|
Energie AG Oberösterreich beendet vorzeitig US-Cross-Border-Leasing Transaktion
Die CBL-Transaktion Kraftwerke wurde nunmehr im Einvernehmen mit den US-Vertragsparteien vorzeitig beendet. Die Energie AG ist somit in keine derartigen Transaktionen mehr involviert.
Die Energie AG Oberösterreich hat im
Geschäftsjahr 2002 für einen Teil des Kraftwerksparks eine Cross
Border Leasing (CBL)-Transaktion abgeschlossen. Eine Vielzahl
österreichischer Unternehmen und Kommunalbetriebe hat zwischen 1990
und 2003 derartige Cross-Border-Leasing Transaktionen mit
US-amerikanischen Investoren durchgeführt.
Die CBL-Transaktion Kraftwerke wurde nunmehr im Einvernehmen mit den
US-Vertragsparteien erfolgreich vorzeitig beendet. Nach dem 2009
erfolgten Ausstieg aus der CBL-Transaktion Netz, ist die Energie AG
in keine derartigen Transaktionen mehr involviert.
"Dem Verhandlungsteam ist ein erfolgreicher Abschluss gelungen", sagt
Energie AG-Generaldirektor Dr. Leo Windtner. "Die vorzeitige
Beendigung der CBL-Transaktion erhöht die Flexibilität des Konzerns.
Die Energie AG Oberösterreich ist damit auch nicht mehr den mit einer
derartigen Transaktion verbundenen Unwägbarkeiten des nach Abschluss
der Transaktion sehr volatil gewordnnen Umfelds des internationales
Finanzmarktes ausgesetzt."Â
Finanzvorstand Dr. Andreas Kolar: "Wir konnten nach intensiven
Verhandlungen mit den amerikanischen Vertragspartnern ein
konstruktives Ergebnis erreichen. Die Beendigung der beiden
CBL-Transaktionen ist aus Risikogesichtspunkten vorteilhaft und
bringt auch finanzwirtschaftlich ein sehr attraktives Ergebnis."
Neben einer positiven Auswirkung auf das Jahresergebnis 2012/13
verbleibt der Energie AG nach der Beendigung beider CBL-Transaktionen
ein erheblicher finanzwirtschaftlicher Vorteil (nach Abzug aller
Kosten) in Höhe eines knapp dreistelligen Millionenbetrages. Durch
die Beendigung verbessern sich außerdem die Bilanzkennzahlen der
Energie AG Oberösterreich maßgeblich.
|