Zertifikate, Basiswissen, Auswahl | aktie.at Forum
Zertifikate, Basiswissen, Auswahl
eltoro(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.2.11 12:44)

Hallo Leute,

nach wirklich langer Abwesenheit vom Forum mal wieder eine Anfrage von mir. Es kann natürlich sein, dass diese Frage schon zig male bewantwortet wurde doch ich bin leider im Internet auf keine passenden Antworten gestoßen und tu mir ein bisschen schwer den Dschungel an möglichen Papieren zu druchblicken.

Ich möchte gerne meine Invests ein bisschen streuen und bin dabei auch die möglichkeit der Zertifikate gekommen. Dabei habe ich Papiere mit Sicherheitspolster (auch 100% Garantie wenn die Optionen nach oben passen) im Auge. Gibts brauchbare Intros in die Welt der Zertifikate und wie wähle ich welches Zertifikat nach welchen Kriterien wo aus? Kann ich die wie eine Aktie handeln bzw. brauche ich ein eigenes Depot dafür? Wie siehts mit Steuern aus? Jede Menge Fragen...

VIelleicht kann mir ja jemand weiterhelfen!

  

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Antworten zu diesem Thema
Zertifikate, Basiswissen, Auswahl, eltoro(0), 21.2.11 12:44
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
RE: Zertifikate, Basiswissen, Auswahl
09.6.08 19:55
1
RE: Zertifikate, Basiswissen, Auswahl
09.6.08 23:51
2
Konstruktion und Zertifikatebesteuerung
10.6.08 22:35
3
Handelsqualität, Bonität, Rating
15.10.08 08:57
4
Wie Sie ein gutes Zertifikat erkennen
10.10.09 13:47
5
Zertifikate: Rollen tut wehinteressantinteressant
11.10.09 15:11
6
      Realtime-Zertifikatevergleich
26.10.09 10:31
7
      RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!gut analysiertgut analysiert
04.4.10 14:19
8
      RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!
05.4.10 21:33
9
      RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!
06.4.10 11:00
10
      RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!
06.4.10 11:12
11
      RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!
06.4.10 12:39
12
      RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!
06.4.10 13:24
13
      RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!
06.4.10 15:27
14
      RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!
06.4.10 19:09
15
      RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!
06.4.10 22:33
16
      RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!
06.4.10 19:05
17
Deep Bonus – eine Alternative zu Vollkasko
13.11.10 15:49
18
RE: Zertifikate, Basiswissen, Auswahl
02.1.11 17:03
19
RE: Zertifikate, Basiswissen, Auswahl
09.1.11 18:31
20
      RE: Zertifikate, Basiswissen, Auswahl
19.1.11 14:21
21
Drei Anbieter beherrschen den Markt
19.2.11 11:27
22
RE: Zertifikate, Basiswissen, Auswahl
09.3.11 14:40
23
MS-Garantieanleihe mit unbeschränktem Call (!) auf Euro...
09.4.11 15:34
24
      RE: MS-Garantieanleihe mit unbeschränktem Call (!) auf ...
09.4.11 21:37
25
           RE: MS-Garantieanleihe mit unbeschränktem Call (!) auf ...
10.4.11 13:26
26
           RE: MS-Garantieanleihe mit unbeschränktem Call (!) auf ...
10.4.11 18:53
27
           Zu kompliziert gedacht
10.4.11 19:30
28
           RE: Zu kompliziert gedacht
11.4.11 14:39
29
           RE: Zu kompliziert gedacht
11.4.11 21:33
30
           RE: Zu kompliziert gedacht
12.4.11 09:06
31
           RE: Zu kompliziert gedacht
12.4.11 21:42
32
           Garantiezertifikate
23.4.11 17:02
33

RE: Zertifikate, Basiswissen, Auswahl
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.6.08 19:53)

>Gibts brauchbare Intros in die Welt der Zertifikate


Wenn Du dir Zeit zum Einlesen nehmen willst, dann kann ich das Zertifikatejournal empfehlen. Das erscheint wöchentlich, ältere Ausgaben sind online abrufbar.

http://zertifikatejournal.de/


>und wie wähle ich welches Zertifikat nach welchen Kriterien wo aus?

Das ist schwer zu sagen. Zertifikat kann alles sein, von einer Anleihe bis zu einem Wettschein. Man darf sich von der Vorsilbe nicht täuschen lassen.

Ich verwende zur Auswahl http://zertifikate.onvista.de/
oder für Aktienzertis auch http://finanztreff.de/ (nach Basiswert suchen und dann "Zugehörige" auswählen)


>Kann ich die wie eine Aktie handeln bzw. brauche ich ein eigenes Depot dafür?

Als Depot ist alles geeignet, Brokerjet, Direktanlage, etc.
Der Handel unterscheidet sich von dem mit Aktien ein wenig: Man handelt praktisch immer mit dem Emittenten, egal ob man über die Börse oder im Direkthandel kauft. Der Vorteil vom Börsenhandel ist nur, daß man Limits setzen kann.

>Wie siehts mit Steuern aus? Jede Menge Fragen...

Es gibt hier mehrer Fälle:
- KEST-freie Zertis: Emissionen aus dem Jahre Schnee und manche Hebelzertifikate: Zu versteuern wie Aktien
- KEST-pflichtige Zertifikate:
a) oberhalb des Erstemissionspreises: im großen und ganzen alles mit niedrigem Hebel (z.B. Bonus-, Discount-, Garantiezertis). Die Steuern werden amtswegig einbehalten, man braucht sich nicht weiter darum kümmern.
b) unterhalb des Emissionspreises: Bis zum Emissionspreis wie Aktien zu versteuern, darüber setzt Regelung a) ein.

Bei Brokerjet sieht man in der Ordermaske, ob ein Zertifikat als KEST-pflichtig geführt wird oder nicht.

  

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RE: Zertifikate, Basiswissen, Auswahl
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.6.08 23:51)

Empfehlenswert ist meiner Meinung nach auch das Journal von Goldman Sachs (kann auf deren Homepage abonniert werden) - in jeder Ausgabe ist auch theoretischer Background zur Funktionsweise diverser Zertifikate enthalten.

