Iran-Krieg lässt Preise anziehen - Inflation steigt auf 3,2 Prozent
Statistik Austria: Anstieg um 1 Prozentpunkt im
Monatsvergleich - GRAFIK
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AKTUALISIERUNGS-HINWEIS
Neu: Detailzahlen zur Inflation (durchwegs neu)
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Mit dem Iran-Krieg und dem Ölpreisschock hat die
Inflation in Österreich deutlich angezogen. Im März lag die
Teuerungsrate bei 3,2 Prozent, nach 2,2 Prozent im Februar. Bei der
Schnellschätzung rechnete die Statistik Austria noch mit 3,1
Prozent. Der Anstieg gegenüber Februar "ist nahezu vollständig auf
die stark gestiegenen Treibstoff- und Heizölpreise zurückzuführen",
so die Statistikbehörde am Donnerstag. Der wichtigste
Inflationstreiber blieben jedoch Dienstleistungen.
"Der Preisdruck bei Nahrungsmitteln ließ im März hingegen etwas
nach", erklärte Statistik-Austria-Generaldirektorin Manuela Lenk in
einer Aussendung. Ohne die Preisentwicklung bei Treibstoffen und
Heizöl lag die Inflation bei 2,3 Prozent.
Der seit Ende Februar andauernde Krieg der USA und Israels gegen
den Iran hat die Öl- und Gaspreise in die Höhe getrieben. Der Iran
hat die Straße von Hormuz weitgehend geschlossen: Über die Meerenge
wird ein Fünftel des globalen Ölverbrauchs transportiert. Das sorgt
für Knappheiten, weshalb die Weltmarktpreise gestiegen sind.
(Redaktionelle Hinweise: Grafik 0477-26)
hel/ivn
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