Wiener Privatbank: Kerbler gibt Sperrminorität ab
Immobilieninvestor Günter Kerbler hält nur noch 19,99 Prozent
der Bank-Anteile
Der langjährige Kernaktionär Günter Kerbler hat sich
von einem Teil seiner Aktien an der Wiener Privatbank SE getrennt.
Wie aus einer aktuellen Pflichtmitteilung des Unternehmens
hervorgeht, unterschritt der Investor am 18. Februar 2026 die
strategisch wichtige Schwelle von 25 Prozent. Sein Anteil sank auf
exakt 19,99 Prozent der Stimmrechte an dem Wiener Institut.Der Rückgang um knapp 5,4 Prozentpunkte entspricht rechnerisch
einem Verkauf von rund 270.000 Aktien. Insgesamt beläuft sich die
Zahl der Stimmrechte der Bank auf 5,004.645. Seine verbleibenden
1,000.903 Anteilsscheine kontrolliert Kerbler weiterhin indirekt.
Die Beteiligung wird maßgeblich über die K5 Privatstiftung sowie als
Zwischenholdings über die K5 Beteiligungs GmbH (16,61 Prozent) und
die Lehar Schlössl Besitz GmbH (3,38 Prozent) gehalten.
Durch den Rückzug unter die 25-Prozent-Marke verliert Kerbler
seine gesellschaftsrechtliche Sperrminorität. Damit lassen sich
grundlegende strategische Entscheidungen der Bank, wie etwa
Kapitalerhöhungen oder Satzungsänderungen, künftig von ihm nicht
mehr im Alleingang blockieren. Wer auf der Käuferseite des
veräußerten Aktienpakets von über fünf Prozent steht, geht aus der
gesetzlichen Beteiligungsmeldung nicht hervor.
ivn/kre
ISIN AT0000741301
WEB http://www.wienerprivatbank.com
ISIN IE00BYTBXV33 DE0008232125
WEB https://www.laudamotion.com
http://www.ryanair.com
http://www.lufthansa.com/