  

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Konstruktion und Zertifikatebesteuerung
AktienGewinn(3) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.6.08 22:35)

Auf nachfolgender Seite findest Du Informationen über Zertifikate:

http://www.aktien-gewinn.at/zertifikate-funktion-konstruktion/

Auf nachfolgender Seite findest Du Informationen über die Besteuerung von Zertifikaten:

http://www.aktien-gewinn.at/zertifikate-besteuerung-und-kest-freie-zertifikate-steuerfrei -investieren/

  

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Wie Sie ein gutes Zertifikat erkennen
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.10.09 13:47)

Zertifikate sind strukturierte Wetten auf einen bestimmten Basiswert - zum Beispiel auf eine Einzelaktie, einen ganzen Index, oder einen Rohstoff. Die Entscheidung für den Kauf eines Zertifikats fällt privaten Investoren oft schwer, denn ob das Papier Gewinn oder Verlust macht, hängt von vielen Faktoren ab. Hier erfahren Sie, worauf zu achten ist.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/nachrichten/wie-sie-ein-gutes-zertifikat-erkennen;2467320

  

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Zertifikate: Rollen tut weh interessantinteressant
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.10.09 15:11)

Die Entwicklung von Indexzertifikaten im Rohstoffbereich hat die Anleger bisher enttäuscht. Mit flexibleren Strukturen wollen die Emittenten die bisherigen Rollprobleme lösen und schneller auf die Preisbewegungen der volatilen Rohstoff-Futures reagieren.


DÜSSELDORF. Zwar sind die Preise für Rohstoffe gestiegen. Langfristig orientierte Anleger, die mit Indexzertifikaten ohne Laufzeitbegrenzung genau darauf gesetzt haben, profitieren aber nur unterdurchschnittlich. Hauptursache dafür ist die starre Konstruktion der so genannten Delta-1-Zertifikate. Emittenten haben nun neue Konzepte entwickelt, um flexibler auf die Preisbewegungen von Rohstoff-Futures reagieren zu können.

Denn anders als bei Zertifikaten, die sich auf Aktien beziehen, nutzen Rohstoffzertifikate nicht direkt den Basiswert - sprich Zucker, Platin oder Öl - sondern für die zugrunde liegenden Indizes die entsprechenden Rohstoff-Futures.

"Rohstoffe sind bis auf Edelmetalle nicht homogene Güter, weisen unterschiedliche Qualitätsmerkmale auf und lassen sich in der Regel schlecht lagern. Deshalb wurde erst mit den Futures eine standardisierte Handelbarkeit erreicht", erklärt Michael Geister von ETF Securities. Lediglich bei Edelmetallen beziehen sich die meisten Finanzprodukte auf den tatsächlichen Kassapreis.

Im Unterschied zum Kassapreis, auch Spotpreis genannt, spiegeln sich im Futurepreis zusätzlich einerseits Kosten für die Rohstofflagerung, andererseits Ernte- oder Fördererwartungen wider. Deshalb liegt der Futurepreis meistens über dem Spotpreis. Was die wenigsten Anleger wissen: Mit dem Kauf eines einfachen Indexzertifikats auf einen Rohstoff-Future spekulieren sie auf einen stärkeren Preisanstieg als ihn die aktuelle Terminmarktkurve erwarten lässt.

Weil Futures aber immer mit einer festen Laufzeit ausgestattet sind, müssen die Emittenten von endlos laufenden Indexzertifikaten in regelmäßigen Abständen tätig werden. Das geschieht in den meisten Fällen einmal pro Monat. Dazu wird der Future-Kontrakt, der fällig wird, durch einen neuen, länger laufenden Kontrakt ersetzt. Experten sprechen vom "Rollen" der Kontrakte - es wird beispielsweise der Future-Kontrakt, der im Oktober fällig wird, verkauft und im Gegenzug ein passender November-Kontrakt gekauft.

Genau hier liegt die Tücke beim Rollvorgang. Denn die Futures mit unterschiedlichen Laufzeiten haben unterschiedliche Preise. Eine fallende Terminmarktkurve zeigt an, dass eine Backwardation-Situation vorliegt, was an den Rohstoffmärkten allerdings selten anzutreffen ist - es entstehen Rollgewinne.

Im umgekehrten Fall - Contango - verlieren Zertifikateanleger mit jedem Rollvorgang Geld, da die neuen Futures teurer als die bisherigen Futures sind. Emittenten lösen das Problem mit einer geringeren Kontraktzahl beim Neukauf.

Da Futurepreise nicht proportional auf der Terminmarktkurve steigen oder fallen, nutzen neuere Zertifikate-Varianten die Preissprünge auf der Terminmarktkurve.

Bei der UBS wird nicht mehr automatisch in den nächst fälligen Kontrakt gerollt, sondern Futures mit unterschiedlichen Fälligkeiten so im Basisindex eingesetzt, dass fortlaufend eine feste durchschnittliche Fristigkeit von beispielsweise einem Jahr entsteht. Marcel Langer von der UBS begründet das Konzept so: "In der Regel ist eine Contango- oder Backwardation-Situation am kurzen Ende am ausgeprägtesten. Mit zunehmender Restlaufzeit der Futures wird die Terminmarktkurve flacher. Außerdem kann durch das tägliche anteilige Rollen fälliger Positionen eine bessere Performance erzielt werden."

Andere Emittenten nutzen den Verlauf der Terminmarktkurve ebenfalls für optimierte Rollkonzepte. So werden zum Beispiel die Preise der Terminkontrakte, deren Fälligkeit innerhalb der nächsten 13 Monate liegt, miteinander verglichen und die Rollerträge oder Rollverluste für die einzelnen Futures berechnet. Gerollt wird in den Kontrakt, bei dem die geringsten Rollverluste beziehungsweise höchsten Rollerträge erzielt werden. "Die Investition in unterschiedliche Terminkontrakte ist grundsätzlich gut", meint Matthias Luck, Derivateexperte von mmFinance. "Damit kann allerdings der Contango-Effekt nur gemindert werden. Außerdem kann bei langlaufenden Futures das Problem einer mangelnden Liquidität auftreten."

Vontobel hat einen weiteren Lösungsansatz entwickelt: Ein neues Indexzertifikat mit Anlageschwerpunkt Erdgas wechselt - je nach Situation am Terminmarkt - zwischen Rohstoff-Future und Aktieninvestment. Im monatlichen Rhythmus wird geprüft, ob sich Erdgas in einer Contango- oder einer Backwardation-Situation befindet. Liegt letztere vor, bildet der Index die Wertentwicklung von Future-Kontrakten ab. Im Contango-Fall partizipieren die Zertifikateanleger an der Entwicklung eines Gas-Aktienkorbes, in dem 15 US-amerikanische Unternehmen aus der Erdgas-Industrie enthalten sind. Bereits im Mai haben die Schweizer ein ähnliches Zertifikat auf Erdöl auf den Markt gebracht.

