-
prime market
- Agrana
- AMAG
- Andritz
- AT&S
- AustriaCard
- Bajaj Mobility (vormals KTM)
- BAWAG
- CA Immobilien
- CPI Europe (vormals Immofinanz)
- DO & CO
- Erste Group Bank
- EuroTeleSites
- EVN
- FACC
- Flughafen Wien
- Frequentis
- Kapsch TrafficCom
- Lenzing
- Mayr-Melnhof
- OMV
- Palfinger
- Polytec Holding
- Porr
- Post
- Raiffeisen Bank International
- RHI Magnesita
- Rosenbauer
- Schoeller-Bleck.
- Semperit
- Strabag
- Telekom Austria
- UBM Development
- Uniqa
- Verbund
- Vienna Insurance Group
- voestalpine
- Wienerberger
- Zumtobel
-
standard market
-
mid market
-
auction market
-
ATX
-
VIDX
-
Xetra&Schweiz
-
Indices
EVN – Profil☆
27,900+0,05 (+0.18%)Intraday ↗KursUnternehmensidentität
Die EVN AG, gegründet 1922, hat ihren Sitz in Maria Enzersdorf, Österreich. Sie ist eine Aktiengesellschaft und notiert an der Börse. Die EVN AG ist in der Energieversorgungsbranche tätig und versorgt primär die Region Niederösterreich. Die österreichische Regierung hält über das Land Niederösterreich 51 Prozent der Anteile, während die restlichen 49 Prozent im Rahmen zweier Börsengänge 1989 privatisiert wurden. Zu den Vorstandsmitgliedern gehören Stefan Szyszkowitz, Stefan Stallinger und Alexandra Wittmann. Stand Ende September 2023 beschäftigt das Unternehmen 7.255 Vollzeitmitarbeiter und prognostiziert einen Umsatz von 3 Milliarden Euro für das Geschäftsjahr 2024/25.
Geschichte und Entwicklung
Die Wurzeln der EVN AG reichen bis ins Jahr 1907 zurück, als das Landes-Elektrizitätswerk des Erzherzogtums Österreich zur Elektrifizierung der Mariazellerbahn gegründet wurde. 1922 erfolgte die Gründung der Niederösterreichischen Elektrizitätswirtschafts-Aktiengesellschaft (NEWAG), die später verschiedene Elektrizitätswerke übernahm und ein umfangreiches Netz in Niederösterreich etablierte. Während der NS-Zeit wurde das Unternehmen als Gauwerke Niederdonau AG bekannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg und mit Verstaatlichung 1947 richtete sich das Unternehmen auf eine umfassende Versorgung des Bundeslandes aus. 1986 fusionierten die NEWAG und NIOGAS zur EVN, nachdem beide Firmen seit den 1970er Jahren in einer Kooperation standen.
Geschäftsbereiche
Die EVN AG ist hauptsächlich in den Bereichen Strom-, Gas- und Wärmeversorgung tätig. In Niederösterreich fungiert sie als zuverlässiger Lieferant von elektrischer Energie, Gas, sowie Fernwärme. Ihr Versorgungsnetz wird durch eine Kombination aus Wasserkraft, Wärmekraft und Gaswerken gestützt. In den internationalen Märkten, insbesondere in Nordmazedonien und Bulgarien, ist die EVN ebenfalls als bedeutender Stromlieferant present. Weitere Bereiche betreffen Dienstleistungen im Zusammenhang mit Energieübertragung, Netzwerkinfrastrukturen und innovative Lösungen zur Verbesserung der Energieeffizienz.
Märkte und Standorte
Die Hauptmärkte der EVN AG befinden sich in Österreich, mit einem Schwerpunkt auf Niederösterreich. Hinzu kommen bedeutende Engagements in Nordmazedonien und Bulgarien, wo das Unternehmen als Energieversorger tätig ist. Die EVN AG hat ihren Hauptsitz in Maria Enzersdorf, Österreich, und betreibt diverse Einrichtungen wie Kraftwerke und Fernwärmespeicher in der gesamten Region. Die Ausweitung der Dienstleistungen in Auslandsmärkte zeigt eine strategische Absicht zur Diversifizierung und Sicherung der Marktpräsenz in Osteuropa, um von wachstumsstarken Volkswirtschaften zu profitieren.
Kennzahlen
Die EVN AG beschäftigt 7.255 Vollzeitmitarbeiter und generiert einen prognostizierten Jahresumsatz von 3 Milliarden Euro für das Geschäftsjahr 2024/25. Die Präsenz des Unternehmens im Inland wird durch mehrere strategisch wichtige Standorte, darunter Kraftwerke und Fernwärmespeicher, unterstützt. Diese Zahlen spiegeln eine bedeutende operative Größe wider, mit einer stabilen wirtschaftlichen Position und einem verstärkten Fokus auf Geschäftsentwicklung und Innovation. Die solide Mitarbeiterbasis und die robusten Umsatzprognosen verdeutlichen die Bedeutung der EVN AG innerhalb der österreichischen Energieversorgungsindustrie.
Investment Case
Die EVN AG könnte für Aktionäre aufgrund ihrer stabilen Marktposition in Österreich sowie ihrer internationalen Präsenz in Nordmazedonien und Bulgarien interessant sein. Die diversifizierten Geschäftsbereiche, die sowohl auf erneuerbare Energien als auch auf traditionelle Energiequellen setzen, bieten eine gewisse Stabilität durch Zyklische und konjunkturunabhängige Einnahmenströme. Die staatliche Beteiligung von 51 Prozent sorgt für ein gewisses Maß an Sicherheit und Kontinuität, während die 1989 privatisierten 49 Prozent Flexibilität für den Kapitalmarkt bieten. Die Wachstumschancen international und die Adaptationsfähigkeit auf wechselnde energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen machen die EVN AG zu einem potenziell stabilen Investment.
Quelle: Wikipedia-Artikel
Dieses Profil wurde mithilfe von Wikipedia-Inhalten erstellt. Quelle: EVN_AG (Wikipedia). Für die inhaltliche Richtigkeit wird von aktien-portal.at / IPEG keine Haftung übernommen.