, IEA data show.
“I don’t think you’ll see Saudi Arabia starting to eat out
of the spare capacity until inventories go below the five-year
average or oil prices go above $100 a barrel,” said Torbjoern
Kjus, senior oil-market analyst at DnB NOR in Oslo.
OPEC’s members are Algeria, Angola, Ecuador, Iran, Iraq,
Kuwait, Libya, Nigeria, Qatar, Saudi Arabia, the United Arab
Emirates and Venezuela. Iraq is exempt from the quota system.
The group agreed on a record 4.2 million barrel-a-day
supply cut at the end of 2008 in response to the recession.
Adherence to that pledge peaked at 89 percent in March 2009 and
was 56 percent last month, according to Bloomberg estimates.
“They could raise the quotas by a million and a half
barrels a day and in theory it wouldn’t matter,” said
Sieminski. “It wouldn’t change anything. They’d still be
producing more than their targets.”

  

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IEA Raises 2011 Oil Demand Forecast a Fourth Month on Recovery
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.11 10:30)

IEA Raises 2011 Oil Demand Forecast a Fourth Month on Recovery

Jan. 18 (Bloomberg) -- The International Energy Agency
raised its 2011 global crude oil demand forecast for a fourth
month as the economic recovery gathers momentum.
Worldwide oil consumption will rise by 1.4 million barrels
a day, or 1.6 percent, to 89.1 million a day, the Paris-based
adviser said today in its monthly Oil Market Report. That’s
360,000 barrels a day more than it estimated last month. OPEC
will need to increase supplies to meet the additional demand,
the IEA said. Crude prices above $95 a barrel “pose a real
economic risk,” the agency said.
“A firmer economic recovery, more than the frigid weather
conditions that prevailed in the northern hemisphere in late
2010, likely explains the latest readings’ strength,” the
agency said. Demand growth for this year “is expected to shift
back to the developing countries.”
Crude futures traded at about $91 a barrel in New York
today, having climbed to a 27-month high of $92.58 on Jan. 3 as
the recovery absorbs excess fuel supplies. Next year, demand in
emerging economies will grow by 3.8 percent to 43.2 million
barrels a day, the IEA said. A price advance to $100 and above
would be sufficient to harm economic prospects in producing as
well as consuming countries, it said.
While the IEA’s assessment of 2011 demand is higher than
last month’s, the growth rate is little changed because of
similar revision to last year’s total.

‘Call on OPEC’

The Organization of Petroleum Exporting Countries, which
accounts for about 40 percent of global supply, will need to
increase supplies by 300,000 barrels a day to 29.9 million a day
this year to meet global demand, the IEA said. This “call on
OPEC” is 400,000 barrels a day higher than last month’s
estimate. The agency forecasts the amount of oil required from
the group, rather than predict the level it will actually
supply.
The IEA kept estimates for supply outside of OPEC
unchanged. Non-OPEC producers will increase output by 600,000
barrels a day, or 1.1 percent, to 53.4 million a day this year.
Oil stockpiles held by companies in the most developed
economies declined by 8.3 million barrels in November to 2.74
billion barrels, or 58.7 days worth of consumption, the agency
said. Supply still “looks relatively comfortable” at these
levels, it said.
Crude oil for February delivery slid 14 cents to $91.40 a
barrel on the New York Mercantile Exchange as of 8:12 a.m.
London time.

  

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Raffineriemargen okay interessant
caramba(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.11 21:32)

Total steigert Raffineriemarge im vierten Quartal deutlich

PARIS (Dow Jones)--Höhere Ölpreise haben der französischen Total SA im Schlussquartal 2010 einen deutlichen Anstieg ihrer Raffineriemarge beschert. Wie der Konzern aus Courbevoie am Freitag mitteilte, kletterte die Marge auf 32,3 USD je Tonne. Im Vorquartal lag dieser Wert bei 16,4 USD; im Vorjahreszeitraum bei nur 11,7 USD. Der Ölpreis für Rohöl der Sorte Brent stieg im Schlussquartal auf 86,5 USD je Barrel nach 76,9 USD im dritten Quartal.


Insgesamt dürften die Ölmultis wieder kräftig haben (IV Qu. 2010)

  

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Brent short, WTI long
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.11 14:35)

..sollte ein relativ risikoarmer Trade sein.

Brent über 9 $ teurer als WTI hab ich in 6 Jahren nicht erlebt.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.11 14:44)

>Brent über 9 $ teurer als WTI hab ich in 6 Jahren nicht erlebt.

Wieviel Abstand war zuletzt normal?

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.11 14:57)


>Wieviel Abstand war zuletzt normal?

Bis Dezember so 2-3$. Vor einem Jahr war's noch umgekehrt, und auch die Jahre davor war Brent meistens 2-5 $ billiger.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.11 15:21)

Ich probiere es auch, allerdings mit April-Kontrakten. Da ist die Differenz zwar nur ca. 7,50$, dafür habe ich genügend Zeit.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.11 15:38)

>Ich probiere es auch, allerdings mit April-Kontrakten. Da ist
>die Differenz zwar nur ca. 7,50$, dafür habe ich genügend
>Zeit.

Direkt mit den Kontrakten? je einen ganzen oder mini ?
Hut ab, ist aber sicher die beste Methode. Ich würde zwar eher den März nehmen, aber egal.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.11 15:41)

>je einen ganzen oder mini ?

Ich kann derzeit als Werbeangebot Bruchteile von Kontrakten handeln, und das habe ich jetzt einmal ausprobiert. Ein ganzer wäre mir deutlich zu groß.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.11 15:44)

okay. ja, je ein ganzer wär ein ganz schöner brocken.

und du, WienBroker, auch mit Futures?

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.11 15:55)

Genaugenommen sind meines keine Futures, sondern CFDs auf Futures. Sonst ginge das mit den Bruchteilen technisch vermutlich nicht.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.11 17:17)

>okay. ja, je ein ganzer wär ein ganz schöner brocken.
>
>und du, WienBroker, auch mit Futures?

Ja, mit Futures.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.11 19:48)

>>okay. ja, je ein ganzer wär ein ganz schöner brocken.
>>
>>und du, WienBroker, auch mit Futures?
>
>Ja, mit Futures.


Kontraktgröße ist knapp 100.000 USD, oder? Ganz ordentlich

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.11 19:47)

>
>>Wieviel Abstand war zuletzt normal?
>
>Bis Dezember so 2-3$. Vor einem Jahr war's noch umgekehrt, und
>auch die Jahre davor war Brent meistens 2-5 $ billiger.


Was ist die aktuelle Begründung warum der Abstand gerechtfertigt sein
soll? (um beurteilen zu können ob der Markt falsch liegt)

  

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RE: Brent short, WTI long
blueQ(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.11 19:49)

>>
>>>Wieviel Abstand war zuletzt normal?
>>
>>Bis Dezember so 2-3$. Vor einem Jahr war's noch umgekehrt,
>und
>>auch die Jahre davor war Brent meistens 2-5 $ billiger.
>
>
>Was ist die aktuelle Begründung warum der Abstand
>gerechtfertigt sein
>soll? (um beurteilen zu können ob der Markt falsch liegt)


Kann ja wohl nur das sein
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Statoil-stoppt-die-Foerderung-article2338746.html

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.11 20:21)

Hab mal beide Charts verglichen, eigentlich ist WTI in den letzten 4 Tagen deutlich gefallen, COIL nicht. Also das ist relativ neu. Heute war übrigens SUPER, danke für den Tipp. Zuerst -1.4% zu -0.4%, also nochmals 1% Differenz dazugekommen, aber jetzt -1% zu -1%. Und 1% sind 1$

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 11:37)

Was auch immer momentan gespielt wird - wirtschaftliche "Outperformance" Nordeuropas und Asiens ggü. USA, Förderstopp einer Bohrinsel in der Nordsee (157k Barrel ist eigtl. lächerlich wenig, kann aber den Spekulanten trotzdem genug sein), etc. - letzten Endes sind die physischen Ölmärkte kommunizierende Röhren und zumindest die relative Preisbildung wird auf Dauer von Qualität und Förderort bestimmt, die sich ja nicht ändern.
Brent ist meines Wissens schwefelreicher als WTI, daher von etwas geringerer Qualität und eigtl. billiger (s. auch Artikel unten über Schwefelgehalt asiatischer Rohöle).

Wenn die OPEC sagt, die Versorgung der Märkte ist völlig ausreichend, dann hat sie einerseits völlig recht, andererseits beginnt sie schon wieder, den selben Fehler wie 07/08 zu begehen, nämlich immer zu spät und zu wenig zu reagieren. Die bereits wieder aufkeimende Spekulationseuphorie muß im Keim erstickt werden.
Letztlich ist das einzige probate Mittel gegen diesen Wahnsinn eine strenge Regulierung und Begrenzung der Rohöl-Terminmärkte. Meiner Meinung nach sollte man nichtkommerziellen Händlern (sprich Privatpersonen und Firmen ohne physisches oder Hedginginteresse) generell den Handel mit Öl-Futures untersagen.

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Opec pressured as Africa, Asia crudes top $100

Producers, consumers may suffer if prices hold
Bloomberg
Published: 00:00 January 22, 2011

Opec
Image Credit: Bloomberg

London: Opec is facing growing calls to boost oil production as crude prices in Asia and Africa surpass $100 (Dh367.8) a barrel for the first time in two years.

Nigeria's Bonny Light grade, from which traders gauge the cost of West African oil, rose to $100.12 a barrel on January 17, passing $100 for the first time since October 2008, according to data compiled by Bloomberg. Malaysia's Tapis and Indonesia's Minas breached that level a week ago, trading at $103.36 and $103.21, respectively yesterday.

The International Energy Agency (IEA), an adviser to consuming nations, said on January 18 that "three-digit oil prices risk damaging" the economic recovery, signalling that the Organisation of Petroleum Exporting Countries (Opec) should raise output. Opec responded the same day by saying that global supplies are sufficient to meet demand.

With "some Asian crudes well above $100 a barrel, the risks of Opec acting must be higher," said Lawrence Eagles, New York-based head of oil research at JPMorgan Chase and Company.

"We would not be surprised to see the public rhetoric from consuming countries accelerate in the coming weeks. Behind the scenes pressure will no doubt be mounting in parallel."

Investors should "pare risk and take some profits" on the possibility that Opec unexpectedly increases production, Eagles said in a report on Thursday. "There is a rising risk of coming into the office one Monday morning to find Opec has raised output dramatically."

Oil producers as well as consumers may suffer if crude stays at about $95 to $100 a barrel, the Paris-based IEA said. Stockpiles held by companies in the most developed economies were at 2.742 billion barrels, "near the top of their five-year range," it said.

Opec, responsible for 40 per cent of global supply, issued a statement on its website saying "there is more than enough oil on the market," and promised action in the event of a supply shortage. The group is next due to review production quotas in June, skipping its usual first-quarter conference.

"Any assumption that there is tightness in the market is incorrect," Opec Secretary-General Abdullah Al Badri said in the statement. "In reality, commercial stocks remain well above the five-year average and forward cover stands at around 60 days. There is more than enough oil on the market."

Crude snapped a three-day decline to rise 40 cents, or 0.5 per cent, to $89.99 a barrel in electronic trading on the New York Mercantile Exchange as of 12.26pm London time, bringing its gain from a year ago to 18 per cent.

Brent futures, which price two-thirds of the world's oil, climbed 63 cents, or 0.7 per cent, to $97.21 a barrel, for an advance of 30 per cent in the past year. Brent reached a 27-month high of $99.20 on January 14.

African and Asian oil grades trade at a premium because of lower sulphur content and higher gasoline and jet fuel yields.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 11:49)

Meiner Meinung nach sollte man nichtkommerziellen Händlern (sprich Privatpersonen und Firmen ohne physisches oder Hedginginteresse) generell den Handel mit Öl-Futures untersagen.


Das könnte aber nach hinten losgehen. OK, spekulative Blasenbildung würde damit unwahrscheinlicher. Aber gerade die Spekulanten sorgen jetzt dafür, daß der Markt nicht völlig erratisch wird, daß Brent nicht plötzlich 20$ teurer ist als WTI, daß März-Lieferung nicht um 10% billiger ist als April ... Wenn die Verbraucher nur das kaufen dürfen, was sie brauchen, und die Produzenten nur das verkaufen, was sie produzieren, ist eine über die Sorten und über die Laufzeiten schlüssige Preisbildung nicht zu erwarten.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 12:00)

>Das könnte aber nach hinten losgehen. OK, spekulative
>Blasenbildung würde damit unwahrscheinlicher. Aber gerade die
>Spekulanten sorgen jetzt dafür, daß der Markt nicht völlig
>erratisch wird, daß Brent nicht plötzlich 20$ teurer ist als
>WTI, daß März-Lieferung nicht um 10% billiger ist als April
>... Wenn die Verbraucher nur das kaufen dürfen, was sie
>brauchen, und die Produzenten nur das verkaufen, was sie
>produzieren, ist eine über die Sorten und über die Laufzeiten
>schlüssige Preisbildung nicht zu erwarten.

Deine positive Auffassung über die Rolle von Spekulation (insbesondere auch short) bei der Preisfindung ist mir bekannt, ich teile sie großteils nicht.
Abgesehen davon, daß das Preisniveau aller Marken jetzt vermutlich deutlich niedriger stehen würde, würde Brent auch niemals 20 oder auch nur 10 $ teurer werden als WTI oder andere Sorten, da sich in einem unverzerrten Markt, Preisunterschiede abgesehen von der Qualtität höchstens im Rahmen von unterschiedlichen Transportkosten widerspiegeln würden.
Die Spekulation ist kein Moderator erratischer Preisbildung, sondern sie löst sie erst aus. In einem tatsächlich von Angebot und Nachfrage bestimmten Markt gibt es wohl kaum erratische Preisbildung.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 12:34)

Abgesehen davon, daß das Preisniveau aller Marken jetzt vermutlich deutlich niedriger stehen würde, würde Brent auch niemals 20 oder auch nur 10 $ teurer werden als WTI oder andere Sorten, da sich in einem unverzerrten Markt, Preisunterschiede abgesehen von der Qualtität höchstens im Rahmen von unterschiedlichen Transportkosten widerspiegeln würden.


Wäre das so, müßte derzeit die gesamte Brent-Produktion (physisch) zu den Spekulanten fließen, weil alle Verbraucher nur mehr das ohnehin bessere und außerdem signifikant billigere WTI kaufen würden. Scheint Dir das realistisch?

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 12:40)

>Wäre das so, müßte derzeit die gesamte Brent-Produktion
>(physisch) zu den Spekulanten fließen, weil alle Verbraucher
>nur mehr das ohnehin bessere und außerdem signifikant
>billigere WTI kaufen würden. Scheint Dir das realistisch?

Oh Mann, Hagen! Nur 1% der Positonen werden bis zur Lieferung gehalten. Genau das mein ich ja. Sie werden es NIE sehen, das Öl.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 13:01)

>Oh Mann, Hagen! Nur 1% der Positonen werden bis zur Lieferung
>gehalten. Genau das mein ich ja. Sie werden es NIE sehen, das Öl.

Aber was passiert dann mit dem Öl, wenn die echten Konsumenten es mit 9$ Aufpreis zum WTI nicht nehmen?

Oder sie nehmen es doch, dann ist so ein Spread aber auch in einem spekulantenfreien Markt möglich.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 13:10)

>>Oh Mann, Hagen! Nur 1% der Positonen werden bis zur
>Lieferung
>>gehalten. Genau das mein ich ja. Sie werden es NIE sehen,
>das Öl.
>
>Aber was passiert dann mit dem Öl, wenn die echten Konsumenten
>es mit 9$ Aufpreis zum WTI nicht nehmen?

Okay, ein letztes! Ich geb zu, eigentlich sollten abnorme Preisbildungen gegen Fälligkeit des Futures zumindest abgeschwächt werden, da die allerletzten Käufer auch tatsächlich beliefert werden.

  

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RE: Brent short, WTI long gut analysiert
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 12:08)

>Letztlich ist das einzige probate Mittel gegen diesen Wahnsinn eine strenge Regulierung und Begrenzung der Rohöl-Terminmärkte. Meiner Meinung nach sollte man nichtkommerziellen Händlern (sprich Privatpersonen und Firmen ohne physisches oder Hedginginteresse) generell den Handel mit Öl-Futures untersagen.<

ein frommer wunsch, aber:

eine derartige restriktion der marktteilnehmer wäre weder umsetzbar, kaum administrierbar und auch im sinne der freien märkte nicht zielführend.
nicht umsetzbar, weil man eine derartig drastische maßnahme nicht für nur einzelne rohstoffe durchführen kann, ohne gleichzeitig funktionen und prinzipien der börse in frage zu stellen.
nicht administrierbar, weil die kontrollorgane der börsen in permanentem beweisnotstand wären, zumal eine vielzahl von umgehungsmechanismen entstehen würden.
nicht zielführend, weil die märkte enger werden, liquidität herausgenommen wird und die verbleibenden markteilnehmer an manipulativer macht gewinnen würden.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 12:12)

der stahlhandel funktioniert auch ohne öffentlichen terminmarkt.
daß die umsetzung nicht trivial wäre, ist mir auch bewußt.
die diskutierte begrenzung der positionsgrößen wäre zumindest ein erster schritt.

ich steh anscheinend eher alleine hier mit meiner meinung, wenn's nach den auszeichnungen geht. die leute jammern lieber über die inflation. der ölmarkt braucht diese zusätzliche liquidität nicht, der tägliche handel des hundertfachen volumens des täglich geförderten us-öls ist auch völlig unnötig.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 12:58)

>die diskutierte begrenzung der positionsgrößen wäre zumindest ein erster schritt.<


wenn du erlaubst darf ich widersprechen:

der erforderliche konsens über eine allfällige begrenzung wäre auf grund der unterschiedlichsten interessen nicht erzielbar, zumal das angestrebte ziel der preisstabilität nicht von einer mehrheit der marktteilnehmer als erreichbar gesehen und mitgetragen wird. abgesehen davon könnte damit nicht verhindert werden, daß bei bedarf eben ein vielfaches der trades gemacht würde, als sonst erforderlich gewesen wäre.

eine strikte regulierung der maximal handelbaren positionsgrößen wäre auch ein massiver eingriff in branchenspezifisches wachstum. dazu ein beispiel: ein ölkonzern plant die erschließung und ausbeutung eines neuentdeckten vorkommens. den finanzierenden banken und investoren muss eine rentabilitätsberechnung vorgelegt werden obwohl der zu gewinnende rohstoff hoher preisvolatilität unterliegt. ohne weitreichende hedging(verkaufs)transaktionen mit bis zu zehnjährigen terminen über einen hohen prozentsatz der erwarteten fördermengen, kann eine rentabilitätsrechnung nicht zustandekommen. das projekt würde wahrscheinlich an der finanzierbarkeit scheitern.
gleiches gilt natürlich für jedes neue projekt im bereich der rohstoffgewinnung, agrarbereich nicht ausgeschlossen.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 13:05)

den ausschluß von hedging hab ich defintiv ausgeschlossen.
begrenzungung SPEKULATIVER POSITIONEN.
aber mir reicht's jetzt, is eh alles leinwand.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 13:34)

>den ausschluß von hedging hab ich defintiv ausgeschlossen.
begrenzungung SPEKULATIVER POSITIONEN.
aber mir reicht's jetzt, is eh alles leinwand.<


geschätzter AS,

es warst du, der das thema angeschnitten hat, also hab ich angenommen daß es dich und eventuell auch andere interessiert.
es ist nicht möglich jeden marktteilnehmer an der börse dahingehend zu identifizieren ob er produzent, händler, verbraucher oder spekulant ist. aber angenommen es wäre möglich:
chile sieht sich derzeit in der glücklichen lage für sein kupfer historische höchstpreise zu erzielen. zum einen können sie jetzt auch erzarme ressourcen erschließen, zum anderen ihren staatshaushalt langfristig entlasten. das funktioniert aber nur solange der markt liquide ist und es auch käufer für lange termine (bis zu 15 jahre) gibt. wer also sollen die käufer sein, die bereit sind zu ath preisen hunderttausende tonnen auf lange termine zu kaufen? handler, verarbeiter, verbraucher oder spekulanten sie sitzen allesamt im selben boot, mit namen "käuferseitige liquidität des marktes".

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 13:50)

>geschätzter AS,
>
>es warst du, der das thema angeschnitten hat, also hab ich
>angenommen daß es dich und eventuell auch andere
>interessiert.

du mußt nur lesen, was ich geschrieben habe. wenn du mir hedging als konterargument nennst, muß ich dir dann nochmal sagen, daß ich hedging eh nicht ausschließen würde.
eine handelslizenzerteilung nur für qualifizierte marktteilnehmer ist sehr wohl möglich. und auch die beschränkung von positionsgrößen ist möglich, wird auch bereits breit diskutiert.
und ja: chavez ist auch sicher froh, daß die erdölspekulation wieder in die gänge kommt. und? der rohstoffmarkt darf nicht als sozialprogramm für unterentwickelte staaten mißverstanden werden.

wer also sollen die käufer sein, die bereit sind zu ath preisen hunderttausende tonnen auf lange termine zu kaufen?
kommerzielle händler.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 14:04)

>wer also sollen die käufer sein, die bereit sind zu ath preisen hunderttausende tonnen auf lange termine zu kaufen?
kommerzielle händler.<



und das kursrisiko sollen sie sich ins hemd nehmen, das meinst du wirklich?


  

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RE: Brent short, WTI long witzig
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 14:11)

>und das kursrisiko sollen sie sich ins hemd nehmen, das meinst
>du wirklich?
>
wenn sie nicht wollen, dann sollen sie (händler, berechtigte firmen etc.)'s lassen. dann haben sie auch keinen marktrelevanten grund!


herrgott, hülf!
hau mich jetzt auf die autobahn. trotzdem nicht VOR ein auto, sondern IN meinem auto.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 14:14)

>herrgott, hülf


gern, aber du mußt dir auch helfen lassen

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 14:32)

Brüssel (APA) - Die EU-Kommission hat den für Mittwoch
angekündigten Rohstoff-Bericht verschoben. Ein Kommissionssprecher
erklärte am Dienstag in Brüssel, es seien bisher noch keine Beweise
über den Einfluss der Spekulation auf die Rohstoffmärkte gefunden
worden. Deswegen werde die Veröffentlichung des Berichts um einige
Tage oder Wochen verschoben, auf jeden Fall finde die Publikation
"vor dem 1. April" statt.

Ein Kommissionssprecher sagte am Dienstag, es gebe keine Zweifel
von Interaktionen zwischen den Finanzmärkten und den Rohstoffmärkten.
Allerdings handle es sich um sehr komplexe Dinge. Was die jüngsten
Preisanstieg bei Rohstoffen betrifft, stelle sich die Frage, ob es
sich um einen wachsenden Nachfragedruck am Markt handle oder um
Spekulationen.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 14:43)

Ein Kommissionssprecher
erklärte am Dienstag in Brüssel, es seien bisher noch keine Beweise
über den Einfluss der Spekulation auf die Rohstoffmärkte gefunden
worden.
...
Was die jüngsten
Preisanstieg bei Rohstoffen betrifft, stelle sich die Frage, ob es
sich um einen wachsenden Nachfragedruck am Markt handle oder um
Spekulationen.



