Heid – Profil☆
0,500+0,10 (+25.00%)Intraday ↗KursUnternehmensidentität
Die Maschinenfabrik Heid AG war eine bedeutende Maschinenfabrik mit Sitz in Stockerau, Niederösterreich. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1872 von Nikolaus Heid. Es handelte sich um eine Aktiengesellschaft, die in der Maschinenbauindustrie tätig war. Das Unternehmen ist nicht mehr börsennotiert, da die Maschinenproduktion eingestellt wurde und Heid AG nun als Holdinggesellschaft existiert. Das Unternehmen spielt derzeit keine aktive Rolle am Aktienmarkt.
Geschichte und Entwicklung
Das Unternehmen begann 1872 als mechanische Werkstätte in Manderscheid, bevor es 1882/83 nach Grafendorf bei Stockerau verlegt wurde. 1901 wurde es auf Betreiben der Creditanstalt in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Bedeutende Entwicklungen umfassen die Herstellung der ersten elektromagnetischen Kupplung 1901 und der Ausstieg der Familie Heid aus dem operativen Geschäft nach dem Tod von Nikolaus Heid 1912. Trotz Krisenzeiten, wie der Weltwirtschaftskrise, konnte sich das Unternehmen durch Übernahmen und Restrukturierungen behaupten. In den späten 1980er Jahren wurde es von der Rothenberger-Gruppe übernommen und danach größtenteils stillgelegt.
Geschäftsbereiche
Die Maschinenfabrik Heid AG war vor allem in der Herstellung von Werkzeugmaschinen tätig, darunter auch Drehbänke und Kupplungen. Zudem wurden Sortiermaschinen für Getreide produziert. Durch die Übernahme der Vulkan-Filiale 1934 verstärkte das Unternehmen seine Präsenz im Bereich der Werkzeugmaschinenproduktion erheblich. Im Laufe der Jahre lag der Fokus hauptsächlich auf der Herstellung und Entwicklung von Maschinen und maschinellen Komponenten.
Märkte und Standorte
Zwar begann die Heid AG in der Region um Niederösterreich, erweiterte ihre Marktpräsenz jedoch über Europa. Das Unternehmen unterhielt Filialen in wichtigen europäischen Städten wie Berlin, Warschau, Prag, Mailand und Paris. Damit war es auf den europäischen Märkten in der Maschinenbauindustrie präsent und bediente eine breite Kundengruppe, die insbesondere im industriellen Sektor angesiedelt war.
Kennzahlen
Zur Blütezeit des Unternehmens beschäftigte die Maschinenfabrik Heid AG mehr als 1.100 Mitarbeiter. Nach verschiedenen Krisen variierte die Mitarbeiterzahl stark. Der Personalstand sank nach dem Zweiten Weltkrieg auf 400, konnte sich jedoch zur Nachkriegskonjunktur bis auf 1.000 erholen. Seit der Übernahme durch die Rothenberger-Gruppe wurde der Personalstand sukzessive reduziert.
Investment Case
Als nicht mehr operatives Unternehmen in der Maschinenproduktion bietet die Heid AG derzeit keinen direkten Investment Case für Aktionäre. Historisch betrachtet, war die Heid AG ein bedeutender Akteur im Bereich des Maschinenbaus in Europa, mit wichtigen Technologien und Marktpositionen. Mit der Auslagerung relevanter Geschäftszweige und der Stilllegung der Fabrikation hat sich der Schwerpunkt auf die Verwaltung des ehemaligen Vermögens verlagert.
Quelle: de.wikipedia.org
Dieses Profil wurde mithilfe von Wikipedia-Inhalten erstellt. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Maschinenfabrik_Heid (Wikipedia). Für die inhaltliche Richtigkeit wird von aktien-portal.at / IPEG keine Haftung übernommen.