Gerade dieses Konzept findet Matthias Luck charmant, warnt aber: "Bei dem Wechsel der Anlageklassen - Rohstoffe in Aktien und umgekehrt - kann sich mit jeder Umschichtung auch das Risikoprofil der Zertifikate ändern." Die neuen Zertifikatekonzepte müssen ihre Tauglichkeit noch beweisen.


http://www.handelsblatt.com/finanzen/nachrichten/zertifikate-rollen-tut-weh;2465952

  

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Realtime-Zertifikatevergleich
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.10.09 10:31)

Deutschlands führendes Finanzportal OnVista.de hat den leistungsstärksten Zertifikatevergleich eingeführt, der für in Deutschland handelbare Derivate kostenlos im Internet verfügbar ist. Ab sofort können Anleger mehr als 350.000 Produkte miteinander vergleichen. Das Besondere: Alle Kennzahlen werden in Echtzeit gestellt. Veraltete Vergleiche von Produkten und nicht gelistete Intraday-Emissionen gehören damit der Vergangenheit an. Übersichts-Elemente wie der so genannte Info-Zoom erleichtern die Orientierung selbst dann, wenn viele Papiere verglichen werden. So können Anleger ganz spielerisch die attraktivsten Produkte für sich finden.

realtime-vergleich.onvista.de

  

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RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh! gut analysiertgut analysiert
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.4.10 14:01)

Ist zwar schon einige Zeit her, aber so wie das geschrieben wurde, darf man es nicht stehen lassen.....




<RE: Zertifikate: Rollen tut weh>

Rollen tut nicht weh, es sind ganz normal die laufenden Kosten die ein Investor zu übernehmen hat, wenn er einen Rohstoff besitzt, nämlich die Kosten für und Finanzierung, Lagerung, Versicherung (=Contango). Wenn man ein Warrant kauft, muß man Lagerung, Versicherung ja auch genauso bezahlen.





<Zwar sind die Preise für Rohstoffe gestiegen. Langfristig orientierte Anleger, die mit Indexzertifikaten ohne Laufzeitbegrenzung genau darauf gesetzt haben, profitieren aber nur unterdurchschnittlich.>

Das wird in der Regel (Contangomarkt) immer der Fall sein, zumal der erhoffte Preisanstieg
zum einen die Finanzierung des Zertifikates und zusätzlich die Kosten für das Rollgeschäft
(carry trade) übersteigen müßte. Hier wird schon ersichtlich, daß die Finanzierungskosten für das Halten eines Rohstoffs doppelt zu zahlen sind, einmal für das Zertifikat, das zweite Mal
für den carry trade.(Contango)





<Denn anders als bei Zertifikaten, die sich auf Aktien beziehen, nutzen Rohstoffzertifikate nicht direkt den Basiswert - sprich Zucker, Platin oder Öl - sondern für die zugrunde liegenden Indizes die entsprechenden Rohstoff-Futures.>

Auf Deutsch müßte das heißen: Rohstoffzertifikate basieren nicht auf dem Kassapreis, sondern auf einem Terminpreis, wobei der Emittent den Termin offenbar selbst auswählt.




<Rohstoffe sind bis auf Edelmetalle nicht homogene Güter, weisen unterschiedliche Qualitätsmerkmale auf und lassen sich in der Regel schlecht lagern.>

Alle börsengehandelten Rohstoffe weisen einheitliche (standardisierte) Qualitätsmerkmale auf und sind, mit wenigen Ausnahmen, langzeitlagerfähig.




<Deshalb wurde erst mit den Futures eine standardisierte Handelbarkeit erreicht", erklärt Michael Geister von ETF Securities.>

Nicht mit den Futures wurde eine standardisierte Handelbarkeit erreicht, sondern mit der Etablierung von Börsen.




<Im Unterschied zum Kassapreis, auch Spotpreis genannt, spiegeln sich im Futurepreis zusätzlich einerseits Kosten für die Rohstofflagerung, andererseits Ernte- oder Fördererwartungen wider.>

Im Futurepreis spiegeln sich (nur im Falle eines Contangos) Kosten für Lagerung, Versicherung und Finanzierung wieder. Das Contango kann niemals größer werden als die Summe o.a. Kosten. Ernte- oder Fördererwartungen spiegeln sich im Futurepreis nicht wieder. Die Erwartung wesentlicher Veränderungen bei Angebot und Nachfrage wirkt sich auf das gesamte Preisniveau aus und nicht nur auf den Terminmarkt. Lediglich unerwartete Verknappungen auf der Anbotsseite, oder unerwartet hohe Nachfrage für prompte Ware kann eine Backwardation entstehen lassen.





<Was die wenigsten Anleger wissen: Mit dem Kauf eines einfachen Indexzertifikats auf einen Rohstoff-Future spekulieren sie auf einen stärkeren Preisanstieg als ihn die aktuelle Terminmarktkurve erwarten lässt.>

Was die wenigsten Anleger wissen: daß sie von diesen Zertifikaten die Finger lassen mögen,
anderenfalls sie wenigstens wissen sollten, daß sie nur bei einem Contango auf einen stärkeren Preisanstieg spekulieren als ihn die aktuelle Terminmarktkurve (zuzüglich der Finanzierung des Zertifikates!) erwarten läßt. Im Falle einer Backwardation gibt es kurzzeitig einen warmen Regen (falls er vom Emittenten an den Anleger in vollem Umfang überhaupt weitergegeben wird...)




<Im umgekehrten Fall - Contango - verlieren Zertifikateanleger mit jedem Rollvorgang Geld, da die neuen Futures teurer als die bisherigen Futures sind. Emittenten lösen das
Problem mit einer geringeren Kontraktzahl beim Neukauf.>

Auf Deutsch heißt das: sobald ein Future-Long-Kontrakt Kassa wird, wird er verkauft und gleichzeitig (carry trade*) auf einen neuen Termin verkauft, hiebei fällt das Contango an, das der Anleger zu bezahlen hat. Abgesehen davon fällt bei jedem carry trade (auch Verlängerung oder Rollen genannt) zusätzlich noch der sell/buy spread an. Um all diese Kosten dem Anleger nicht als Margin verrechnen zu müssen, lösen die Emittenten das Problem einfach damit, daß von der ursprünglich gekauften Menge, wenn man lange genug wartet, und nicht zufällig eine Backwardation auftaucht oder die Preise tatsächlich in die erhoffte Richtung gehen, am Ende von der Anlage nichts mehr übrig bleibt.