Es wird wohl eine Glaubensfrage bleiben, egal was im Bericht letztlich stehen wird. Dieser Bericht sollte mE nicht vor, sondern - um sein Gewicht zu symbolisieren - genau am 1. April veröffentlicht werden.

  

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@AS & Vienna_Stock gut analysiert
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 15:28)

sehr geschätzte kollegen,

ich bin ein wenig hilflos. einerseits möchte ich nicht respektlos sein, andererseits scheint es schwierig ein sehr komplexes thema im rahmen von einigen postings abzuarbeiten. ich kann abschließend nur soviel dazu sagen: eure meinung zur bedeutung von spekulanten und ihrem anteil am reibungslosen funktionieren der rohstoffbörsen, bzw. ihrer uneingeschränkten legitimation als marktteilnehmer, bedarf einer fachlichen diskussion, für die hier offensichtlich kein platz ist.

warum ich mir herausnehme solches zu behaupten? weil es hierbei nicht um meinungen oder ansichten geht sondern um bestehende systemimmanente strukturen, die sich bedarfskonform im laufe von jahrzehnten entwickelt haben. ich selbst habe einen beträchtlichen teil meines berufslebens u.a. damit verbracht nach 1978, dem jahr der novellierung des rohstofflenkungsgesetzes v. 1951, die öffnung österreichs für internationale rohstoff- auch devisenbörsen zu begleiten. in unzähligen schulungen und seminaren war ich bemüht einschlägige sparten sowohl heimischer, als auch internationaler industrieunternehmen praxisnah zu betreuen.
obwohl kein akademiker, haben einige meiner erfahrungen in mancher dissertation an der WU einzug gehalten. z.b. “die londoner metallbörse und ihre relevanz für die österreichischen buntmetallindustrie“. (doktorarbeit meiner frau) . im übrigen hat meine jahrzehntelange praxis in handel, gewerbe und industrie zwangsläufig ein naheverhältnis zu den rohstoff-und devisenbörsen mit sich gebracht.
mit diesem background und der allgemeinen anerkennung die mir dafür zuteil geworden ist, glaube ich natürlich befugt zu sein hier in diesem (aktien)forum kommentare abzugeben, von denen ich mir wünsche, daß sie als dienlich und nicht als schulmeisterlich empfunden werden.




gruß
k


  

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RE: @AS & Vienna_Stock
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 19:07)


>
>warum ich mir herausnehme solches zu behaupten? weil es
>hierbei nicht um meinungen oder ansichten geht sondern um
>bestehende systemimmanente strukturen, die sich bedarfskonform
>im laufe von jahrzehnten entwickelt haben. ich selbst habe
>einen beträchtlichen teil meines berufslebens u.a. damit
>verbracht nach 1978, dem jahr der novellierung des
>rohstofflenkungsgesetzes v. 1951, die öffnung österreichs für
>internationale rohstoff- auch devisenbörsen zu begleiten. in
>unzähligen schulungen und seminaren war ich bemüht
>einschlägige sparten sowohl heimischer, als auch
>internationaler industrieunternehmen praxisnah zu betreuen.
>obwohl kein akademiker, haben einige meiner erfahrungen in
>mancher dissertation an der WU einzug gehalten. z.b. “die
>londoner metallbörse und ihre relevanz für die
>österreichischen buntmetallindustrie“. (doktorarbeit meiner
>frau) . im übrigen hat meine jahrzehntelange praxis in handel,
>gewerbe und industrie zwangsläufig ein naheverhältnis zu den
>rohstoff-und devisenbörsen mit sich gebracht.
>mit diesem background und der allgemeinen anerkennung die mir
>dafür zuteil geworden ist, glaube ich natürlich befugt zu sein
>hier in diesem (aktien)forum kommentare abzugeben, von denen
>ich mir wünsche, daß sie als dienlich und nicht als
>schulmeisterlich empfunden werden.
>
>

Auch das Geldsystem hat sich über Jahrzehnte entwickelt, nur in die falsche Richtung.
Erst dadurch wurden die Rohstoffbörsen pervertiert.
Und keine Sorge, auch Nichtakademiker können sich irren.

P.S. Wie ist es möglich, dass ein Planungsbüro mit seiner überschüssigen Liquidität (1. Mio.) ein Ölzerti kauft. Weil es der Treasurer einer beschiss... Bank loswerden muss.
Und kommt mir nun ja keiner mit Hedgingargumenten.



  

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RE: @AS & Vienna_Stock
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 19:12)

>P.S. Wie ist es möglich, dass ein Planungsbüro mit seiner
>überschüssigen Liquidität (1. Mio.) ein Ölzerti kauft. Weil es


Weil die handelnden Personen dämlich sind?

  

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RE: @AS & Vienna_Stock
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 19:15)

>>P.S. Wie ist es möglich, dass ein Planungsbüro mit
>seiner
>>überschüssigen Liquidität (1. Mio.) ein Ölzerti kauft.
>Weil es
>
>
>Weil die handelnden Personen dämlich sind?

Ja, eine hilfreiche Grundvoraussetzung.
Mein Gott kenn ich viele dämliche Personen.

  

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RE: @AS & Vienna_Stock
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 19:18)

>Wie ist es möglich, dass ein Planungsbüro mit seiner überschüssigen Liquidität (1. Mio.) ein Ölzerti kauft.

Keine Ahnung. Fortgeschrittene Vertrottelung?

Daß Leute Finanzinstrumente kaufen, die sie weder wollen noch verstehen, ist allerdings ein anderes Kapitel. Gäbe es keine Ölzertifikate, hätte das Planungsbüro wahrscheinlich Goldzertifikate oder Volatilitätszertifikate oder Reverse Bonuszertifikate auf den Dow gekauft, also irgend ein anderes Zeug, das sich eindeutig nicht zur Aufbewahrung von Liquidität eignet.

PS: Ich sehe gerade, Warren ist mir mit der Dämlichkeitsvermutung zuvorgekommen

  

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RE: @AS & Vienna_Stock
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 19:27)

>warum ich mir herausnehme solches zu behaupten? weil es
>hierbei nicht um meinungen oder ansichten geht sondern um
>bestehende systemimmanente strukturen, die sich bedarfskonform
>im laufe von jahrzehnten entwickelt haben. ich selbst habe
>einen beträchtlichen teil meines berufslebens u.a. damit
>verbracht nach 1978, dem jahr der novellierung des
>rohstofflenkungsgesetzes v. 1951, die öffnung österreichs für
>internationale rohstoff- auch devisenbörsen zu begleiten. in
>unzähligen schulungen und seminaren war ich bemüht
>einschlägige sparten sowohl heimischer, als auch
>internationaler industrieunternehmen praxisnah zu betreuen.
>obwohl kein akademiker, haben einige meiner erfahrungen in
>mancher dissertation an der WU einzug gehalten. z.b. “die
>londoner metallbörse und ihre relevanz für die
>österreichischen buntmetallindustrie“. (doktorarbeit meiner
>frau) . im übrigen hat meine jahrzehntelange praxis in handel,
>gewerbe und industrie zwangsläufig ein naheverhältnis zu den
>rohstoff-und devisenbörsen mit sich gebracht.
>mit diesem background und der allgemeinen anerkennung die mir
>dafür zuteil geworden ist, glaube ich natürlich befugt zu sein
>hier in diesem (aktien)forum kommentare abzugeben, von denen
>ich mir wünsche, daß sie als dienlich und nicht als
>schulmeisterlich empfunden werden.



Für mich zu 100% ersteres!
Ah daher das Know-How bei Kupfer usw.

  

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RE: @keram gut analysiert
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 21:40)

>sehr geschätzte kollegen,
>
>ich bin ein wenig hilflos. einerseits möchte ich nicht
>respektlos sein, andererseits scheint es schwierig ein sehr
>komplexes thema im rahmen von einigen postings abzuarbeiten.
>ich kann abschließend nur soviel dazu sagen: eure meinung zur
>bedeutung von spekulanten und ihrem anteil am reibungslosen
>funktionieren der rohstoffbörsen, bzw. ihrer uneingeschränkten
> legitimation als marktteilnehmer, bedarf einer fachlichen
>diskussion, für die hier offensichtlich kein platz ist.
>
>warum ich mir herausnehme solches zu behaupten? weil es
>hierbei nicht um meinungen oder ansichten geht sondern um
>bestehende systemimmanente strukturen, die sich bedarfskonform
>im laufe von jahrzehnten entwickelt haben. ich selbst habe
>einen beträchtlichen teil meines berufslebens u.a. damit
>verbracht nach 1978, dem jahr der novellierung des
>rohstofflenkungsgesetzes v. 1951, die öffnung österreichs für
>internationale rohstoff- auch devisenbörsen zu begleiten. in
>unzähligen schulungen und seminaren war ich bemüht
>einschlägige sparten sowohl heimischer, als auch
>internationaler industrieunternehmen praxisnah zu betreuen.
>obwohl kein akademiker, haben einige meiner erfahrungen in
>mancher dissertation an der WU einzug gehalten. z.b. “die
>londoner metallbörse und ihre relevanz für die
>österreichischen buntmetallindustrie“. (doktorarbeit meiner
>frau) . im übrigen hat meine jahrzehntelange praxis in handel,
>gewerbe und industrie zwangsläufig ein naheverhältnis zu den
>rohstoff-und devisenbörsen mit sich gebracht.
>mit diesem background und der allgemeinen anerkennung die mir
>dafür zuteil geworden ist, glaube ich natürlich befugt zu sein
>hier in diesem (aktien)forum kommentare abzugeben, von denen
>ich mir wünsche, daß sie als dienlich und nicht als
>schulmeisterlich empfunden werden.
>
>
>
>
>gruß
>k
>



lieber kollege keram!

ich bin nicht hilflos und respektlos möchte ich auch nicht sein. nämlich, wenn ich dir sage, daß es mich umso mehr wundert, daß jemand mit deiner einschlägigen beruflichen erfahrung den preiseffekt des terminhandels auf die rohstoffmärkte noch immer nicht verstanden hat.
ich setze mich seit 6 jahren intensiv mit allen facetten des ölmarkts auseinander, sei es produktion, verarbeitung, handel, verbrauch, terminumsätze etc. einerseits, weil es meiner wissenschaftlichen ausbildung nahe ist und mich interessiert, andererseits weil ich selber 2 jahre ölfutures nicht nur beiläufig gehandelt habe.
bezgl. des ölmarktes sehe ich mich hier in diesem forum als einäugiger unter den blinden an und das schließt deine person mit ein.

daß der terminmarkt für im weitesten sinn involvierte firmen ausgesprochen positiv sein kann, habe ich nie bestritten und auch nie "verlangt", daß diese vom handel ausgeschlossen werden.
als involvierte firmen bezeichne ich allerdings nicht goldman sachs und diverse hedge- oder pensionsfonds.


übrigens, hagen, über die powerpointgestählte eu-expertenkomission, die irgendwas rausgefunden haben will, kann ich wirklich nur lachen.

  

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RE: @keram
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 22:26)


>lieber kollege keram!

ich bin nicht hilflos und respektlos möchte ich auch nicht sein. nämlich, wenn ich dir sage, daß es mich umso mehr wundert, daß jemand mit deiner einschlägigen beruflichen erfahrung den preiseffekt des terminhandels auf die rohstoffmärkte noch immer nicht verstanden hat.
ich setze mich seit 6 jahren intensiv mit allen facetten des ölmarkts auseinander, sei es produktion, verarbeitung, handel, verbrauch, terminumsätze etc. einerseits, weil es meiner wissenschaftlichen ausbildung nahe ist und mich interessiert, andererseits weil ich selber 2 jahre ölfutures nicht nur beiläufig gehandelt habe.
bezgl. des ölmarktes sehe ich mich hier in diesem forum als einäugiger unter den blinden an und das schließt deine person mit ein.

daß der terminmarkt für im weitesten sinn involvierte firmen ausgesprochen positiv sein kann, habe ich nie bestritten und auch nie "verlangt", daß diese vom handel ausgeschlossen werden.
als involvierte firmen bezeichne ich allerdings nicht goldman sachs und diverse hedge- oder pensionsfonds.

übrigens, hagen, über die powerpointgestählte eu-expertenkomission, die irgendwas rausgefunden haben will, kann ich wirklich nur lachen.<




wie kommst du auf die idee, daß ich den preiseffekt des terminhandels auf die rohstoffmärkte nicht verstehe, soviel ich weiß haben wir darüber überhaupt nicht gesprochen? mit deiner einschätzung auf diesem gebiet der einäugige unter den blinden zu sein, kann ich jedenfalls gut leben.

ps: dein anliegen war "weg mit den spekulanten, beschränkung auf maximale kontraktmengen". mein anliegen war es dem zu widersprechen.





  

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RE: @keram
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.1.11 08:23)

>bezgl. des ölmarktes sehe ich mich hier in diesem forum als
>einäugiger unter den blinden an

...- Selbstvertrauen: Trifft wahrscheinlich primär auf Fundamentalisten zu.... muß man die Arroganz
haben zu sagen ich habe recht und die anderen keine Ahnung.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Vienna_Stock(33) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 14:14)

Zu absurden Preisen würde es ohne Spekulation viel weniger kommen. Die Kursausschläge wären wesentlich geringer sowie und der Preis würde sich viel mehr an Fundamentaldaten orientieren.

By the way: Ich fürchte, Du hast das Hedgefonds-Beispiel anhand meiner Intention nicht nachvollziehen können. Um es kurz und bündig zu machen: Ohne Spekulation stünde der Ölpreis nicht da, wo er jetzt steht. Dass ein durch Spekulation übertrieben hoher Rohstoffpreis die gesamte Volkswirtschaft schädigt, liegt auf der Hand. Es führt zu Inflation, erhöhter Arbeitslosigkeit und geringerem Einkommen. Ein paar wenige Kapitalanleger mögen sich daran bereichern können, nur ob das Sinn und Zweck eines Marktes ist, wage ich zu bezweifeln.

LG



  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 13:37)

>den ausschluß von hedging hab ich defintiv ausgeschlossen.
>
>begrenzungung SPEKULATIVER POSITIONEN.
>aber mir reicht's jetzt, is eh alles leinwand.


gibts maximale positionsgrößen nicht eh schon?

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Vienna_Stock(33) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 13:49)

Wenn ich mich dazu auch gleich einklinken dürfte

Ich bin genau derselben Meinung wie AS, für einen funktionierenden Markt braucht es nicht zwangsläufig einen liquiden Börsenhandel/Futureshandel.

Warum sollte ein Hedgefonds zB 1 Mrd. USD auf steigende Ölpreise setzen können? Weil er eine Verknappung erwartet, von der er vermutlich genau 0 Ahnung hat?

Selbstverständlich muss Hedging für Unternehmen möglich sein, damit das Geschäftsmodell planbar bleibt.

Wenn ich als Privater unbedingt auf steigende Ölpreise "wetten" will, dann kaufe ich eben einen Ölwert. Klarerweise gibt es zwar großteils eine Korrelation mit dem breiten Aktienmarkt, aber abkoppeln wird sich der Kurs einer Ölaktie vom Ölpreis auch nicht. Beispielsweise erreicht die OMV in den letzten Wochen eine Korrelation zu Brent von 0,87.

GlG

  

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RE: Brent short, WTI long witzig
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 13:55)

>Warum sollte ein Hedgefonds zB 1 Mrd. USD auf steigende Ölpreise setzen können?<



zb: damit der verkäufer einen abnehmer findet

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 19:23)

>eine strikte regulierung der maximal handelbaren
>positionsgrößen wäre auch ein massiver eingriff in
>branchenspezifisches wachstum. dazu ein beispiel: ein


Die Begrenzung sollte mE nur für Handelsteilnehmer gelten die kein
Hedging-Erfordernis haben.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 19:21)

>über die inflation. der ölmarkt braucht diese zusätzliche
>liquidität nicht, der tägliche handel des hundertfachen
>volumens des täglich geförderten us-öls ist auch völlig
>unnötig.


Das Argument könntest du aber auf jede Börse anwenden? Mich wundert
daß du das so negativ siehst - gerade bei deinem Geschäftsmodell
mit Optionen usw. könnte man dir unterstellen das erfüllt auch keinen Zweck usf.

  

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RE: Brent short, WTI long gut analysiert
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 19:26)


>Das Argument könntest du aber auf jede Börse anwenden? Mich
>wundert
>daß du das so negativ siehst - gerade bei deinem
>Geschäftsmodell
>mit Optionen usw. könnte man dir unterstellen das erfüllt auch
>keinen Zweck usf.
>
>
mein handel mit optionsscheinen ist keine bedrohung für die weltwirtschaft, was sich an den futures-märkten, insbesondere öl, abspielt, schon. wenn der unsinn endlich abgestellt würde, kann ich gern auf öl long und short verzichten.

meine antwort für den "herrn kollegen" keram, der ja sogar inkl. seiner frau ein oberexperte ist, heb ich mir noch auf.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 19:31)

>meine antwort für den "herrn kollegen" keram, der ja
>sogar inkl. seiner frau ein oberexperte ist, heb ich mir noch
>auf.


Geh AS, muß dieser Ton sein? Jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung
und entsprechendes Know-How wirst du ihm wohl nicht absprechen wollen.

  

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RE: Brent short, WTI long gut analysiert
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 19:34)

Wenn mir jemand dann noch mit der Dissertation seiner Frau kommt, geht's schon hart ans Peinliche.

  

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@AS
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 21:45)

>Wenn mir jemand dann noch mit der Dissertation seiner Frau kommt, geht's schon hart ans Peinliche.<


da hast du recht, hätte ich mir besser verkneifen sollen. aber derjenige der dir für eine solche bemerkung eine auszeichnung gegeben hat sollte sich schämen, weil er nicht den mut hat offen auszusprechen was ihn quält, weil er sich feige in der anonymität versteckt und lieber aus dem hinterhalt hackln schmeißt.

wie wäre es mit: "keram, ich habe es mitlerweile satt mitzuerleben mit welch arrogantem gehabe du hier dein halbwissen verbreitest und dir einbildest langgedienten und hochqualifizierten usern andauernd widersprechen zu müssen. und jetzt kommst du noch mit so einer untauglichen referenz wie mit der diss deiner frau daher, die glauben machen soll, daß du den quatsch auch verstehst den du verbreitest. im übrigen, ich konnte dich schon von anfang an nicht ausstehen"

na, hab ich's getroffen? würde dir bestimmt einige auszeichnungen bringen...

ps: @hochstapler: stimmt, auch nichtakademiker irren.

  

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RE: @AS
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 22:08)

>übrigen, ich konnte dich schon von anfang an nicht
>ausstehen"
>
stimmt nicht.
ansonsten nette selbstironie

tja, hab ich doch noch einen fan gefunden, auszeichnungsmäßig. danke
(außer die für die ehefrau-sache, die lehn ich ab )


habe die soeben stattgefundene diskussion als letzte grundsatzdiskussion für dieses jahr eingeplant.

  

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RE: @AS
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 22:10)

>habe die soeben stattgefundene diskussion als letzte
>grundsatzdiskussion für dieses jahr eingeplant.


Na geh, ist doch erst Jänner


  

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RE: @AS
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 22:55)

>habe die soeben stattgefundene diskussion als letzte grundsatzdiskussion für dieses jahr eingeplant.<


ich glaube andere foren würden uns darum beneiden ?



  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 19:33)

>mein handel mit optionsscheinen ist keine bedrohung für die
>weltwirtschaft, was sich an den futures-märkten, insbesondere
>öl, abspielt, schon. wenn der unsinn endlich abgestellt würde,


Hm, ist es so eindeutig daß Öl zu hoch notiert? Ich bin mir da nicht so
sicher.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 19:48)

>Hm, ist es so eindeutig daß Öl zu hoch notiert? Ich bin mir da nicht so
>sicher.

Ich eigentlich auch nicht. Im Gegensatz zum Ölpreisanstieg 2008, der sicher überzogen war, wie auch der anschließende Absturz bewiesen hat, halte ich den aktuellen Anstieg für gut fundiert. Die Weltwirtschaft hat mittlerweile das Vorkrisenniveau überschritten, auch wenn man das im Westen nicht so wahrnimmt. Entsprechend hoch ist die Ölnachfrage.

Öl ist ein endliches Gut, die Nachfrage steigt, die Produktion nicht. Was soll der Preis sonst machen als steigen?

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 19:48)

>Hm, ist es so eindeutig daß Öl zu hoch notiert? Ich bin mir da
>nicht so
>sicher.
>
nur ein beispiel: 2009, inmitten der wirtschaftskrise, konnte der weltweite ölmarkt plötzlich locker mit einem preis von 30 usd ohne engpässe bedient werden, von mir aus auch mit einem durchschnittspreis von 50 usd übers jahr gerechnet. dabei war der weltweite konsum in diesem jahr nur ca. um 1% eingebrochen, also eine knappe million barrel täglich.
wäre der ölmarkt ein ungeheuer knapp ausbalancierter markt, könnte man auch diesen ungeheuren einbruch bzw. diese diskrepanz zum heutigen preis als normal argumentieren. aber nicht, wenn man weiß, daß alleine saudi-arabien eine freie (ungenützte) förderkapazität von 5 mio barrel täglich hat.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 19:53)

>nur ein beispiel: 2009, inmitten der wirtschaftskrise, konnte
>der weltweite ölmarkt plötzlich locker mit einem preis von 30
>usd ohne engpässe bedient werden, von mir aus auch mit einem
>durchschnittspreis von 50 usd übers jahr gerechnet. dabei war
>der weltweite konsum in diesem jahr nur ca. um 1%
>eingebrochen, also eine knappe million barrel täglich.
>wäre der ölmarkt ein ungeheuer knapp ausbalancierter markt,
>könnte man auch diesen ungeheuren einbruch bzw. diese
>diskrepanz zum heutigen preis als normal argumentieren. aber
>nicht, wenn man weiß, daß alleine saudi-arabien eine freie
>(ungenützte) förderkapazität von 5 mio barrel täglich hat.


Guter Punkt. Aber umgekehrt, wenn der Preis jetzt höher ist als
fundamental gerechtfertigt - warum erhöhen die Produzenten (die
nicht in Kartellen sitzen) nicht massiv ihre Förderung um davon zu
profitieren und drücken ihn wieder nach unten?

P.S.: Die Frage ist nicht rhetorisch gemeint.

