-
prime market
- Agrana
- AMAG
- Andritz
- AT&S
- AustriaCard
- Bajaj Mobility (vormals KTM)
- BAWAG
- CA Immobilien
- CPI Europe (vormals Immofinanz)
- DO & CO
- Erste Group Bank
- EuroTeleSites
- EVN
- FACC
- Flughafen Wien
- Frequentis
- Kapsch TrafficCom
- Lenzing
- Mayr-Melnhof
- OMV
- Palfinger
- Polytec Holding
- Porr
- Post
- Raiffeisen Bank International
- RHI Magnesita
- Rosenbauer
- Schoeller-Bleck.
- Semperit
- Strabag
- Telekom Austria
- UBM Development
- Uniqa
- Verbund
- Vienna Insurance Group
- voestalpine
- Wienerberger
- Zumtobel
-
standard market
-
mid market
-
auction market
-
ATX
-
VIDX
-
Xetra&Schweiz
-
Indices
Raiffeisen Bank International – Profil☆
44,840-1,86 (-3.98%)Intraday ↗KursUnternehmensidentität
Die Raiffeisen International Bank-Holding AG, mit Sitz in Wien, Österreich, wurde 1991 gegründet und ist als Aktiengesellschaft im Bankensektor tätig. Bis zum 10. Oktober 2010 war sie an der Wiener Börse notiert. Raiffeisen International war auf das Geschäft in Mittel- und Osteuropa spezialisiert und eine bedeutende Tochter der Raiffeisen Zentralbank. Die Leitung des Unternehmens hatte Karl Sevelda inne, und im Jahr 2009 beschäftigte die Bank 56.530 Mitarbeiter.
Geschichte und Entwicklung
Raiffeisen International ging aus der Raiffeisen Zentralbank hervor und war auf die Expansion in Mittel- und Osteuropa fokussiert. Zu den bedeutendsten Übernahmen gehörten der Erwerb von 93,5% der ukrainischen Bank Aval im Jahr 2005 und die vollständige Übernahme der russischen Impexbank im Jahr 2006. Eine Fusion mit der Bank Aval in der Ukraine gelang jedoch nicht, weshalb die Tochtergesellschaft JSBC Raiffeisenbank Ukraine 2006 verkauft wurde. Trotz der internationalen Finanzkrise konnte das Unternehmen Gewinne verzeichnen und erhöhte im Jahr 2009 durch Genussrechte und Hybridkapital sein Eigenkapital.
Börsengang & Kapitalmarktgeschichte
Der Börsengang der Raiffeisen International Bank-Holding AG fand am 28. April 2005 statt, mit einem Ausgabepreis von 40 Euro pro Aktie. Der IPO brachte 1.113,8 Millionen Euro ein. Die Aktien wurden unter dem Kürzel „RIBH“ im ATX-Index der Wiener Börse gelistet, wobei die Raiffeisen Zentralbank als Hauptaktionär beteiligt blieb. Im September 2007 führte das Unternehmen eine Kapitalerhöhung durch, die den Anteil der RZB auf 68,5% senkte. Am 13. Oktober 2010 erfolgte eine Fusion mit der RZB, woraufhin die neue Bank weiterhin unter der bestehenden ISIN an der Börse notiert wurde.
Geschäftsbereiche
Die Raiffeisen International war auf Bankgeschäfte in Mittel- und Osteuropa spezialisiert. Sie bot ein umfassendes Spektrum an Bankdienstleistungen an, das sowohl Privat- als auch Geschäftskunden umfasste. Zu den angebotenen Dienstleistungen gehörten Kredite, Einlagen, Zahlungsverkehr, Vermögensverwaltung und Finanzierungen für Unternehmen. Die spezifische Fokussierung auf Ost- und Mitteleuropa ermöglichte es der Bank, sich in diesen Märkten zu etablieren und dort ein bedeutendes Netzwerk an Geschäftsstellen zu errichten.
Märkte und Standorte
Raiffeisen International war in 17 Märkten in Mittel- und Osteuropa sowie Kasachstan aktiv. Das Netzwerk umfasste insgesamt 3.018 Geschäftsstellen. Zu den Ländern mit bedeutender Präsenz zählten Russland, Polen, Rumänien, die Tschechische Republik und die Slowakei. Die Bank betreute rund 15,1 Millionen Kunden und war insbesondere in ehemaligen Ostblockländern stark vertreten. Diese geografische Präsenz machte Raiffeisen International zu einer der größten ausländischen Banken in der Region.
Kennzahlen
Zum Ende des Jahres 2009 beschäftigte die Raiffeisen International 56.530 Mitarbeiter und betreute 15,1 Millionen Kunden in 3.018 Geschäftsstellen. Die Bilanzsumme verteilte sich über mehrere Länder, wobei Russland mit 11.681 Millionen Euro die höchste Bilanzsumme aufwies. Insgesamt erreichte die Bank eine konsolidierte Bilanzsumme von 76.275 Millionen Euro. Diese Zahlen reflektieren die starke Expansion und das umfangreiche Geschäftsnetzwerk der Bank in Mittel- und Osteuropa.
Investment Case
Die Raiffeisen International bot Investoren Chancen aufgrund ihrer etablierten und weit verzweigten Marktstellung in Mittel- und Osteuropa. Die Bank konnte unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen eine robuste Performance aufrechterhalten, was ihr Wachstum und ihre Marktposition verdeutlichte. Trotz der Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 erzielte die Bank Gewinne und war in der Lage, Herausforderungen auf den Märkten zu begegnen. Die Kapitalerhöhungsmaßnahmen im Jahr 2009 stärkten die finanzielle Basis des Unternehmens, was förderliche Bedingungen für zukünftige Entwicklungen und Stabilität schuf.
Quelle: Wikipedia-Artikel
Dieses Profil wurde mithilfe von Wikipedia-Inhalten erstellt. Quelle: Raiffeisen_International (Wikipedia). Für die inhaltliche Richtigkeit wird von aktien-portal.at / IPEG keine Haftung übernommen.