*carry trade einer Longposition = "lending carry"
carry trade einer Shortporition = "borrowing carry"


<Da Futurepreise nicht proportional auf der Terminmarktkurve steigen oder fallen, nutzen neuere Zertifikate-Varianten die Preissprünge auf der Terminmarktkurve.>

Das bedeutet, daß hier das spekulative Element der Rohstoffveranlagung weiter erhöht wird.
Es geht jetzt nicht mehr alleine darum auf steigende Preise zu hoffen, sondern darüber hinaus
um die Spekulation mit Contango/Backwardation auf langen Terminen. Ohne jetzt im Detail darauf einzugehen, das kann im Falle einer vorzeitigen Auflösung der Position (Verkauf des Zertifikates vor Fälligkeit des Futurekontraktes) schwer ins Auge gehen!




<Die Investition in unterschiedliche Terminkontrakte ist grundsätzlich gut, meint Matthias Luck, Derivateexperte von mmFinance. Damit kann allerdings der Contango-Effekt nur gemindert werden>

Der Contango-Effekt kann ohne zusätzliches spekulatives Engagement niemals gemindert werden! Fazit: diese Zertifikate sind nur für den Emittenten gut.


Gruß
k

  

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RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.4.10 21:33)

Super Beitrag von dir!


>Das wird in der Regel (Contangomarkt) immer der Fall sein,
>zumal der erhoffte Preisanstieg
>zum einen die Finanzierung des Zertifikates und zusätzlich die
>Kosten für das Rollgeschäft
>(carry trade) übersteigen müßte. Hier wird schon ersichtlich,
>daß die Finanzierungskosten für das Halten eines Rohstoffs
>doppelt zu zahlen sind, einmal für das Zertifikat, das zweite
>Mal
>für den carry trade.(Contango)

Finanzierungskosten für das Zertifikat? Im Gegenteil sollte man einen
Ertrag aus den bereitgestellten Mitteln (=Kauf des Zertifikats) bekommen oder wie meinst du das?


>Auf Deutsch müßte das heißen: Rohstoffzertifikate basieren
>nicht auf dem Kassapreis, sondern auf einem Terminpreis, wobei
>der Emittent den Termin offenbar selbst auswählt.

Kommt natürlich auf das Zertifikat an, aber in der Regel sollte es
schon der on-the-run Future sein.


>Im Futurepreis spiegeln sich (nur im Falle eines Contangos)
>Kosten für Lagerung, Versicherung und Finanzierung wieder. Das
> Contango kann niemals größer werden als die Summe o.a.
>Kosten. Ernte- oder Fördererwartungen spiegeln sich im


Eigentlich müßte man sagen es kann nicht größer werden ohne Arbitrage-Geschäfte
auszulösen - wie die ganzen vollen Supertanker die im Moment als mobile
Lagerstelle herumliegen zeigen.

  

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RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.4.10 11:00)

<Finanzierungskosten für das Zertifikat? Im Gegenteil sollte man einen
Ertrag aus den bereitgestellten Mitteln (=Kauf des Zertifikats) bekommen oder wie meinst du das?>


Gemeint ist, daß du, abgesehen von allfälligen Gebühren, einerseits für den Kaufpreis des Zerti die Finanzierungskosten rechnen mußt, andererseits das Zerti in sich eine Rohstoffposition beinhaltet, welche du über die Kosten des Carry (Contango + Brokerspesen) praktisch nochmals zu finanzieren hast. Da müssen die Preise schon gewaltig steigen um hier noch profitabel zu bleiben..!
Wäre das schon alles, könnte man darüber streiten ob diese „Doppel-finanzierung“ nicht eine inakzeptabel hohe Gewinnmarge für den Emittenten darstellt, wo er doch nur max 5% Margin für den Terminkontrakt zu zahlen (und zu finanzieren) hat. Der Emittent wird darüberhinaus bei jedem Carry nochmals ordentlich mitschneiden, zumal die tatsächlichen Carry Kosten für einen „Outsider“ im Nachhinein praktisch nicht mehr nachvollziehbar sind. So gesehen hatte Freund Lauda eigentlich recht: Rollen tut doch weh.
Es handelt sich hier um einen wenig transparenten Nischenmarkt und ich würde jedem raten die Finger von Rohstoffpapieren zu lassen. Rohstoffe nimt man in ein Portfolio (nur Warrants! ), um gegen Totalverlust abgesichert zu sein, wenn man solche Papierkonstruktionen dazwischenschaltet geht, abgesehen davon, daß man dabei abgezockt wird, dieser Bonus verloren.




<Kommt natürlich auf das Zertifikat an, aber in der Regel sollte es
schon der on-the-run Future sein>

Ein Rohstoffzerti muß schon immer on-the-future-run sein, würde es auf Kassaware basieren, wäre
tägliches „lending: cash to one day“ erforderlich, und außer Spesen nix gewesen.





<Eigentlich müßte man sagen es kann nicht größer werden ohne Arbitrage-Geschäfte
auszulösen>

Stimmt genau, jedoch sind es die eben diese Arbitrage-Geschäfte die das Contango nach oben hin
wieder exakt auf die Summe der bekannten Kosten begrenzen.







  

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RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.4.10 11:12)

><Eigentlich müßte man sagen es kann nicht größer werden
>ohne Arbitrage-Geschäfte
>auszulösen>
>
>Stimmt genau, jedoch sind es die eben diese
>Arbitrage-Geschäfte die das Contango nach oben hin
>wieder exakt auf die Summe der bekannten Kosten begrenzen.


Andererseits werden sich diese Kosten durch die Arbitrage-Geschäfte selbst ändern. Die Miete für Tankschiffe wird nicht lange niedrig bleiben, wenn Investmentbanken plötzlich in großem Stil als Mieter auftreten. Damit bietet diese Begrenzung keine Sicherheit im Sinne von: "mehr als X kann es nie werden."

  

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RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.4.10 12:12)

<Andererseits werden sich diese Kosten durch die Arbitrage-Geschäfte selbst ändern. Die Miete für Tankschiffe wird nicht lange niedrig bleiben, wenn Investmentbanken plötzlich in großem Stil als Mieter auftreten. Damit bietet diese Begrenzung keine Sicherheit im Sinne von: "mehr als X kann es nie werden.">



Vielleicht hab ich mich schlecht ausgedrückt:

Die Tatsache, daß ein Contango nicht größer werden kann als die Summe der Kosten aus Finanzierung Lagerhaltung und Versicherung des jeweiligen Rohstoffs, erklärt sich einfach aus dem Markt heraus.