PPS.: Diese verrückten Preisbewegungen sind bei Öl keine Neuheit.
Futures-Trading auf Öl begann glaube ich 1983, aber wenn man z.B. die
Biografie von Paul Getty liest (sehr empehlenswert) sieht man was da
von Anfang an los war.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 20:04)

>Guter Punkt. Aber umgekehrt, wenn der Preis jetzt höher ist
>als
>fundamental gerechtfertigt - warum erhöhen die Produzenten
>(die
>nicht in Kartellen sitzen) nicht massiv ihre Förderung um
>davon zu
>profitieren und drücken ihn wieder nach unten?
>
>P.S.: Die Frage ist nicht rhetorisch gemeint.
>

wieso? wenn sie den preis drücken, ist das zu ihrem nachteil!
die nicht kartellmäßig organisierten fördern sowieso bei diesen preisen soviel sie können, und auch die opec ist ein sehr heterogenes kartell, in dem vor allem die kleinen streben, ihre förderquoten zu überschreiten.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 20:10)

>wieso? wenn sie den preis drücken, ist das zu ihrem nachteil!
>die nicht kartellmäßig organisierten fördern sowieso bei
>diesen preisen soviel sie können, und auch die opec ist ein
>sehr heterogenes kartell, in dem vor allem die kleinen
>streben, ihre förderquoten zu überschreiten.


Gut, aber ist dann die Argumentation nicht der Preis ist so hoch wegen
der OPEC und nicht wegen Spekulanten?

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 20:17)

>>wieso? wenn sie den preis drücken, ist das zu ihrem
>nachteil!
>>die nicht kartellmäßig organisierten fördern sowieso bei
>>diesen preisen soviel sie können, und auch die opec ist
>ein
>>sehr heterogenes kartell, in dem vor allem die kleinen
>>streben, ihre förderquoten zu überschreiten.
>
>
>Gut, aber ist dann die Argumentation nicht der Preis ist so
>hoch wegen
>der OPEC und nicht wegen Spekulanten?
>

Der Ölmarkt ist ausreichend versorgt und kann bei steigendem Bedarf ausreichend versorgt werden, Punkt! Die Preise steigen einfach mit den Aktienmärkten mit und scheren sich im großen und ganzen einen Dreck um Angebot und Nachfrage, habt IHr das alle nicht begriffen?

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 20:31)

>Der Ölmarkt ist ausreichend versorgt und kann bei steigendem Bedarf ausreichend versorgt werden, Punkt! Die Preise steigen
>einfach mit den Aktienmärkten mit und scheren sich im großen und ganzen einen Dreck um Angebot und Nachfrage, habt IHr das
>alle nicht begriffen?

Dass der Ölmarkt sich einen Dreck um Angebot und Nachfrage schert (sondern stets eigene Stories kreiert) begreift wohl jeder der das ein wenig beobachtet. Auch, dass das seit Unzeiten so ist, zumindest seit OPEC-Zeiten.

Die Frage ob das nicht deutlich mehr an den Kartellzuständen oder Marktbesonderheiten liegt als an finanziellen Interessen von Spekulanten in Deinem bösen Sinn, also Leuten die nur financial proftit seekers sind, ist dahingegen schwieriger zu beantworten. Ich denke um da zu vernünftigen Ergebnissen zu kommen sollte man die Beobachtung auf die übrigen Rohstoffmärkte ausdehnen. Neben den Kartellanten sind ja auch die in der Branche tätigen Unternehmen enorm Kapitalkräftig und damit mächtig, können sich also so manches auch richten im regulatorischen Bereich und profitieren ebenso massiv von höheren Ölpreisen - was die Lage zusätzlich verkompliziert.

Das Kapitel ist aber an sich schwierig, weil es an einem nahezu philosophischen Fundament ansetzt - ich weiß nicht ob dieser Bereich des Forums ideal für die Diskussion geeignet ist.

Und nicht zuletzt: Die Alternativenoperationen sind ja weitläufig im Gange, zumindest im Energiebereich, zunehmend auch in anderen Bereichen (Kunststoffe zB.), das bekommt auf die Art weiter Nahrung...

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 21:14)

>Der Ölmarkt ist ausreichend versorgt und kann bei steigendem
>Bedarf ausreichend versorgt werden, Punkt! Die Preise steigen
>einfach mit den Aktienmärkten mit und scheren sich im großen
>und ganzen einen Dreck um Angebot und Nachfrage, habt IHr das
>alle nicht begriffen?


Jetzt rein technisch: Wenn Kapital (sei es rein spekulativ oder
langfristig an steigende Kurse glaubend) in den Futures-Markt geht,
dann steigt der Preis dadurch, unbestritten. Allerdings müssen diese
Positionen laufend
gerollt werden (es will ja keiner physische Lieferung), was bei Öl
in der Regel mit Verlusten einhergeht. Somit muß allein um dieses
dadurch erhöhte Preisniveau zu halten laufend zusätzliches Geld in
den Markt kommen, ganz zu schweigen von weiteren Preissteigerungen.

Das ist für einige Zeit sicher möglich, aber langfristig? Und es geht
um keine kleinen Summen, 85 Mio. Barrel am Tag sind zur Zeit ja etwa 3000 Mrd. Dollar
Umsatz im Jahr.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 22:51)

>Jetzt rein technisch: Wenn Kapital (sei es rein spekulativ oder
langfristig an steigende Kurse glaubend) in den Futures-Markt geht,
dann steigt der Preis dadurch, unbestritten. Allerdings müssen diese
Positionen laufend
gerollt werden (es will ja keiner physische Lieferung), was bei Öl
in der Regel mit Verlusten einhergeht. Somit muß allein um dieses
dadurch erhöhte Preisniveau zu halten laufend zusätzliches Geld in
den Markt kommen, ganz zu schweigen von weiteren Preissteigerungen.<


das stimmt nur bedingt und hängt ganz von der jeweiligen marktsituation ab. ein käufer, ob spekulant oder physischer marktteilnehmer, geht auf termin long. üblicherweise wird in der wahl des termins, unter berücksichtigung der eigenen position, ein spätest möglicher gewählt, um carry kosten zu vermeiden. wenn aber dennoch ein termin-long kassa wird, hängt es von der forward marktsituation ab, nämlich ob contango oder backwardation besteht. im falle einer backwardation fällt diese dem long-halter als gewinn zu. das heißt das long wird kassa teurer verkauft und gleichzeitig auf termin billiger wieder gekauft. (=lending carry) die einzigen kosten sind die brokerkommision von ca 1/16% des warenwertes. im contangomarkt kostet der lendig carry natürlich zusätzlich das contango.

des weiteren führt zunehmendes kaufinteresse (egal ob physisch oder spekulativ) nur dann zu steigenden preisen, wenn nicht ausreichend verkäufer für die zusätzliche nachfrage vorhanden sind, anderenfalls bleiben die preise unverändert bei steigendem volumen.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 22:59)

Aber ist es nicht so, daß es in einem Markt, in dem sehr viel spekulatives Kapital long ist, fast automatisch zu einem Contango kommt? Einfach weil das gesamte spekulative Kapital gegen Laufzeitende verkaufen muß, und gleichzeitig den nächsten Kontrakt kauft?

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 23:23)

>Aber ist es nicht so, daß es in einem Markt, in dem sehr viel spekulatives Kapital long ist, fast automatisch zu einem Contango kommt? Einfach weil das gesamte spekulative Kapital gegen Laufzeitende verkaufen muß, und gleichzeitig den nächsten Kontrakt kauft?<

genauso ist es.
es gibt allerdings, insbesondere bei ausgeprägten backwardation-situationen, nichtlineare preisgefälle zwischen kassa und termin. z.b. kann kassa-1mo ctg sein und alles danach eine back ausbilden, welche mit zunehmender termindistanz zunehmend größer wird. das deuted auf ein squeeze auf dem 1mo-termin und nachlassende nachfrage auf längere termine hin. derartige situationen entstehen u.a wenn zb. mit verspätungen bei schiffslieferungen zu rechnen ist.

grundsätzlich aber kann gesagt werden, daß der "normale" rohstoffmarkt ein contangomarkt ist. das contango beinhaltet im idealfall finanzierung, lagerhaltung und versicherung, kosten die der physische lagerhalter zu tragen hat und die ihm im rahmen seines hedgings über das contango refinanziert werden.
allerdings kann ein contango niemals größer werden als die summe o.a.kosten, weil der markt selbst es beschränkt. sobald ein contango größer wäre als die summe der kosten, würde sofort physisch gegen warrant gekauft und auf termin verkauft werden. jener teil des contangos, welches die summe der haltungskosten überschreitet wäre dann gewinn. natürlich schlagen solche reaktionen das contango sofort wieder auf seine maximale begrenzung zurück.

anzumerken wäre noch, daß eine backwardation in ihrer größe unlimitiert ist. backwardation bildet sich nur und ausschließlich bei physischer verknappung.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.1.11 08:16)

sobald ein contango größer wäre als die summe der kosten, würde sofort physisch gegen warrant gekauft und auf termin verkauft werden. jener teil des contangos, welches die summe der haltungskosten überschreitet wäre dann gewinn.


Daß das nicht nur Theorie ist, haben wir im Ölmarkt vor nicht allzulanger Zeit gesehen. Da haben plötzlich Investmentbanken, Hedge-Fonds und andere Spekulanten (eigentlich Arbitrageure) Tankschiffe angemietet, um Öl vom billigen Kassa-Kurs in viel teurere Zukunftskontrakte zu transferieren. Da gab es einige Meldungen in den Medien dazu, meist fehlinterpretierend.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 23:01)

>das stimmt nur bedingt und hängt ganz von der jeweiligen
>marktsituation ab. ein käufer, ob spekulant oder physischer
>marktteilnehmer, geht auf termin long. üblicherweise wird in
>der wahl des termins, unter berücksichtigung der eigenen
>position, ein spätest möglicher gewählt, um carry kosten zu
>vermeiden. wenn aber dennoch ein termin-long kassa wird,
>hängt es von der forward marktsituation ab, nämlich ob
>contango oder backwardation besteht. im falle einer
>backwardation fällt diese dem long-halter als gewinn zu. das
>heißt das long wird kassa teurer verkauft und gleichzeitig auf
>termin billiger wieder gekauft. (=lending carry) die einzigen
>kosten sind die brokerkommision von ca 1/16% des warenwertes.
>im contangomarkt kostet der lendig carry natürlich zusätzlich
>das contango.


Weiß ich, aber herrscht bei Öl nicht im Regelfall Contango und somit
habe ich Rollkosten?

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 23:29)

>Weiß ich, aber herrscht bei Öl nicht im Regelfall Contango und somit
habe ich Rollkosten?<

keine ahnung, das müßte AS besser wissen.
ich nehme aber an daß du recht hast, daß contango vorherrscht, aber eben nicht immer, deshalb habe ich bedingt..gesagt.

  

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RE: Brent short, WTI long gut analysiert
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 19:53)

>konnte der weltweite ölmarkt plötzlich locker mit einem preis von 30 usd ohne engpässe bedient werden

Kein Produzent hat zu 30$ geliefert. Das war rein markttechnisch bedingt und hat sich keine 2 Wochen gehalten. Die Produzenten hatten schon vorher um 140 verkauft; die Spekulanten haben die Differenz von 110$ übernommen und sind daran reihenweise pleite gegangen.

  

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@Hagen
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 20:24)

>>konnte der weltweite ölmarkt plötzlich locker mit einem
>preis von 30 usd ohne engpässe bedient werden
>
>Kein Produzent hat zu 30$ geliefert. Das war rein
>markttechnisch bedingt und hat sich keine 2 Wochen gehalten.
>Die Produzenten hatten schon vorher um 140 verkauft; die
>Spekulanten haben die Differenz von 110$ übernommen und sind
>daran reihenweise pleite gegangen.

geh hagen! erstens hab ich einen auch ungefähren jahresdurchschnittspreis angeführt, zweitens, den future mit lieferung um 30$ hat höchstens eine verschwindende Minderheit um 140 übernommen, weil der Absturz mehrere Monate gedauert hat und der nächstfällige Future immer der aktuell bei weitem meistgehandelte ist.
Außerdem solltest Du die Terminbörsen bzgl. Anteil am Gesamthandel nicht überschätzen, obwohl sie als Referenzpreigeber fungieren. Am WTI Oil Terminal in Cushing werden monatlich nur 30.000 barrel tatsächlich physisch aus dem Terminhandel übernommen.

  

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RE: @Hagen
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 20:54)

den future mit lieferung um 30$ hat höchstens eine verschwindende Minderheit um 140 übernommen, weil der Absturz mehrere Monate gedauert hat

Gut, der ist noch zwei, drei Mal gewälzt worden, und der Spekulant vom Juli muß natürlich lange nicht mehr derselbe sein, der den Preis im Dezember auf unter 40 gedrückt hat. Trotzdem würde ich davon ausgehen, daß die Produzenten im Sommer 2008 eher auf der Verkäuferseite gestanden sein werden - auch mit längerlaufenden Kontrakten, während sie bei unter 40 eher abwartend agiert haben werden.


Am WTI Oil Terminal in Cushing werden monatlich nur 30.000 barrel tatsächlich physisch aus dem Terminhandel übernommen.

Das ist im Grunde egal. Man handelt ja, um sich den Preis zu sichern, nicht um das Öl am Sitz der Börse abholen zu müssen. Hat man sich den Preis einmal gesichert, kann man sich das Öl dann ganz locker dorthin bestellen, wo man es wirklich haben will, zum Beispiel nach Schwechat.


PS:
Hier noch die Monatspreise aus Cushing. Man sieht: Nach dem ersten Quartal hat sich die Lage schnell normalisiert. Als Durchschnitts-Jahrespreis wird 61,95$ angegeben.

2009 41.71 39.09 47.94 49.65 59.03 69.64 64.15 71.05 69.41 75.72 77.99 74.47

  

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RE: @Hagen
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 21:13)

>Das ist im Grunde egal. Man handelt ja, um sich den Preis zu sichern, nicht um das Öl am Sitz der Börse abholen zu müssen. Hat man sich den Preis einmal gesichert, kann man sich das Öl dann ganz locker dorthin bestellen, wo man es wirklich haben will, zum Beispiel nach Schwechat.<


ja, aber bei donau-niedrigwasser nur gegen aufpreis!

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.11 19:15)

>Letztlich ist das einzige probate Mittel gegen diesen Wahnsinn
>eine strenge Regulierung und Begrenzung der
>Rohöl-Terminmärkte. Meiner Meinung nach sollte man
>nichtkommerziellen Händlern (sprich Privatpersonen und Firmen
>ohne physisches oder Hedginginteresse) generell den Handel mit
>Öl-Futures untersagen.


Ich glaube dann kann man den Handel gleich einstellen. Positionslimits
sollten für diesen Zweck doch ausreichen.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.11 15:40)

>..sollte ein relativ risikoarmer Trade sein.
>
>Brent über 9 $ teurer als WTI hab ich in 6 Jahren nicht
>erlebt.

Bin dabei. Klingt nach einem Trade ganz nach meinem Geschmack.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.1.11 10:24)

>..sollte ein relativ risikoarmer Trade sein.
>
>Brent über 9 $ teurer als WTI hab ich in 6 Jahren nicht erlebt.

Mittlerweile, nach kurzer Einengung, auf zu neuen Rekorden ... Aktuelle Differenz: 9,80$ für März, bzw. 8,10$ für April.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.1.11 10:39)

>>..sollte ein relativ risikoarmer Trade sein.
>>
>>Brent über 9 $ teurer als WTI hab ich in 6 Jahren nicht
>erlebt.
>
>Mittlerweile, nach kurzer Einengung, auf zu neuen Rekorden ...
>Aktuelle Differenz: 9,80$ für März, bzw. 8,10$ für April.

Ja, leider. Der Gewinn von gestern ist wieder futsch. Beim WTI fallen auch 2$ Aufschlag März zum April Kontrakt, bei Brent ist der fast 0.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.1.11 15:56)

Spread hat sich etwas ausgeweitet. Mal schauen wie sich das weiter entwickelt. Sieht momentan eher nach einer zähen Geschichte aus. also daß es noch länger so bleiben wird.

  

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RE: Brent short, WTI long interessantwitzig
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.11 11:15)

>..sollte ein relativ risikoarmer Trade sein.
Brent über 9 $ teurer als WTI hab ich in 6 Jahren nicht erlebt.<


ich vermute daß sich daran nicht so schnell etwas ändern wird und würde vorsichtig sein. auseinanderdriftende spreads haben sich in der vergangenheit durch verstärkte arbitragierung immer relativ rasch normalisiert. die tatsache, daß das an sich höherwertige, weil sulfurärmere wti über längeren zeitraum fast kontinuierlich sich von brent absetzt, obwohl es weit und breit keine informationen über geplatze pipelines oder hurrikanes gibt, könnte auf physische nachfrageveränderungen schließen lassen. wti wird auf grund seiner besseren eignung für diesel, benzin und heizöl bevorzugt eingesetzt. ich halte es für nicht ausgeschlossen, daß durch die entwicklung am
renewalble energy sektor erste auswirkungen auf die angebots-nachfragesituation spürbar werden. wäre diese annahme richtig, erscheint die rückkehr zur normalität im spreadbereich äußerst fraglich.



  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.11 11:51)

>>..sollte ein relativ risikoarmer Trade sein.
>Brent über 9 $ teurer als WTI hab ich in 6 Jahren nicht
>erlebt.<
>
>
>ich vermute daß sich daran nicht so schnell etwas ändern wird
>und würde vorsichtig sein. auseinanderdriftende spreads haben
>sich in der vergangenheit durch verstärkte arbitragierung
>immer relativ rasch normalisiert. die tatsache, daß das an
>sich höherwertige, weil sulfurärmere wti über längeren
>zeitraum fast kontinuierlich sich von brent absetzt, obwohl es
>weit und breit keine informationen über geplatze pipelines
>oder hurrikanes gibt, könnte auf physische
>nachfrageveränderungen schließen lassen. wti wird auf grund
>seiner besseren eignung für diesel, benzin und heizöl
>bevorzugt eingesetzt. ich halte es für nicht ausgeschlossen,
>daß durch die entwicklung am
>renewalble energy sektor erste auswirkungen auf die
>angebots-nachfragesituation spürbar werden. wäre diese annahme
>richtig, erscheint die rückkehr zur normalität im
>spreadbereich äußerst fraglich.

Ist schon zum Teil eine kurzfristige Sache:
19.1: WTI 92$; COIL: 98$ Differenz 6$
27.1: WTI: 86,50$ COIL: 97,50$ Differenz 11$
D.h. in 8 Tagen 5$ Spread aufgebaut. Dein Argument, daß die alten Spreads nicht mehr erreicht werden, könnte schon stimmen. Aber von 6 auf 11$ in 8 Tagen ist mMn zuviel. Ich spekuliere auf eine Notmalisierung (bisher nicht aufgegangen). Da reicht mir auch 11->8.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.2.11 14:45)

wti über raffinerieproduktion: arbitragelieferungen kürzlich angelaufen. mal sehen ob das auf den spread drückt obwohl die unruhen in arabien massiv dagegenhalten.

weitere info:
"Die weltweite Ethanol-Produktion wird laut "Global Renewable Fuels Alliance (GRFA)", in diesem Jahr voraussichtlich um 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ansteigen und eine neue Rekordmarke bei 88,7 Milliarden Litern erreichen. Im Jahr 2010 lag die globale Produktion noch bei 85,8 Milliarden Litern des Biokraftstoffes. Durch den weiteren Ausbau der Produktionskapazitäten wird es in diesem Jahr möglich sein, weltweit täglich eine Million Barrel Rohöl zu substituieren, so die GRFA."





  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.11 12:23)

>ich vermute daß sich daran nicht so schnell etwas ändern wird
>und würde vorsichtig sein. auseinanderdriftende spreads haben
>sich in der vergangenheit durch verstärkte arbitragierung
>immer relativ rasch normalisiert. die tatsache, daß das an
>sich höherwertige, weil sulfurärmere wti über längeren
>zeitraum fast kontinuierlich sich von brent absetzt, obwohl es
>weit und breit keine informationen über geplatze pipelines
>oder hurrikanes gibt, könnte auf physische
>nachfrageveränderungen schließen lassen. wti wird auf grund
>seiner besseren eignung für diesel, benzin und heizöl
>bevorzugt eingesetzt. ich halte es für nicht ausgeschlossen,
>daß durch die entwicklung am
>renewalble energy sektor erste auswirkungen auf die
>angebots-nachfragesituation spürbar werden. wäre diese annahme
>richtig, erscheint die rückkehr zur normalität im
>spreadbereich äußerst fraglich.
>

vorsicht ist immer angebracht und ein guter trade braucht oft seine zeit.

deine schlußfolgerungen bzgl. erneuerbarer energien sind schlicht hanebüchen. abgesehen von allen anderen unzuglänglichkeiten dieses gedankengangs, ist brent auch ein "süßes" (schwefelarmes) öl, wenngleich weniger süß als wti, und damit, ich zitiere: ideal for production of gasoline and middle distillates, also benzin, diesel und heizöl.

und schließlich erinnere ich daran, daß die kosten für transkontinentale verschiffung pro barrel zw. 1,50 und 3 $ liegen.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.11 13:15)

>ich vermute daß sich daran nicht so schnell etwas ändern wird
>und würde vorsichtig sein. auseinanderdriftende spreads haben
>sich in der vergangenheit durch verstärkte arbitragierung
>immer relativ rasch normalisiert. die tatsache, daß das an
>sich höherwertige, weil sulfurärmere wti über längeren
>zeitraum fast kontinuierlich sich von brent absetzt, obwohl es
>weit und breit keine informationen über geplatze pipelines
>oder hurrikanes gibt, könnte auf physische
>nachfrageveränderungen schließen lassen. wti wird auf grund
>seiner besseren eignung für diesel, benzin und heizöl
>bevorzugt eingesetzt. ich halte es für nicht ausgeschlossen,
>daß durch die entwicklung am
>renewalble energy sektor erste auswirkungen auf die
>angebots-nachfragesituation spürbar werden. wäre diese annahme
>richtig, erscheint die rückkehr zur normalität im
>spreadbereich äußerst fraglich.
>>vorsicht ist immer angebracht und ein guter trade braucht oft seine zeit.

