UBM Development - UBM dämmte 2025 Verlust massiv ein

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UBM dämmte 2025 Verlust massiv ein


Unter dem Strich nur noch Fehlbetrag von 2,3 Mio. Euro (2024: 29,6 Mio. Euro) - Umsatz stieg um 31 Prozent - Aktionärinnen und Aktionäre bekommen keine Dividende



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Der Wiener Immobilienentwickler UBM hat seinen Verlust im Vorjahr deutlich eingedämmt, das Ergebnis vor Steuern schaffte den Sprung zurück in die Gewinnzone. Unterm Strich blieb 2025 allerdings ein Fehlbetrag von 2,3 Mio. Euro, nach einem Verlust von 29,6 Mio. Euro im Jahr davor. Vor Steuern verbesserte sich das Ergebnis (EBT) von minus 23,2 Mio. Euro auf plus 3,9 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Der Gewinn im vierten Quartal habe den Verlust aus dem ersten Quartal überkompensieren können, hieß es in der Aussendung. Geholfen habe der Einzelverkauf von Wohnungen. 2025 wurden 452 Wohnungen und damit um 12 Prozent mehr als im Jahr davor verkauft. Rund 220 Wohnungen davon seien in Österreich (und da vor allem in Wien) verkauft worden, 200 in Prag (Tschechien) und 30 in Deutschland, detaillierte CEO Thomas Winkler in einem Conference Call mit Analysten. Der Umsatz erhöhte sich dank der Verkäufe um 31,1 Prozent auf 139,2 Mio. Euro.

Bezahlbares Wohnen im Fokus

"Die nächste große Sache in Europa wird zweifelsohne bezahlbares Wohnen sein", betonte der UBM-Chef. Erklärtes Ziel sei, dass die Kundinnen und Kunden dafür nur etwa 30 bis 35 Prozent des verfügbaren Haushaltsnettoeinkommens aufwenden müssen.

Die Bauindustrie habe darauf schon mit günstigeren Bauvarianten mit Baukosten unter 2.000 Euro (oberirdisch, also auch ohne Tiefgarage) pro Quadratmeter reagiert, sagte Winkler und verwies dabei auf die Porr und die Strabag. "Wir und die verbliebenen Projektentwickler gehen nun auch diesen Weg." Die UBM verfolge künftig eine Zwei-Produkte-Strategie - neben Wohnen im Premiumsegment fortan auch Wohnen im leichter leistbaren Bereich. Dafür will das Unternehmen auch in sogenannte B- und C-Städte gehen.

Mehr Dynamik bei Wohnungsverkäufen

Die Wohnungsverkäufe des Anbieters seien 2025 gut gelaufen, der Jänner und der Februar seien - wahrscheinlich saisonal bedingt - schwach gewesen. "Hier in Österreich verkaufen sich die Wohnungen sehr gut", berichtete Winkler. Von insgesamt 750 Einheiten sei die Hälfte verkauft.

In Prag gehe das Geschäft mit Wohnungen noch besser als in Wien: "Wir sind im Grunde ausverkauft - wir konnten sogar mit den Preisen raufgehen", so der CEO. Nun wartet UBM dort auf weitere Genehmigungen.

Die Wohnungsverkäufe würden sich heuer voraussichtlich im gleichen Tempo wie 2025 fortsetzen, erwartet Winkler. "Beim Büroverkauf sind wir weniger optimistisch", räumte der Unternehmenschef ein.

Keine Dividende

Für das abgelaufene Geschäftsjahr wird es keine Dividende geben. Eine Ausschüttung sei "in der aktuellen wirtschaftlichen Situation noch nicht geboten", schreibt UBM.

Für 2026 erwartet das Unternehmen aber positive Impulse. Die makroökonomischen Unsicherheiten dürften zu einer "Flucht in Sachwerte" führen, zudem werde eine verstärkte Nachfrage im Bereich Wohnen die Verkäufe sowie die Preise weiter ankurbeln, erwartet das Unternehmen.

kre/bel

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