Ein Beispiel mit angenommenen Parametern:
CU Kassa $ 8.000,-/to
Zinsen 5% p.a. = $ 100,-/to/3mo
Lagerhaltung $ 10,-/to/mo = $ 30,-/to/3mo
Versicherung $ 0.1/to/mo = $ 0.3,-/to/3mo
Summe Kosten für 3 Monate = $ 130,3/to
CU 3-Monate $8.300,-/to
Bei einer solchen (praktisch undenkbaren Konstellation) würde folgendes eintreten: Sofortige Kauforders zur Kassa Notierung, Bezug und Bezahlung der entsprechenden Warrants, bei gleichzeitigem Verkauf der eqivalenten Mengen auf 3 Monate. Gewinn (einschl.Börsenspesen) in diesem Beispiel $ 167/to !! Ein solches Geschäft würde jeder gerne machen, auch für nur einen einzigen Dollar Profit per Tonne, somit wäre ein solches „Übercontango“ in wenigen Sekunden wieder bis maximal zu der Summe der besagten Kosten heruntergehandelt (-arbitragiert?).
Die Tanker haben mit den Börsenkursen nur wenig zu tun. Sie sind nicht börsenlizenzierte Lager und dienen dem außerbörslichen, physischen Handel. Viele volle, herumankernde Tanker weisen allerdings auf einen temporären Überschuß an prompt verfügbarer Ware hin. Eine allfällige Arbitragefunktion der Tanker kann in ihrer Konkurrenz zu den Börsenlagern gesehen werden. Sobald der Tankermarkt billigere Lagerkosten als die Börse anbietet, wird geswiched.






  

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RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.4.10 13:24)

Aber kann man - rein physisch - bei der Börse beliebige Mengen einlagern? Bei Metallen um Tausende Dollar pro Tonne und hohem spezifischem Gewicht mag das noch irgendwie funktionieren, aber bei Öl um 70 oder 80 Dollar pro Faß könnte ich mir vorstellen, daß die Lager bald einmal voll sind.

  

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RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.4.10 15:22)

>Aber kann man - rein physisch - bei der Börse beliebige Mengen einlagern?<

da gibt es sicher Grenzen, aber generell versucht man die Börsenlager auf Grund der zusätzlichen 2 maligen Umladungskosten zu vermeiden. Die Börsenlager sind Puffer für langfristige Über- oder Unterversorgung. Außerdem können nur standardisierte Rohstoffe eingelagert werden. Wenn Großhändler per Jahresverträge fixe monatliche Abnahmemengen gekauft haben und die Abnehmer periodisch abblocken, werden eben Tanker gemietet.
Ein weiterer Grund Öl physisch in Tankern zu halten ist dann gegeben, wenn man long sein will, das Contango aber höher ist als die Tankermieten incl. Finanzierung und Versicherung, d.h. Tanker billiger als Börsentanks. (long an der Börse geht nur mit Terminkontrakt).

  

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RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.4.10 19:09)

>Die Tanker haben mit den Börsenkursen nur wenig zu tun. Sie
>sind nicht börsenlizenzierte Lager und dienen dem
>außerbörslichen, physischen Handel. Viele volle, herumankernde
>Tanker weisen allerdings auf einen temporären Überschuß an
>prompt verfügbarer Ware hin. Eine allfällige Arbitragefunktion
>der Tanker kann in ihrer Konkurrenz zu den Börsenlagern
>gesehen werden. Sobald der Tankermarkt billigere Lagerkosten
>als die Börse anbietet, wird geswiched.

Ist es nicht möglich volle Tanker vor der entsprechenden Lagerstelle
liegen zu haben die bei Bedarf physisch in die Lagerstelle liefern können?
Wenn ich die Berichte im letzten Jahr richtig verstanden habe war der
Contango so groß daß nicht einmal mehr Arbitrage-Geschäfte (aufgrund der
beschränkten Verfügbarkeit von Lagerkapazität und Tankern) das
"korrekte" Verhältnis wieder herstellen konnten, weil die Spekulation
auf steigende Preise so stark war.

  

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RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.4.10 22:33)

>Ist es nicht möglich volle Tanker vor der entsprechenden Lagerstelle
liegen zu haben die bei Bedarf physisch in die Lagerstelle liefern können?<


Das weiß ich icht, aber aus nautischer Sicht kann ich sagen, daß die Langzeit-anker-möglichkeiten für größere Schiffe zumindest im Mittelmeer, Nord- und Ostsee sehr eingeschränkt sind. Überall Ankerverbote wegen Schiffahrsstraßen mit Einbahnregelungen in Hafennähe, sonstige Hauptverkehrszonen, Gas-Pipelines, Unterwasserkabel, zu große Tiefen, militärisch gesperrte Zonen, oder Sturm-exponierte Gebiete. Der einzige mir bekannte Platz wo sich niemand um Verbote schert ist der Riesenparkplatz zwischen Athen und der östlichen Einfahrt zum Kanal von Korinth.



  

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RE: Zertifikate: Rollen tut nicht weh!
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.4.10 19:05)

><Finanzierungskosten für das Zertifikat? Im Gegenteil
>sollte man einen
>Ertrag aus den bereitgestellten Mitteln (=Kauf des
>Zertifikats) bekommen oder wie meinst du das?>
>
>Gemeint ist, daß du, abgesehen von allfälligen Gebühren,
>einerseits für den Kaufpreis des Zerti die Finanzierungskosten
>rechnen mußt, andererseits das Zerti in sich eine
>Rohstoffposition beinhaltet, welche du über die Kosten des
>Carry (Contango + Brokerspesen) praktisch nochmals zu
>finanzieren hast. Da müssen die Preise schon gewaltig steigen
>um hier noch profitabel zu bleiben..!
>Wäre das schon alles, könnte man darüber streiten ob diese
>„Doppel-finanzierung“ nicht eine inakzeptabel hohe Gewinnmarge
>für den Emittenten darstellt, wo er doch nur max 5% Margin für
>den Terminkontrakt zu zahlen (und zu finanzieren) hat. Der
>Emittent wird darüberhinaus bei jedem Carry nochmals
>ordentlich mitschneiden, zumal die tatsächlichen Carry Kosten


Das meine ich - eigentlich müßte der Emittent dir den Funding-Vorteil
bezahlen, da er wie du sagst nur einen Bruchteil für Margin verwenden
muß, der Rest des Zertifikat-Kaufpreises steht ihm zur Verfügung.
Wieweit dieser Vorteil an den Anleger weitergegeben wird ist
natürlich eine andere Frage.