>deine schlußfolgerungen bzgl. erneuerbarer energien sind schlicht hanebüchen. abgesehen von allen anderen unzuglänglichkeiten dieses gedankengangs, ist brent auch ein "süßes" (schwefelarmes) öl, wenngleich weniger süß als wti, und damit, ich zitiere: ideal for production of gasoline and middle distillates, also benzin, diesel und heizöl.
und schließlich erinnere ich daran, daß die kosten für transkontinentale verschiffung pro barrel zw. 1,50 und 3 $ liegen.<




keine schlußfolgerung, sondern hinweis auf mögliche zusammenhänge.
der unzulängliche gedankengang wird noch im selben satz von dir selbst wieder bestätigt. erinnerung an transkontinentale verschiffung findet sich ebenso in dem oben schon erwähnten arbitragegedanken.

außer eifersüchtiges keppeln ist deinem kommentar nichts zu entnehmen. auch wenn andere für dich blinde sind und du selbst einäugig zu sein glaubst, solltest du dir zumindest ein monokel zulegen. laß dir auch sagen, daß du dich mit deiner emotionellen und unsachlichen wortwahl selbst disqualifizierst.

gruß
k





  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.11 13:58)

>keine schlußfolgerung, sondern hinweis auf mögliche
>zusammenhänge.
>der unzulängliche gedankengang wird noch im selben satz von
>dir selbst wieder bestätigt. erinnerung an transkontinentale
>verschiffung findet sich ebenso in dem oben schon erwähnten
>arbitragegedanken.
>
>außer eifersüchtiges keppeln ist deinem kommentar nichts zu
>entnehmen. auch wenn andere für dich blinde sind und du selbst
>einäugig zu sein glaubst, solltest du dir zumindest ein
>monokel zulegen. laß dir auch sagen, daß du dich mit deiner
>emotionellen und unsachlichen wortwahl selbst
>disqualifizierst.
>
>gruß
>k
>

du tust dir wirklich schwer, einen beitrag richtig durchzulesen. ich habe nicht den arbitragegedanken verworfen, sondern NUR deinen wirren und völlig an den haaren herbeigezogenen "hinweis auf mögliche zusammenhänge" bzgl. erneuerbarer energie.
das müde lächeln, das sich mir aufzwingt, wenn du über "eifersüchtiges keppeln" schreibst, kann gar nicht müder sein. eifersüchtig auf was? auf prahlerei mit faktenwissen ohne analytische kompetenz?
das führt offensichtlich zu nichts. andere mögen beeindruckt sein von deiner schaumschlägerei, ich bin daran nicht mehr interessiert und werde versuchen, das die letzte antwort auf einen deiner beiträge sein zu lassen.

p.s. die witzig-"auszeichnung" für deinen beitrag ist nicht von mir.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.11 14:11)

>>keine schlußfolgerung, sondern hinweis auf mögliche
>>zusammenhänge.
>>der unzulängliche gedankengang wird noch im selben satz
>von
>>dir selbst wieder bestätigt. erinnerung an
>transkontinentale
>>verschiffung findet sich ebenso in dem oben schon
>erwähnten
>>arbitragegedanken.
>>
>>außer eifersüchtiges keppeln ist deinem kommentar nichts
>zu
>>entnehmen. auch wenn andere für dich blinde sind und du
>selbst
>>einäugig zu sein glaubst, solltest du dir zumindest ein
>>monokel zulegen. laß dir auch sagen, daß du dich mit
>deiner
>>emotionellen und unsachlichen wortwahl selbst
>>disqualifizierst.
>>
>>gruß
>>k
>>
>
>du tust dir wirklich schwer, einen beitrag richtig
>durchzulesen. ich habe nicht den arbitragegedanken verworfen,
>sondern NUR deinen wirren und völlig an den haaren
>herbeigezogenen "hinweis auf mögliche zusammenhänge"
>bzgl. erneuerbarer energie.
>das müde lächeln, das sich mir aufzwingt, wenn du über
>"eifersüchtiges keppeln" schreibst, kann gar nicht
>müder sein. eifersüchtig auf was? auf prahlerei mit
>faktenwissen ohne analytische kompetenz?
>das führt offensichtlich zu nichts. andere mögen beeindruckt
>sein von deiner schaumschlägerei, ich bin daran nicht mehr
>interessiert und werde versuchen, das die letzte antwort auf
>einen deiner beiträge sein zu lassen.
>
>p.s. die witzig-"auszeichnung" für deinen beitrag
>ist nicht von mir.

Da kommt endlich wieder Stimmung auf, so wie zu L a u r a s Zeiten

  

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RE: Brent short, WTI long gut analysiertgut analysiertgut analysiert
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.11 14:14)

Ich glaube, Ihr braucht einen Mediator.

Das Erstaunliche für mich (am Disput zum Glück nicht Beteiligten) ist, daß für mich die Beiträge beider Seiten hochinteressant sind. Denn auch wenn der Zugang offensichtlich unterschiedlich ist, und der Ton zeitweise etwas polemisch wird, merkt man doch bei beiden Seiten, daß sie im Grunde wissen, wovon sie schreiben. Das hebt sie schon aus der Forumsmasse heraus.
Wenn ich mir die Diskussion von vorne nach hinten durchlese, könnte ich einen Beitrag nach dem anderen mit "gut analysiert" auszeichnen, sowohl den Spruch als auch den folgenden Widerspruch.

Mal neige ich dazu, dem einen eher rechtzugeben, dann wieder dem anderen, manchmal gleich beiden ... in Summe habt Ihr hier einen tollen Thread produziert, mit mehr Substanz, als Euch vermutlich bewußt ist.

  

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RE: renewable oil
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.11 19:36)

>http://www.originoil.com/

Auch wenns hier ziemlich oT wird, aber zu Deinem Link passend:

In dem Bereich gibts auch in Österreich schon einige Projekte, wenn auch ohne diesen marktschreierischen Ölkonnex (da dürfte es ein wenig hapern, Bulletin Board stinkt auch ziemlich nach weniger Konsequenz in der Verfolgung der präsentierten Idee als vielmehr Cashgenerierung, aber man kann sich natürlich bei der Distanz auch irren) sondern mehr der Zucht- und CO2-Effizienz wegen. Natürlich (noch?) nicht börsennotiert, aber ebenso auf Investorensuche bzw. weitläufig gefördert. Das richtige Produktionsverfahren um überhaupt in sinnvolle Bereiche zu kommen ist zentrales Thema hier wie dort...

http://www.ecoduna.com/pages/en/mainsite/home.php?lang=EN

http://www.see-o-2.com/

PS.: Wäre evtl. einen eigenen Thread in einem anderen Forenbereich wert, ich habe noch keine konkrete Meinung zu Machbarkeiten und Möglichkeiten in diesem Bereich, aber die Bewegung zu beobachten kann ja kein Fehler sein .

  

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RE: renewable oil
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.11 20:02)

>PS.: Wäre evtl. einen eigenen Thread in einem anderen Forenbereich wert

Wir hatten das Thema vor einiger Zeit im Auslandsaktienbereich.

http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=125&topic_id=4134&mode=full #4195


Die damaligen Anbieter dürften allerdings nicht übermäßig seriös gewesen sein:

http://www.fma.gv.at/cms/site/DE/warnmeldung_detail.html?channel=CH0207&doc=CMS1271424646 383

  

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RE: renewable oil
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.1.11 08:45)

>>PS.: Wäre evtl. einen eigenen Thread in einem anderen Forenbereich wert
>
>Wir hatten das Thema vor einiger Zeit im Auslandsaktienbereich.
>
>http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=125&topic_id=4134&mode=full #4195
>
>
>Die damaligen Anbieter dürften allerdings nicht übermäßig seriös gewesen sein:
>
>http://www.fma.gv.at/cms/site/DE/warnmeldung_detail.html?channel=CH0207&doc=CMS1271424646 383

Danke für die Erinnerung an den Thread, wie die Zeit vergeht .

Das Niveau der "kairos" ist allerdings ein ganz anderes als das hier, des Thema aber offenbar gleich. Mir scheint die Biosprit-Debatte mittlerweile in dem Bereich am Aussterben, die Argumentation der 2 Projekte geht jedenfalls nicht vorrangig in diese Richtung.

  

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RE: Brent short, WTI long - ein Rückblick
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.12.15 10:28)

>Ich glaube, Ihr braucht einen Mediator.

>Das Erstaunliche für mich (am Disput zum Glück nicht Beteiligten) ist, daß für mich die Beiträge beider Seiten hochinteressant sind. Denn auch
>wenn der Zugang offensichtlich unterschiedlich ist, und der Ton zeitweise etwas polemisch wird, merkt man doch bei beiden Seiten, daß sie
>im Grunde wissen, wovon sie schreiben. Das hebt sie schon aus der Forumsmasse heraus. Wenn ich mir die Diskussion von vorne nach hinten
>durchlese, könnte ich einen Beitrag nach dem anderen mit "gut analysiert" auszeichnen, sowohl den Spruch als auch den folgenden Widerspruch.
>Mal neige ich dazu, dem einen eher rechtzugeben, dann wieder dem anderen, manchmal gleich beiden ... in Summe habt Ihr hier einen tollen Thread
>produziert, mit mehr Substanz, als Euch vermutlich bewußt ist. (p.374/27.01.2011)


@hagen:
ich fand damals, einem derart feinsinnig formulierten, friedensstiftenden kommentar sollte man nichts hinzu fügen. zur erinnerung: @as propagierte den o.a. deal, ich habe mir erlaubt bedenken anzumelden (p.367). nach einigem hin und her wurde @as aggressiv, was schliesslich mit seiner ausage "einäugiger unter den blinden" einen höhepunkt erreicht hat. heute, fünf jahre (!) später, sind alle fragen beantwortet. der anlass zu diesem post: der spread ist erstmals wieder bei null. was mich betrifft, war die mit @as geführte diskussion inhaltlich wenig bereichernd, umsomehr aber die erkenntnis, wie schnell sich sachlichkeit in emotionalität verwandeln kann, wenn selbstüberschätzung und mangelnder respekt die bereitschaft zur einsicht untergräbt. ein klotz am bein für das fortkommen eines an sich intelligenten, gebildeten, fachlich recht gut ausgebildeten jungen mannes.

  

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@AS
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.12.15 11:29)

Jedenfalls sehr schade das @AS hier nicht mehr aktiv ist.

>>Ich glaube, Ihr braucht einen Mediator.
>
>>Das Erstaunliche für mich (am Disput zum Glück nicht
>Beteiligten) ist, daß für mich die Beiträge beider Seiten
>hochinteressant sind. Denn auch
>>wenn der Zugang offensichtlich unterschiedlich ist, und
>der Ton zeitweise etwas polemisch wird, merkt man doch bei
>beiden Seiten, daß sie
>>im Grunde wissen, wovon sie schreiben. Das hebt sie schon
>aus der Forumsmasse heraus. Wenn ich mir die Diskussion von
>vorne nach hinten
>>durchlese, könnte ich einen Beitrag nach dem anderen mit
>"gut analysiert" auszeichnen, sowohl den Spruch als
>auch den folgenden Widerspruch.
>>Mal neige ich dazu, dem einen eher rechtzugeben, dann
>wieder dem anderen, manchmal gleich beiden ... in Summe habt
>Ihr hier einen tollen Thread
>>produziert, mit mehr Substanz, als Euch vermutlich bewußt
>ist. (p.374/27.01.2011)
>
>
>@hagen:
>ich fand damals, einem derart feinsinnig formulierten,
>friedensstiftenden kommentar sollte man nichts hinzu fügen.
>zur erinnerung: @as propagierte den o.a. deal, ich habe mir
>erlaubt bedenken anzumelden (p.367). nach einigem hin und her
>wurde @as aggressiv, was schliesslich mit seiner ausage
>"einäugiger unter den blinden" einen höhepunkt
>erreicht hat. heute, fünf jahre (!) später, sind alle fragen
>beantwortet. der anlass zu diesem post: der spread ist
>erstmals wieder bei null. was mich betrifft, war die mit @as
>geführte diskussion inhaltlich wenig bereichernd, umsomehr
>aber die erkenntnis, wie schnell sich sachlichkeit in
>emotionalität verwandeln kann, wenn selbstüberschätzung und
>mangelnder respekt die bereitschaft zur einsicht untergräbt.
>ein klotz am bein für das fortkommen eines an sich
>intelligenten, gebildeten, fachlich recht gut ausgebildeten
>jungen mannes.
>
>

  

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RE: Brent short, WTI long - ein Rückblick
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.12.15 20:38)

Lustig, genau diesen bzw. seinen Vorgänger-Thread habe ich gestern gesucht und nicht gefunden, weil ich nicht recht gewußt habe, wonach ich suchen soll.
Ich wollte nämlich die 200$-Prognose von Goldman Sachs aus dem Jahre 2008 nachlesen, nachdem dieselben Experten sich jetzt mit einer 20$-Prognose aus dem Fenster gelehnt haben, die genausowenig eintreten wird.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.1.11 10:27)

soeben ntv nachrichten gehört:
brent-wti spread wird auf ausernanderdriftende nachfragesituation zurückgeführt. us lager seien voll. anhalten der lage ungewisss.

ps: das ganze mmn von spec momentan massiv unterstützt.
könnte auch sein, daß die neue generation an fahrzeugantrieben
mit durchschnittlich xx% weniger verbrauch dafür mitverantwortlich sind?

pps: "volt", erstes el-limusienenfahrzeug mit marktreife von gm am markt. wartezeiten 6 monate (cnn 27.01.)

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.1.11 11:08)

>könnte auch sein, daß die neue generation an fahrzeugantrieben
>mit durchschnittlich xx% weniger verbrauch dafür mitverantwortlich sind?


Glaube ich nicht. Das müßte für Brent ja genauso gelten. Und daß volle US-Lager dem WTI-Preis zusetzen, verstehe ich schon. Aber wie lange braucht ein Schiff von den USA nach Japan, China oder Europa, wenn dort die Nachfrage so viel größer ist? Oder mangelt es an Transportkapazität?

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.1.11 12:00)

>Glaube ich nicht. Das müßte für Brent ja genauso gelten.

würde gerne erfahren ob benzin und diesel ausschließlich aus wti hergestellt wird oder ob brent hier auch einen anteil hat.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.1.11 12:38)

>würde gerne erfahren ob benzin und diesel ausschließlich aus
>wti hergestellt wird oder ob brent hier auch einen anteil
>hat.

Die Verwendung der beiden Ölsorten ist praktisch ident. Mag sein, daß bei Brent ein Prozentpunkt mehr Diesel und bei WTI ein Prozentpunkt mehr Benzin herauszuholen ist, aber beides sind leichte, süße Ölsorten, d.h. bestens zur Treibstoffproduktion geeignet, und ziemlich austauschbar. Anders wäre es, würde man mit irgend einer schweren Ölsorte vergleichen. Die können nicht in jeder Raffinerie verarbeitet werden und haben daher andere Nachfrager.

  

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RE: Brent short, WTI long
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.1.11 17:36)

Danke, Hagen! xxx Ich hab das mit Brent eh schon geschrieben in einer direkten Antwort an ihn.
Außerdem ist die GESAMTPRODUKTION der USA an Rohöl nur 5 Mio Barrel täglich. Wie sollte denn das gehen?

  

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RE: Brent short, WTI long interessant
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.1.11 15:36)

hetco hat 30% februar brent crude market aufgekauft (die acht ersten lieferungen north sea forties crude oil und zwei brent cargoes).
durch die gleichzeitigkeit mit nordsee-lieferschwierigkeiten könnte sich der preisauftrieb auch darin begründen.
kleines corner spiel?

  

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WTI arbitrage is a PADD II windfall interessant
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.1.11 11:50)


There’s been some interesting commentary on Friday regarding the ongoing problem of the widening WTI- Brent spread, which struck a record wide in like-for-like basis terms on Thursday.

First this from John Kemp at Reuters, on the mechanics of arbitrage and the substantial physical hurdles to closing out the current window. As he points out, until now, the arbitrage has only really had to work one way:

„Historically, Brent has traded at a discount to higher-quality WTI. Arbitrage has kept the differential within fairly tight limits, since (cheaper) Brent can be delivered against (more expensive) WTI if the gap widens too much. But the arbitrage does not work so easily the other way around. WTI is not deliverable against the Brent contract. Pipelines are currently configured to handle imports and run crude oil inland from PADD III to PADD II but not in the other direction to handle exports from the midcontinent to the coast. In any event, current export regulations prohibit the export of domestically produced crude oil under the terms of the Energy Policy and Conservation Act (42 USC 6212) and other federal laws. Since midcontinent and Canadian syncrude cannot be exported, the only way for the market to rebalance is to halt the flow of imported crude up the lines from the Gulf Coast, raise Midwest refinery output, and export refined products from PADD II to other parts of the country or abroad.“

Consequently, until all that excess crude can break out of PADD II – the Mid-West region in which Cushing is based — the price of WTI will likely remain detached from prices elsewhere.
But this presents a potentially unfair advantage to any refinery based in PADD II.

JBC Energy takes note of the dynamic on Friday:
„The implications are that US PADD 2 refiners are enjoying a de facto subsidy that has boosted their profitability far above competitors elsewhere. It is therefore hardly surprising that crude runs in PADD 2 are above 90% compared to a national figure of just 81.8% (EIA). The juxtaposition with Northwest Europe is particularly striking as European refiners have had to make do with strong Brent prices, leaving cracking margins far below those in Asia, the Med and the US. Brent has benefited from a healthy physical market, improving demand from European refiners and tighter loading programmes.“

It might therefore be easier to arbitrage the WTI-Brent distortion by turning cheap WTI crude into product and then selling that at a profit elsewhere. But only a few refineries are in a privileged enough position to take advantage of that.
But it does seem they are doing so.
Kemp, for example, notes that PADD II operating rates are almost nine percentage points higher than the national average of 81.6 per cent and much higher than the neighbouring regions of PADD I East Coast (73.7 per cent) and PADD III US Gulf Coast (84.5 per cent).
As he puts it:
„…Midwest refiners have been ramping up their output in response to massively profitable spreads between the price at which they can buy cheap crude locally and selling prices for refined products.“
So, quids in for the likes of BP’s Whiting and other Mid-West refiners.
Those seeking arbitrage opportunities but without access to a PADD II refinery, might be inclined to look to the product markets too though — especially since the physical result of WTI-Brent distortion gate will be more product supply and less crude imports.
As for PADD politics and Cushing gate — perhaps a sensible interim solution could be a non-deliverable contract based around a virtual delivery point.


FT / Izabella Kaminska
28.01.2011

  

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Warum die Ölpreise verrückt spielen interessant
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.1.11 14:16)

http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe/brent-gegen-wti-warum-die-oelpreise-verrue ckt-spielen;2741794;0

Warum die Ölpreise verrückt spielen

Am Ölmarkt schlagen die Preise Kapriolen. Amerikanisches WTI-Öl ist kräftig gefallen und wird zu einem rekordverdächtigen Preisabschlag zu europäischem Brentöl gehandelt. Dabei ist die Nachfrage nach Öl ungebrochen. Doch die Amerikaner können diese nicht bedienen.

DÜSSELDORF. Der Nabel der amerikanischen Ölindustrie ist ein kleines Kaff im Mittleren Westen, in dem schon lange kein Öl mehr fließt. Im frühen 20. Jahrhundert war das noch anders, da wurde in Cushing und Umgebung Öl gefunden und das Dorf entwickelte sich schnell zu einem regionalen Zentrum für Öl-Förderung und-Verteilung.

Doch das Öl im Mittleren Westen versiegte schnell. Was blieb war ein Pipeline-Netz, in dem Cushing einen wichtigen Kreuzungspunkt bildete. Die New York Mercantile Exchange machte das Dorf daher in den 80er-Jahren zum offiziellen Auslieferungszentrum für leichtes Rohöl der Marke West Texas Intermediate (WTI). Das Öl fließt seither über Pipelines nach Cushing, wird dort gelagert und auf die amerikanischen Raffinerien verteilt.

Im Moment fließt allerdings deutlich mehr Öl nach Cushing rein als raus. Allein in der vergangenen Woche stiegen die amerikanischen Lagerbestände nach Daten des Energieministeriums um fast fünf Millionen Barrel. Den Preis für WTI-Öl setzt das zunehmend unter Druck. Am Donnerstagabend notierte er zum Handelsschluss in New York mit 85,50 Dollar je Barrel. Mitte Januar hatte der Preis noch bei knapp 92 Dollar gelegen.

Verglichen damit hat sich der Preis für europäisches Brentöl sehr gut gehalten. Zwar gingen die Preise auch leicht zurück. Mit mehr als 96 Dollar liegt der Barrel-Preis aber nach wie vor im Bereich der 100-Dollar-Marke. Und die Differenz zwischen Brent- und WTI-Preis steigt kontinuierlich. Dabei wird WTI traditionell eigentlich sogar mit einem kleinen Aufschlag gehandelt.

Doch eine Mixtur aus verschiedenen Gründen macht das europäische Öl zurzeit für Verbraucher und Investoren attraktiver. Da ist zum einen der kalte Winter, der für einen erhöhten Verbrauch auf dem europäischen Kontinent sorgt. Hinzu kommt die große Nachfrage aus Asien. In der Region, allen voran in China, boomt die Wirtschaft. Den hohen Energiebedarf können die asiatischen Länder nur mit Importen decken, zumal die asiatischen Ölpreise bereits über 100 Dollar liegen.

Die europäischen Produzenten können diese Nachfrage aus Asien gut bedienen: "Das Brentöl wird in der Nordsee produziert und dann über Pipelines in Seehäfen, insbesondere nach Rotterdam, transportiert. Von dort kann es weltweit verschifft werden", erklärt Tobias Merath, Leiter der Rohstoffanalyse bei der Credit Suisse.

Anders in den USA: Das Öl, das nach Cushing fließt, wird von dort auf die regionalen Raffinerien verteilt, auf den Weltmarkt kommt es nicht. "WTI wird in den USA produziert und auch dort verbraucht. Damit ist es extrem von der US-Konjunktur abhängig", sagt Carsten Fritsch, Rohstoffanalyst der Commerzbank.

Verglichen mit den asiatischen Boom-Staaten läuft die Konjunktur in den USA aber nach wie vor nur schleppend. Das drückt auch auf die Öl-Nachfrage. Zudem kämpfen die Raffinerien mit sinkenden Margen, was ihre Nachfrage weiter drosselt.

Verschärft wird die Lage in Cushing paradoxerweise auch durch die trotz des jüngsten Rückschlags noch sehr hohen Ölpreise. Wenn Öl teuer ist, lohnt sich auch die Produktion aus Ölsanden in Kanada. Bei Preisen von rund 40 Dollar je Barrel sind die Produktionskosten gedeckt, insofern arbeitet die Ölsandindustrie zurzeit hoch profitabel und produziert entsprechend viel Öl. Dieses wiederum fließt über eine Pipeline wiederum nach Cushing und erhöht dort den Angebotsüberschuss.

Die Amerikaner haben das Problem erkannt: "Es gibt Planungen in den USA, eine Pipeline von Cushing zum Golf von Mexiko zu bauen", sagt Credit-Suisse-Analyst Merath. "Dies würde für WTI ein großes Nachfragepotenzial erschließen, weil das Öl dann in lokalen Raffinerien eingesetzt, aber auch verschifft werden könnte." Vor 2012 dürften die Pläne aber kaum umgesetzt werden, erwartet er.

Für den WTI-Preis ergibt sich daraus am Markt eine Art "Teufelskreis", beschreibt Fritsch von der Commerzbank. Grund sind die unterschiedlich starken Ausschläge für Kontrakte zu verschiedenen Lieferterminen. "Die hohen Lagerbestände drücken den Preis für kurzfristige Terminkontrakte nach unten, während längerfristige Kontrakte deutlich weniger verlieren. Das erhöht die Bereitschaft der Verkäufer, die Lagerbestände aufrechtzuerhalten oder sogar auszubauen", erklärt Fritsch.

Investoren verstärken den Trend noch: Die stark ansteigende Terminkurve bedeutet, dass Anleger beim Wechsel von einem Kontrakt in einen länger laufenden hohe Verluste erleiden. Diese Situation, die im Fachjargon "Super-Contango" genannt wird, hält Investoren davon ab, in WTI zu investieren und treibt sie in Brentöl.

