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Erste Bank hält Unternehmensanleihe der Bauholding für attraktiv
Eine Negativmeldung erreicht den Kapitalmarkt diese
Woche von der Bau Holding Strabag AG. Die Republik Tschechien tritt von einem
Konzessionsvertrag zur Errichtung eines Autobahnloses zurück, dabei werden dem
Unternehmen aber die angelaufenen Vorkosten rückvergütet. Allerdings dürfte der
Entschluß nicht endgültig sein, das Projekt dürfte unter geänderten Rahmenbedin-
gungen neu ausgeschrieben werden. Aber auch diese Meldung ändert nichts am
Kursverlauf, der sich einzig nach dem für Sommer 2003 in Aussicht gestellten
Übernahmeangebot von EUR 70 richtet, woran auch nach wie vor kein Zweifel mehr
besteht. Wie schon kommentiert, raten wir den verbliebenen Aktionären die Aktien
entweder jetzt schon über die Börse nahe dem Angebotspreis von EUR 70 zu
verkaufen oder bis zum offiziellen Angebot zu warten. In der Zwischenzeit bietet sich
für Anleger allerdings wieder eine andere Investitionsmöglichkeit im Unternehmens-
anleihebereich. Das Unternehmen bereitet sich gerade auf die 2. Tranche in der
Höhe von EUR 50 Mio. vor. Die Verzinsung sollte, nachdem das Unternehmen als
eines der wenigen auch ein internationales Rating besitzt, für den Anleger durchaus
attraktiv sein.
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