  

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Deep Bonus – eine Alternative zu Vollkasko
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.11.10 15:49)

http://www.handelsblatt.com/finanzen/zertifikate-nachrichten/anlagetipp-deep-bonus-eine-a lternative-zu-vollkasko;2681963

Deep Bonus – eine Alternative zu Vollkasko

Muss es immer Vollkasko sein? Bonuszertifikate mit tief liegender Sicherheitsschwelle bieten derzeit ein attraktives Chance-Risiko-Profil. Einen Haken haben die sogenannten "Deep-Bonus" allerdings.

Garantieprodukte sind mit einem Marktanteil von mehr als 60 Prozent die gefragtesten Zertifikate - obwohl die Konditionen derzeit alles andere als gut sind. Das Zinsniveau ist niedrig, weswegen die Emittenten einen hohen Anteil des Anlegergeldes in Nullkuponanleihen investieren müssen, um die vollständige Rückzahlung zu garantieren. Entsprechend wenig Geld bleibt über, um an der möglichen Wertsteigerung des Basiswertes zu partizipieren. Doch muss es immer Vollkasko sein?

Eine andere Möglichkeit, mit etwas mehr Risiko in den Aktienmarkt zu investieren, bieten so genannte Deep-Bonus-Zertifikate. Sie bieten einen sehr hohen Abstand zur Sicherheitsschwelle, also ein geringes Risiko, dass es während der Laufzeit zu Verlusten kommt. Genau definiert ist der Begriff Deep nicht, Experten rechnen aber meist mit mindestens 50 Prozent Sicherheitsabstand.

70 Prozent Sicherheitspuffer

Die konservativsten am Markt erhältlichen "Deep-Bonus" bieten derzeit einen Sicherheitsabstand von mehr als 70 Prozent und gleichzeitig Mindestrenditen zwischen drei und vier Prozent pro Jahr. Basiswert ist immer der Euro Stoxx 50. Bei diesen sicherheitsorientierten Produkten liegt die Sicherheitsschwelle bei rund 850 Punkten - auf solch einem tiefen Level stand der europäische Auswahlindex in den vergangenen 20 Jahren nicht mehr. Nachteil sind die langen Laufzeiten von fünf bis sechs Jahren. Bei kürzeren Laufzeiten (beispielsweise WKN SG1U8S von der Société Générale bis Mitte 2014) entfällt aber eine Bonusrendite. Sämtliche Deep-Bonus-Zertifikate in der Tabelle haben keine Gewinnbegrenzung, Anleger profitieren von Kursanstiegen oberhalb des Bonusniveaus in vollem Umfang.

Dass derzeit die Produkte ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis aufweisen, liegt an der Volatilität. Zwar notiert der VDax New, der die erwartete Schwankungsbreite des deutschen Börsenbarometers für die kommenden 30 Tage angibt, mit 20 sehr niedrig. Doch die Volatilitäten von Optionen mit tief liegenden Basispreisen, die für die Konstruktionen von Deep-Bonus-Zertifikaten gekauft werden müssen, sind derzeit sehr hoch. Derivate-Experten sprachen von einer "Vola-Schiefe".

Auch bei Deep-Bonus gilt wie bei den standardmäßigen Bonus-Produkten: Wer einen hohen Bonus einfahren will, muss Abstriche bei der Sicherheit machen. Wer dagegen weniger Risiko eingehen möchte, verzichtet auf ein paar Prozente beim Bonus.

  

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RE: Zertifikate, Basiswissen, Auswahl
Boern5(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.1.11 17:03)

da kann ich Dir wirklich nur den Powerletter von www.MyTrade.de ans Herz legen.
Auf deren Homepage kannst Du die Performance seit dem Jahr 2008 einsehen. Fantastisch

  

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RE: Zertifikate, Basiswissen, Auswahl
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.1.11 18:31)

wisst ihr wo man eine Aufstellung von Garantiezertifikaten findet die unter 100 notieren und mit 100 % Garantie am Laufzeitende ausgestattet sind ?

Danke

  

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RE: Zertifikate, Basiswissen, Auswahl
Boern5(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.1.11 14:21)

kannst ja auch mal auf der Seite von www.mytrade.de nachschauen.
Die scheinen bei Zertifikaten großes Fachwissen zu haben. Zumindest muss deren Powerletter seit 2008 über 800% gemacht haben. Und so wie sie schreiben basiert der ausschließlich auf den unterschiedlichsten Zertifikatetypen

  

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Drei Anbieter beherrschen den Markt
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.2.11 11:27)

Zertifikate-Anbieter jubeln über Dax-Hausse

Immer neue Dax-Höchststände bescheren den Zertifikat-Emittenten blendende Geschäfte: Anleger reißen sich um ihre Produkte. Drei Anbieter beherrschen dabei den Markt.

Düsseldorf. Der deutsche Zertifikatemarkt hat im Januar vom Boom an den Aktienbörsen profitiert. An den Handelsplätzen in Frankfurt und Stuttgart seien die Umsätze zum Jahresanfang um 31,3 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Deutsche Derivate Verband (DDV) am Donnerstag mit.


Bei den Anlageprodukten legte das Handelsvolumen gegenüber Dezember um 37,8 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro zu. Auch die Umsätze bei Hebelprodukten erhöhten sich nach dem Rückgang vom
Vormonat um 24,2 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro.


Insgesamt ließen die Emittenten 119.451 neue Anlagezertifikate und Hebelprodukte an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt listen, teilte der DDV mit. Die Zahl der Produkte erhöhte sich damit auf 595.720.


Aktienprodukte standen bei Anlegern hoch im Kurs. Auf diese Anlageklasse entfielen 46,4 Prozent der Gesamtumsätze. Die Investoren lockte offenbar der Boom am deutschen Aktienmarkt: Der Dax hatte im Januar 2,4 Prozent zugelegt und Mitte des Monats ein neues Drei-Jahres-Hoch erreicht.


Die Rangliste der Emittenten führten Deutsche Bank, Commerzbank und BNP Paribas
an, die den Angaben zufolge 57 Prozent der gesamten Börsenumsätze auf sich vereinigen konnten.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/zertifikate/nachrichten/zertifikate-anbieter-jubeln- ueber-dax-hausse/3855374.html

  

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RE: Zertifikate, Basiswissen, Auswahl
Boern5(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.3.11 14:40)

versuchs doch mal mit dem Powerletter von MyTrade. Die sind von der Performance her sehr gut und wie ich finde was noch wichtiger ist - man kann sehr viel in der Praxis über die passende Scheinauswahl lernen

  

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MS-Garantieanleihe mit unbeschränktem Call (!) auf Eurostoxx50
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.4.11 15:34)

Üblicherweise schaufeln strukturierte Finanzprodukte das ganze Risiko vom Emittenten auf den Käufer bei gleichzeitiger Gewinnbegrenzung. Das ist das erste Produkt, das ich sehe, wo es umgekehrt ist.

