OMV und ADNOC ernennen Vorstand für neue Borouge Group International
Roger Kearns wird CEO - Borealis-Chef Stefan Doboczky CCO -
Hasan Karam COO - Daniel Turnheim Interim-CFO - Aufsichtsrat
nominiert - Abschluss der Fusion bis Ende März 2026 geplant
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Aufsichtsräte Hlawati und Knill (letzter Absatz)
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Die österreichische OMV und der staatliche
Energiekonzern ADNOC aus Abu Dhabi haben am Donnerstag das
Management für ihr Joint Venture Borouge Group International AG
(BGI) präsentiert. Den Vorstandsvorsitz des globalen
Kunststoffkonzerns mit Sitz in Wien übernimmt NOVA-Chemicals-Chef
Roger Kearns, Borealis-Chef Stefan Doboczky wird Chief Commercial
Officer (CCO). Hasan Karam, aktuell in gleicher Funktion bei Borouge
Plc, wird Chief Operating Officer (COO).
Das Gremium soll nach dem für Ende März geplanten Abschluss der
Transaktion seine Arbeit aufnehmen. Als Finanzvorstand (CFO) agiert
übergangsweise der bisherige Borealis-Finanzchef Daniel Turnheim.
Bis spätestens Mai 2026 soll ein externer Nachfolger für diese
Position bestellt werden.
An der Spitze des Aufsichtsrats der BGI steht ADNOC-Chef Sultan
Ahmed Al Jaber. Vonseiten der OMV wurden unter anderem Konzernchef
Alfred Stern und Finanzvorstand Reinhard Florey in das
Kontrollgremium entsandt. Zu den von ADNOC nominierten Vertretern
zählt neben Al Jaber auch der frühere OMV-Chef Rainer Seele. Die BGI
entsteht durch die Zusammenlegung der Beteiligungen an Borealis und
Borouge sowie der anschließenden Übernahme von NOVA Chemicals.
Hlawati und Knill im Aufsichtsrat
Für Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) ist die
Schaffung der BGI ein "historischer Meilenstein für den
Wirtschaftsstandort Österreich". Durch den Zusammenschluss entstehe
die weltweite Nummer vier im Chemiebereich mit einer erwarteten
Marktkapitalisierung von rund 40 Mrd. Euro, erklärte er in einer
Stellungnahme. Zum Vergleich: Die OMV verfügt über eine
Marktkapitalisierung von 20 Mrd. Euro. Neben der starken
österreichischen Beteiligung im BGI-Vorstand durch Stefan Doboczky
sollen ÖBAG-Vorständin Edith Hlawati und IV-Chef Georg Knill im
Aufsichtsrat die heimischen Interessen vertreten. Ein begleitendes
"Österreich-Paket" sichere zudem den Konzernsitz sowie die
Steuerhoheit im Land ab. Darüber hinaus bleiben laut dem Ministerium
das Forschungszentrum mit über 10.000 Patenten sowie die Raffinerie
in Schwechat durch Langfristverträge erhalten.
ivn/cri
ISIN AT0000743059
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https://adnoc.ae/
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