BKS mit 78,4 Millionen Euro Gewinn nach Steuern im ersten Halbjahr
Rückgang gegenüber Vorperiode - Deutlicher Anstieg bei
Risikovorsorge
Die BKS mit Sitz in Klagenfurt hat im
ersten Halbjahr 2025 einen Gewinn nach Steuern von 78,4 Millionen
Euro erwirtschaftet. Das Ergebnis liegt um 8,8 Prozent unter dem
Vergleichswert 2024. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen habe man
die Gewinne gut behaupten können, hieß es in einer Aussendung am
Donnerstag. Deutlich fiel der Anstieg bei der Risikovorsorge aus."Mit einem Halbjahresgewinn nach Steuern von 78,4 Millionen Euro
oder 1,70 Euro pro Aktie konnten wir gut an das hohe Ergebnisniveau
der letzten beiden Jahre anschließen", sagte Vorstandsvorsitzender
Nikolaus Juhász. Das Ausleihvolumen sei gewachsen, bei etlichen
Ertragspositionen sehe man Steigerungen oder zumindest stabile
Verläufe. Dies sei angesichts von Leitzinssenkungen und verhaltener
Investitionsstimmung umso erfreulicher.
Das Zinsergebnis lag bei 122,4 Millionen Euro (plus 0,5 Prozent).
Die Wirtschaftslage habe eine Erhöhung der Risikovorsorgen nötig
gemacht, hieß es. Sie stiegen um 44,5 Prozent auf 19,6 Millionen
Euro, fast ausschließlich Firmenkunden betreffend. Das
Provisionsergebnis betrug 35,9 Millionen Euro (plus 5,3 Prozent),
womit man sehr zufrieden sei. Die gute Wertpapiernachfrage sei hier
der effektivste Treiber gewesen. Auch der Verwaltungsaufwand nahm
zu, konkret um 7,5 Prozent auf 84,3 Millionen Euro, vor allem durch
Digitalisierungsbestrebungen und die allgemeine Teuerung. Die
Bilanzsumme stieg im ersten Halbjahr um 0,7 Prozent auf 11,2
Milliarden Euro.
ton/spo
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