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Schoeller-Bleck. – Profil☆
35,250-0,40 (-1.12%)Intraday ↗KursUnternehmensidentität
Die Schoeller-Bleckmann Stahlwerke AG, mit Hauptsitz in Ternitz, Niederösterreich und Mürzzuschlag in der Steiermark, wurde 1924 gegründet. Das Unternehmen entstand aus der Fusion der Schoeller Stahlwerke AG und der Bleckmann Stahlwerke AG. Es agierte als Aktiengesellschaft in der Montan- bzw. Stahlerzeugungsbranche. Das Unternehmen wurde 1988–1995 zu den Vereinigten Edelstahlwerken AG aufgeteilt, im Rahmen der Österreichischen Industrieholding AG strukturiert und anschließend privatisiert. Eine Börsennotierung im traditionellen Sinne ist nicht belegt, da der Text keine entsprechenden Informationen enthält.
Geschichte und Entwicklung
1862 wurden sowohl die Schoeller Stahlwerke von Alexander Ritter von Schoeller als auch die Bleckmann Stahlwerke von Johann H. A. Bleckmann gegründet. Diese Unternehmen vereinigten sich 1924 zur Schoeller-Bleckmann Stahlwerke AG durch Richard Schoeller. Während des Zweiten Weltkriegs war das Unternehmen ein bedeutender Teil der österreichischen Rüstungsindustrie und setzte Zwangsarbeiter ein. Nach dem Krieg folgte eine Demontage und nachfolgende Verstaatlichung. 1988 bis 1995 erfolgte die Aufspaltung im Rahmen der Österreichischen Industrieholding AG, und unterschiedliche Bereiche wurden privatisiert.
Geschäftsbereiche
Das Unternehmen operierte in mehreren Geschäftsbereichen: traditionell in der Stahlerzeugung, später auch in Anlagenbau, Stahlrohrproduktion und der Herstellung von Ölfelderzeugnissen. Nach der Aufspaltung entstanden mehrere separate Unternehmen wie die Böhler Bleche, die sich auf hochwertige Sondermetallprodukte spezialisiert haben. Weitere Einheiten entwickelten sich aus dem Gesundheitssektor mit der SBM Schoeller Bleckmann Medizintechnik, die Großraumsterilisatoren herstellt. Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG fokussiert sich auf Technologien zur Erdöl- und Erdgassuche.
Märkte und Standorte
Die ursprünglichen Hauptproduktionsstandorte lagen in Ternitz und Mürzzuschlag, in der Folgezeit verbreitete sich die Tätigkeit auf mehrere spezialisierte Unternehmen. Die Märkte umfassten stark diversifizierte Industriezweige von der Standardstahlerzeugung über Spezialprodukte im Medizinsektor bis hin zu Technologien für die Energiewirtschaft. Im internationalen Umfeld agiert beispielsweise die Schoeller-Bleckmann Edelstahlrohr GmbH als Teil der spanischen Tubacex-Gruppe.
Kennzahlen
Zum Höhepunkt des Zweiten Weltkriegs beschäftigte die Schoeller-Bleckmann Stahlwerke AG etwa 6.133 Personen, darunter ein Drittel ausländische Kriegsgefangene. Konkrete aktuelle Umsatz- und Mitarbeiterzahlen sind nicht im vorliegenden Text enthalten, daher wird auf deren Nennung verzichtet. Nach der Aufspaltung und Privatisierung entstanden mehrere Einzelgesellschaften mit eigenständigen Kennzahlen.
Investment Case
Ein bedeutender Vorteil der aus der Schoeller-Bleckmann Stahlwerke hervorgegangenen Unternehmen liegt in ihrer Diversifikation in fortschrittliche Industriezweige, etwa durch die SBM Schoeller Bleckmann Medizintechnik im Gesundheitssektor oder die Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment im Spezialbereich der Richtbohrtechnologie. Die Verbindungen zur voestalpine-Gruppe stellen finanzielle und strukturelle Stabilität sicher, während die weltweit tätige Schoeller-Bleckmann Edelstahlrohr GmbH durch ihre Zugehörigkeit zur Tubacex optimiert ist. Investoren könnten von der breiten Aufstellung und technologischen Fokussierung der einzelnen Unternehmenszweige profitieren.
Quelle: Wikipedia-Artikel
Dieses Profil wurde mithilfe von Wikipedia-Inhalten erstellt. Quelle: Schoeller-Bleckmann_Stahlwerke (Wikipedia). Für die inhaltliche Richtigkeit wird von aktien-portal.at / IPEG keine Haftung übernommen.