Addiko Bank - Addiko Bank 2025 mit leichtem Gewinnrückgang auf 44 Mio. Euro

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Addiko Bank 2025 mit leichtem Gewinnrückgang auf 44 Mio. Euro


Nach 45,5 Mio. Euro im Vorjahr - Dividendenausschüttung weiter ausgesetzt - Wechsel vom Prime in den Standard Market der Wiener Börse



Die auf Zentral- und Südosteuropa spezialisierte Addiko Bank hat 2025 einen Nettogewinn von 44 Millionen Euro erzielt und lag damit knapp unter dem Vorjahresgewinn (45,4 Mio. Euro). Ein gestiegenes Provisionsergebnis glich dabei einen Rückgang beim Zinsergebnis aus, teilte die Bank mit Sitz in Wien am Donnerstag mit. Eine Dividende wird erneut keine ausgeschüttet. Hier dürfte es weiterhin keine Freigabe durch die Europäische Zentralbank (EZB) geben.
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Hoch 27,50 Tief 27,50 Vortag 27,50

"Unsere proaktive Handlungsbereitschaft, Kostendisziplin und konservative Bilanzsteuerung ermöglichten es uns, die Profitabilität in einem anspruchsvollen Marktumfeld mit niedrigem Zinsniveau zu sichern", kommentierte Vorstandschef Herbert Juranek die Zahlen. Zu der erneuten Aussetzung der Dividendenausschüttung heißt es in der Presseaussendung: "Der Vorstand beabsichtigt, zu einer angemessenen und nachhaltigen Dividendenpolitik zurückzukehren, sobald die zugrunde liegenden Themen ausgeräumt sind."

Positiver Ausblick auf 2026

Das Nettozinsergebnis ging von 2024 auf 2025 um 1,8 Prozent auf knapp 238 Mio. Euro zurück. Dank einem gestiegenen Provisionsergebnis (+7,6 Prozent auf 78,5 Mio. Euro) kam ein im Jahresvergleich weitergehend unverändertes Nettobankergebnis in Höhe von 316,9 Mio. Euro raus. Das Neugeschäft mit Konsumenten-Krediten ist um 20 Prozent gestiegen, bei den Krediten für Kleine- und Mittlere Unternehmen (SME-Segment) gab es ein Plus von 11 Prozent. Die Kernkapitalquote (CET1-Quote) betrug 22,4 Prozent nach 22 Prozent im Vorjahr. Einen negativen Einfluss auf das Neugeschäft und das Nettobankergebnis hätten auch neue "makroprudenzielle Maßnahmen und Kreditbeschränkungen in Kroatien, Serbien, Montenegro und der Republika Srpska" (Teil von Bosnien-Herzegovina) gehabt.

Auf das laufende Jahr 2026 blickt die Bank eher positiv, was sie vor allem auf ein starkes erwartetes Wirtschaftswachstum in ihren Kernregionen zurückführt. Ab April wird das börsennotierte Geldhaus unterdessen vom "Prime Market" in den "Standard Market" der Wiener Börse wechseln. Die Dividende war bereits 2024 gestrichen worden. Grund war eine aus Sicht der EZB unübersichtliche Eigentümersituation. Für das Geschäftsjahr 2023 waren noch 1,26 Euro je Aktie ausgezahlt worden.

spo/rst

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