-
prime market
-
standard market
- Addiko Bank
- BKS Bank St.
- BTV St.
- Burgenland Hldg.
- Frauenthal
- Gurktaler Stamm
- Gurktaler Vz
- Heid
- Josef Manner
- Linz Textil
- Marinomed
- Oberbank St.
- Rath
- Robeco N.V. EO 1
- Rolinco
- Stadlauer Malzfabrik
- SW Umwelttechnik
- Warimpex
- Wiener Privatbank
- Wolford
-
mid market
-
auction market
-
ATX
-
VIDX
-
Xetra&Schweiz
-
Indices
Vorarlberger KW – Profil☆
Unternehmensidentität
Die Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) hatte ihren Sitz in Bregenz, Österreich, und wurde im Jahr 1901 gegründet. 1928 nahm das Unternehmen die Rechtsform einer Aktiengesellschaft an. Es war im Energiesektor tätig, insbesondere in der Energieversorgung, bevor es 2019 im Zuge einer Fusion aufgelöst wurde. Die VKW war Teil der österreichischen Energiebranche und mit der ISIN AT0000824503 börsennotiert. Am 2. Juli 2019 fusionierte sie mit der Vorarlberger Illwerke AG, um die illwerke vkw AG zu bilden.
Geschichte und Entwicklung
Die Ursprünge der Vorarlberger Kraftwerke AG gehen auf das Jahr 1884 zurück, als Friedrich Wilhelm Schindler in Kennelbach erstmals Strom erzeugte. 1901 begannen die Elektrizitätswerke Jenny & Schindler mit der Stromproduktion für die Region. 1928 wandelten die damaligen Gesellschafter das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft um. 1929 erwarb das Land Vorarlberg die Aktienmehrheit, und die VKW wurde zum staatlichen Unternehmen. 1939 erfolgte die Übernahme der Allgäuer Elektrizitätsgesellschaft m.b.H., wodurch die VKW ihre Position im regionalen Strommarkt stärkte. Die Fusion mit der Vorarlberger Illwerke AG im Jahr 2019 markierte das Ende der eigenständigen Existenz der VKW.
Börsengang & Kapitalmarktgeschichte
Das Unternehmen zog sich mit einer Ankündigung vom 22. März 2013 dauerhaft von der Wiener Börse zurück, nachdem festgestellt worden war, dass nur etwa 1,6 % der Aktien gehandelt wurden. Die damit einhergehenden Kosten und der hohe Aufwand der Börsennotierung wurden als zu hoch empfunden. Vor dem Delisting hatte die Vorarlberger Illwerke AG mit rund 97 % den überwiegenden Teil der Aktien gehalten. Der Zusammenschluss mit der Vorarlberger Illwerke AG zur illwerke vkw AG am 2. Juli 2019 markierte das endgültige Ende des eigenständigen Börsenhandels.
Geschäftsbereiche
Die Vorarlberger Kraftwerke AG war vor ihrer Fusion mit Illwerke ein bedeutendes Energieversorgungsunternehmen mit Geschäftsfeldern rund um die Energieversorgung und den Energiehandel. Zuletzt expandierte sie in die Bereiche Energieeffizienz, Mobilität und erneuerbare Energien, was ihre Entwicklung von einem reinen Energielieferanten hin zu einem umfassenden Energiedienstleister widerspiegelte. Die VKW war im Geschäftsfeld Strom- und Erdgashandel aktiv und war an den Strombörsen in Wien und Paris vertreten.
Märkte und Standorte
Die VKW bediente rund 170.000 Kunden in Vorarlberg und im benachbarten Westallgäu und war damit der größte Stromanbieter der Region. Sie expandierte im Strom- und Erdgashandel über die Grenzen Österreichs hinaus, wobei ihre marktbedeutende Präsenz in den Märkten Deutschland, Österreich und der Schweiz hervorzuheben ist. Die betriebliche Infrastruktur umfasste zahlreiche regionale Kraftwerke, die erheblich zur Versorgungssicherheit im Stromnetz beitrugen.
Kennzahlen
Die Vorarlberger Kraftwerke AG versorgte etwa zwei Drittel der Bevölkerung Vorarlbergs bis 1914 mit Strom, was ihre historische Bedeutung im Aufbau der regionalen Strominfrastruktur unterstreicht. Bis zu ihrer Fusion war sie mit rund 170.000 Kunden der größte Stromanbieter der Gegend. Das Unternehmen wies eine starke lokale Verwurzelung und eine bedeutende wirtschaftliche Rolle in der Region auf.
Investment Case
Ein Investment in die Vorarlberger Kraftwerke AG war, bevor es zum Zusammenschluss kam, für Aktionäre aufgrund seiner dominanten Marktstellung in Vorarlberg und dem Westallgäu von Interesse. Die VKW erfüllte eine zentrale Rolle in der regionalen Energieversorgung und bot Wachstumspotenzial in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Die kundenspezifische Ausrichtung und die gleichzeitige Erweiterung der Geschäftsfelder bedeuteten Diversifikation und Ertragsstabilität, was das Unternehmen für stabile Dividendenzahlungen attraktiv machte.
Quelle: Wikipedia-Artikel
Dieses Profil wurde mithilfe von Wikipedia-Inhalten erstellt. Quelle: Vorarlberger_Kraftwerke (Wikipedia). Für die inhaltliche Richtigkeit wird von aktien-portal.at / IPEG keine Haftung übernommen.