A-Tec – Profil☆
0,840-0,34 (-28.81%)Intraday ↗KursUnternehmensidentität
Die A-Tec Industries AG war eine börsennotierte Industrieholding mit Sitz in Wien, Österreich. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2001 als Aktiengesellschaft und war bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2010 tätig. In der Branche des Mischkonzerns aktiv, agierte A-Tec hauptsächlich im Anlagenbau, der Antriebstechnik, Werkzeugmaschinenbau und Minerals & Metals. Mehrheitseigentümer war der österreichische Industrielle Mirko Kovats. Die Holding beschäftigte Ende 2010 rund 5.573 Mitarbeiter und erzielte in diesem Jahr einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro.
Geschichte und Entwicklung
A-Tec Industries wurde 2001 gegründet, ursprünglich unter dem Namen ATB Beteiligungs GmbH, und 2004 in A-Tec Industries GmbH umbenannt. Im gleichen Jahr erfolgte der Wechsel der Rechtsform zur Aktiengesellschaft. Das Unternehmen expandierte durch zahlreiche Akquisitionen, häufig im Bereich sanierungsbedürftiger Unternehmen. Zu den zentralen Übernahmen zählte die der ATB-Gruppe, einem Hersteller von Elektromotoren, sowie Austrian Energy & Environment aus der Insolvenzmasse des Babcock-Konzerns. Im Jahr 2010 musste A-Tec aufgrund finanzieller Schwierigkeiten Insolvenz anmelden, was zur Liquidation des Unternehmens führte.
Börsengang & Kapitalmarktgeschichte
Der Börsengang der A-Tec Industries AG fand 2006 im Rahmen einer Kapitalerhöhung statt. Nach dem Börsengang war die Aktionärsstruktur durch eine Mehrheit der M.U.S.T. Privatstiftung geprägt, die im Einflussbereich von Mirko Kovats steht, sowie weiteren Beteiligungen, zum Beispiel durch die J.E. Loidold Privatstiftung. Diverse strategische Verkäufe, wie die durch Ronny Pecik, beeinflussten den Streubesitz erheblich. A-Tec geriet letztlich im Oktober 2010 in Insolvenz, was zur Liquidation und zur Einstellung des Börsenhandels führte.
Geschäftsbereiche
Die Geschäftsbereiche der A-Tec umfassten Anlagenbau, Antriebstechnik, Werkzeugmaschinenbau und den Bereich Minerals & Metals. Im Anlagenbau war die Division bekannt für die Übernahme insolventer Unternehmen wie Austrian Energy & Environment. In der Antriebstechnik übernahm A-Tec die ATB-Gruppe, die sich auf die Produktion von Elektromotoren spezialisiert hatte. Der Werkzeugmaschinenbau war ein weiterer bedeutender Bereich, wobei die Holding sich ebenfalls auf die Herstellung von Kesseln und anderen technischen Anlagen konzentrierte.
Märkte und Standorte
A-Tec Industries war international in mehreren Ländern tätig und besaß Produktionsstätten beispielsweise in China, Deutschland, und Großbritannien. Der geografische Fokus lag auf Europa und Asien, wo das Unternehmen seine robusten Geschäftsaktivitäten vor allem im Kesselbau, der Antriebstechnik und der Werkzeugmaschinenproduktion ausweitete. A-Tec bediente sowohl Industrie- als auch Verbraucherkunden und konzentrierte sich damit auf den globalen Markt für technische Anlagen und Elektromotoren.
Kennzahlen
Zum Ende des Geschäftsjahres 2010 beschäftigte A-Tec Industries insgesamt 5.573 Mitarbeiter weltweit. Der Umsatz lag zu diesem Zeitpunkt bei 1,4 Milliarden Euro. Im Jahr 2007 beschäftigten die Unternehmen der Gruppe nahezu 14.000 Mitarbeiter und erwirtschafteten einen Umsatz von über zwei Milliarden Euro. Diese Zahlen verdeutlichen den rasanten Wachstumskurs, den das Unternehmen in den Jahren vor der Insolvenz verfolgte.
Investment Case
A-Tec Industrieholdings umfangreicher Portfolio-Mix aus Anlagenbau, Antriebstechnik und Werkzeugmaschinenbau versprach Diversifikation und Zugang zu wachstumsstarken Märkten in Europa und Asien. Der strategische Erwerb von Unternehmen in der Krise bot Potenzial für Wertsteigerungen durch Restrukturierungen. Allerdings hatte die finanzielle Instabilität und letztlich die Insolvenz der Holding tiefgreifende Auswirkungen auf ihre Investitionsfähigkeit und stellte das Risiko eines Engagements deutlich heraus.
Quelle: Wikipedia-Artikel
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