Dass sich die Situation am Ölmarkt schnell ändert, erwartet Fritsch nicht. "Anfang 2009 hatten wir schon mal eine ähnliche Situation. Damals kostete WTI 30 und Brent 40 Dollar. Prozentual war die Differenz damals somit deutlich höhere. Insofern kann sich der Trend durchaus noch fortsetzen", sagt er.

Dagegen rechnen die Analysten der Credit Suisse damit, dass sich die Preisdifferenz bald wieder einengen wird. An der Grundtendenz, dass europäisches Öl teuerer als amerikanisches ist, wird sich nach Meinung von Tobias Merath allerdings so lange nichts ändern, bis die Amerikaner die geplante Pipeline zum Golf von Mexiko tatsächlich in Angriff nehmen. "Bis 2012 könnte Brent daher mit einem Aufschlag gehandelt werden", erwartet er.



  

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WTI +6$ witzig
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.1.11 09:30)

...lt medien auf die lage in ägypten zurückzuführen, mmn nur psychologische gründe.

suez kanal ist die größte einnahmequelle des landes, niemand im land könnte interesse haben den bisher schon eingetretenen touristischen schaden durch eine gefährdung der freien kanalpassage noch zu erhöhen,
jedenfalls würde das militär das nicht zulassen. auch muß ein dominoeffekt auf die golfstaaten derzeit nicht befürchtet werden.

ps: mubarak könnte es mit zunehmender solidarität von usa, europa und china schaffen eine längst fällige wende in ägypten mitzugestalten und weiter im amt zu bleiben. auch andere autokratisch geführte aber gemäßigte staaten in der arabischen welt werden ihm den rücken stärken, ..denke ich.


  

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RE: WTI +6$
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.1.11 09:54)

Ich weiß auch nicht, von mir ist es nicht. Lustig finde ich die Sache aber trotzdem, weil ich dadurch mit meinem Öl-Trade erstmals seit längerem im Plus bin.

  

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RE: WTI +6$
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.1.11 09:56)

Danke keram für deine Artikel!
Was Mubarak betrifft: Denke nicht, daß das von der Unterstützung in Europa/USA abhängt, sondern vom Druck von der Strasse sowie was das Militär macht. Für den Ölpreis aber vorerst egal. Saudi Arabien scheint ok zu sein. Und WTI ist mMn nicht deshalb gestiegen, weil dann hätte auch Brent steigen müssen. Aber Freitag wurde der Spread wieder reduziert.

Jedenfalls waren die geposteten Artikel von keram und Finanzier sehr hilfreich und die Conclusio: Arbitrage kaum möglich, weil US-Öl nicht exportiert werden darf. Somit kann das auch länger so bleiben oder sich auch ausweiten. Damit ist das für mich keine risikoarme Wette mehr. Trotzdem werden ich mal den am Freitag eingeläuteten Trend des Abbaus des Spreads mitspielen. Schauen wir mal, wie lange das so geht.

  

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RE: WTI +6$
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.1.11 10:31)

Und WTI ist
>mMn nicht deshalb gestiegen, weil dann hätte auch Brent
>steigen müssen.

Natürlich ist WTI deswegen gestiegen, solche Sonderentwicklungen können zur Spreadreduktion beitragen.


>Jedenfalls waren die geposteten Artikel von keram und
>Finanzier sehr hilfreich

Fand ich auch informativ. Anzumerken ist allerdings, daß die USA doppelt so viel Erdöl (inkl. Flüssiggas) verbraucht, wie es produziert. Der Bau von Exportfazilitäten ist daher eigentlich sinnlos, auch wenn es ab und zu kurzfristig von Interesse sein kann, wie gerade jetzt.


und die Conclusio: Arbitrage kaum
>möglich, weil US-Öl nicht exportiert werden darf.

Auch wenn eine Arbitrage durch Export nicht stattfindet, so kann eine Art Arbitrage doch im Inneren stattfinden, indem vermehrt die Lager mit eigenem, billigerem Öl geleert werden und der Import von teurerem, ausländischem Öl reduziert wird.

  

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RE: WTI +6$
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.1.11 11:41)

> Und WTI ist
>>mMn nicht deshalb gestiegen, weil dann hätte auch Brent
>>steigen müssen.
>
>Natürlich ist WTI deswegen gestiegen, solche
>Sonderentwicklungen können zur Spreadreduktion beitragen.

Sehe ich nicht so, sonst wäre auch Brent gestiegen. Entweder steigt der Ölpreis oder nicht. Am Freitag ist WTI gestiegen und COIL nicht, es wurde also der Spread verkleinert. Genauso wie er am Donnerstag vergrößert wurde. Und auch heute geht's in Richtung Reduktion des Spreads, was mich sehr freut.

  

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RE: WTI +6$
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.1.11 11:56)


>Sehe ich nicht so, sonst wäre auch Brent gestiegen. Entweder
>steigt der Ölpreis oder nicht.

Wer am Freitag nachmittag zugeshen hat, wie WTI nach anfänglicher schwacher Tendenz 5$ raufgeschossen ist, während die Aktienmärkte Bammel gekriegt haben angesichts der zunehmenden Eskalation in Kairo, kann nur zu dem Schluß kommen, daß das vom "Trouble in the Suez" gekommen ist. Manchmal ist es so einfach.
Und Brent hat, wie auch die Wochen davor, ein Eigenleben geführt.

Abgesehen davon, daß das sowieso keine besonders wichtige Frage ist.

  

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RE: WTI +6$
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.1.11 22:07)

Wie auch immer, ich habe jetzt mit schönem Gewinn glattgestellt. Ein bisserl volatiler als erwartet war die Sache, aber schön, daß es doch aufgegangen ist.

  

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RE: WTI +6$
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.1.11 22:39)

>Wie auch immer, ich habe jetzt mit schönem Gewinn
>glattgestellt. Ein bisserl volatiler als erwartet war die
>Sache, aber schön, daß es doch aufgegangen ist.

Schön.
Die April-Kontrakte waren wirklich die bessere Wahl.

Naja, Spread-Einengung in März-Futures eigtl. genausogut.

  

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Es gibt zu viele Raffinerien
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.2.11 09:47)

Von Jahr zu Jahr kaufen die Europäer weniger Ölprodukte - schon allein, weil Motoren und Heizungen weniger verbrauchen.


http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:ueberproduktion-es-gibt-zu-viele-raffinerien/600 07369.html

  

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Brent läuft WTI den Rang ab
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.1.11 08:49)

Jan. 26 (Bloomberg) -- Rising purchases of Brent crude contracts have driven holdings of the European benchmark oil grade to the highest level in five months relative to New York futures as investors bet it’s a better gauge of global demand.

Open interest, the number of contracts that haven’t been closed or delivered, for Brent futures rose to a record 968,565 on Jan. 21, data from London-based ICE Futures Europe show. The ratio of the European marker to West Texas Intermediate oil positions on the New York Mercantile Exchange climbed to 65 percent, 15 percentage points above the five-year average and the most since Aug. 2, according to data compiled by Bloomberg.

Investors are piling into Brent as new supplies from Canada build up at the U.S. oil hub in Cushing, Oklahoma, skewing its reliability as an indicator of demand because of the lack of pipelines to the sea. TransCanada Corp.’s Keystone link may pump as much as 156,000 barrels of crude to Cushing from next month, according to Vienna-based JBC Energy GmbH. Cushing is the delivery point for Nymex futures.

“Nymex is challenged right now and continues to lose market share,” said Stephen Schork, president of Villanova, Pennsylvania-based The Schork Group Inc., an energy consultant. “The Brent market reflects more of the underlying fundamentals given that it’s more indicative of demand.”

The increased purchases helped drive Brent’s premium over West Texas oil to the highest level in almost two years this month. Front-month contracts for the European benchmark settled for $9.06 a barrel more than corresponding U.S. futures yesterday, the most since February 2009, Bloomberg data show.

Limit to Premium

The widening of the premium may be limited because rising prices for Brent-based oils are likely to dent profits for refiners, including those that use more sophisticated catalytic crackers to produce gasoline, according to JPMorgan Chase & Co.

“Running Brent in a Singapore cracker consistently earned a negative margin over the past week, a trend that should limit the pull on Brent-related crudes,” a team led by Lawrence Eagles, head of oil research at JPMorgan in New York, said in a Jan. 20 report.

Brent is used to price two-thirds of global oil including North Sea grades such as Forties and Ekofisk and West African exports including Nigeria’s Bonny Light and Angolan Nemba, which typically have a lower sulfur content and yield more diesel and gasoline than others.

Rollover Profit

Investors have bought Brent because of a premium, or backwardation, on prompt futures relative to later-dated supplies that’s given traders a profit as they roll over their holdings from the first-month into later-delivery contracts. Front- and next-month futures were in uninterrupted backwardation from Dec. 20 to Jan. 17, Bloomberg data show.

“An interesting thing has happened with new financial money flowing into Brent,” said Akira Kamiyama, a derivatives trader at Mitsui & Co. in Tokyo. “The Brent curve is very supportive because of the backwardation. That’s why the long positions are getting out of WTI and into Brent.”

Funds rolling over contracts from first- to second-month Brent would have gained 3 cents a barrel, according to Bloomberg data based on Jan. 21 prices. A corresponding sale of West Texas would have lost $1.52, a so-called negative roll yield. The same transaction for Brent today would result in a loss of 4 cents while WTI would cost $1.70 as of 3:08 p.m. in Singapore.

Open interest in Brent futures may have surpassed 1 million when two types of Brent traded on Nymex are taken into account, according to Olivier Jakob, managing director at Petromatrix in Zug, Switzerland. In the same way, traders can buy and sell West Texas oil on ICE.

About 264,000 WTI futures a day traded in the past two weeks on ICE, compared with 864,000 on Nymex. About 495,000 Brent futures contracts a day traded on ICE in the same period, while Nymex’s main Brent contract traded 1,700.

http://noir.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=a5tDj9a1io9Q&pos=6

  

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Leicht Steigender Ölpreis trotz Ägyptenberuhigung
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.2.11 10:09)

Gestern ist es ein wenig runter gegangen, hätte mir aber unter dem Strich ein klein wenig mehr Abwärtsbewegung erwartet. Heute wieder steigend.

  

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reserven der saudis überhöht dargestellt
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.11 17:23)

Die Reserven des weltgrössten Erdölexporteurs Saudi-Arabien werden einem von der Internetplattform Wikileaks veröffentlichten Dokument zufolge offenbar deutlich überschätzt. Wie die britische Zeitung "The Guardian" am Mittwoch unter Berufung auf eine US-Depesche vom Dezember 2007 berichtete, distanzierte sich der frühere Verantwortliche für die Erschliessung von Erdöl beim Staatskonzern Aramco von den Schätzungen des Unternehmens. Eine Analyse, wonach Saudi-Arabien über 716 Mrd. Barrel Ölreserven verfüge, sei übertrieben, warnte Sadad el Husseini demnach damals einen US-Diplomaten. Die reellen Reserven seien um 40 Prozent niedriger.

Husseini äusserte demnach auch Zweifel, ob das Unternehmen damit in der Lage ist, die steigenden Ölpreise abzufedern. In einem Dokument vom Juni 2008 warnen US-Diplomaten ebenfalls davor, dass das Land möglicherweise weniger Reserven hat als angenommen und somit auch keinen Einfluss auf den weltweiten Ölpreis.

Husseini selbst sagte am Mittwoch, er sei in den Depeschen falsch zitiert worden. Er habe keinen Zweifel an der Richtigkeit der von Aramco veröffentlichten Zahlen, sagte er der Wirtschaftsnachrichtenagentur Dow Jones. (APA)

  

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Wieder dabei: WTI/Brent Spread
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.2.11 11:02)

Der Spread ist wieder recht groß, deshalb bin ich wieder WTI long und COIL short gegangen. Aktuell 12.43 beim April Kontrakt.

  

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Panik auf Ölmarkt legt sich
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.2.11 08:53)

Ölpreis: Panik auf Ölmarkt legt sich
25.02.2011 | 19:07 | (Die Presse)

Die Saudis kurbelten ihre Ölförderung heimlich um 700.000 Barrel pro Tag auf neun Mio. Barrel an. Der Preis sank. Die Spritpreise in Österreich kletterten indes auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren.


Wien/Reuters/Apa. Nachdem der Ölpreis am Donnerstag zwischenzeitlich auf 119,79 Dollar (85,81 Euro) und damit das höchste Niveau seit Ende August 2008 gestiegen war, beruhigten sich die Märkte am Donnerstagabend und Freitag deutlich. Ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Freitagnachmittag etwas mehr als 111 Dollar. Auch die US-Sorte WTI war mit 96 Euro etwas günstiger.

Der weltgrößte Ölexporteur Saudiarabien ist für die Öllieferausfälle aus Libyen eingesprungen, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldete. Die Saudis hätten in aller Stille ihre Produktion um 700.000 Barrel pro Tag auf neun Mio. Barrel ausgeweitet. Das entspricht etwa dem, was in Libyen derzeit ausfällt: Laut der Internationalen Energieagentur exportiert Libyen derzeit zwischen 500.000 bis 750.000 Barrel Öl pro Tag weniger als sonst. Das entspricht etwa einem Prozent des weltweiten täglichen Verbrauchs.


Diesel so teuer wie August 2008
Auch der Ölmarktexperte Johannes Benigni hält die Panik vom Donnerstag für übertrieben. Libyen produziere zwar 1,63 Mio. Barrel pro Tag, zudem sei das libysche Öl leicht und schwefelarm, also relativ hochwertig. Doch sei das verglichen mit dem weltweiten Verbrauch von 88 Mio. Fass nicht so dramatisch. Selbst wenn, wie häufig kolportiert, auch noch Algerien (1,3 Mio. Fass pro Tag) ausfiele, wäre das verkraftbar. Dramatisch wären lediglich Lieferengpässe aus Saudiarabien und dem Iran. Benigni glaubt, dass der Ölpreis bald wieder unter die Marke von 100 Dollar sinken wird. Im Jahr 2008 war der Ölpreis auf 150 Dollar hochgeschnellt. Heute habe man aber mehr Reserve- und Raffineriekapazitäten und größere Lagerbestände, sagt Benigni.

Indes meldete der ARBÖ, dass die Preise für Diesel und Eurosuper an Österreichs Tankstellen am Freitag auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren geklettert sind. Ein Liter Diesel kostete 1,307 Euro, das ist so viel wie zuletzt im August 2008. Eurosuper kostete 1,333 Euro, so viel wie zuletzt im Juli 2008. Grund sind höhere Notierungen an den Rohstoffbörsen.

Zahlreiche deutsche Derivateanleger warfen am Freitag ihre Ölzertifikate auf den Markt. „Die Anleger nehmen Gewinne mit, bevor diese weiter abschmelzen“, sagte Norbert Paul, Händler an der Derivate-Börse Euwax. Als Einstiegsgelegenheit nutze die günstigeren Kurse aber kaum jemand. Der Markt rechnet offenbar kurzfristig nicht mit starken Preisanstiegen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.02.2011)

  

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Die Ölreserven halten zwei Jahre
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.3.11 18:07)

http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/rohstoffe/die-oelreserven-halten-z wei-jahre/3918644.html

Die Ölreserven halten zwei Jahre

Die Ölpreise sind steil angezogen, doch die Internationale Energie-Agentur (IEA) in Paris warnt vor Panik. Im Ernstfall halten die strategischen Ölreserven mindestens zwei Jahre, sagte der IEA-Chefökonom Fatih Birol.

„Unsere Mitglieder haben strategische Ölreserven im Volumen von 1,6 Milliarden Barrel. Wenn wir uns entschließen würden, täglich zwei Millionen Barrel davon freizugeben - was eine Menge wäre - würde uns das problemlos zwei Jahre weiterbringen. Vorausgesetzt, dass die Regierungen unserer Mitgliedsländer das wirklich für nötig halten würden. Zuletzt hatten wir das beim Hurrikan Katrina. Im Augenblick beobachten wir einfach nur die Situation.“

  

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RE: Die Ölreserven halten zwei Jahre
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.3.11 19:09)

klingt wie eine gefährliche drohung!

die saudis sind politisch wohl unantastbar...




>http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/rohstoffe/die-oelreserven-halten-z wei-jahre/3918644.html
>
>Die Ölreserven halten zwei Jahre
>
>Die Ölpreise sind steil angezogen, doch die Internationale
>Energie-Agentur (IEA) in Paris warnt vor Panik. Im Ernstfall
>halten die strategischen Ölreserven mindestens zwei Jahre,
>sagte der IEA-Chefökonom Fatih Birol.
>
>„Unsere Mitglieder haben strategische Ölreserven im Volumen
>von 1,6 Milliarden Barrel. Wenn wir uns entschließen würden,
>täglich zwei Millionen Barrel davon freizugeben - was eine
>Menge wäre - würde uns das problemlos zwei Jahre
>weiterbringen. Vorausgesetzt, dass die Regierungen unserer
>Mitgliedsländer das wirklich für nötig halten würden. Zuletzt
>hatten wir das beim Hurrikan Katrina. Im Augenblick beobachten
>wir einfach nur die Situation.“
>
>

  

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RE: Die Ölreserven halten zwei Jahre
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.3.11 11:30)

>„Unsere Mitglieder haben strategische Ölreserven im Volumen
>von 1,6 Milliarden Barrel. Wenn wir uns entschließen würden,
>täglich zwei Millionen Barrel davon freizugeben - was eine
>Menge wäre - würde uns das problemlos zwei Jahre
>weiterbringen.

Das ist ganz nett. Aber bei einer echten Krise, also nicht nur leicht erhöhten Preisen, sondern einer mengenmäßig meßbaren Angebotsverknappung, sind 2 Mio. Barrel pro Tag bestenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein. Der Weltölverbrauch liegt bei ca. 87 Millionen Faß, also dem 43fachen von 2 Millionen Barrel.

  

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RE: Die Ölreserven halten zwei Jahre
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.3.11 12:41)

>Das ist ganz nett. Aber bei einer echten Krise, also nicht nur leicht erhöhten Preisen, sondern einer mengenmäßig meßbaren Angebotsverknappung, sind 2 Mio. Barrel pro Tag bestenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein.<



wenn sich z.b libyen in saudiarabien wiederholt... wie sagt man: "na dann prost mahlzeit". ist schon nachvollziehbar warum sich zur zeit im westen kretas ein beachtlicher nato militäraufmarsch abzeichnet. sicher nicht nur wegen libyen und den beiden iranischen kriegsschiffen, die zur zeit in syrien vor anker liegen.

  

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RE: Die Ölreserven halten zwei Jahre
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.3.11 13:43)

>Das ist ganz nett. Aber bei einer echten Krise, also nicht nur
>leicht erhöhten Preisen, sondern einer mengenmäßig meßbaren
>Angebotsverknappung, sind 2 Mio. Barrel pro Tag bestenfalls
>ein Tropfen auf den heißen Stein. Der Weltölverbrauch liegt
>bei ca. 87 Millionen Faß, also dem 43fachen von 2 Millionen
>Barrel.

Gut, es werden ja nicht alle Produzenten zugleich ausfallen
Saudi Arabien produziert ca. 10 Mio. am Tag - somit würden die Reserven
etwa 160 Tage reichen. Nicht wirklich beruhigend...

Aber angeblich geht es der lokalen Bevölkerung dort materiell ja nicht schlecht,
da ist der Revolutionsanreiz deutlich geringer.

  

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Libyen liefert trotz UN-Sanktionen weiter Öl nach Österreich
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.3.11 18:26)

Libyen liefert trotz UN-Sanktionen weiter Öl nach Österreich

OMV bestätigt Öl-Lieferungen: 'UN hat keine Wirtschaftssanktionen beschlossen'

http://www.boerse-express.com/cat/pages/941975/fullstory

  

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RE: Libyen liefert trotz UN-Sanktionen weiter Öl nach Österreich
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.3.11 19:16)

>OMV bestätigt Öl-Lieferungen: 'UN hat keine
>Wirtschaftssanktionen beschlossen'

Das stimmt. Es wurden Sanktionen gegen Gadaffi verhängt (Sperrung der Konten, Einreiseverbot etc.), nicht gegen Libyen.

Mich wundert eher, daß das logistisch funktioniert, daß sich tatsächlich jemand hinstellt und das Öl abfüllt, daß ausreichend Personal am Arbeitsplatz erscheint. Offenbar stelle ich mir diesen Aufstand/Bürgerkrieg chaotischer vor als er in der Praxis ist.

  

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RE: Libyen liefert trotz UN-Sanktionen weiter Öl nach Österreich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.3.11 20:42)

>Mich wundert eher, daß das logistisch funktioniert, daß sich
>tatsächlich jemand hinstellt und das Öl abfüllt, daß
>ausreichend Personal am Arbeitsplatz erscheint. Offenbar
>stelle ich mir diesen Aufstand/Bürgerkrieg chaotischer vor als
>er in der Praxis ist.


Es wäre interessant zu wissen woher innerhalb Libyens das Öl kommt bzw.
in welchen Häfen es verladen wird, d.h. wer davon profitiert. Zweifellos
haben beide Seiten Interesse daran die Einnahmen zu lukrieren.

  

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RE: Libyen liefert trotz UN-Sanktionen weiter Öl nach Österreich
Rang: misterx(67) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.3.11 20:56)

Irgendwie Wahnsinn. Dort herrscht Krieg. mit dem Geld kauft man sich bestimmt keine Butterbrote.

  

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OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened on March 2
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.11 12:22)

OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened on March 2

March 7 (Bloomberg) -- OMV AG, central Europe’s biggest oil
company, said that export terminals in Libya reopened on March
2.

While there are disruptions, “crude oil deliveries have
not been seriously impacted,” Michaela Huber , a spokeswoman for
OMV, said in a telephone interview from Vienna, declining to
comment on volumes or payment terms.

  

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‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.11 17:23)

‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest

March 7 (Bloomberg) -- Hedge funds boosted bullish oil bets
to an all-time high for a second week as crude rose above $100 a
barrel on concern that fighting in Libya will spread to other
nations in the Middle East.

The funds and other large speculators increased net-long
positions, or wagers on higher prices, by 27 percent in the
seven days ended March 1 to 305,408 futures and options, the
most in records dating back to June 2006, according to the
Commodity Futures Trading Commission’s weekly Commitments of
Traders report. The total jumped 65 percent since Feb. 15.

  

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RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.11 19:02)

> The funds and other large speculators increased net-long
>positions, or wagers on higher prices, by 27 percent in the
>seven days ended March 1 to 305,408 futures and options, the
>most in records dating back to June 2006, according to the
>Commodity Futures Trading Commission’s weekly Commitments of
>Traders report. The total jumped 65 percent since Feb. 15.


Ein Kontrakt sind 1000 Barrels, die Position macht also etwa
305408 * 1000 * 110 USD = 33,6 Mrd. USD aus.
Oder anders gerechnet, es sind 305,4 Mio Barrels - ziemlich genau 3,5
Tage Welt-Tagesverbrauch. Wie weit mag das den Markt bewegen?