Es ist ein 1:1-Call auf den Eurostoxx50 mit 100% Gewinnpartizipation, 5 Jahren Laufzeit und garantierter 100% Rückzahlung, Ausgabeaufschlag 3%. Von der Ertragsmöglichkeit nichts anderes als ein Index-ETF mit maximal 3% Verlustmöglichkeit. Nachteile: die 5-jährige Bindung und fehlende Kuponzahlungen. Aus der Sicht eines aktienaffinen Investors mit Langfristhorizont mMn trotzdem eine ziemlich gute Sache.

Im Klartext: steigt der ESTX50 in 5 Jahren z.B. um 40% (oder100%, oder x%) über den Referenzkurs (~aktueller Kurs) bekommt man 140 (oder200%, oder 100+x%) ausgezahlt. Ist er unter dem Referenzkurs, erfolgt Auszahlung zu 100%.

Europa Protekt Anleihe 5 Jahre (05/2016)
Die Europa Protekt Anleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren und ist zum Laufzeitende zu 100% kapitalgeschützt. Zusätzlich ermöglicht sie Anlegern zum Laufzeitende eine 100%-ige und unbegrenzte Partizipation an der positiven Wertentwicklung des EURO STOXX 50 Index. Ist die Wertentwicklung zum Laufzeitende negativ, erhalten Anleger den Nennbetrag vollständig zurück. Die Indexanleihe ist zu 100% zum Laufzeitende durch die Garantin kapitalgeschützt.

STAMMDATEN
ISIN DE000MS0AAX5
WKN MS0AAX
Name Europa Protekt Anleihe 5 Jahre (05/2016)
Emissionstag 12.05.2011
Emissionspreis 100,00
Emittent MORGAN STANLEY BV
Währung EUR
Zeichnungsanfang 30.03.2011
Zeichnungsende 09.05.2011
BASISWERTE *
Basiswert EURO STOXX 50 Index (PR)
Referenzkurs 2.984,66
Referenzkurs Zeit 08.04.2011 17:50:00
Assetklasse Aktien


P.S. Zu erwähnen bleibt natürlich das notorische Emittenten-Risiko.

  

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RE: MS-Garantieanleihe mit unbeschränktem Call (!) auf Eurostoxx50
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.4.11 21:37)

Hmm, aber ich garantiere dir wenn man sich genau ansieht was der faire Marktkupon
für 5 Jahre Morgan Stanley ist und das einem 5 Jahres-Put auf den
Eurostoxx50 gegenüberstellt wird man erkennen daß die
Do-it-Yourself-Variante (Kauf Index, Kauf ATM-Put) in Summe billiger kommt.

Zertifikate machen mE in der Regel nur Sinn wenn man das Pay-off-Profil
nicht selbst replizieren kann. (ohne jetzt nachgesehen zu haben ob
es überhaupt Puts mit 5 Jahren Laufzeit gibt)


edit: Bei nochmaligem Überlegen - die Replizierung und der Vergleich der Varianten ist gar nicht so
trivial, aber das prinzipielle Argument bleibt bestehen.


>Üblicherweise schaufeln strukturierte Finanzprodukte das
>ganze Risiko vom Emittenten auf den Käufer bei gleichzeitiger
>Gewinnbegrenzung. Das ist das erste Produkt, das ich sehe, wo
>es umgekehrt ist.
>
>Es ist ein 1:1-Call auf den Eurostoxx50 mit 100%
>Gewinnpartizipation, 5 Jahren Laufzeit und garantierter 100%
>Rückzahlung, Ausgabeaufschlag 3%. Von der Ertragsmöglichkeit
>nichts anderes als ein Index-ETF mit maximal 3%
>Verlustmöglichkeit. Nachteile: die 5-jährige Bindung und
>fehlende Kuponzahlungen. Aus der Sicht eines aktienaffinen
>Investors mit Langfristhorizont mMn trotzdem eine ziemlich
>gute Sache.
>
>Im Klartext: steigt der ESTX50 in 5 Jahren z.B. um 40%
>(oder100%, oder x%) über den Referenzkurs (~aktueller Kurs)
>bekommt man 140 (oder200%, oder 100+x%) ausgezahlt. Ist er
>unter dem Referenzkurs, erfolgt Auszahlung zu 100%.

  

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RE: MS-Garantieanleihe mit unbeschränktem Call (!) auf Eurostoxx50
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.4.11 13:26)

>Hmm, aber ich garantiere dir wenn man sich genau ansieht was
>der faire Marktkupon
>für 5 Jahre Morgan Stanley ist und das einem 5 Jahres-Put auf
>den
>Eurostoxx50 gegenüberstellt wird man erkennen daß die
>Do-it-Yourself-Variante (Kauf Index, Kauf ATM-Put) in Summe
>billiger kommt.

alles in einem kann man mE nicht vernünftig machen. etwas relativierung schadet aber nicht, da hast du recht.

der kupon auf 5-jährige ms-anleihen liegt bei knapp 5%. in konkurrenz zur direkten bondanlage muß der estx50 schon mindestens 25% machen, um gleichzuziehen, ohne feinheiten gerechnet.

beim etf sollte man berücksichtigen, daß dividenden normalerweise thesauriert oder ausgeschüttet werden. das dürfte auf 5 jahre ziemlich sicher 10% ausmachen. bei positiver performance kann man daher mit dem produkt den etf natürlich nicht schlagen.
eine anlage in etf mit at-the-money-puts auf estx50 geht sich aber nicht um das selbe geld aus. ein bißchen gebühren kostet ein etf auch und einen atm-put oder put-konstruktion mit 5 jahren laufzeit kriegst du nicht mit hebel 8-10.

  

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RE: MS-Garantieanleihe mit unbeschränktem Call (!) auf Eurostoxx50
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.4.11 18:51)

Die Replikation bei Morgan Stanley sollte mE so aussehen:

- Kauf Futures auf den Index
- Der Future wird mit risikolosem Zinssatz gepreist, der Zinssatz für
MS ist deutlich höher.
- Mit einem Teil des Barwerts der Zins-Differenz Kauf von 5-Jahres-Puts
- Der andere Teil der Barwert-Differenz ist der Gewinn für MS aus dem
Produkt (oder dieser Teil ist 0 und der Gewinn entsteht nur aus dem
Ausgabeaufschlag - glaube ich aber nicht)

Wie könnte man das theoretisch indirekt nachmachen?

