UBM dämmt Verlust 2025 ein, Ergebnis vor Steuern dreht ins Plus
Umsatz plus 31 Prozent - Aktionäre bekommen keine Dividende
Der Wiener Immobilienentwickler UBM hat seinen
Verlust im Vorjahr deutlich eingedämmt, das Ergebnis vor Steuern
schaffte wieder den Sprung in die Gewinnzone. Unterm Strich blieb
ein Minus von 2,3 Mio. Euro stehen, nach einem Verlust von 29,6 Mio.
Euro im Jahr 2024. Vor Steuern verbesserte sich das Ergebnis von
minus 23,2 Mio. Euro auf plus 3,9 Mio. Euro, teilte das Unternehmen
am Freitag mit.Der Gewinn im vierten Quartal habe den Verlust aus dem ersten
Quartal überkompensieren können, hieß es in der Aussendung. Geholfen
habe der Einzelverkauf von Wohnungen. 2025 wurden 452 Wohnungen und
damit um 12 Prozent mehr als im Jahr davor verkauft. Der Umsatz
erhöhte sich dank der Verkäufe um 31,1 Prozent auf 139,2 Mio. Euro.
Eine Dividende wird es für das abgelaufene Geschäftsjahr nicht
geben. Eine Ausschüttung sei "in der aktuellen wirtschaftlichen
Situation noch nicht geboten", schreibt UBM. Für 2026 erwartet das
Unternehmen aber positive Impulse. Die makroökonomischen
Unsicherheiten dürften zu einer "Flucht in Sachwerte" führen, zudem
werde eine verstärkte Nachfrage im Wohnen die Verkäufe sowie die
Preise weiter ankurbeln, erwartet das Unternehmen.
bel/hel
ISIN AT0000815402
WEB http://www.ubm.at
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