Oberbank 2025 mit leichten Gewinneinbußen - erhöht Dividende
Nettogewinn sank um 1,8 Prozent auf 372 Mio. Euro, Dividende
wird auf 1,35 Euro je Aktie erhöht
Die Oberbank hat 2025 leichte Gewinneinbußen
verzeichnet. Während das Kreditgeschäft deutlich anzog und der
Jahresüberschuss vor Steuern zum dritten Mal in Folge mit 477,1 Mio.
Euro auf Rekordniveau lag, ging der Nettogewinn um 1,8 Prozent auf
372 Mio. Euro leicht zurück. Vorstand und Aufsichtsrat wollen der
Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende um 20 Cent auf 1,35
Euro vorschlagen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte."Trotz schwieriger Rahmenbedingungen, rückläufiger Zinserträge
und einer erhöhten Kostenbelastung, Stichwort Bankenabgabe, haben
wir das dritte Mal in Folge ein Rekordergebnis erwirtschaften
können", kommentierte Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger
das Ergebnis bei der Bilanz-Pressekonferenz in Wien. "Das zeigt
auch, wie widerstandsfähig unser Geschäftsmodell ist."
Sowohl bei den Krediten als auch bei den Einlagen habe man sich
"deutlich stärker" entwickelt als der Markt. Dabei habe die
Kreditnachfrage sowohl von Unternehmen als auch Privaten deutlich
angezogen. Das Kreditvolumen wurde mit einem Plus von 20 Prozent in
der Neuvergabe im Vergleich zum Vorjahr um 860,4 Mio. Euro auf 21,6
Mrd. Euro gesteigert. Das Firmenkreditvolumen legte indes um 4,6
Prozent zu und sei damit doppelt so stark gewachsen wie der
Gesamtmarkt Österreich (plus 2,4 Prozent). Das Zinsergebnis ging um
5,3 Prozent auf 621,2 Mio. Euro zurück, das Provisionsgeschäft
verbesserte sich indes um 12,6 Prozent auf 231,8 Mio. Euro.
sag/bel
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