RBI beschloss wie angekündigt Nachtragsdividende für Corona-Zeit
75 Cent je Aktie zusätzlich zu schon beschlossenen 48 Cent für
2020
Die Raiffeisenbank International (RBI) schüttet wie
angekündigt für das Jahr 2020 eine zusätzliche Dividende von 75 Cent
je Aktie aus. Das hat die außerordentliche Hauptversammlung heute
Mittwoch beschlossen. Damit holt sie eine von der EZB wegen der
Coronakrise für 2019 untersagte Dividendenauszahlung nach. Im April
hatte die Hauptversammlung bereits für 2020 eine Dividende von 48
Cent je Aktie beschlossen.Im vergangenen Jahr hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den
Banken aufgrund der Coronakrise empfohlen, ihre Dividenden bis auf
weiteres massiv einzuschränken. Diese Empfehlung wurde aber im
heurigen September nicht mehr verlängert. Man habe damals aber 1,00
Euro pro Aktie vom regulatorischen Kapital abgezogen - was dem
ursprünglichen Dividendenvorschlag für 2019 entsprochen habe - um
eine spätere zusätzliche Ausschüttung vornehmen zu können, sobald
die EZB ihre Empfehlung aufhebe, hatte die Bank bereits im Oktober
mitgeteilt.
"Unsere Kernerträge entwickeln sich sehr positiv. Zudem haben wir
in den letzten Monaten einen deutlichen Anstieg der Kundenkredite
gesehen und erwarten weiter eine lebhafte Kreditnachfrage. Mit der
heutigen Dividendenentscheidung möchten wir einerseits unsere
Aktionärinnen und Aktionäre am Geschäftserfolg beteiligen, erhalten
uns aber andererseits eine solide Kapitalbasis für weiteres
Wachstum", kommentierte Johann Strobl, Vorstandsvorsitzender der
RBI, die heutige Entscheidung. Die Dividende wird am 17. November
2021 ausgezahlt.
tsk/bel
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