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YLINE – Profil☆
Unternehmensidentität
Die YLine Internet Business Services AG war ein österreichisches Unternehmen mit Hauptsitz in Wien. Gegründet wurde es im Jahr 1998 als Aktiengesellschaft. Das Unternehmen operierte in der Branche der Internetprovider und fungierte zeitweise als Holdinggesellschaft. YLine war bekannt für ein Geschäftsmodell, das Personal Computer in Zusammenarbeit mit IBM auf einer "pay-per-minute"-Basis anbot. Diese Art des Angebots fand später auch bei Mobiltelefonen Anwendung. Der Börsengang erfolgte 1999, und das Unternehmen notierte an der EASDAQ. Die Insolvenz führte am 25. September 2001 zur Auflösung des Unternehmens.
Geschichte und Entwicklung
YLine wurde 1998 gegründet und schnell als Symbol der New-Economy-Hype in Österreich erkannt. Das Unternehmen erweiterte rasant seine Kundenzahl und bot innovative Geschäftsmodelle an. Ein bedeutender Wendepunkt war der Wechsel von Günter Pridt, ehemaliger IBM-Generaldirektor, in den Vorstand im Jahr 2001. Die Akquisition verschiedener Firmen führte zu einem starken Wachstum, doch hohe Investitionen in diese Übernahmen belasteten das Unternehmen finanziell. Der für Ende 2000 geplante Zusammenschluss mit dem Softwareunternehmen Beko scheiterte, was die angespannte finanzielle Lage weiter verschärfte. Im Sommer 2001 verkaufte YLine die Internet-Service-Provider-Aktivitäten an die Telekom Austria.
Geschäftsbereiche
YLine spezialisierte sich auf Internet-Dienstleistungen und agierte als Internetprovider. Das Unternehmen vermarktete PCs zusammen mit Internetzugang auf der Basis eines "pay-per-minute"-Konzepts, das sowohl für Endverbraucher als auch Geschäftsleute attraktiv war. Diese Strategie wurde als innovativ empfunden und schließlich auch auf Mobiltelefone übertragen. Der Versuch, ein monopolartiges Geschäftsmodell im Bereich Internet-Services zu etablieren, brachte YLine ins Zentrum der Aufmerksamkeit des Marktes, bot jedoch langfristig keine stabile finanzielle Basis. YLine bediente sowohl Privat- als auch Geschäftskunden, die von den angebotenen Dienstleistungen profitieren sollten.
Märkte und Standorte
Mit seinem Hauptsitz in Wien operierte YLine hauptsächlich auf dem österreichischen Markt. Das Unternehmen wandte sich sowohl an Privat- als auch Geschäftskunden mit dem Ziel, den Internetzugang zu revolutionieren und breiter verfügbar zu machen. Der "pay-per-minute"-Ansatz fand insbesondere in urbanen Zentren Anklang, wo eine schnelle und bequeme Internetverbindung zunehmend gefragt war. Der geografische Fokus lag auf Österreich und umfasste potenziell auch Expansionspläne in benachbarte Märkte, die jedoch nie vollständig realisiert wurden, da die Unternehmensentwicklung durch finanzielle Schwierigkeiten und letztendlich die Insolvenz gehemmt wurde.
Kennzahlen
Im Jahr 1999 erzielte YLine einen Umsatz von 34 Millionen Euro und beschäftigte zu Höchstzeiten rund 230 Mitarbeiter. Trotz des anfänglichen Wachstums kam es Ende 2000 zu erheblichen Verlusten, die sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifachten. Diese Verluste überstiegen den Jahresumsatz erheblich. Finanzielle Fehlentscheidungen und überteuerte Akquisitionen führten dazu, dass das Unternehmen letztlich seinen Betrieb aufgeben musste, was die damals angespannte Situation auf dem gesamten New-Economy-Markt widerspiegelte.
Investment Case
Investoren betrachteten YLine als ein vielversprechendes Investment im Gefolge der Internet- und New-Economy-Welle, die Ende der 1990er Jahre aufkam. Besonders das innovative Geschäftsmodell der Verknüpfung von Hardware mit einem internetbasierten Pay-per-Use-Service weckte Erwartungen auf weiterführendes Wachstum in einem expandierenden Markt. Die Nähe zu starken Partnern wie IBM sowie sichtbares Wachstum durch Kundenakquisition verstärkten diesen Eindruck. Dennoch führten finanzielle Fehlentscheidungen, Konflikte mit Geschäftspartnern wie IBM und der Fokus auf schnelle Expansion zu übermäßigem Risiko, das letztlich in die Insolvenz mündete.
Quelle: de.wikipedia.org
Dieses Profil wurde mithilfe von Wikipedia-Inhalten erstellt. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/YLine (Wikipedia). Für die inhaltliche Richtigkeit wird von aktien-portal.at / IPEG keine Haftung übernommen.