  

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RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.11 19:45)


>Ein Kontrakt sind 1000 Barrels, die Position macht also etwa
>305408 * 1000 * 110 USD = 33,6 Mrd. USD aus.
>Oder anders gerechnet, es sind 305,4 Mio Barrels - ziemlich
>genau 3,5
>Tage Welt-Tagesverbrauch. Wie weit mag das den Markt bewegen?
>

naja, netto long. und das nur in US-öl, das ist fast die doppelte menge der theoretisch lieferbaren monatsproduktion.

  

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RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.11 19:57)

>naja, netto long. und das nur in US-öl, das ist fast die
>doppelte menge der theoretisch lieferbaren monatsproduktion.


Naja, gibt es eigentlich außer Brent und WTI noch Öl-Futures? (die auch
nennenswerte Umsätze haben)

  

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RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.11 20:06)

es gibt noch einen lsc (light sweet crude) future an der nymex, der sich auf jeden fall auch auf us-öl bezieht, womöglich auch auf wti.
sonst sind mir eigtl. auch keine bekannt.
trotzdem sollte man die positionen immer in relation zur tatsächlich erzeugten menge setzen, denke ich.

  

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RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.11 20:11)

>trotzdem sollte man die positionen immer in relation zur tatsächlich erzeugten menge setzen, denke ich.

Im Grunde schon. Aber welche Menge? Die von WTI selbst? Oder auch die Ölsorten, die zwar nicht WTI sind, aber WTI als Referenzpreis heranziehen?

  

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RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.11 20:19)

>Im Grunde schon. Aber welche Menge? Die von WTI selbst? Oder
>auch die Ölsorten, die zwar nicht WTI sind, aber WTI als
>Referenzpreis heranziehen?

Die US Commodity Futures Trading Commission ist eine US-Regierungsinstitution und bezieht sich nur auf US-Öl. Ich habe bei meiner Berechnung ohnehin die Gesamt-US-Rohölproduktion in einem Monat herangezogen (ca. 170 Mio Barrel).

  

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RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.11 20:50)

>trotzdem sollte man die positionen immer in relation zur
>tatsächlich erzeugten menge setzen, denke ich.


Naja, wenn die halbe Welt diesen Future als Proxy-Hedge verwendet relativiert
sich das mE allerdings.

  

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RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.11 21:06)

>Naja, wenn die halbe Welt diesen Future als Proxy-Hedge
>verwendet relativiert
>sich das mE allerdings.

Ja, genau das tun sie. Eine schlechte Entwicklung für alle Autofahrer und für die meisten Volkswirtschaften dieser Welt.

Ich füge noch hinzu, daß der open interest (beide Seiten) für Brent an der ICE 860 Mio Barrel beträgt, das ist etwa die Brent-Produktion von 23 Monaten. Der WTI-oi ist (nur an der ICE) 567 Mio Barrel.
Muß mich übrigens korrigieren: der Brent-Future an der ICE wird im Normalfall bei Fälligkeit nicht geliefert, sondern bar ausgeglichen. Als Feigenblättchen haben sie die Option der sogenannten EFP delivery (Exchange Futures for Physical), ein Übereinkunft zw. den jeweiligen Brokern eine Long-Position gg. Lieferung zu tauschen.
Im Prinzip also ein fast reiner Papierkontrakt.

  

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RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.11 21:26)

>Ich füge noch hinzu, daß der open interest (beide Seiten) für
>Brent an der ICE 860 Mio Barrel beträgt, das ist etwa die
>Brent-Produktion von 23 Monaten. Der WTI-oi ist (nur an der
>ICE) 567 Mio Barrel.

Das erschüttert mich eigentlich nicht - man kann davon ausgehen daß
darüber der größte Teil der weltweiten Absicherungsgeschäfte abgewickelt wird,
oder? Der kombinierte OI entspricht dann 16 Tagen ((860+567)/87), das erscheint mir nicht
so viel?

  

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RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.11 21:34)

>Das erschüttert mich eigentlich nicht - man kann davon
>ausgehen daß
>darüber der größte Teil der weltweiten Absicherungsgeschäfte
>abgewickelt wird,
>oder? Der kombinierte OI entspricht dann 16 Tagen
>((860+567)/87), das erscheint mir nicht
>so viel?

Das ist nur ICE, ohne Nymex.
Und du findest das gut, daß sich alle über's Öl absichern und somit eine eskalierende Situation noch weiter eskalieren?

  

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RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.11 21:39)

>Das ist nur ICE, ohne Nymex.

Ah ok.

>Und du findest das gut, daß sich alle über's Öl absichern und
>somit eine eskalierende Situation noch weiter eskalieren?

Nein, mein Punkt ist nur - ich hätte gedacht die spekulativen Geschäfte
haben einen größeren Anteil/Volumen. (ich weiß allerdings nicht wie
zuverlässig die Statistik dieser Commission ist?)

  

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RE: ‘Every Fund’ Buying Oil on Middle East Unrest
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.11 21:44)


>Nein, mein Punkt ist nur - ich hätte gedacht die spekulativen
>Geschäfte
>haben einen größeren Anteil/Volumen. (ich weiß allerdings
>nicht wie
>zuverlässig die Statistik dieser Commission ist?)
>

die ist ziemlich sicher zuverlässig. die meisten positionen werden wieder geschlossen, trading halt. an der ice wird täglich die 400-fache menge der täglichen brent-produktion gehandelt. kleines schmankerl zum schluß.

  

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RE: Freiwillige Steuer
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.3.11 07:52)

>werden wieder geschlossen, trading halt. an der ice wird
>täglich die 400-fache menge der täglichen brent-produktion
>gehandelt. kleines schmankerl zum schluß.


Etwas off-topic, aber es paßt zum Trading - wenn man überlegt daß bei
vielen Aktien jedes Jahr ein Mehrfaches der Marktkapitalisierung
gehandelt wird, dann noch z.b. 0,1% als Spesen ansetzt sieht man wie
die Aktionäre freiwillig sich selbst eine ganz ordentliche "Steuer"
auferlegen - das geht nämlich ohne weiteres in eine Größenordnung die
den Gewinnsteuern dieser Unternehmen entspricht (der Gedankengang ist
aber nicht von mir, schmamlos abgekupfert von WB).

  

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RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened on March 2
Rang: hary07(56) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.3.11 19:08)

Gaddafi kann natürlich mit dem Ölgeld einen langen Krieg führen, Waffen sind ja genug vorhanden, finanziert von Kunden der OMV und CO. Machen wir uns nichts vor, wir haben diesen Wahnsinnigen erst möglich gemacht. Alle schauen zu wie er die Revolution ausradiert.
Ein Ölembargo ist wohl das Mindeste, das danach ansteht. Welches Land kann Gaddafi dann noch Öl abkaufen ohne selber ein Kriegsverbrecher zu sein? Das Öl aus Libyen wird also nicht wieder den Weg auf den Weltmarkt finden, oder der Westen kann dann natürlich scheinheilig Öl für Medikamente, Nahrungsmittel wieder zulassen.

  

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RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened on March 2 gut analysiert
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.3.11 00:19)

Dass Gaddafi geht, ist nur eine Frage der Zeit. Wenn es die Aufständischen alleine nicht schaffen, dann wird es halt eine Flugverbotszone geben. Wenn auch das nicht reicht, Luftangriffe. Der Westen hat sich bereits gegen Gaddafi deklariert, ein Rückzieher ist da nicht mehr möglich. Und auf Jahre hinaus kein Zugang zum Öl aufgrund von Handelssanktionen kann ich mir auch nicht vorstellen. Die Frage ist halt nur, wie lange dieser Bürgerkrieg dauern wird. Je länger, desto schlechter für den Ölpreis.

  

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RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened on March 2 gut analysiert
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.3.11 10:22)

>Dass Gaddafi geht, ist nur eine Frage der Zeit. Wenn es die
>Aufständischen alleine nicht schaffen, dann wird es halt eine
>Flugverbotszone geben. Wenn auch das nicht reicht,
>Luftangriffe. Der Westen hat sich bereits gegen Gaddafi
>deklariert, ein Rückzieher ist da nicht mehr möglich. Und auf
>Jahre hinaus kein Zugang zum Öl aufgrund von Handelssanktionen
>kann ich mir auch nicht vorstellen. Die Frage ist halt nur,
>wie lange dieser Bürgerkrieg dauern wird. Je länger, desto
>schlechter für den Ölpreis.

Auch hier würde irgendwann ein Gewöhnungseffekt auftreten. Der Wegfall von Libyen alleine wäre über Jahre hinaus verkraftbar. Die freie Förderkapazität von Saudi-Arabien z.B. beträgt das 2-3fache der libyschen Gesamtproduktion.
Sehr kritisch wäre zweifellos Saudi-Arabien. Diese Angst ist mMn der Hauptgrund für das anhaltend hohe Ölpreisniveau. Allerdings, mit jedem Tag, der vorbeigeht, sieht es zumehmend nach stabilen politischen Verhältnissen in Saudi-Arabien aus.

Politisch gesprochen sollten die USA auf keinen Fall den Fehler begehen, sich hier allzu schnell militärisch einzumischen. Haben sie auch nicht vor, wie's scheint.

  

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RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened on March 2
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.3.11 10:31)

>Dass Gaddafi geht, ist nur eine Frage der Zeit. Wenn es die Aufständischen alleine nicht schaffen, dann wird es halt eine Flugverbotszone geben...<

daß gaddafi freiwillig geht kann ich mir nicht vorstellen. das von ihm gestern gerüchteweise verbreitete angebot aufzugeben, war mmn
rein taktisch zu verstehen, zumal die daran geknüpften bedingungen
vollkommen inakzeptabel erscheinen.

in den usa wurden schon berechnungen über die kosten formuliert, diese liegen bei $9mrd im jahr. abgesehen davon müßte vorher die gesamte luftabwehr und luftwaffe herausgenommen werden, was einer kriegserklärung gleichkäme.

  

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RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened on March 2
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.3.11 10:40)

>in den usa wurden schon berechnungen über die kosten
>formuliert, diese liegen bei $9mrd im jahr. abgesehen davon
>müßte vorher die gesamte luftabwehr und luftwaffe
>herausgenommen werden, was einer kriegserklärung gleichkäme.


Jedenfalls gibt es mE kaum einen Fall der so sehr nach einer militärischen
Intervention durch die EU/Nato schreit wie dieser. Neben der moralischen
Legitimation spricht auch sonst alles dafür - hier hätte man die Chance
in Nordafrika einen demokratischen Staat zu etablieren, mit großem
wirtschaftlichen Potenzial. Ich sehe nicht was gegen eine Intervention
spricht außer Feigheit.

Wenn nicht einmal hier agiert wird kann man das Militär gleich einsparen, das
ist dann ohnehin Geldverschwendung.

  

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RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened on March 2 gut analysiert
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.3.11 10:50)

>Wenn nicht einmal hier agiert wird kann man das Militär gleich
>einsparen, das ist dann ohnehin Geldverschwendung.

Es mangelt ein wenig an freien Kapazitäten. Die USA haben sich bereits im Irak verzettelt, und Europa samt den USA in Afghanistan, wo vorher selbst die Rote Armee gescheitert ist. In dieser Situation eine weitere Front zu eröffnen, ist keine leichte Entscheidung.

  

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RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened on March 2
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.3.11 10:54)

>Es mangelt ein wenig an freien Kapazitäten. Die USA haben sich
>bereits im Irak verzettelt, und Europa samt den USA in
>Afghanistan, wo vorher selbst die Rote Armee gescheitert ist.
>In dieser Situation eine weitere Front zu eröffnen, ist keine
>leichte Entscheidung.


Die libysche Armee bzw. der Teil der zu Gadaffi hält ist kein ernstzunehmender Gegner, am Boden müßten
ohnehin die Libyer agieren. Ich meine die wären innerhalb weniger
Tage weggefegt, dafür reichen die Kapazitäten locker - in Afghanistan
ist ja kaum Luftwaffe (und Marine schon gar nicht

  

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RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened on March 2
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.3.11 10:50)

>Ich sehe nicht was gegen eine Intervention spricht außer Feigheit.<


Putin.

  

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RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened on March 2
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.3.11 10:52)

>>Ich sehe nicht was gegen eine Intervention spricht außer
>Feigheit.<

>Putin.


Was meinst du? Haben die Russen sich dagegen geäußert?

  

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RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened on March 2
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.3.11 11:14)

>>Ich sehe nicht was gegen eine Intervention spricht außer
>Feigheit.<

>Putin.


>Was meinst du? Haben die Russen sich dagegen geäußert?


ja, russland und china haben sich gegen ein militärisches eingreifen ausgesprochen. beobachter halten allerdings bei der kommenten abstimmung eine stimmenthaltung anstelle eines vetos für möglich....

  

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RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened on March 2
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.3.11 11:17)

>>Was meinst du? Haben die Russen sich dagegen geäußert?
>
>ja, russland und china haben sich gegen ein militärisches
>eingreifen ausgesprochen. beobachter halten allerdings bei der
>kommenten abstimmung eine stimmenthaltung anstelle eines vetos
>für möglich....


Mit Verlaub, ich würde darauf pfeifen ob es dazu den Segen der UNO gibt
oder nicht. Den gab es z.B. bei der Kosovo-Aktion auch nicht.

  

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RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened on March 2
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.3.11 14:04)

>Jedenfalls gibt es mE kaum einen Fall der so sehr nach einer
>militärischen
>Intervention durch die EU/Nato schreit wie dieser. Neben der
>moralischen
>Legitimation spricht auch sonst alles dafür - hier hätte man
>die Chance
>in Nordafrika einen demokratischen Staat zu etablieren, mit
>großem
>wirtschaftlichen Potenzial. Ich sehe nicht was gegen eine
>Intervention
>spricht außer Feigheit.


Welchen demokratischen Staat? Das ist doch wohl nur ein Witz.Viele werden sich vielleicht in Zukunft noch Gaddafi oder Mubarak zurück wünschen.Mubarak war nie ein Israel oder Judenhasser, sowie die jetztigen "Demokraten" und "demokratischen" Kandidaten jetzt.

Die ach so moderate und gewandelte Muslimbruderschaft z.b sagt ganz genau was sie will, nämlich eine Staat a la Iran:

http://translating-jihad.blogspot.com/2011/03/exclusive-transcript-of-qaradawis.html

  

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RE: OMV Says Oil Export Terminals from Libya Reopened on March 2
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.3.11 14:52)

>Welchen demokratischen Staat?


Ich sage ja auch nur "Chance".

  

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OPEC erhöht Förderung
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.3.11 09:18)

Neben Saudi-Arabien wollen einem Zeitungsbericht zufolge weitere Mitglieder der Organisation Erdöl exportierender Staaten (OPEC) ihre Förderung erhöhen, um Ausfälle durch die Libyen-Krise auszugleichen. Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Nigeria würden ihre Produktion bis Anfang April um bis zu 300.000 Barrel pro Tag steigern, berichtete die "Financial Times" (FT) am Dienstag unter Berufung auf Branchenvertreter. Damit werde der libysche Lieferrückgang fast vollständig aufgefangen.

  

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Peak Oil mehr als reine Panikmache
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.3.11 13:49)

'Politischer Flächenbrand im Ölpreis zu wenig berücksichtigt'

Erste-Analyst Stöferle hält für das erste Halbjahr Anstieg des Ölpreises auf bis zu 150 Dollar möglich

http://www.boerse-express.com/cat/pages/942781/fullstory

  

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RE: Peak Oil mehr als reine Panikmache
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.3.11 16:42)

Ich frage mich sowieso, warum niemand von Peak Oil redet. Die Daten über die Lagerstätten mit Fördermenge, Förderart, Wasseranteil etc - gibt es seriöse Zahlen darüber?

  

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RE: Peak Oil mehr als reine Panikmache gut analysiertgut analysiertinteressant
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.3.11 17:09)

>Ich frage mich sowieso, warum niemand von Peak Oil redet. Die
>Daten über die Lagerstätten mit Fördermenge, Förderart,
>Wasseranteil etc - gibt es seriöse Zahlen darüber?

Das Thema wird eh jedes Mal ausgegraben, wenn der Ölpreis über 100$ geht, jetzt und vermutlich in den nächsten 20 Jahren. Irgendwo in diesem Zeitraum wird wahrscheinlich auch die höchste jemals erzielte Tagesfördermenge liegen, wobei gar nicht gesagt ist, daß dieses Maximum auf Erschöpfung zurück geht.
Wie auch immer, die Angaben über Vorkommen in Lagerstätten beruhen auf Schätzungen, welche mehr oder weniger verläßlich sind. Hinzu kommt, daß auch neue Vorkommen entdeckt werden, die mit sich erschöpfenden Quellen gegengerechnet werden müssen. Das Ganze ist eine Art work in progress, das nicht so leicht zu berechnen ist.
Mit Sicherheit läßt sich nur sagen: Wenn die momentane Fördermenge + die gesicherten freien Förderkpazitäten größer sind als die bisher maximal geförderte Tagesmenge ist das Peak Oil noch nicht erreicht.

  

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RE: Peak Oil mehr als reine Panikmache
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.3.11 17:16)

Danke für die Antwort! Gut, ja, mit der Schlussfolgerung muss man leben, seh ich ein.

  

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RE: Peak Oil mehr als reine Panikmache
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.3.11 17:22)

Gut analysiert, AS. Wenn die freie Kapazität in Saudi-Arabien wirklich
so groß ist wie behauptet sind wir tatsächlich noch deutlich davon
entfernt.

Den Report von der Erste Bank kann man ganz lesen:

https://produkte.erstegroup.com/CorporateClients/en/ResearchCenter/Overview/Research_Deta il/index.phtml?ID_ENTRY=6396


>Das Thema wird eh jedes Mal ausgegraben, wenn der Ölpreis über
>100$ geht, jetzt und vermutlich in den nächsten 20 Jahren.
>Irgendwo in diesem Zeitraum wird wahrscheinlich auch die
>höchste jemals erzielte Tagesfördermenge liegen, wobei gar
>nicht gesagt ist, daß dieses Maximum auf Erschöpfung zurück
>geht.
>Wie auch immer, die Angaben über Vorkommen in Lagerstätten
>beruhen auf Schätzungen, welche mehr oder weniger verläßlich
>sind. Hinzu kommt, daß auch neue Vorkommen entdeckt werden,
>die mit sich erschöpfenden Quellen gegengerechnet werden
>müssen. Das Ganze ist eine Art work in progress, das nicht so
>leicht zu berechnen ist.
>Mit Sicherheit läßt sich nur sagen: Wenn die momentane
>Fördermenge + die gesicherten freien Förderkpazitäten größer
>sind als die bisher maximal geförderte Tagesmenge ist das Peak
>Oil noch nicht erreicht.

  

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RE: Peak Oil mehr als reine Panikmache interessant
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.3.11 17:43)

Peak Oil allein ist noch nicht die ganze Wahrheit. Neben der Fördermenge spielen noch die Kosten der Förderung für ein Ölfeld und die Ölqualität eine wesentliche Rolle. Und hier ist der Trend eindeutig in Richtung wesentlich höhere Kosten (schwere Erreichbarkeit beispielsweise - Stichwort Tiefseebohrung) bzw. schlechtere Ölqualität d.h. geringere Reinheit (z.B. Ölschiefer). Das ganze verteuert das Endprodukt in Zukunft ganz wesentlich, wenn auch die Fördermengen noch weiter steigen sollten. Kurz zusammengefaßt!

  

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OMV an Heritage Oil interessiert?
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.3.11 09:39)

Quelle: boersego.de/Jandaya

Marktgerüchten zufolge könnte OMV an Heritage Oil interessiert sein.

  

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RE: OMV an Heritage Oil interessiert?
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.3.11 09:59)

Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Ich denke, das ist eher ein Gerücht, um die Heritage-Aktie zu pushen.

  

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Shell greift für Ölförderung tief in die Tasche
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.3.11 20:18)

Der Ölmulti Royal Dutch Shell will in den kommenden vier Jahren mehr als 100 Mrd. Dollar (71,7 Mrd. Euro) in die Steigerung seiner Ölförderung stecken. Der Konzern erwartet einen steigenden weltweiten Energiebedarf.

Die Investitionen sollen es dem Konzern nach Angaben vom Dienstag ermöglichen, 2014 zwölf Prozent mehr von dem Rohstoff zu produzieren als im vergangenen Jahr. Konzernchef Peter Voser erklärte, sein Konzern müsse sich unabhängig von den Unruhen im Nahen Osten und der Erdbebenkatastrophe in Japan auf langfristige Ziele konzentrieren. Das Bevölkerungswachstum sowie die Verbesserung der Lebensstandards werde voraussichtlich den weltweiten Energiebedarf erhöhen, sagte Voser Reuters Insider.

Shell hat bereits in den vergangenen fünf Jahren mehr als 100 Mrd. Dollar in die Erkundung von Ölvorkommen sowie deren Ausbeutung investiert. 2014 will der Konzern pro Tag 3,7 Mio. Barrel (das Fass zu 159 Liter) Öl-Äquivalent produzieren. Die meisten Konzerne der Branche trauen sich derzeit nicht eine Produktionssteigerung von zwölf Prozent bis 2014 zu.

Shell erklärte, derzeit die Ausbeutung von Lagerstätten mit einem Gesamtvolumen von zehn Mrd. Barrel Öl-Äquivalent zu prüfen. Das sind zwei Mrd. Barrel mehr als 2009.

.
FTD

  

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Bei einem Ölpreis über 150 $ knallt's interessantinteressant
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.3.11 21:06)

Der deutsche Wirtschaftsweise Norbert Walter zählt zu den Stargästen des diesjährigen CFO-Forums von Business Circle in Stegersbach, wo er am 15. April vortragen wird. Wir haben ihn vorab interviewt.


WirtschaftsBlatt: Wie schätzen Sie die Situation in Japan und der arabischen Welt und damit den Ölpreis ein? Sehen Sie die reale Gefahr, dass dieser den Aufschwung abwürgt?

Norbert Walter: Dazu müsste der Ölpreis längere Zeit mindestens auf dem Niveau bleiben, auf dem er jetzt ist, oder noch weiter ansteigen. Und ein solches Szenario ist leider sehr wahrscheinlich. Diese technischen Vorstellungen, die Ölförderung, die in Libyen ausfällt, könne durch andere ausgeglichen werden, teile ich nicht.

Aber ist es nicht so, dass Libyen allein gar nicht das Problem ist, sondern vielmehr die Angst, dass weitere Länder wie Saudi Arabien folgen könnten?

Genau, das ist es. Ich prophezeie, dass das, was in Tunesien begann und in Ägypten und Libyen weiterging, noch auf ganz viele Gesellschaften mit unterschiedlichen Führungen ausstrahlt. Von der Qualität her schätze ich das ein wie Perestrojka und Glasnost, allerdings bin ich nicht hoffnungsfroh, dass diese Revolution so friedlich, konstruktiv und erfolgreich sein kann, wie sie in Osteuropa war. Wir sind nirgendwo in einer nachhaltig geordneten Situation, auch nicht in Ägypten und Tunesien. Meist fehlt die entscheidende Basis für einen konstruktiven Neubeginn wie in Osteuropa - nämlich eine qualifiziert ausgebildete Bevölkerung.

