RBI könnte laut Insidern in Rumänien zukaufen
Laut Bloomberg - Bank bietet laut Insidern rund 550 Mio. Euro
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Stellungnahme IVA
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Die Raiffeisen Bank International (RBI) könnte
eventuell in Rumänien zukaufen. Laut Insidern käme die Bank einem
Kauf der rumänischen Tochter der spanischen Bank BBVA, der Garanti
BBVA, näher, heißt es in einem Bericht der Finanznachrichtenagentur
Bloomberg am Dienstag. Als Kaufpreis seien rund 550 Mio. Euro
angeboten worden. Die Gespräche seien fortgeschritten, der Deal
könnte aber noch verzögert werden oder flach fallen, so die Insider
weiter.
Sollte der Zukauf stattfinden, würde Raiffeisen zur drittgrößten
Bank in Rumänien (nach Vermögenswerten) aufsteigen. Seit 1998 ist
die RBI mit einer Tochter in Rumänien vertreten. 2025 machte diese
einen Gewinn von 349 Mio. Euro und beschäftigte rund 4.800
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Bilanzsumme lag bei rund 17,5
Mrd. Euro. An der Wiener Börse legten die Aktien der RBI am
Dienstagvormittag um rund 5 Prozent zu.
Die RBI wollte auf APA-Anfrage keinen Kommentar zu den Gerüchten
abgeben. Der Präsident des Interessensverbands für Anleger (IVA),
Florian Beckermann, sähe eine mögliche neue RBI-Zukaufstrategie
positiv - es wäre "jedenfalls guter Diskussionsstoff für die
kommende Hauptversammlung am 9. April", so Beckermann zur APA. Aber:
"Warten wir ab, ob es einen Deal in Rumänien gibt." Nach heimischen
Maßstäben sei die Garanti BBVA zudem ein eher kleines Institut.
bel/cri
ISIN AT0000606306
WEB http://www.rbinternational.com/
https://www.iva.or.at/
ISIN AT0000818802
WEB http://www.doco.com