- Kauf einer MS-Anleihe mit 5 Jahren mit einem Teil des Einsatzes
- Kauf ETF
- Absicherung mittels 5-Jahres-Puts
- Kauf eines ATM-Calls auf den Index (der über die Kupons aus der MS-Anleihe finanziert wird)

Die prozentuellen Anteile müssen entsprechend abgestimmt werden. Das sollte in Summe
in der Theorie etwas billiger möglich sein weil der eingepreiste Gewinn von MS entfällt.


>alles in einem kann man mE nicht vernünftig machen. etwas
>relativierung schadet aber nicht, da hast du recht.
>
>der kupon auf 5-jährige ms-anleihen liegt bei knapp 5%. in
>konkurrenz zur direkten bondanlage muß der estx50 schon
>mindestens 25% machen, um gleichzuziehen, ohne feinheiten
>gerechnet.
>
>beim etf sollte man berücksichtigen, daß dividenden
>normalerweise thesauriert oder ausgeschüttet werden. das
>dürfte auf 5 jahre ziemlich sicher 10% ausmachen. bei
>positiver performance kann man daher mit dem produkt den etf
>natürlich nicht schlagen.
>eine anlage in etf mit at-the-money-puts auf estx50 geht sich
>aber nicht um das selbe geld aus. ein bißchen gebühren kostet
>ein etf auch und einen atm-put oder put-konstruktion mit 5
>jahren laufzeit kriegst du nicht mit hebel 8-10.
>
>

  

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Zu kompliziert gedacht
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.4.11 19:30)

Das geht viel einfacher - einfach MS-Anleihe + ATM-Call.
Dez 16 z.B. kostet etwa 17% - locker bezahlt durch 5 x 5% Kupon in deinem Beispiel.

P.S.: erstaunlich billig diese langlaufenden Optionen, aber der Euro Stoxx 50 ist halt auch ein Kursindex.


>Wie könnte man das theoretisch indirekt nachmachen?
>
>- Kauf einer MS-Anleihe mit 5 Jahren mit einem Teil des
>Einsatzes
>- Kauf ETF
>- Absicherung mittels 5-Jahres-Puts
>- Kauf eines ATM-Calls auf den Index (der über die Kupons aus
>der MS-Anleihe finanziert wird)
>
>Die prozentuellen Anteile müssen entsprechend abgestimmt
>werden. Das sollte in Summe
>in der Theorie etwas billiger möglich sein weil der
>eingepreiste Gewinn von MS entfällt.
>
>
>>alles in einem kann man mE nicht vernünftig machen. etwas
>>relativierung schadet aber nicht, da hast du recht.
>>
>>der kupon auf 5-jährige ms-anleihen liegt bei knapp 5%.
>in
>>konkurrenz zur direkten bondanlage muß der estx50 schon
>>mindestens 25% machen, um gleichzuziehen, ohne feinheiten
>>gerechnet.
>>
>>beim etf sollte man berücksichtigen, daß dividenden
>>normalerweise thesauriert oder ausgeschüttet werden. das
>>dürfte auf 5 jahre ziemlich sicher 10% ausmachen. bei
>>positiver performance kann man daher mit dem produkt den
>etf
>>natürlich nicht schlagen.
>>eine anlage in etf mit at-the-money-puts auf estx50 geht
>sich
>>aber nicht um das selbe geld aus. ein bißchen gebühren
>kostet
>>ein etf auch und einen atm-put oder put-konstruktion mit
>5
>>jahren laufzeit kriegst du nicht mit hebel 8-10.
>>
>>
>

  

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RE: Zu kompliziert gedacht
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.4.11 11:01)

>Das geht viel einfacher - einfach MS-Anleihe + ATM-Call.
>Dez 16 z.B. kostet etwa 17% - locker bezahlt durch 5 x 5%
>Kupon in deinem Beispiel.
>
>P.S.: erstaunlich billig diese langlaufenden Optionen, aber
>der Euro Stoxx 50 ist halt auch ein Kursindex.

ja, aktien-calls sind meistens billiger als puts, dieser deutliche unterschied wundert mich aber auch. die puts gehen auch nur bis 2013.

stimmt, kommt gut hin, respekt!
genau gerechnet mit thesaurierung und zinseszins zahlt deine methode mindestens sogar knapp 106% (leider nur brutto, netto 99,8%) aus, nicht 97%.

p.s. warum das so eine elende durchklickerei bis zu den allgemeinen foren ist, hab ich nie verstanden.

pps ...und ich gebe zu, ich käme nicht auf die idee, so was wirklich durchzuziehen.

  

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RE: Zu kompliziert gedacht
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.4.11 21:33)

>stimmt, kommt gut hin, respekt!
>genau gerechnet mit thesaurierung und zinseszins zahlt deine
>methode mindestens sogar knapp 106% (leider nur brutto, netto
>99,8%) aus, nicht 97%.

Stimmt, die Kest muß man leider berücksichtigen, da hat die
Verpackung á la Morgan Stanley ihren großen Vorteil. Aber das Pricing
ist anscheinend noch bescheidener als ich ihnen zugetraut hätte.


>pps ...und ich gebe zu, ich käme nicht auf die idee, so was
>wirklich durchzuziehen.

Was meinst du? Die Nachbildung wie skizziert durchzuziehen?

  

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RE: Zu kompliziert gedacht
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.4.11 09:06)


>Was meinst du? Die Nachbildung wie skizziert durchzuziehen?

ja, aber genau meine ich damit: wenn ich irgendwo zuviel geld rumliegen hätte, hätte ich mir vielleicht sogar den einstieg in das ms-produkt überlegt.
jetzt hast du mir eine variante gezeigt, die das ganze quasi perfekt nachbildet und sogar ein klein wenig besser ist, und es reizt mich sehr wenig. also leg ich's insgesamt ad acta.

  

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RE: Zu kompliziert gedacht
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.4.11 21:42)

>ja, aber genau meine ich damit: wenn ich irgendwo zuviel geld
>rumliegen hätte, hätte ich mir vielleicht sogar den einstieg
>in das ms-produkt überlegt.
>jetzt hast du mir eine variante gezeigt, die das ganze quasi
>perfekt nachbildet und sogar ein klein wenig besser ist, und
>es reizt mich sehr wenig. also leg ich's insgesamt ad acta.


Also hätte MS erfolgreich vernebelt wie die ökonomische Realität
aussieht
Auf den ersten Blick sieht es ja wirklich attraktiv aus.

  

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Garantiezertifikate
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.4.11 17:02)

suche noch immer Garantiezertifikate die unter 100 notieren, ausser auf der RCB Homepage finde ich einfach nichts gescheites.

  

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Thema #3724

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