Auf was für Ölpreise müssen wir uns einstellen, und ab wann ist der Aufschwung gefährdet?

Schon der Preis, den wir jetzt haben, wird nicht unbemerkt bleiben. Sollte das Niveau so bleiben, bekommen wir allein dadurch schon einen Dämpfer für die Konjunktur. Dass wir in nächster Zeit ein Fass unter 100$ bekommen halte ich für nicht plausibel, weil dazu die Konjunktur der Schwellenländer zu stark ist. Und, dass wir angesichts der Dramatik der Ereignisse auch 200 $ sehen werden - über durchaus beachtliche Zeiträume - halte ich für nicht ausgeschlossen. Terrorismus auch nicht ausgeschlossen, ein wild gewordener Ahmadinedschad ebenfalls - mit Gefährdung der Meerenge von Hormus und damit dem Transport von mehr als der Hälfte an chemischen und energetischen Grundstoffen. Damit haben wir eine Fülle an Gefahren.

Wie beurteilen Sie die sich abzeichnende Zinswende?

In den Schwellenländern haben wir die Niedrigzins-Phase schon hinter uns, die EZB wird im zweiten Quartal die Runde der Zinssteigerungen in den westlichen Staaten einleiten. Damit haben wir womöglich einen weiteren Stolperstein oder zumindest einmal keinen Faktor mehr, der ein Gegengewicht darstellt. Und die Fiskalprogramme laufen sowieso aus. Viele verdrängen auch, dass wir in einigen Peripherieländern schon eine Weile lang eine restriktive Fiskalpolitik haben, weil sie ganz einfach nicht anders können. Und das sind nicht nur die Euro-Länder, das sind auch die Ungarn oder Balten. Wir haben also eine Konstellation, die eben nicht mehr so ist wie 2010.

Zinserhöhungen sind ja wegen der steigenden Inflation ein Thema. Teilen Sie die Inflationssorgen?

Ich glaube, dass es Anlass gibt, über Zweitrundeneffekte besorgt zu sein. Und zwar nicht nur wegen Öl. Es gibt eine Reihe von Ländern, die sich in gutem Schwung befinden. Wenn man den Deutschen gesagt hätte, dass sie nun zwei Jahre in Folge drei Prozent wachsen, da hätten sie den Vogel gezeigt. Und jetzt sind wir mittendrin.

Wie schaut es in Sachen Schulden aus?

Auch in Deutschland gibt es eine Debatte über Schulden, und ich bin froh darüber. Würden die Leute nämlich Informationen über die Staatsfinanzen haben, würden sie sagen: "Worüber redet ihr eigentlich?" Statt ursprünglich erwarteter 80 Milliarden lag das Defizit im Vorjahr unter 50 Milliarden. Und wenn nichts Dramatisches passiert, werden wir 2012 ein ausgeglichenes Budget haben. Ich bin froh, dass das nicht im öffentlichen Bewusstsein ist, denn sonst würden die Sozialdemokraten aller Parteien einschließlich CDU/CSU das Geld schon wieder ausgeben. In nächster Zeit werden wir positive Überraschungen bei den Staatsfinanzen sehen.

Auf der anderen Seite gibt es die Problem-Staaten der Peripherie. Wie sollen die ihre Schulden bei höheren Zinsen zurückzahlen? Halten Sie es für wahrscheinlich, dass etwa Griechenland pleite geht ?

Das halte ich für unwahrscheinlich. Bei den derzeitigen Risikoprämien ist Griechenland in ein paar Jahren bankrott, jedes Land wäre das. Aber die Kapitalmärkte ändern ihr Urteil nur allzu rasch. Denken Sie mal darüber nach, was wir vor 20 Monaten noch für Risikoprämien für Osteuropa hatten, und was davon noch übrig ist. Damals wollten die Finanzmärkte ja auch Österreich in die Pleite schicken - das haben sie heute schon alles wieder vergessen, die Kerle.

Bis sich die Situation an den Märkten bessert, wird man nach schwierigen Verhandlungen in Brüssel eine Lösung finden, wo auf der einen Seite die Eigenanstrengungen der Griechen stehen und auf der anderen die Bereitschaft zur Bürgschaft durch die anderen Mitgliedsländer den Griechen hilft, nicht voll den aktuellen Kapitalmarkturteilen ausgesetzt zu sein. Wir brauchen dazu eine Zeit lang auch besondere Maßnahmen -ob das nun Eurobonds sind oder bilaterale Kredite zu günstigeren Konditionen.

Aber besteht nicht die Gefahr, dass die Euro-Zone auseinanderbricht, weil wir derart große Unterschiede haben und Länder wie Deutschland für Griechenland zahlen müssen, was wiederum politisch schwer zu verkaufen ist?

Diese Deutschen mit ihren Vorstellungen, sie seien ewiger Nettozahler! Das ist kompletter Quatsch und eine Eintagsfliege. Niemand schaut auf die demografische Perspektive. Deutschland wird allein auf Grund der Überalterung kein ewiger Nettozahler sein. Maximal noch ein Jahrzehnt, dann ist das Scheckbuch leer, und andere müssen übernehmen und für Deutschland zahlen. Wenn die nix haben, weil sie' s verschlampt haben, dann "Gute Nacht, Europa".

Die Schuldenproblematik sehen Sie aber nicht als vorrangiges Problem, sondern eher den Mittleren Osten?

Die Lage in Nordafrika und im Mittleren Osten ist ein viel größeres und profunderes Thema als die Schieflage einzelner Staaten der europäischen Peripherie. Die Inflation würde ich an zweiter Stelle erwähnen. Und der Exit von der Niedrigzinspolitik und der finanzpolitischen Stimulierung kommt noch hinzu.

Ich nehme an, Sie sehen auch die Aktienmärkte entsprechend kritisch?

Das mit den Märkten ist eine schwierige Sache. Wir werden ja nicht rabiat in geldpolitische Restriktion gehen. Die Liquidität wird eine Weile noch vergleichsweise reichlich sein. Und dann ist die Frage: "Wo legen die Leute an?" In Bonds geht kein Mensch mehr. Für Immobilien-Investments ist es noch zu früh, weil die Preise generell noch zu hoch sind. Gold und Rohstoffe sind teuer. Da blieben nur noch zwei Möglichkeiten: Aktien, oder man geht noch mehr ins Geld. Wer in Zukunft in Geld anlegt, hat aber wegen der höheren Inflation Einbußen - die Opportunitätskosten der Geldhaltung werden höher. Deshalb sind Aktien eine relativ begünstigte Assetklasse. Aber wenn natürlich der Einbruch der Weltwirtschaft droht, dann erwischt es die Aktien, das ist klar.

Und einen solchen erwarten Sie jetzt?

Es gibt jedenfalls ein nennenswertes Risiko, das 2012 sichtbarer wird. Wenn ein paar Fehlentwicklungen zusammentreffen, dann ist auch eine Rezession nicht auszuschließen. Bei einem Ölpreis über 150 $ knallt's. Und wenn dann auch noch der Euro aufwertet, weil sich die Chinesen vom Dollar abwenden, dann kriegen die Europäer richtige Probleme. Die aktuelle Konsenprognose einer Fortsetzung des weltweiten Wachstums des letzten Jahres halte ich für ausdrücklich zu optimistisch -jedenfalls in Bezug auf 2012. 2011 ist aufgrund der jüngsten Dynamik schon fast im Sack. 2012 ist dann eine Kumulation von schwarzen Schwänen.

Was ist bei Euro-Dollar zu erwarten?

Auf der einen Seite spricht vieles für einen Verfall des Dollars -Quantitative Easing, Bernanke-Put. Da könnte der Dollar zum Euro durchaus auf zwei gehen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Sorgen um die Eurozone, dass einige Länder noch schlechter dastehen, als man bisher glaubt, und wir womöglich ein Wiederaufflammen der Bankenkrise in Europa erleben.

Wie wahrscheinlich halten Sie ein Wiederaufflammen er Bankenkrise?

Ich halte auch das für ein nennenswertes Risiko, das ich in der Größenordnung von 30 Prozent sehe. Jedenfalls gibt es auch Gründe für einen schwachen Euro und beides kann natürlich nicht wahr sein. Gegen was sollten Euro und Dollar bitte schwach sein? Da fällt einem nicht viel ein. Natürlich kann man die Schweizer komplett umbringen oder die Norweger. Aber das wird nicht passieren, das sind so enge Märkte, da wird den Investoren bald schwindlig und die lassen das dann.


http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/bei-einem-oelpreis-ueber-150-knallts-463108/index.d o

14.03.2011

  

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Brent-Ölpreis erstmals seit August 2008 über 120 Dollar
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.4.11 22:09)

Jetzt ist dann aber langsam genug (im Hinblick auf die Konjunktur).

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Brent-Ölpreis erstmals seit August 2008 über 120 Dollar

New York/London/Wien - Der Brent-Ölpreis ist am Montag erstmals seit August 2008 über die Marke von 120 US-Dollar gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai stieg in der Spitze bis auf 120,63 US-Dollar. Zuletzt kostete ein Barrel Brent-Öl 120,03 Dollar und damit 1,33 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um drei Cent auf 107,97 Dollar. Zuvor war er bis auf 108,78 gestiegen, dem höchsten Stand seit September 2008.

weiter:

http://derstandard.at/1301873779923/Brent-Oelpreis-erstmals-seit-August-2008-ueber-120-Do llar

  

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RE: Brent-Ölpreis erstmals seit August 2008 über 120 Dollar
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.4.11 22:16)

Ja, jenseits von allen Realitäten knallt der Papier'lfuture durch. Grund scheißegal, Hauptsach', sie sind geil drauf.

Ist doch ein Segen, die freie Preisfindung am Terminmarkt für jedermann, um einen anderen Forumsteilnehmer zu zitieren.

  

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RE: Brent-Ölpreis erstmals seit August 2008 über 120 Dollar
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.4.11 23:17)

>Ja, jenseits von allen Realitäten knallt der Papier'lfuture durch. Grund scheißegal, Hauptsach', sie sind geil drauf.<

naja, was sich da so in arabien abspielt ist glaube ich genug realität, und wenn man auf etwas geil ist, kauft man es eben - wenn man kann...



>Ist doch ein Segen, die freie Preisfindung am Terminmarkt für jedermann, um einen anderen Forumsteilnehmer zu zitieren.<

andererseits, ohne freie terminmärkte könnten wir jetzt möglicherweise schon bei 150$ sein.



ps: vergiß nicht lieber forumsteilnehmer, du hast versprochen auf meine postings nicht mehr zu reagieren !

  

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RE: Brent-Ölpreis erstmals seit August 2008 über 120 Dollar
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.4.11 08:06)

>Ja, jenseits von allen Realitäten knallt der Papier'lfuture
>durch. Grund scheißegal, Hauptsach', sie sind geil drauf.


Naja, jenseits von allen Realitäten? Der Ausfall der libyschen Produktion
ist eine Tatsache und die Gefahr von weiteren Problemen im arabischen
Raum ist auch nicht zu vernachlässigen.

  

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RE: Brent-Ölpreis erstmals seit August 2008 über 120 Dollar
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.4.11 10:54)


>Naja, jenseits von allen Realitäten? Der Ausfall der libyschen
>Produktion
>ist eine Tatsache und die Gefahr von weiteren Problemen im
>arabischen
>Raum ist auch nicht zu vernachlässigen.

Diese Gründe/Ängste haben einen 20%-Sprung nach oben ausgelöst. Inzwischen ist der libysche Ausfall mit einem Fingerschnippen ersetzt worden und das wirklich wichtige Land, Saudi-Arabien, ist stabil. Nebenbei werden positive Gründe ignoriert, wie z.B. Saudi-Arabien baut seine freien Förderkapazitäten stark aus, Obama macht eine Kehrtwende bei der Tiefseebohrung.
Öl reagiert auf die zumindest partielle Entkräftung der ursprünglichen Ängste nicht mit der kleinsten Entspannung, sondern geht nochmal 5% nach oben. Die Gravitation der 120, die CT, Trendfolgerprogramme, Akopplung vom Fundamentalen halt.

  

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Libyan rebels are set to make their first oil exports
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.4.11 11:52)

Separately, the FT reported Libyan rebels are set to make their first oil exports as soon as today as they seek funding to sustain their uprising against Gaddafi’s rule.

  

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RE: Brent-Ölpreis erstmals seit August 2008 über 120 Dollar
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.4.11 19:32)

>Öl reagiert auf die zumindest partielle Entkräftung der
>ursprünglichen Ängste nicht mit der kleinsten Entspannung,
>sondern geht nochmal 5% nach oben. Die Gravitation der 120,
>die CT, Trendfolgerprogramme, Akopplung vom Fundamentalen
>halt.


Wenn das so ist wird die Realität den Markt einholen -
aber die Diskussion hatten wir ja schon.

  

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Goldman Sachs Sees Oil Bull Market Being Born in Today's Crash
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.1.16 17:05)

Goldman Sachs Sees Oil Bull Market Being Born in Today's Crash

U.S. crude production to slump 575,000 barrels a day this year
Global oil glut will give way to deficit in second half

Oil will turn into a new bull market before the year is out as the price rout shuts down sufficient production to erode the global glut, according to Goldman Sachs Group Inc.
The crash in U.S. oil futures -- which sank back below $30 a barrel on Friday to a new 12-year low -- will send the nation’s shale-oil boom spinning into reverse in the second half of the year, the bank said in a report. As U.S. production slumps by 575,000 barrels a day, global oil markets will tip from surplus to deficit, Goldman predicts.

“The key theme for 2016 will be real fundamental adjustments that can re-balance markets to create the birth of a new bull market, which we still see happening in late 2016,” analysts Jeff Currie and Damien Courvalin wrote.

The market will signal it’s ready to rally when the forward price curve, which currently shows a steep discount on immediate commodity supplies, starts to flatten out, the analysts said. The end of that discount would demonstrate that there’s enough demand to whittle down oil that’s piled up in storage tanks, they said.

“A flat curve near cash costs is historically the buy signal for passive investors and we believe the current bear market will end the same way,” Currie and Courvalin said. “Such a signal is what will shift us to being bullish commodities.”

Goldman, which has warned that the oil market might not re-balance unless prices fall to $20 a barrel, forcing production cuts among shale operators, said this remains a possibility. Still, the $20 scenario remains an outlier rather than their most-likely case, and would only be realized if oil storage space runs out. As that’s unlikely, the bank said it’s sticking with its forecast of $40 a barrel for the first half.

  

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Öl: - 6%
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.1.16 18:33)

Die großen US-Ölfirmen halten sich dagegen eigentlich noch gut...

  

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RE: Negativer Ölpreis Realität
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.16 16:35)

Bei meiner Tankstelle hamse praktisch auch nichts mehr, was billiger als 1 Liter Benzin (1,0000000000009 €) ist. Nicht einmal einen Marsriegel kann ich mir noch kaufen.

  

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RE: Negativer Ölpreis Realität
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.16 17:26)

Grundsätzlich verstehe ich ja, daß irgendein Drecksöl z.B. 35$ billiger sein muß als ein hochwertiges Öl wie WTI, damit sich die Verarbeitung dennoch lohnt. Also aus Sicht des Käufers sehe ich ein, daß geschenkt immer noch zu teuer sein kann.

Aber was motiviert den Erzeuger, dieses Zeug weiterhin zu fördern, wenn er auf jedes geförderte Faß effektiv noch Cash drauflegen muß, damit es ihm wer abnimmt? Langfristige Lieferverträge, und den Schaden hat in Wirklichkeit ein Zwischenhändler, der in grenzenlosem Optimismus die Produktion der kommenden Jahre aufgekauft hat?

  

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RE: Negativer Ölpreis Realität
Rang: AlbertEinstein(75) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.16 18:45)

>Aber was motiviert den Erzeuger, dieses Zeug weiterhin zu
>fördern, wenn er auf jedes geförderte Faß effektiv noch Cash
>drauflegen muß, damit es ihm wer abnimmt? Langfristige
>Lieferverträge, und den Schaden hat in Wirklichkeit ein
>Zwischenhändler, der in grenzenlosem Optimismus die Produktion
>der kommenden Jahre aufgekauft hat?

Ich stelle mir vor das man die Produktion nicht so einfach runter und wieder rauffahren kann. Still-legen kostet eventuell nicht viel weniger als weiterzufördern. Und viele gehen anscheinend immer noch davon aus das der Ölpreis kurzfristig wieder steigt.

  

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RE: Negativer Ölpreis Realität
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.16 19:40)

>Grundsätzlich verstehe ich ja, daß irgendein Drecksöl z.B.
>35$ billiger sein muß als ein hochwertiges Öl wie WTI, damit
>sich die Verarbeitung dennoch lohnt. Also aus Sicht des
>Käufers sehe ich ein, daß geschenkt immer noch zu teuer sein
>kann.
>
>Aber was motiviert den Erzeuger, dieses Zeug weiterhin zu
>fördern, wenn er auf jedes geförderte Faß effektiv noch Cash
>drauflegen muß, damit es ihm wer abnimmt? Langfristige
>Lieferverträge, und den Schaden hat in Wirklichkeit ein
>Zwischenhändler, der in grenzenlosem Optimismus die Produktion
>der kommenden Jahre aufgekauft hat?

Hätte es so verstanden es ist ein Tel der Förderung und der Rest erzielt schon besseren Preis. Raffinerien zu bezahlen es auch zu nehmen dürfte billiger sein als lagern oder was weiß ich damit zu machen.

  

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Skandal
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.1.16 22:09)

den niemanden interessiert:


Ein ehemaliger Vizepräsident der Dallas-Fed pflichtet indirekt einem schwerwiegenden Vorwurf von Zerohedge bei. Die Webseite hatte davon gesprochen, dass Banken von der Fed angewiesen wurden ihre Öl-Portfolios nicht mehr mark-to-market zu bewerten.

  

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RE: Skandal
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.16 10:56)

>den niemanden interessiert:

>Ein ehemaliger Vizepräsident der Dallas-Fed pflichtet indirekt einem schwerwiegenden Vorwurf von Zerohedge bei. Die Webseite hatte
>davon gesprochen, dass Banken von der Fed angewiesen wurden ihre Öl-Portfolios nicht mehr mark-to-market zu bewerten.



ohne jetzt auf die gelegentlich tatsächliche problematik von mark-to-market bewertungen eingehen zu wollen, wage ich zu behaupten,
dass die story letztendlich nicht verifizierbar sein wird.

laut dallas fed president robert kaplan hat es solche anweisungen nicht gegeben. "no truth to this story, the Dallas Fed does not issue
such guidance to Banks"

ps: es gibt marktkonstellationen, die weitab üblicher rationalität, kurzfristig zu extremkursen bei börsennotierten assets führen können.
wenn derartiges zum zeitpunkt von bilanzierungen stattfindet, kann die mtm bewertung in solchen speziellen fällen zu wesentlichen
abweichungen von einer realistischen assetbewertung führen, an der weder aktionäre, noch banken, irgendein seriöses interessen haben.
allerdings könnte in besonderen fällen die behörde daran interesse haben, eine de facto unbegründete panikstimmung in der öffentlichkeit,
vermeiden zu wollen. ich hatte in der vergangenheit selbst um die möglichkeit gekämpft, in solchen einzelfällen von der mtm bewertung
abweichen zu dürfen, um eine allfällige dramatische verzerrung bilanzrelevanter fakten zu verhindern. leider ohne erfolg.

wie auch immer ein sehr komplexes thema. als skandal würde ich die story, falls sie dennoch stimmen sollte, nicht bezeichnen. man könnte
darin eine sinnvolle einmalige notverordnung sehen, zum wohle der wahrheit. im sinne von "jedes gute system hat auch seine schwächen"....

mit freundlichem gruss
dein arschloch

  

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RE: Skandal
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.16 11:04)

>>den niemanden interessiert:
>
>>Ein ehemaliger Vizepräsident der Dallas-Fed pflichtet
>indirekt einem schwerwiegenden Vorwurf von Zerohedge bei. Die
>Webseite hatte
>>davon gesprochen, dass Banken von der Fed angewiesen
>wurden ihre Öl-Portfolios nicht mehr mark-to-market zu
>bewerten.
>
>
>
>ohne jetzt auf die gelegentlich tatsächliche problematik von
>mark-to-market bewertungen eingehen zu wollen, wage ich zu
>behaupten,
>dass die story letztendlich nicht verifizierbar sein wird.
>
>laut dallas fed president robert kaplan hat es solche
>anweisungen nicht gegeben. "no truth to this story, the
>Dallas Fed does not issue
>such guidance to Banks"

Zerohedge kann man als Quelle vergessen. Click baiting mit möglichst reißerischen Stories.

  

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Iraq says Saudi, Russia change tone on possible oil deal
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.16 08:07)

Iraq says Saudi, Russia change tone on possible oil deal

KUWAIT (Reuters) - OPEC kingpin Saudi Arabia and top non-OPEC producer Russia are showing signs of flexibility about agreeing to tackle an oil glut that has pushed prices to 12-year lows, the oil minister of Iraq said on Tuesday.

http://finance.yahoo.com/news/kuwaits-acting-oil-minister-says-opec-strategy-working-1130 02895--finance.html

  

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RE: Iraq says Saudi, Russia change tone on possible oil deal
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.16 10:13)

Ein regelrechtes Abkommen halte ich auch für unwahrscheinlich. Nachdem die großen Ölproduzenten einander mehrheitlich hassen, gönnt keiner dem anderen bessere Preise, selbst wenn er sich damit auch ins eigene Fleisch schneidet.
Saudi-Arabien beispielsweise hat mehr Angst davor, daß es einen Aufschwung im Iran geben könnte, als davor selbst zu verarmen. Rußland und Saudi-Arabien wünschen einander sowieso die Pest an den Hals, und die USA mag keiner der Genannten wirklich.
Sollte, entgegen aller Erwartungen, doch ein Abkommen geschlossen werden, dann am ehesten um die anderen zu übertölpen und sich selbst nicht daran zu halten.

  

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RE: Iraq says Saudi, Russia change tone on possible oil deal
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.16 21:10)

Brent crude oil soared nearly 5 percent after Russia said it was discussing the possibility of cooperation with OPEC and U.S. data showed an increase in short-term demand.

  

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RUSSIAN ENERGY MINISTER NOVAK SAYS SAUDI ARABIA PROPOSED TO CUT OIL PRODUCTION BY EACH COUNTRY BY UP TO 5 PCT"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.1.16 15:51)

RUSSIAN ENERGY MINISTER NOVAK SAYS SAUDI ARABIA PROPOSED TO CUT OIL PRODUCTION BY EACH COUNTRY BY UP TO 5 PCT"

  

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Ölpreis steigt
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.1.16 16:52)

aber Aktien fallen, interessante Trendumkehr ?

  

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RE: Ölpreis steigt
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.1.16 17:10)

>aber Aktien fallen, interessante Trendumkehr ?

Wenn die Stimmung mies ist, wird jede News negativ interpretiert.

  

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RE: Ölpreis steigt
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.1.16 18:29)

>aber Aktien fallen, interessante Trendumkehr ?

Meine These ist, sobald sich das Öl jetzt einigermaßen stabilisiert, treten wieder "normale" Faktoren in den Vordergrund. Dann ist es wieder egal, ob das Öl tageweise steigt oder fällt.

  

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RE: Ölpreis steigt
Rang: caj(352) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.1.16 16:01)

von 27 auf 36 Dollar. Öl ist ja ärger als jedes Zockerpapier.

Einmal mehr hat sich gezeigt, dass wenn massenhaft Doom Szenarien postuliert werden (Öl 10$ oder negative Preise) ein Boden erreicht ist.

Interessant ist, dass die IIA trotzdem underperformed.

  

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RE: Ölpreis steigt
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.1.16 16:59)

>von 27 auf 36 Dollar. Öl ist ja ärger als jedes
>Zockerpapier.
>
>Einmal mehr hat sich gezeigt, dass wenn massenhaft Doom
>Szenarien postuliert werden (Öl 10$ oder negative Preise) ein
>Boden erreicht ist.
>
>Interessant ist, dass die IIA trotzdem underperformend.


Die hängt ja am Rubel und der hat noch nicht stark reagiert.


  

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Iran pushes OPEC oil output to new high as sanctions are lifted - Reuters survey
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.1.16 09:56)

Iran pushes OPEC oil output to new high as sanctions are lifted - Reuters survey

http://finance.yahoo.com/news/iran-pushes-opec-oil-output-high-sanctions-lifted-150412771 --finance.html

  

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RE: Non OPEC Oil Production To Collapse In 2016
Rang: caj(352) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.2.16 10:23)

>Non OPEC Oil Production To Collapse In 2016
>
>http://finance.yahoo.com/news/non-opec-oil-production-collapse-215148290.html

An dieser Stelle möchte ich mal ein Dankeschön anbringen.
Du bist einer der wenigen die immer wieder interessante Artikel, die auch zum Thema dieses Forums passen, bringen.

Auch wenn der Response gering ist, ich denke etliche lesen sie und finden die Informationen auch nützlich.

  

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RE: Non OPEC Oil Production To Collapse In 2016
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.2.16 13:13)

>>Non OPEC Oil Production To Collapse In 2016
>>
>>http://finance.yahoo.com/news/non-opec-oil-production-collapse-215148290.html
>
>An dieser Stelle möchte ich mal ein Dankeschön anbringen.


Bitte Gerne, gebe ich gerne zurück, lasse auch keinen deiner Beiträge aus.


>Du bist einer der wenigen die immer wieder interessante
>Artikel, die auch zum Thema dieses Forums passen, bringen.
>
>Auch wenn der Response gering ist, ich denke etliche lesen sie
>und finden die Informationen auch nützlich.

  

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Saudi, Venezuela talk of OPEC, non-OPEC cooperation to stabilize oil market:
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.2.16 09:45)

Saudi, Venezuela talk of OPEC, non-OPEC cooperation to stabilize oil market:

http://finance.yahoo.com/news/saudi-venezuela-talk-opec-non-opec-cooperation-stabilize-13 3409840--finance.html

  

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Oil surges 8 pct as U.S. rig count plunges, shorts scramble
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.2.16 21:23)

Oil surges 8 pct as U.S. rig count plunges, shorts scramble

* U.S. oil rig count dives by 94; down 24 pct from peak

* Rig count drop most in record going back to 1987


http://www.reuters.com/article/markets-oil-idUSL4N0V92AQ20150130

  

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RE: Oil surges 8 pct as U.S. rig count plunges, shorts scramble
Rang: caj(352) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.2.16 08:35)

>Oil surges 8 pct as U.S. rig count plunges, shorts scramble
>
>* U.S. oil rig count dives by 94; down 24 pct from peak
>
>* Rig count drop most in record going back to 1987
>
>
>http://www.reuters.com/article/markets-oil-idUSL4N0V92AQ20150130

Interessant, der Artikel ist genau ein Jahr alt, aber geändert, ausser den Zahlen, hat sich nichts.

  

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RE: Oil surges 8 pct as U.S. rig count plunges, shorts scramble
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.2.16 09:35)

>>Oil surges 8 pct as U.S. rig count plunges, shorts
>scramble
>>
>>* U.S. oil rig count dives by 94; down 24 pct from peak
>>
>>* Rig count drop most in record going back to 1987
>>
>>
>>http://www.reuters.com/article/markets-oil-idUSL4N0V92AQ20150130
>
>Interessant, der Artikel ist genau ein Jahr alt, aber
>geändert, ausser den Zahlen, hat sich nichts.

Scheibenkleister, sorry. War auf der Startseite von Yahoo Finance.

  

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OPEC members increasingly keen to end oil glut: Nigeria oil minister
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.2.16 07:54)

OPEC members increasingly keen to end oil glut: Nigeria oil minister

http://finance.yahoo.com/news/opec-members-increasingly-keen-end-oil-glut-nigeria-1628580 68--finance.html

  

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RE: OPEC members increasingly keen to end oil glut: Nigeria oil minister
Rang: he23(96) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.2.16 03:09)

Gekauft sweet crude oil.
Mal sehen, wo es sich einpendelt, ich rechne trotzdem nicht mit einem Anstieg von über 32 US$ / Barrel kurzfristig, mittelfristig 40 US$ / Barrel so schnell.

http://www.cmegroup.com/trading/energy/crude-oil/light-sweet-crude.html

Russlands und Saudi-Arabiens Energie Minister vereinbarten Treffen:
http://goo.gl/0pojy0

Putin's Reward for Doing a Deal With OPEC Overshadowed by Risks
http://www.bloomberg.com/news/articles/2016-02-15/putin-s-reward-for-doing-a-deal-with-op ec-overshadowed-by-risks-ikogu2ez

  

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Analyse des heutigen Abkommens
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.2.16 18:24)


Tuesday's negotiations in Doha yielded little in terms of a fundamental change in either OPEC rhetoric calling for non-OPEC cooperation, or constraining market expectations of supply growth this year. Not only has talk moved from cuts to a freeze, but such a freeze comes from producers who weren't expected to raise production materially in any case (Russia, Venezuela, Saudi Arabia and Qatar). In addition, the Russian Oil Ministry stated that the proposed freeze would only take effect if other producers also participate, without specifying how many or which countries would be required to join the agreement. In order for such an agreement to carry more weight, it would need to include Iran and Iraq which were not a party to Tuesday's negotiations.

A credible agreement to hold production flat by all OPEC members at the January level would be quite meaningful in tightening forward expectations of market balance as it would remove the threat of incremental Iranian volumes into 2017. Although 2016 balances would remain largely in surplus without a cut, in an OPEC flat case we would expect a 2017 annual deficit of -460 kb/d instead of a surplus of +190 kb/d, including a nearly -1.0 mmb/d deficit in H2-2017, offering the first real possibility of significant inventory drawdowns.

In light of the underwhelming agreement, it is not surprising that intraday price gains have faded. Talks are expected to continue in Tehran tomorrow with the participation of Iran and Iraq, so price-positive newsflow may yet emerge. However, expectations are low given that Iran has publicly stated that it will restore production to pre-sanctions level regardless of price, according to Bloomberg.

Prospects for Iraqi participation are not much better as its government publicly hopes to add a further 500 kb/d by the end of the year. Since November 2014, Iraq has added the most incremental volume (+880 kb/d), outstripping Saudi additions of 530 kb/d. A December increase in the IEA's estimate of Iraqi sustainable production indicates that the current level of 4.2 mmb/d may continue. However, a requirement for government contractors to cut budgets while maintaining production mean there are serious doubts over whether production can be raised much further this year.

Perhaps the most important development to emerge is that the pace of discussions has accelerated well in advance of the scheduled June OPEC meeting, and restores some validity to the idea of an OPEC 'put.' This in turn raises the perceived probability of a coordinated agreement if prices were to fall to USD 20/bbl, for instance, and removes some of the attractiveness of short positions at this level apart from the contango roll yields. Indeed, ICE Brent non-commercial positioning has now risen back to a net long since the start of the year, and now shows the highest net long position since July 2015 when Brent was still near USD 60/bbl.

Deutsche Bank

  

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Iran lehnt Deckelung der Ölförderung ab
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.2.16 15:38)

Womit das gestrige Abkommen schon Makulatur ist.

Iran lehnt Deckelung der Ölförderung ab

http://m.diepresse.com/home/wirtschaft/international/4927651/index.do

  

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IEA: Drastischer Ölpreis-Anstieg in fünf Jahren möglich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.2.16 11:10)

Aber die Märkte werden das wohl vorwegnehmen.

IEA: Drastischer Ölpreis-Anstieg in fünf Jahren möglich

Die Internationale Energieagentur (IEA) befürchtet einen drastischen Anstieg der Ölpreise in etwa fünf Jahren. Grund sei der beispiellose Verzicht auf Investitionen in die Fördertechnik, ausgelöst durch den derzeit sehr niedrigen Preis für Rohöl.
Die entsprechenden Ausgaben der Branche seien im Jahr 2015 um 24 Prozent gefallen und würden 2016 nun noch einmal um 16 Prozent abnehmen. Einen Investitionsrückgang in der Ölbranche in zwei aufeinanderfolgenden Jahren gab es zuletzt 1986

http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/rohstoffe_waehrungen/4931240/IEA_Drastischer-Olpre isAnstieg-in-funf-Jahren-moglich?_vl_backlink=/home/boerse/index.do

  

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IEA: Drastischer Ölpreis-Anstieg in fünf Jahren möglich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.2.16 11:10)

Aber die Märkte werden das wohl vorwegnehmen.

IEA: Drastischer Ölpreis-Anstieg in fünf Jahren möglich

Die Internationale Energieagentur (IEA) befürchtet einen drastischen Anstieg der Ölpreise in etwa fünf Jahren. Grund sei der beispiellose Verzicht auf Investitionen in die Fördertechnik, ausgelöst durch den derzeit sehr niedrigen Preis für Rohöl.
Die entsprechenden Ausgaben der Branche seien im Jahr 2015 um 24 Prozent gefallen und würden 2016 nun noch einmal um 16 Prozent abnehmen. Einen Investitionsrückgang in der Ölbranche in zwei aufeinanderfolgenden Jahren gab es zuletzt 1986

http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/rohstoffe_waehrungen/4931240/IEA_Drastischer-Olpre isAnstieg-in-funf-Jahren-moglich?_vl_backlink=/home/boerse/index.do

  

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RE: IEA: Drastischer Ölpreis-Anstieg in fünf Jahren möglich
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.2.16 13:45)

Der übliche Schweinezyklus. Fünf Jahre wird das Öl aber nicht billig bleiben, darauf traue ich mich wetten.

  

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U.S. shale's message for OPEC: above $40, we are coming back
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.3.16 21:31)

U.S. shale's message for OPEC: above $40, we are coming back

http://finance.yahoo.com/news/u-shales-message-opec-above-40-coming-back-061445397--finan ce.html

  

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Ölpreisentwicklung 2016
Rang: blowup(183) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.3.16 11:34)

"Rein fundamental bleibt die Lage am Ölmarkt weiter bearish. Die Anzahl aktiver Ölbohranlagen in den USA hat laut Baker Hughes Report erneut abgenommen. In der Woche zum 22.01.16 sank die Anzahl der Förderanlagen um -5 auf insgesamt 510. Interessant ist ein Jahresvergleich. Etwa vor zwölf Monaten im Januar 2015 lag die Anzahl aktiver Ölbohranlagen noch bei insgesamt 1.317, welches ca. dem 2,6-fachen des aktuellen Niveaus entsprach. Die Ölproduktion lag damals laut Energy Information Administration (EIA) bei etwa 9,19 Mio. Barrel pro Tag. In der dritten Kalenderwoche 2016 wurde die aktuelle Förderung mit knapp 9,24 Mio. Barrel pro Tag angegeben."

http://www.getoil.de/oelpreisprognose-und-oelpreisentwicklung/

  

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RE: Ölpreisentwicklung 2016
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.3.16 16:01)

Es sind zwar nichteinmal mehr 40% der Ölquellen von vor einem Jahr aaktiv, aber der Output ist sogar leicht gestiegen? Mir scheint, das einfache Zählen von Ölsonden ist keine zielführende Methode.

  

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RE: Ölpreisentwicklung 2016
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.3.16 17:23)

>Es sind zwar nichteinmal mehr 40% der Ölquellen von vor einem
>Jahr aaktiv, aber der Output ist sogar leicht gestiegen? Mir
>scheint, das einfache Zählen von Ölsonden ist keine
>zielführende Methode.


Die Produktivitätsgrwinne sind erstaunlich und nicht erwartet gewesen. Capitalism actually Works...

  

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RE: Ölpreisentwicklung 2016 gut analysiertinteressantinteressantinteressantinteressant
Luke_Skywalker(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.3.16 07:23)

>>Es sind zwar nichteinmal mehr 40% der Ölquellen von vor
>einem
>>Jahr aaktiv, aber der Output ist sogar leicht gestiegen?
>Mir
>>scheint, das einfache Zählen von Ölsonden ist keine
>>zielführende Methode.
>
>
>Die Produktivitätsgrwinne sind erstaunlich und nicht erwartet
>gewesen. Capitalism actually Works...

-----------------------------------------------------------

naja - ich hätte wahrscheinlich vor 3 monaten ähnliches gesagt
( im dez.2015 hatte ich 2 wochen zwangsurlaub + anschl. OP + 3 Wochen krankenstand ) - in diesem 1 monat saß ich viel vor dem internet und habe mich brutal ins oil eingelesen )

RIG's bohren löcher ( und sonst NIX - es fliesst kein einziger liter öl !!! )
die baker hughes rig zahlen jeden freitag geben also nur einen " in etwa " trend für die zukunft vor

dann kommen die fracking-lkw, die pumpen das gift in den boden damit das gestein aufbricht und das öl & gas aus dem gestein raus kann ( es ist immer noch kein liter öl geflossen !! )

dann wird der well aufgestellt - jetzt fliesst öl - jetzt wird das öl aus der erde gepumpt !!!

wichtig hierbei : fracking-wells liefern am anfang ganz viel öl und fallen dann stark ab ( also so auf folgende art 1tes jahr: 140 barrel pro tag / 2tes jahr 50 barrel pro tag / 3tes jahr 25 barrel pro tag / 4tes jahr 18 barrel pro tag / 5tes jahr 13 barrel pro tag / und dann die nächsten 15 jahre jedes jahr um ein 1/2 barrel pro tag fallend )
wichtig hierbei : fracking braucht ununterbrochen neue wells - wenn man einmal aufhört geht nach einer gewissen zeit die fördermenge stark zurück

die letzten 50 jahre wurde VERTIKAL nach unten gebohrt, eine art öl-blase angebohrt und dann nach oben gepumt

beim fracking wird zuerst VERTIKAL nach unden gebohrt und dann HORIZONTAL seitlich in eine gesteinsschicht ein minitunnel hineingebohrt, da kommt dann das gift hinein das das gestein aufbricht und das öl aus den feinen poren des gesteins herausfliessen lässt

2006/2008 irgendwann war dieses bohren / fracken technologisch so weit das es sich anfing zu rentieren

es wurden milliarden an anleihen und krediten aufgenommen und martial und personal eingekauft uns los ging es

USA produzierte ja auch früher schon öl ( auf konventionelle art und weise ) - so um die 5 mio barrel pro tag
fracking kam dazu / es wurde gebohrt / es wurde gefrackt / DIE ERSTEN FRACKING-WELLS kamen dazu
also 10000 wells x 140 barrel pro tag = also produzierten die usa 6,4 mio barrel pro tag

1 jahr verging - es kamen wieder 10000 NEUE wells mit 140 barrel pro tag dazu - die vom vorjahr produzierten aber nur mehr 50 barrel pro tag !!! = also produzierten die usa 6,9 mio barrel pro tag

das geht jetzt so 3-5 jahre dahin / der ölpreis ist hoch / kredite und anleihen fliesen ungezügelt und ein branche feiert sich selbst

die usa produzieren nun schon fast 9,5 mio barrel öl pro tag und sind auf dem besten weg der größte ölproduzent der welt zu werden

...... aber dann : die saudis denken sich - ups wenn die us-boys so weiter machsen sind wir am a....

also halten sie VOLLGAS dagegen !!! der ölpreissturz beginnt --- und niemand versteht mehr die welt

das bohren selbst ist ja mit abstand das teuerste - was machen nun die fracker - man beginnt die ersten RIG's stillzulegen und leasingverträge für das nächste jahr nicht mehr zu verlängern - man bohrt nun weniger, konzentriert sich auf das facken von VORGEBOHRTEN löchern und schliesst neue wells an ......

die RIG zahlen sinken also und die produktionszahlen pro tag steigen weiter !!! paradox auf den ersten blick aber völlig logisch

zu dieser zeit fangen die ersten klugen fracker an ihre ölpreise zu hedgen - die goldmänner und kollegen verdienen super - die hedges der fracker werden den fluglinien weltweit weiterverkauft - die haben nämlich angst das der ölpreis wieder steigt - die goldmänner reiben sich die hände !

der ölpreis sinkt weier - das ganze wird verschärft
noch mehr RIG's weg - nur mehr die RIG's verwenden wo ich langlaufende verträge habe oder die die fracker selbst im eigentum haben - nur mehr die löcher bohren die den größten und schnellsten ertrag an barrel pro tag erwarten lassen

ups - das hedging läuft aus !!! der ölpreis ist aber noch tiefer gefallen - jetzt ist die kacke voll am dampfen

keine neuen kredite/anleihen - hedging ist ausgelaufen - eine ganze branche ist am zusammenbrechen - massive abschreibungen - die vorgebohrten löcher beginnen auszugehen ! - was nun .....

WICHTIG ist nun die stark abfallende " fracking well production curve " => googelt mal diese 4 wörter und schaut dann bei google nicht beim text sondern unter bildern !!!!

die RIG's die löcher bohren werden weniger
die vorgebohrten löcher sind bald alle angeschlossen
es kommen nun DEUTLICH weniger wells neu zum produzieren

jeden monat geht nun die " production curve " weiter nach hinten und es kommen nicht genug neue wells dazu um die produktionsmengen aufrecht erhalten zu können

wenn die US-oil-production-menge genug gefallen ist wird auch saudi arabien kürzen und der ölpreis ist wieder oben

saudi arabien verdient wieder geld und die fracker sind tod !

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all in zu gehen birgt aber die gefahr der lagerkapazitäten von öl

es besteht das risiko das die ölläger in usa überlaufen - das könnte zu einem " ECHTEN VOLLGAS PREISSTURZ " führen

das ist wie in BRD wenn die sonne vollgas scheint und viel wind geht - dann wird soviel strom produziert das z.b. den polen geld dafür gezahlt wird das sie den überschüssigen strom aus den deutschen stromnetzen abnehmen !!!!!

so etwas ähnliches könnte mit öl und den lagerkapazitäten in usa passieren .....

dass freut mich aber nicht mehr hier lang zu erklären

good luck in oil


wer sich in die thematik einlesen will
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1205072-1-10/oelpreis-erdoel-oel-rohoel-infos- fakten-analysen-charts-ausblick
fängt in diesem thread im dezember 2015 an - überliest die daytrader - und bekommt einiges an wissen vermittelt - 1 bis 2 wochenenden in ruhe lesen sollte man aber einplanen

  

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hydraulic fracking truck's bei der Arbeit
Luke_Skywalker(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.3.16 08:51)

jetzt wird das Gift hin unter gepumpt und das gestein aufgebrochen

  

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das sind well's ( damit wird öl hochgepumpt )
Luke_Skywalker(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.3.16 08:58)


alte version:



neue version ( da bin ich mir aber nicht so sicher )




WELL's fördern erst öl !!!!!!
(RIG's bohren nur löcher RIG's fördern keinen Liter öl !)

  

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Timelapse of drilling & fracking a well
Luke_Skywalker(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.3.16 09:03)

schönes Video das hydraulic fracturing erklärt

aufbau des RIG
bohren
abbau des RIG
hydraulic fracturing
fertig für förderung von öl und gas

https://www.youtube.com/watch?v=6_j7UkuzJTU



  

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RE: fracking lernstunde ENDE
Rang: lavanttaler(118) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.3.16 10:35)


all in zu gehen birgt aber die gefahr der lagerkapazitäten von öl

es besteht das risiko das die ölläger in usa überlaufen - das könnte zu einem " ECHTEN VOLLGAS PREISSTURZ " führen

das ist wie in BRD wenn die sonne vollgas scheint und viel wind geht - dann wird soviel strom produziert das z.b. den polen geld dafür gezahlt wird das sie den überschüssigen strom aus den deutschen stromnetzen abnehmen !!!!!

so etwas ähnliches könnte mit öl und den lagerkapazitäten in usa passieren .....

dass freut mich aber nicht mehr hier lang zu erklären

good luck in oil


Schön, das sich wieder einmal jemand ein bisschen Mühe gemacht hat für einen Beitrag.






  

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RE: fracking lernstunde ENDE
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.3.16 10:53)

>
>all in zu gehen birgt aber die gefahr der lagerkapazitäten von
>öl
>
>es besteht das risiko das die ölläger in usa überlaufen - das
>könnte zu einem " ECHTEN VOLLGAS PREISSTURZ " führen
>
>
>das ist wie in BRD wenn die sonne vollgas scheint und viel
>wind geht - dann wird soviel strom produziert das z.b. den
>polen geld dafür gezahlt wird das sie den überschüssigen strom
>aus den deutschen stromnetzen abnehmen !!!!!
>
>so etwas ähnliches könnte mit öl und den lagerkapazitäten in
>usa passieren .....
>
>dass freut mich aber nicht mehr hier lang zu erklären
>
>good luck in oil
>
>
>Schön, das sich wieder einmal jemand ein bisschen Mühe gemacht
>hat für einen Beitrag.
>
>
ja danke die Produktionskurve von Fracking War mir bekannt aber Rigs vs. Wells War mir nicht bewußt.

  

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Der Schieferölboom gerät ins Stocken - US-Ölproduktion wird fallen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.3.16 19:27)

Der Schieferölboom gerät ins Stocken - US-Ölproduktion wird fallen

 



 

Wie aus dem monatlichen Bericht des Energieministeriumsam Dienstag (Ortszeit) hervor ging, werden Produzenten zwischen Texas und Alaska im Jahre 2017 8,19 Mio. Barrel täglich fördern, nach 8,67 Mio. im laufenden Jahr. Der Wert liegt auch unter der bisher geltenden Prognose von 8,46 Mio. Barrel.

 



 

http://www.boerse-express.com/cat/pages/2670817/fullstory

  

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Brent / WTI
Rang: blowup(183) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.3.16 10:48)

interessant....
Brent -,50%
WTI +3,77%

  

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Forget fracking. Choking and lifting are latest efforts to stem U.S. shale bust
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.3.16 09:53)

Forget fracking. Choking and lifting are latest efforts to stem U.S. shale bust

http://finance.yahoo.com/news/forget-fracking-choking-lifting-latest-efforts-stem-u-11122 4982--finance.html

  

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